Zuordnung und Extrafelder
Diese Seite erklärt das Prinzip, das hinter der gesamten Einrichtung steht. Wer es einmal verstanden hat, findet sich in allen sechs Bereichen wieder.

Warum Extrafelder
Pipedrive kennt eigene Standardfelder — Name, Adresse, Telefon. Alles, was darüber hinausgeht, wird in Extrafeldern abgelegt, die Sie in Pipedrive selbst anlegen.
Das ist Absicht und kein Umweg: Ein Extrafeld hat einen festgelegten Datentyp. Damit ist von vornherein klar, dass ein Datum als Datum und ein Betrag als Betrag ankommt — und die Werte lassen sich in Pipedrive filtern und auswerten.
Die Extrafelder werden in Pipedrive angelegt, nicht hier. Die Schnittstelle stellt in den Auswahllisten nur die Felder zur Verfügung, die dort schon vorhanden sind und den passenden Datentyp haben.
Das Wiedererkennungsfeld
Je Bereich braucht Pipedrive ein Feld, in dem die Herkunft aus der SelectLine steht. Daran erkennt die Schnittstelle beim nächsten Lauf, welcher Datensatz gemeint ist.
| Bereich | Was hineingeschrieben wird | Wo eingerichtet |
|---|---|---|
| Organisationen | die CRM-ID aus CRM_ADRESSEN |
Firmenstammdaten-Mapping |
| Personen | die CRM-ID aus CRM_ADRESSEN |
Personenstammdaten-Mapping |
| Produkte | die Artikelnummer | Produktcode oder Extrafeld |
| Belege | die Belegnummer | eigenes Extrafeld |
| Projekte | die Projektnummer | eigenes Extrafeld |
Ohne dieses Feld läuft der jeweilige Bereich nicht an — die Schnittstelle bricht mit einer Meldung ab, dass die Zuordnung fehlt. Das ist gewollt: Ohne Wiedererkennung würde jeder Lauf alles erneut anlegen.
Das Feld gehört danach nicht mehr angefasst. Wird es in Pipedrive geleert oder für etwas anderes benutzt, gilt der Datensatz als unbekannt und wird ein zweites Mal angelegt.
Wie ein Mapping aussieht
Ein Mapping verbindet ein Pipedrive-Feld mit einem Feld aus der SelectLine-Datenbank.

Angegeben werden der Reihe nach:
- das Pipedrive-Extrafeld, in das geschrieben wird,
- die Tabelle der SelectLine, aus der gelesen wird,
- das Feld in dieser Tabelle,
- auf Wunsch eigene Bezeichnungen für beide Seiten.
Die eigenen Bezeichnungen sind reine Anzeige: In der Mapping-Tabelle steht danach etwa Kundennummer statt des Datenbankfeldnamens. Das erleichtert die Pflege, wenn ein Mapping ein Jahr später wieder angesehen wird.
Welche SelectLine-Tabellen zur Verfügung stehen
Für Kontakte lesen die Mappings aus dem CRM der SelectLine — aus diesen fünf Tabellen:
| Tabelle | Inhalt |
|---|---|
CRM_ADRESSEN |
die Adresse selbst |
CRM_ADRESSBRANCHEN |
die Branche |
CRM_ADRESSKLASSIFIKATIONEN |
die Klassifikation |
CRM_ADRESSSTATUS |
der Status |
CRM_SOCIALMEDIA |
Angaben zu sozialen Netzwerken |
Andere Tabellen lassen sich hier nicht auswählen. Wird ein Wert gebraucht, der außerhalb dieser fünf liegt, führt der Weg über ein Merkmal oder ein Zusatzfeld, das in einer dieser Tabellen landet — im Zweifel beim Support nachfragen.
Für Artikel gilt dasselbe Prinzip mit den Artikeltabellen. Siehe Produkte.
Was bei den Datentypen zu beachten ist
Die Auswahllisten zeigen nur Extrafelder, deren Datentyp zum Wert passt:
| Wert aus der SelectLine | Datentyp in Pipedrive |
|---|---|
| Nummern, Kürzel, Texte | Text |
| Datumsangaben | Datum |
| Umsätze und Beträge | Geldbetrag |
| Artikelstatus | Einzeloption |
| Bestellte Produktkategorien | Mehrfachoption |
Erscheint ein gerade angelegtes Extrafeld nicht in der Auswahl, hat es entweder den falschen Datentyp — oder die Einstellungen wurden noch nicht neu geladen. Die Angaben aus Pipedrive werden beim Aufruf der Einstellungen einmalig geholt, nicht laufend.
Siehe Häufige Fragen.