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Kontakte

Die CRM-Adressen der SelectLine werden in Pipedrive zu Organisationen und Personen. Dieser Bereich ist der umfangreichste — und der, mit dem angefangen wird.

Die Kontakt-Synchronisation

In der SelectLine liegen Firmen und Ansprechpartner gemeinsam im CRM, in Pipedrive sind Organisationen und Personen zwei getrennte Bereiche. Deshalb ist fast jede Einstellung hier zweimal vorhanden — einmal für Organisationen, einmal für Personen.

Übertragen wird nur aus dem SelectLine-CRM nach Pipedrive. In Pipedrive angelegte Kontakte kommen nicht in die SelectLine.

Grundeinrichtung

Im Firmenstammdaten-Mapping und im Personenstammdaten-Mapping muss je ein Pipedrive-Extrafeld angegeben werden, in das die CRM-ID aus der SelectLine-Tabelle CRM_ADRESSEN geschrieben wird.

Stammdaten-Mapping für Organisationen und Personen

Ohne diese beiden Mappings läuft die Kontaktübertragung nicht an. Die Schnittstelle bricht mit der Meldung ab, dass keine Zuordnung für die SelectLine-CRM-ID vorhanden ist.

Damit ist die Grundeinrichtung abgeschlossen — alles Weitere auf dieser Seite ist optional und kann später ergänzt werden.

Wie ein Mapping angelegt wird, steht unter Zuordnung und Extrafelder.

Weitere Stammdaten übertragen

Über dieselben beiden Mappings lassen sich beliebig viele weitere CRM-Felder in Pipedrive-Extrafelder schreiben — Kundennummer, Klassifikation, Status, Social-Media-Angaben.

Für einzelne, häufig gebrauchte Angaben gibt es eigene Felder:

Einstellung Inhalt
Pipedrive-Felder für Branchen die Branche der Organisation
Pipedrive-Felder für E-Mailadressen die E-Mail-Adresse der Organisation
Pipedrive-Felder für Kommunikationssprachen die Sprache, für Organisationen und Personen
Pipedrive-Felder für Geburtstage das Geburtsdatum der Person
Übertragung des Erstellungsdatums wann die Adresse in der SelectLine angelegt wurde

Kontaktgruppen ausschließen

Mit Kontaktgruppen-Handling aktivieren lassen sich Kunden- und Lieferantengruppen der SelectLine von der Übertragung ausnehmen.

Das ist mehr als ein Filter: Kontakte dieser Gruppen, die bereits in Pipedrive stehen, werden dort gelöscht — samt der Angaben, die jemand in Pipedrive daran gepflegt hat. Diese Einstellung gehört deshalb vor dem ersten Lauf gesetzt und danach nicht mehr geändert, ohne die Folgen zu bedenken.

Der typische Anwendungsfall ist eine Gruppe wie intern oder Einmalkunden, die im Vertrieb nichts zu suchen hat.

Kundengruppe mit übertragen

Unabhängig davon kann die SelectLine-Kundengruppe in ein Extrafeld geschrieben werden — je Extrafeld für Organisationen und Personen.

Übertragen wird die Gruppe nur bei Kontakten, die die Schnittstelle als Kunden erkennt. Bei Lieferanten und freien Adressen bleibt das Feld leer.

Label in Pipedrive

Pipedrive kennzeichnet Kontakte über Label. Die Schnittstelle vergibt sie nach dem Adresstyp aus dem SelectLine-CRM.

Label-Handling

Adresstyp Einstellung
Kunde Kunden-Label
Lieferant Lieferanten-Label
Interessent Interessenten-Label
freie Adresse Kontakt-Label

Jeweils getrennt für Organisationen und Personen.

Dasselbe Label darf für mehrere Adresstypen vergeben werden — etwa wenn Kunden und Interessenten in Pipedrive nicht unterschieden werden sollen.

Label nach Kaufverhalten: Lead-Handling

Zusätzlich kann die Schnittstelle Kontakte danach kennzeichnen, wie lange die letzte Bestellung zurückliegt.

Zeiträume für das Lead-Handling

Diese Funktion setzt voraus, dass in der Beleg-Synchronisation mindestens ein Belegtyp als akzeptierte Bestellung hinterlegt ist. Ohne das bleibt sie ohne Wirkung.

