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Wenn etwas nicht im Shop ankommt

Die meisten Fälle lassen sich in wenigen Minuten selbst klären. Diese Seite geht die häufigsten Situationen der Reihe nach durch.

Ein Artikel fehlt im Shop

Prüfkette: ein Artikel erscheint nicht im Shop

Der Reihe nach prüfen:

1. Ist das Freigabekennzeichen gesetzt?

In der Artikelmaske das bei der Einrichtung vereinbarte Kennzeichen prüfen. Das ist mit Abstand die häufigste Ursache.

2. Ist der Artikel inaktiv?

Inaktive Artikel gehen nicht in den Shop.

3. Läuft die Aufgabe überhaupt?

Unter Shopware 6 → Zeitsteuerung nachsehen, ob geänderte Artikel exportieren ein Intervall hat und wann sie zuletzt gelaufen ist. Steht die Aufgabe dauerhaft auf wartend, blockiert ein großer Lauf.

4. Was sagt das Protokoll?

Im Protokoll nach der Artikelnummer suchen. Die Meldungen nennen den Grund direkt:

Meldung im Protokoll enthält Bedeutung
keine Bezeichnung die Artikelbezeichnung ist leer
ist nicht ShopAktiv Freigabekennzeichen nicht gesetzt
ist Inaktiv Artikel ist inaktiv
kein SSV kein zum heutigen Datum gültiger Steuerschlüssel
kein Preis kein Verkaufspreis in der eingestellten Preisgruppe
kein Bestand Lagerartikel ohne Bestand, und Artikel ohne Bestand sind ausgeschlossen
Artikelgruppe … nicht gefunden keine Kategorie ermittelbar und keine Default-Artikelgruppe gesetzt

5. Artikel gezielt übertragen

Nach der Korrektur geänderte Artikel exportieren von Hand starten und das Protokoll mitlesen.

Der Artikel ist im Shop, aber nicht auffindbar

Prüfen, ob im Shopware-Backend am Artikel alles korrekt hinterlegt ist. Ist es das, liegt es fast immer am Suchindex.

Die Schnittstelle verzichtet während der Übertragung auf die Neuberechnung des Shopware-Suchindex, weil das große Läufe erheblich beschleunigt. Bis Shopware den Index nachzieht, können Artikel in Suche und Listen veraltet erscheinen. Wer das nicht möchte, kann die Indizierung einschalten — siehe Shopdaten.

Zweite Möglichkeit: Die Sichtbarkeit steht auf Suche oder Link statt auf Überall — siehe Verkaufskanal.

Ein geänderter Preis kommt nicht an

Wurde nur der Preis geändert, ohne den Artikel selbst anzufassen, erkennt der Änderungslauf das nicht. Zwei Wege:

  • geänderte Artikel exportieren von Hand starten, nachdem der Artikel einmal gespeichert wurde, oder
  • auf den nächtlichen Lauf alle Artikel exportieren (ohne Bilder) warten.

Damit das nicht auffällt, gehören diese Korrekturläufe in den Zeitplan — siehe Zeitplan der Übertragungen.

Ein geändertes Bild bleibt im Shop das alte

Die Schnittstelle erkennt Bilder am Dateinamen und verwendet ein bereits vorhandenes weiter. Tauscht man das Bild aus, ohne dass sich der Name ändert, bleibt im Shop das alte stehen.

Abhilfe: Bestehende Bilder im Shop aktualisieren einschalten oder die Benennung über den Bildinhalt wählen. Siehe Bezeichnungen, Texte und Bilder.

Ein Kunde fehlt im Shop

Prüfpunkt Hinweis
Kundenkennzeichen muss beim gewünschten Verkaufskanal gesetzt sein
E-Mail-Adresse Pflichtangabe
Vorname und Name Pflichtangabe, auch bei Firmenkunden
PLZ, Ort, Straße Pflichtangaben
Land muss im Shop bekannt sein
Belegsperre, inaktiv gesperrte Kunden werden im Shop deaktiviert

Die übersprungenen Kunden stehen mit Nummer und Grund im Protokoll.

Eine Bestellung fehlt in der SelectLine

1. Ist die Zahlung im Shop bestätigt?

Nur bezahlte oder freigegebene Bestellungen werden geholt. Bei Rechnung und Nachnahme muss der Haken Import bei der Zahlungsart gesetzt sein — siehe Zahlungs- und Versandarten.

2. In welchem Status steht die Bestellung im Shop?

Steht sie auf offen, wird sie beim nächsten Lauf geholt.

Steht sie auf in Bearbeitung, hat FINN.ghost sie bereits verarbeitet. Existiert trotzdem kein Beleg, ist der Import nach dem Statuswechsel abgebrochen.

In diesem Fall wird die Bestellung nicht erneut abgeholt und muss von Hand in der SelectLine erfasst werden. Der Grund steht im Protokoll — häufig ein Fehler in einem Makro oder ein nicht gefundener Gutschein.

3. Bekannte Ursachen

Ursache Erkennbar an
kein Shopkunde beim Verkaufskanal Meldung, dass der Shopkunde nicht definiert ist
Lieferbedingung nicht zugeordnet Abbruch mit Hinweis auf die Versandbedingung
eingelöster Gutschein unbekannt Meldung, dass der Gutschein nicht gefunden wurde
Zahlungsreferenz gefordert, aber nicht vorhanden Meldung über die fehlende Zahlungsreferenz

Der Belegbetrag weicht von der Bestellung ab

Häufigste Ursache: Es ist kein Promotion Artikel hinterlegt. Rabattpositionen aus dem Shop werden dann übersprungen, und der Beleg ist teurer als die Bestellung. Siehe Zahlungs- und Versandarten.

Regelmäßige Kontrolle

Zwei Auswertungen, die sich im Alltag bewährt haben:

  • Bestellungen ohne Beleg: im Shop nach Bestellungen im Status in Bearbeitung suchen und mit den Belegen in der SelectLine abgleichen. Das findet die seltenen, aber unangenehmen Abbrüche nach dem Statuswechsel.
  • Freigegebene Artikel ohne Shop-Eintrag: die Anzahl der Artikel mit Freigabekennzeichen mit der Artikelanzahl im Shop vergleichen. Die Differenz sind die Artikel mit unvollständigen Daten.

Wenn es dabei bleibt

Wenden Sie sich an den Support und halten Sie bereit:

  • die betroffene Artikel-, Kunden- oder Bestellnummer
  • den Auszug aus dem Protokoll zum Zeitpunkt des Laufs
  • welche Aufgabe zuletzt gelaufen ist