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Artikel aus einer Produktseite anlegen

Der Ablauf, an dem der Nutzen am schnellsten sichtbar wird: Ein Lieferant hat einen neuen Artikel, es gibt eine Produktseite im Netz — und daraus entsteht ein vollständiger Artikel im Mandanten.

Der Ablauf

Hier ist die Produktseite: <Adresse>. Leg den Artikel an, Lieferant ist 70001, und setz den Verkaufspreis mit 40 Prozent Aufschlag.

Der Assistent geht dann der Reihe nach vor:

  1. Produktseite auswerten — er ruft die Seite ab und liest den Preis sowie die Adresse des Hauptbildes heraus.
  2. Artikelnummer bestimmen — aus dem Nummernkreis der SelectLine.
  3. Artikel anlegen — mit den Standardvorgaben Ihres Mandanten.
  4. Lieferanten verknüpfen — samt Einkaufspreis aus der Seite.
  5. Verkaufspreis setzen.
  6. Bild hinterlegen — es wird geladen und am Artikel gespeichert.

Jeder Schritt ist einzeln steuerbar. Man kann auch nur die Seite auswerten lassen und den Rest selbst entscheiden.

Was von der Seite gelesen wird

Angabe Verwendung
Preis als Einkaufspreis beim Lieferanten oder als Verkaufspreis
Hauptbild wird am Artikel hinterlegt

Nicht jede Seite gibt beides her. Fehlt der Preis, bleibt er leer und muss anders ermittelt werden — der Assistent erfindet ihn nicht. Genau hinsehen sollte man bei Seiten mit Staffelpreisen oder Aktionspreisen: Gelesen wird, was auf der Seite als Preis steht, nicht notwendigerweise der, den Sie bezahlen.

Bilder

Das Bild wird aus dem Netz geladen und am Artikel gespeichert — entweder aus der direkten Adresse einer Bilddatei oder ermittelt aus der Produktseite. Bis 15 MB.

Ein an derselben Stelle vorhandenes Bild wird ersetzt, sofern man das nicht ausschließt.

Rechte an Bildern klärt der Assistent nicht. Ob ein Herstellerbild im eigenen Shop verwendet werden darf, bleibt eine Frage an den Lieferanten.

Warum das mehr ist als Tippen sparen

Bei einem einzelnen Artikel ist der Gewinn überschaubar. Er zeigt sich bei einer Serie: zehn neue Artikel eines Lieferanten, jeweils mit Preis, Lieferantenbeziehung und Bild. Von Hand sind das zehn Masken mit je fünf Reitern.

Weil die Standardvorgaben des Mandanten greifen, sehen die Artikel danach aus wie von Hand angelegt — nicht wie importiert.

Grenzen

  • Der Assistent legt Artikel an, keine Varianten und keine Stücklisten.
  • Sachmerkmale und Fremdbezeichnungen bleiben Sache der SelectLine.
  • Was in Ihrem Haus vor der Freigabe eines Artikels zu passieren hat — Warengruppe prüfen, Kalkulation, Shopfreigabe — passiert nicht automatisch.

Ein so angelegter Artikel ist ein Entwurf im Sinne Ihres Ablaufs, kein freigegebener Artikel. Wer Artikel automatisch an einen Shop überträgt, sollte das im Blick behalten: Ohne Freigabekennzeichen geht er nicht in den Shop — mit Kennzeichen sofort.

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