Siehe Belege.

Eingestellt werden zwei Zeiträume und die dazugehörigen Label:

Einstellung
Zeit-Intervalltyp für "Hot Leads" und Zeit-Wert Tage, Wochen, Monate oder Jahre
Zeit-Intervalltyp für "Warm Leads" und Zeit-Wert dito
"Hot Lead"-Label je für Organisationen und Personen
"Warm Lead"-Label je für Organisationen und Personen

Wie bewertet wird

Geprüft wird, ob innerhalb des eingestellten Zeitraums eine akzeptierte Bestellung liegt:

Situation Ergebnis
Bestellung innerhalb des Hot-Zeitraums Label nach Adresstyp bleibt
keine Bestellung im Hot-Zeitraum Hot-Lead-Label
keine Bestellung im Warm-Zeitraum Warm-Lead-Label

Beide Prüfungen laufen nacheinander, und die zweite gewinnt: Trifft auch die Warm-Bedingung zu, wird das Warm-Label vergeben. Bei einem kurzen Hot- und einem langen Warm-Zeitraum ergibt das die Staffelung „kürzlich bestellt — länger nicht bestellt — sehr lange nicht bestellt".

Ein vergebenes Lead-Label ersetzt das Label des Adresstyps. Ein Kunde, der lange nicht bestellt hat, ist in Pipedrive dann nicht mehr als Kunde gekennzeichnet, sondern als Lead.

Die Bezeichnungen sind so zu lesen, wie Pipedrive sie verwendet — als Temperatur eines Leads. Wer das anders benennen will, vergibt einfach Label mit eigenen Namen; die Schnittstelle schreibt, was ausgewählt wurde.

Label nachträglich neu setzen

Für den Fall, dass die Label-Einstellungen geändert wurden, gibt es in der Zeitsteuerung die eigene Aufgabe Kontakt-Label erneut exportieren. Sie schreibt die Label aller bereits übertragenen Kontakte neu, ohne die übrigen Daten anzufassen.

Das ist deutlich sparsamer als ein vollständiger Kontaktlauf — und der richtige Weg, wenn nur die Label-Vergabe geändert wurde.

Umsätze und Bestellzahlen

Einstellungen für Umsätze

Einstellung Inhalt
Aktuellen Jahresumsatz exportieren Umsatz des laufenden Jahres
Letzten Jahresumsatz exportieren Umsatz des Vorjahres
Gesamtumsatz exportieren Umsatz über alles
Bestellungsanzahl exportieren Anzahl der Bestellungen

Je Häkchen erscheinen zwei Felder für das Ziel-Extrafeld — für Organisationen und Personen.

Die Umsätze werden aus den Rechnungs- und Gutschriftbelegen der SelectLine berechnet und in der Währung des Mandanten übertragen.

Deals, die nur in Pipedrive existieren, gehen in die Berechnung nicht ein. Der Wert in Pipedrive ist also der Umsatz aus der Warenwirtschaft — nicht die Summe der Deals.

Bestellte Produktkategorien

Die Schnittstelle kann die Artikelgruppen aller bisher bestellten Artikel sammeln und in ein Extrafeld vom Typ Mehrfachoption schreiben.

Einstellung
Pipedrive-Extrafeld für Bestellhistorie je für Organisationen und Personen

Damit lässt sich in Pipedrive filtern, wer schon einmal eine bestimmte Warengruppe gekauft hat — die Grundlage für gezielte Ansprache.

Grundlage sind die Positionen der akzeptierten Bestellungen. Ohne mindestens einen Belegtyp dafür bleibt das Feld leer. Fehlt eine Produktkategorie in Pipedrive noch, wird sie beim Lauf angelegt — das kostet zusätzliche API-Tokens.

Datumsangaben zu Bestellungen

Einstellung Inhalt
Übertragung des Erstbestelldatums Datum der ersten akzeptierten Bestellung
Übertragung des letzten Bestelldatums Datum der letzten akzeptierten Bestellung

Beide brauchen ein Extrafeld vom Datentyp Datum und mindestens einen Belegtyp für akzeptierte Bestellungen.

Nächster Schritt

Produkte