Häufige Fragen
Gehen unsere Daten dabei irgendwohin?
Der Assistent bekommt genau die Daten, die er für die Antwort abfragt — sie fließen in das Gespräch ein. Wo dieses Gespräch verarbeitet wird, entscheidet der Assistent, den Sie verbinden, nicht FINN.ghost.
Diese Frage gehört vor der Freigabe geklärt, nicht danach — am besten gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten und mit Blick auf die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.
Kann ich einstellen, dass nur gelesen wird?
Nein, es gibt keine abgestuften Rechte. Wer verbunden ist, kann auch schreiben. Die praktikable Trennung führt über die Umgebung: ein Testmandant zum Ausprobieren, den echten Mandanten erst danach. Siehe Grenzen.
Wer hat welche Frage gestellt?
In jeder Protokollzeile steht der Name des Programms, das sich verbunden hat — etwa
claude-ai oder claude-code, auf beiden Zugangswegen gleichermaßen. Welche Person
gefragt hat, steht dort nicht: Es gibt nur einen Schlüssel für die Installation.
Sieht man in der SelectLine, dass ein Assistent etwas angelegt hat?
Nein, am Datensatz nicht. Es sieht aus wie eine Anlage über die Schnittstelle. Erkennbar ist es nur im Protokoll von FINN.ghost.
Braucht jeder Mitarbeiter einen eigenen Schlüssel?
Es gibt nur einen Schlüssel für die Installation. Mehrere Personen können ihn nutzen; getrennt auswerten lässt sich das nicht.
Muss FINN.ghost dafür ins Internet?
Nur für den Zugang von außen. Im eigenen Netz genügt der Port ohne jede Freigabe nach außen. Siehe Zugang im eigenen Netz.
Warum startet die Anwendung beim Speichern neu?
Der Port wird beim Start gebunden. Der API-Schlüssel bleibt dabei erhalten, verbundene Assistenten arbeiten danach ohne Zutun weiter.
Nach einem Update meldet der Assistent eine veraltete Werkzeugliste
Ein Update von FINN.ghost kann Werkzeuge hinzufügen, umbenennen oder entfernen. Manche Assistenten merken sich die Werkzeugliste aber und rufen sie nicht von selbst neu ab, Claude im Browser und in der Desktop-App zum Beispiel. Sie arbeiten dann mit dem alten Stand weiter.
FINN.ghost erkennt das beim nächsten Werkzeugaufruf und gibt dem Assistenten einen Hinweis mit, den er weitergibt:
| Fall | Was passiert |
|---|---|
| Werkzeug gibt es nicht mehr | der Aufruf wird abgewiesen, mit Hinweis |
| Angabe gibt es nicht mehr | der Aufruf wird abgewiesen, mit Hinweis — statt die Angabe stillschweigend zu übergehen |
| Werkzeuge ergänzt oder geändert | der Aufruf läuft, der Hinweis kommt mit dem Ergebnis |
| Werkzeug in die Fachfunktionen umgezogen | der Aufruf läuft unter dem alten Namen weiter, der Hinweis kommt mit dem Ergebnis |
Abhilfe: In Claude unter Einstellungen → Konnektoren den Konnektor öffnen und die Tools
aktualisieren, notfalls trennen und neu verbinden. Danach eine neue Unterhaltung beginnen.
In Claude Code /mcp aufrufen und neu verbinden.
Ergänzte oder geänderte Werkzeuge erkennt FINN.ghost erst bei Assistenten, die ihre Werkzeugliste nach dem Update von 10/2026 abgerufen haben. Wer die Liste länger nicht aktualisiert hat, bekommt den Hinweis nur, wenn ein Werkzeug oder eine Angabe fehlt.
Was sind die „Ressourcen" im Connector-Dialog?
Drei Nachschlagewerke, die der Zugang mitbringt: eine Übersicht, was sich hier erledigen lässt, die hinterlegten Auswertungsregeln und das Verzeichnis der SelectLine-Tabellen. Einzurichten ist daran nichts — der Assistent holt sich diese Texte von selbst, wenn eine Frage sie braucht.
Wie ein Assistent mit Ressourcen umgeht, ist seine Sache: Mancher zeigt sie nur an, in anderen lassen sie sich fest an ein Gespräch heften. Für die Arbeit mit dem Zugang ist beides nicht nötig.
