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Einstellungen

Unter FINN.MCP → Einstellungen stehen drei Angaben: API-Schlüssel, Port und öffentliche Adresse. Für den Zugang selbst genügen die ersten beiden; die öffentliche Adresse braucht es nur für Download-Links hinter einem Reverse-Proxy.

API-Schlüssel

Das Geheimnis, mit dem sich eine Verbindung ausweist. Es wird beim ersten Start der Anwendung selbst erzeugt — steht das Feld leer, ist die Anwendung noch nicht neu gestartet.

Der Schlüssel lässt sich über das Augensymbol anzeigen und über das Kopiersymbol in die Zwischenablage legen. Ändern lässt er sich hier nicht.

Im Assistenten wird er als Kopfzeile eingetragen, entweder als x-api-key oder als Authorization: Bearer. Beides führt zum selben Ergebnis; welche der beiden Varianten ein Programm anbietet, hängt vom Programm ab.

Es gibt einen Schlüssel für die Installation, und er gilt für jeden Zugangsweg — im eigenen Netz genauso wie von außen. Beide öffnen denselben Werkzeugkasten, deshalb gibt es auch nur ein Geheimnis.

Der Schlüssel gehört behandelt wie ein Administratorkennwort: nicht per E-Mail versenden, nicht in einem Ticket hinterlegen, nicht in einer Konfigurationsdatei auf einem geteilten Laufwerk ablegen. Wer ihn hat, hat vollen Zugriff auf den Mandanten.

Port

Der Port, auf dem der Zugang lauscht. Vorbelegt ist 3000.

Zu ändern ist er nur, wenn der Port auf dem Server schon belegt ist.

Öffentliche Adresse

Die Adresse, unter der der Zugang von außen erreichbar ist. Aus ihr entstehen die Download-Links für Beleg-PDFs, die der Assistent erzeugt (siehe Daten anlegen und ändern). Sie beginnt mit http:// oder https://.

Nötig ist sie nur, wenn ein Reverse-Proxy davorliegt und die Adresse nach außen deshalb eine andere ist. Bleibt das Feld leer, setzt der Zugang sie aus Adresse und Port des Zertifikats zusammen.

Unter den Feldern steht, unter welcher Adresse die Download-Links entstehen und wie viele Minuten sie gelten — vorbelegt sind zehn. In dieser Zeit ist ein Link ohne Anmeldung zu öffnen, danach wird auch die Datei gelöscht.

Ist weder eine öffentliche Adresse noch ein Zertifikat für eine Adresse hinterlegt, gibt es keine Download-Links. Das PDF liegt dann nur als Datei auf dem Rechner, auf dem FINN.ghost läuft — und auch dort nur bis zum Ablauf der Frist.

Der Endpoint

Unterhalb der Felder zeigt die Oberfläche die Adresse an, die in den Assistenten eingetragen wird. Sie besteht aus dem Servernamen, dem Port und endet immer auf /mcp.

Ob dort https oder http steht, hängt am Zertifikat: Der Zugang benutzt dasselbe wie die Oberfläche von FINN.ghost. Liegt eines vor, ist die Verbindung verschlüsselt — auch auf diesem Port. Fehlt es, steht auf der Seite ein Hinweis.

Ohne Zertifikat läuft der Schlüssel im Klartext über die Leitung. Im eigenen Netz ist das vertretbar, für einen Zugang aus dem Internet nicht. Ein Zertifikat lässt sich in den Einstellungen von FINN.ghost automatisch beziehen (Let's Encrypt).

Diese Adresse gilt im eigenen Netz. Soll sich ein Assistent aus dem Internet verbinden, ist der Port freizugeben oder ein Webserver vorzuschalten — die Adresse endet in beiden Fällen auf /mcp. Siehe Zugang von außen.

Speichern startet die Anwendung neu

Der Port wird beim Start der Anwendung gebunden. Beim Speichern wird deshalb ein Neustart angestoßen — auch wenn nur die öffentliche Adresse geändert wurde. Für einige Sekunden sind alle Module von FINN.ghost nicht erreichbar.

Das gehört also nicht in die Mittagspause der Kommissionierer. Für alles andere gilt: Der Schlüssel bleibt über den Neustart erhalten, bestehende Verbindungen melden sich von selbst neu an.

Weiter

Zugang im eigenen Netz