Das DeepL-Konto
Übersetzt wird über die API von DeepL. Dafür braucht es ein Konto bei DeepL mit API-Zugang — die Schnittstelle bringt keinen eigenen Zugang mit.
Ein normales DeepL-Abo für die Weboberfläche genügt nicht. Gebraucht wird ein Tarif mit API-Zugang; nur der liefert einen API-Schlüssel.
Free oder Pro
DeepL bietet zwei API-Zugänge, und beide sprechen unterschiedliche Adressen an. Welcher verwendet wird, entscheidet die Einstellung API Typ.
| API Typ | Für wen |
|---|---|
| Free | zum Ausprobieren; monatlich begrenztes Zeichenkontingent |
| Pro | für den Regelbetrieb; abgerechnet nach übersetzten Zeichen |
Der API-Schlüssel gehört zum Tarif. Ein Free-Schlüssel funktioniert nicht am Pro-Zugang und umgekehrt — beides ergibt eine Anmeldemeldung von DeepL. Wer von Free auf Pro wechselt, muss beides ändern: Schlüssel und API Typ.
Am Schlüssel selbst ist der Tarif erkennbar: Free-Schlüssel enden auf :fx.
Den API-Schlüssel holen
Im DeepL-Konto unter den Einstellungen des Kontos im Bereich für die API. Dort steht der Authentifizierungsschlüssel, der in FINN.ghost eingetragen wird.
Der Schlüssel ist ein Zugang zu einem kostenpflichtigen Dienst. Er gehört nicht in eine Mail und nicht in ein Ticket. In FINN.ghost wird er verschlüsselt gespeichert.
Siehe Einstellungen.
Was das Übersetzen verbraucht
DeepL rechnet nach übersetzten Zeichen. Verbraucht wird bei jedem Start einer Übersetzung, für jeden Text jedes ausgewählten Artikels.
| Beispiel | Rechnung | Zeichen |
|---|---|---|
| 100 Artikel, nur Bezeichnung (ca. 40 Zeichen) | 100 × 40 | 4.000 |
| 100 Artikel, Bezeichnung und Langtext (ca. 600 Zeichen) | 100 × 640 | 64.000 |
| 1.000 Artikel, alle sechs Texte | grob 1.000 × 1.500 | 1.500.000 |
Die dritte Zeile ist der Fall, der schiefgeht: Ein Vollsortiment mit allen Texten sprengt das Kontingent eines Free-Zugangs bei Weitem. Vor dem großen Durchgang deshalb erst mit einer Handvoll Artikel prüfen, ob das Ergebnis taugt — und nur die Texte auswählen, die wirklich gebraucht werden.
Ein zweiter Durchgang über dieselben Artikel kostet erneut. Der Filter Nur Artikel ganz ohne Übersetzung ist deshalb nicht nur Bequemlichkeit, sondern spart Geld.
Siehe Der erweiterte Filter.
Grenzen je Übersetzung
| Größe einer Anfrage | 128 KB an Text je Start |
| Wartezeit | 20 Sekunden, dann bricht der Aufruf ab |
Wird die Größe überschritten, meldet FINN.ghost das und übersetzt nichts. Dann gehört die Auswahl geteilt — etwa in zwei Durchgänge über je die halbe Artikelmenge. Bei langen Langtexten ist die Grenze schneller erreicht, als es die Artikelanzahl vermuten lässt: 128 KB sind rund 130.000 Zeichen.
Was DeepL zurückliefert
| Erkannte Quellsprache | wird je Text mitgeliefert und angezeigt |
| HTML bleibt HTML | Auszeichnungen werden erkannt und nicht übersetzt |
| Qualität vor Geschwindigkeit | FINN.translate fragt das qualitätsorientierte Modell an |
Dass HTML als HTML behandelt wird, ist der Grund, weshalb die HTML-Texte mitgehen können: Tags und Attribute bleiben stehen, nur der Text zwischen ihnen wird übersetzt.