Kann der Assistent die Buchhaltung lesen?
Auf Wunsch. Das Rechnungswesen ist nicht standardmäßig Teil des Zugangs und wird für die Installation freigeschaltet. Danach liest der Assistent Buchungen, Kontensalden, Kostenrechnung und Anlagen, je Wirtschaftsjahr — buchen kann er dort nicht. Siehe Fragen stellen.
Kann der Assistent Felder ändern, für die es keine eigene Funktion gibt?
Nur, wenn das freie Schreiben für die Installation freigeschaltet ist. Im Standard schreibt der Assistent ausschließlich über Funktionen, die Tabelle und Felder selbst festlegen. Ist das freie Schreiben freigeschaltet, kann er Zeilen in beliebige Tabellen einfügen und ändern. Er wählt Tabelle, Felder und Filter dann selbst, an der Geschäftslogik der SelectLine vorbei.
Vor jedem solchen Schreibvorgang zeigt der Assistent eine Warnung und eine Vorschau. Beim Ändern gehören dazu die Zahl der betroffenen Zeilen und ihre bisherigen Werte. Geschrieben wird erst, wenn Sie ausdrücklich zustimmen, und nur für genau die Angaben der Vorschau. Treffen sie beim Ausführen andere Zeilen als in der Vorschau, wird nichts geändert. Ihr Assistent fragt zusätzlich selbst nach, bevor er schreibt, wenn das bei ihm nicht auf „immer erlauben“ steht.
Lesen Sie die Vorschau, bevor Sie zustimmen. Vor einem falschen Wert oder der falschen Tabelle schützt sie nur, wenn jemand hinsieht.
Freischalten nur, wenn es einen konkreten Bedarf gibt und jemand die Änderungen im Blick hat — am besten zuerst im Testmandanten. Fehlt eine Funktion für einen wiederkehrenden Fall, ist eine eigene Funktion der bessere Weg.
Kann der Assistent Bestände buchen?
Einzelne Bestände ja: Ein-, Aus- und Umlagern bucht er über eine manuelle Lagerung, auch mit Lagerplätzen, Serien- und Chargennummern. Inventur und Kommissionierung laufen weiter über FINN.lager. Siehe Daten anlegen und ändern.
Kann er Belege drucken oder versenden?
Ein PDF erzeugt er: Zu einem Beleg kommt ein Download-Link, der wenige Minuten gilt. Auf einen Drucker schicken oder per E-Mail versenden kann er nicht — das bleibt in der SelectLine. Siehe Daten anlegen und ändern.
Kann er einen Beleg löschen?
Ja. Bei einem Beleg, der in der Belegkette schon weitergeführt wurde, ist das selten die richtige Antwort auf einen Fehler — dort gelten dieselben Überlegungen wie in der SelectLine.
Woher kennt er unsere Belegarten?
Er liest die Bezeichnungen Ihres Mandanten. Dass Belegarten je Mandant anders heißen, ist als Regel hinterlegt — nach „Ticket" oder „Service" zu fragen funktioniert deshalb, wenn es diese Belegart bei Ihnen gibt.
Warum ist eine Liste unvollständig?
Große Ergebnisse werden begrenzt; darauf wird hingewiesen. Dann die Frage eingrenzen — Zeitraum, Belegart, Standort. Siehe Fragen stellen.
Kann ich dem Assistenten eigene Auswertungen beibringen?
Die hinterlegten Auswertungsregeln sind Teil der Anwendung. Wenn in Ihrem Haus eine Kennzahl regelmäßig anders gerechnet wird, lohnt das Gespräch mit der DAKO-IT GmbH — solche Regeln lassen sich ergänzen.
Was kostet der Zugang?
FINN.AI MCP ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul. Auskunft dazu gibt der Vertrieb.
Wie schalte ich ihn wieder ab?
Die Weiterleitung im vorgeschalteten Webserver abschalten — dann ist der Zugang von außen zu, im eigenen Netz bleibt er erreichbar. Vollständig abgeschaltet wird er über die Lizenz.
Womit fange ich an?
Testmandant, Zugang im eigenen Netz, drei Fragen, deren Antwort Sie schon kennen. Siehe Erstinbetriebnahme.