Wenn die Verbindung nicht zustande kommt
Die Meldungen der Assistenten sind an dieser Stelle wenig aussagekräftig — meist heißt es nur, dass keine Verbindung möglich ist. Diese Seite geht die Ursachen in der Reihenfolge durch, in der sie auftreten.
Der Menüpunkt FINN.MCP fehlt
- Modul lizenziert? Ohne Lizenz erscheint der Bereich nicht.
- Als Administrator angemeldet? Der Bereich ist nur für Administratoren sichtbar.
Das Feld API-Schlüssel ist leer
Der Schlüssel entsteht beim Start der Anwendung. Ist das Feld leer, wurde die Anwendung seit der Freischaltung des Moduls nicht neu gestartet.
Siehe Einstellungen.
Der Zugang im eigenen Netz antwortet nicht
| Prüfpunkt | Hinweis |
|---|---|
| Läuft FINN.ghost? | der Zugang gehört zur Anwendung |
| Richtige Adresse samt Port? | die Oberfläche zeigt sie an, sie endet auf /mcp |
| Port belegt? | ein anderes Programm auf dem Server kann ihn halten |
| Firewall auf dem Server? | der Port muss im eigenen Netz erreichbar sein |
| Schlüssel unverändert übernommen? | Leerzeichen am Anfang oder Ende sind der Klassiker |
Der Zugang von außen kommt nicht zustande
Der häufigste Fall, und fast immer liegt es am Weg dorthin, nicht am Zugang selbst.
1. Kommt der Aufruf überhaupt an?
Ist der Port des Zugangs nach außen freigegeben? Steht ein Webserver davor, muss er /mcp
an diesen Port weiterleiten.
Das ist die Ursache Nummer eins. Ein Aufruf, der schon in der Firewall oder beim Webserver hängen bleibt, erreicht FINN.ghost nie — im Protokoll der Anwendung steht dann auch nichts. Wer nicht weiterkommt, prüft zuerst dort.
2. Ist die Adresse über HTTPS erreichbar?
Das Zertifikat muss gültig und zur Adresse passend sein — egal, ob es in FINN.ghost selbst liegt oder im vorgeschalteten Webserver. Über eine unverschlüsselte Adresse verbinden sich Assistenten aus dem Internet nicht.
Verschlüsselt FINN.ghost selbst, zeigt die Einstellungsseite von FINN.MCP die Adresse mit https an, und im Protokoll steht beim Start lauscht auf https://…. Steht dort http, fehlt das Zertifikat.
3. Ist die Adresse von außen erreichbar?
Der Assistent verbindet sich aus dem Internet. Eine Adresse, die nur im Firmennetz auflöst, genügt nicht.
4. Kommt der Schlüssel als Kopfzeile mit?
Im Assistenten muss der API-Schlüssel als x-api-key hinterlegt sein, alternativ als
Authorization: Bearer. Fehlt er oder stimmt er nicht, antwortet der Zugang mit nicht
autorisiert und schreibt eine Warnung samt Adresse des Aufrufers ins Protokoll.
5. Lauscht der Zugang auf der erwarteten Schnittstelle?
Ist die Einstellung mcp.host auf 127.0.0.1 gesetzt, erreicht ihn nur ein Webserver auf
demselben Rechner. Vorbelegt ist 0.0.0.0, also jede Schnittstelle.
Siehe Zugang von außen.
Der Zugang antwortet mit „nicht autorisiert"
- Es ist der API-Schlüssel aus den Einstellungen, kein SelectLine-Kennwort.
- Leerzeichen am Anfang oder Ende zählen mit — den Schlüssel über das Kopiersymbol übernehmen, nicht abschreiben.
- Wurde der Schlüssel erneuert, gilt der alte nicht mehr, und zwar auf allen Zugangswegen.
Die Verbindung bricht immer wieder ab
| Ursache | Erkennbar an |
|---|---|
| Anwendung wurde neu gestartet | eine einzelne Anfrage schlägt fehl, die nächste geht wieder durch |
| Zertifikat wurde erneuert | ebenso — die Erneuerung startet die Anwendung neu |
Beides ist normaler Betrieb und braucht kein Zutun. Lange Pausen im Gespräch spielen keine Rolle: Der Zugang arbeitet ohne Sitzungen, es gibt nichts, das ablaufen könnte.
Der Assistent findet Daten nicht
Dann ist es meist keine Verbindungsfrage, sondern die Frage selbst — Zeitraum, Belegart oder Nummer fehlen. Siehe Fragen stellen.
Eine Zahl stimmt nicht
Präzisieren statt korrigieren: Bestellt, geliefert oder berechnet? Welcher Zeitraum? Welche Belegarten? Das sind in der SelectLine verschiedene Dinge. Nachfragen, woraus gerechnet wurde, ist der schnellste Weg zur Ursache.
Wenn es dabei bleibt
Wenden Sie sich an den Support und halten Sie bereit:
- welcher Zugangsweg — eigenes Netz oder von außen
- die eingetragene Adresse
- den Wortlaut der Meldung im Assistenten
- den Auszug aus dem Protokoll von FINN.ghost zum Zeitpunkt des Versuchs