Artikel im Shop veröffentlichen
Ein Artikel erscheint im Shop, sobald er freigegeben ist und die nötigen Angaben enthält. Beides wird in der Artikelmaske gepflegt, im Shopware-Backend ist nichts zu tun.
Freigeben
Das bei der Einrichtung festgelegte Kennzeichen in der Artikelmaske setzen — siehe Verkaufskanal. Beim nächsten Lauf der Aufgabe geänderte Artikel exportieren geht der Artikel in den Shop.
Wird das Kennzeichen wieder entfernt, verschwindet der Artikel nicht aus dem Shop, sondern wird dort inaktiv gesetzt. Bestellte Artikel behalten damit ihre Verknüpfung, und die Adresse der Artikelseite bleibt gültig.

Voraussetzungen
Fehlt eine dieser Angaben, wird der Artikel übersprungen und im Protokoll vermerkt:
| Voraussetzung | Hinweis |
|---|---|
| Bezeichnung | darf nicht leer sein |
| Steuerschlüssel | muss zum heutigen Datum gültig sein |
| Verkaufspreis | in der eingestellten Preisgruppe, für Menge 0 |
| Artikelgruppe | oder eine hinterlegte Default-Artikelgruppe |
| nicht inaktiv | inaktive Artikel gehen nicht in den Shop |
Ist der Artikel bereits im Shop und fehlt später eine dieser Angaben, wird er nicht übersprungen, sondern im Shop deaktiviert. So verschwinden ausgelaufene Artikel zuverlässig aus der Storefront.
Für Varianten gilt eine Erleichterung: Sie dürfen ohne eigenen Preis übertragen werden und erben ihn dann vom Hauptartikel.
Nicht unterstützt
Stücklisten vom Typ „Muster Typ I" werden nicht unterstützt. Solche Artikel werden mit einer Fehlermeldung abgewiesen.
Wann die Übertragung läuft
| Aufgabe | Umfang |
|---|---|
| geänderte Artikel exportieren | Artikel, die seit dem letzten Lauf angelegt oder geändert wurden |
| alle Artikel exportieren | alle freigegebenen Artikel, mit Bildern |
| alle Artikel exportieren (ohne Bilder) | alle freigegebenen Artikel, ohne Bildübertragung |
Als geändert gilt ein Artikel, wenn sich der Artikelstamm geändert hat. Wird nur ein Preis, eine Mengenstaffel oder eine Fremdbezeichnung angepasst, ohne den Artikel selbst anzufassen, erkennt der Änderungslauf das nicht. Deshalb gehört ein nächtlicher Vollauf ohne Bilder in den Zeitplan — er ist der Korrekturlauf dafür. Siehe Zeitplan der Übertragungen.
Ändert man einen Artikel, der als Preisverweis für andere Artikel dient, werden die abhängigen Artikel mit übertragen.
Abgebrochene Läufe
Ein Vollauf über viele Artikel kann durch einen Neustart des Dienstes unterbrochen werden. Die Schnittstelle merkt sich die noch offenen Artikel und arbeitet sie beim nächsten Lauf weiter ab — die bisherige Arbeit ist nicht verloren. Im Protokoll steht dann ein Hinweis, dass der Artikelexport fortgesetzt wird.
Nur Bestand und Preise aktualisieren
Für Shops, in denen Texte und Bilder im Shopware-Backend redaktionell gepflegt werden, gibt es die Einstellung Nur Bestand, Preis und Varianten aktualisieren. Bestehende Artikel werden dann nur noch in diesen Punkten angefasst; Texte, Bilder, Kategorien und Zusatzfelder bleiben unberührt.
Neu angelegte Artikel durchlaufen immer den vollständigen Weg — die Einstellung wirkt nur auf Artikel, die im Shop schon vorhanden sind.