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Überblick

FINN.AI MCP gibt einem KI-Assistenten einen kontrollierten Zugang zu Ihren SelectLine-Mandanten. Fragen lassen sich damit in normaler Sprache stellen, und auf Wunsch darf der Assistent auch Daten anlegen.

Der vollständige Produktname lautet FINN.AI MCP für SelectLine; im Text steht kurz FINN.AI MCP. In der Anwendung ist der Menüpunkt derzeit noch mit FINN.MCP beschriftet — gemeint ist dasselbe Modul.

Was das im Alltag bedeutet

Statt eine Auswertung zu bauen oder jemanden im Büro zu fragen, fragt man:

  • Welche offenen Aufträge hat Kunde 10023?
  • Welche Wartungsverträge laufen im Oktober aus, und was ist der Jahreswert?
  • Wie viel haben wir von Artikel 4711 im letzten Quartal verkauft?
  • Leg mir zu dieser Produktseite einen Artikel an, mit Lieferant und Einkaufspreis.

Der Assistent liest dazu direkt im Mandanten und formuliert die Antwort. Er arbeitet auf denselben Daten wie die SelectLine — es gibt keine Kopie und keinen nächtlichen Abgleich.

Was er kann

Bereich Umfang
Auskunft Artikel, Kunden, Interessenten, Lieferanten, Belege, Projekte, freie CRM-Adressen
Verträge Wartungs- und Kundenverträge samt Abrechnungszyklus und Jahreswert
Stammdaten anlegen Kunden, Interessenten, Lieferanten mit Ansprechpartnern, Artikel, Projekte, Adressen
Belege anlegen, ändern, Positionen pflegen, Nachfolgebelege erzeugen, löschen
Artikelpflege Preis setzen, Lieferant verknüpfen, Bild hinterlegen
Auswertung freie Abfragen über den gesamten Mandanten, nur lesend

Siehe Fragen stellen und Daten anlegen und ändern.

Woher er weiß, wo er suchen muss

Zwei Dinge unterscheiden FINN.AI MCP von einem Assistenten, der einfach auf eine Datenbank zugreift:

Ein beschriebener Katalog. Zu 398 Tabellen der SelectLine und 5.206 Feldern ist hinterlegt, was darin steht; 640 Felder tragen zusätzlich den Verweis auf die Tabelle, über die sich ein Code oder Kürzel in Klartext auflösen lässt. Der Assistent schlägt darin nach, statt Feldnamen zu erraten.

Hinterlegte Auswertungsregeln. Für die Fragen, bei denen man in der SelectLine leicht falsch rechnet, sind die Regeln fest hinterlegt — etwa dass sich Mengen erst über die Belegkette ergeben, dass Belegarten je Mandant anders heißen, und was in der SelectLine der Unterschied zwischen Umsatz, Erlös, Aufwand und Einkaufspreis ist.

Das ist der Grund, weshalb gleiche Fragen gleiche Antworten geben. Ohne diese Regeln zählt ein Assistent beim zweiten Mal anders als beim ersten — und beides sieht plausibel aus.

Wer darauf zugreift

Der Zugang ist nicht an einen bestimmten Assistenten gebunden. Es gibt zwei Wege hinein:

Weg Für wen
Zugang im eigenen Netz Programme, die einen Schlüssel mitsenden können
Zugang von außen Verbindungen, die sich anmelden — etwa der Connector in Claude

Siehe Zugang im eigenen Netz und Zugang von außen.

Das Wichtigste vorweg

Es gibt keine abgestuften Rechte. Wer sich verbinden darf, darf alles, was der Assistent kann — auch schreiben und löschen. Der Zugang ist damit so schützenswert wie ein Administratorzugang zur SelectLine.

Bevor Sie ihn freigeben, sollten drei Fragen geklärt sein:

  1. Wer nutzt den Zugang?
  2. Darf er schreiben, oder soll zunächst nur gelesen werden?
  3. Beginnen wir in einem Testmandanten?

Siehe Sicherheit und Verantwortung.

Voraussetzungen

  • FINN.AI MCP ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul. Ohne Lizenz erscheint der Menüpunkt nicht.
  • Die Einstellungen sind ausschließlich für Administratoren sichtbar, unter FINN.MCP → Einstellungen.
  • Für den Zugang von außen wird eine eigene, über HTTPS erreichbare Adresse gebraucht.

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