Skip to main content

Zahlungs- und Versandarten

Damit eine Bestellung als Beleg entstehen kann, muss FINN.ghost wissen, welche Zahlungsbedingung und welche Lieferbedingung der SelectLine zu einer Zahlungsart und Versandart im Shop gehört. Beide Bereiche listen dazu die im Shop eingerichteten Möglichkeiten auf und stellen jeder Zeile die SelectLine-Auswahl gegenüber.

Bereich Zahlungsbedingungen in den Einstellungen

Zahlungsbedingungen

Zu jeder Shopware-Zahlungsart gibt es fünf Spalten.

SelectLine

Die Zahlungsbedingung, die in den Beleg geschrieben wird.

Bankbezug

Die Kasse oder Bank, die als Bankbezug im Beleg gesetzt wird. Erleichtert später den Zahlungsabgleich in der Buchhaltung.

Import

Normalerweise werden nur Bestellungen übernommen, deren Zahlung im Shop bestätigt ist. Zahlungsarten wie Rechnung oder Nachnahme erreichen diesen Zustand nie — für sie wird dieser Haken gesetzt, damit die Bestellung trotzdem importiert wird.

Ohne diesen Haken bleiben Rechnungs- und Nachnahmebestellungen unbemerkt im Shop liegen. Nach dem Einrichten neuer Zahlungsarten im Shop sollte man diese Spalte deshalb immer prüfen.

Vorkasse

Bestellungen dieser Zahlungsart gehen in den Belegtyp Vorkasse statt in den Bestell-Belegtyp. Sobald die Zahlung in der SelectLine als eingegangen verbucht ist, meldet FINN.ghost die Bestellung im Shop als bezahlt.

Eine Vorkasse-Bestellung, die vollständig mit einem Gutschein bezahlt wurde und damit einen Gesamtbetrag von 0,00 hat, wandert automatisch in den normalen Bestell-Belegtyp.

Referenz

Ist dieser Haken gesetzt, wird eine Bestellung nicht importiert, wenn sich keine Zahlungsreferenz des Zahlungsdienstleisters ermitteln lässt. Sinnvoll dort, wo die Referenz für den Zahlungsabgleich zwingend gebraucht wird.

Bleibt die Referenz dauerhaft aus, wiederholt sich der Fehler bei jedem Lauf und die Bestellung kommt nicht in die SelectLine. Den Haken deshalb nur bei Zahlungsarten setzen, die verlässlich eine Referenz liefern.

Erkannt werden die Referenzen der üblichen Zahlungsdienstleister — unter anderem Mollie, PayPal, Klarna, Adyen und Stripe. Bei PayPal Rechnungskauf werden zusätzlich die Bankdaten für die Überweisung in den Kopftext des Belegs geschrieben, sodass sie auf dem SelectLine-Dokument erscheinen.

Lieferbedingungen

Hier wird jeder Versandart des Shops eine Lieferbedingung der SelectLine zugeordnet. Diese Zuordnung wird an zwei Stellen verwendet: im Beleg und beim Anlegen neuer Kunden.

Diese Zuordnung ist Pflicht. Ist sie nicht gepflegt, wird gar keine Bestellung importiert.

Versand- und Rabattartikel

Nicht jede Position einer Bestellung entspricht einem Artikel aus der SelectLine. Versandkosten, Rabatte und Gutscheine brauchen deshalb Platzhalterartikel, die unter Shopware 6 → Einstellungen → Zuordnung hinterlegt werden.

Versandartikel

Auf diesen Artikel werden die Versandkosten gebucht.

Versandartikel (ermäßigt)

Wird verwendet, wenn der überwiegende Warenwert der Bestellung dem ermäßigten Steuersatz unterliegt. Bleibt das Feld leer, gilt in beiden Fällen der normale Versandartikel.

Promotion Artikel

Auf diesen Artikel werden Rabatte und Promotion-Positionen aus dem Shop gebucht.

Ist kein Promotion-Artikel hinterlegt, werden Rabattpositionen stillschweigend übersprungen — der Beleg in der SelectLine ist dann teurer als die Bestellung im Shop. Das ist die häufigste Ursache für Betragsabweichungen zwischen Shop und SelectLine.

Gutschein Artikel

Über diesen Artikel werden Gutscheine verbucht. Näheres unter Gutscheine.

Nächster Schritt

Weitere Sprachen