Laufender Betrieb

Fehlersuche und häufige Fragen.

Wenn etwas nicht klappt

Die Fehlersuche läuft in dieser Reihenfolge: Ist der Zugang zu DeepL in Ordnung? Findet die Auswahl Artikel? Kommt die Übersetzung an? Und landet sie an der richtigen Stelle?

Der Menüpunkt Übersetzen fehlt

Ursache Abhilfe
Modul nicht lizenziert beim Fachhändler erfragen
Lizenz eingetragen, aber nicht neu gestartet Anwendung neu starten

Siehe Lizenz und Module im Systemhandbuch.

Die Oberfläche springt in die Einstellungen

Mit dem Hinweis Bitte API Schlüssel in den Einstellungen setzen. Dann fehlt der API-Schlüssel. Siehe Einstellungen.

Fehlermeldung von DeepL beim Übersetzen

Die Meldung wird durchgereicht und enthält den Grund von DeepL.

Meldung sinngemäß Ursache
Anmeldung abgelehnt Schlüssel falsch, oder API Typ passt nicht zum Schlüssel
Kontingent aufgebraucht das Zeichenkontingent des Monats ist erschöpft
Zu viele Anfragen DeepL bremst; später erneut versuchen
Ungültige Zielsprache Sprachauswahl prüfen

Der häufigste Fall ist der zweite in der Liste: Ein Free-Schlüssel am Pro-Zugang oder umgekehrt. Free-Schlüssel enden auf :fx.

Siehe Das DeepL-Konto.

Die Anfrage ist zu groß

Meldung, dass die maximale Größe überschritten ist. Die Grenze liegt bei 128 KB Text je Start — rund 130.000 Zeichen.

Abhilfe
weniger Artikel auswählen in zwei oder drei Durchgängen
weniger Texte auswählen etwa nur Bezeichnung und Langtext
HTML-Fassungen weglassen sie verdoppeln die Menge

Der Aufruf bricht nach einiger Zeit ab

Nach 20 Sekunden ohne Antwort gibt die Schnittstelle auf. Ursache ist meist eine zu große Auswahl, seltener eine gestörte Internetverbindung.

Es ist dann nichts im Mandanten geändert — geschrieben wird erst beim Import.

Die Artikelliste bleibt leer

Ansicht Ursache
Alle Artikel weniger als 3 Zeichen im Suchfeld und kein Filter gesetzt
Artikelgruppen die gewählten Gruppen enthalten keine Artikel
beide der Filter ist zu eng — Zahl in der Vorschau ansehen

Siehe Der erweiterte Filter.

Es erscheinen nur 200 Artikel

In der Ansicht Alle Artikel liefert der Filter höchstens 200 Treffer, mit einem Plus an der Zahl und dem Hinweis, weiter einzugrenzen. Wer mehr übersetzen will, arbeitet in Etappen — etwa Artikelgruppe für Artikelgruppe.

Kein Glossar in der Auswahl

Ursache Abhilfe
kein API-Schlüssel gespeichert Schlüssel eintragen und speichern
Glossar ohne Begriffspaar im DeepL-Konto ein Paar anlegen
Glossar erst nach dem Aufruf angelegt Einstellungen neu laden

Siehe Glossare.

Die SelectLine-Sprache fehlt in der Auswahl

Dann ist sie in der SelectLine nicht angelegt. Die Liste kommt aus den Sprachen des Mandanten.

Siehe Vorbereitung in der SelectLine.

Die Übersetzung steht unter der falschen Sprache

Dann wurden Zielsprache und Selectline Sprache nicht passend gewählt. Die Schnittstelle prüft das nicht. Korrigiert wird in der SelectLine — oder mit einem erneuten Durchgang in die richtige Sprache.

Siehe Übersetzung konfigurieren.

Die Bezeichnung ist abgeschnitten

Bezeichnung und Zusatz fassen in der SelectLine 80 Zeichen. Längere Übersetzungen werden beim Import gekürzt — ohne Meldung.

Vorbeugen lässt sich das in der Ergebnisliste: Dort steht die Übersetzung in einem Eingabefeld und kann vor dem Import gekürzt werden.

Siehe Prüfen und importieren.

Ein Artikel wurde nicht importiert

Ursache
die Artikelnummer existiert nicht mehr Hinweis im Protokoll, Artikel wird übersprungen
alle Felder des Artikels waren leer gelassen nichts zu schreiben

Das Protokoll steht unter Log. Siehe Log Informationen im Systemhandbuch.

Die Texte erscheinen nicht in der SelectLine

Prüfung
War die SelectLine mit dem Artikel offen? Maske neu aufrufen
Stimmt die Sprache, unter der gesucht wird? Fremdsprachen des Artikels
Kam die Meldung Übersetzungen erfolgreich importiert? sonst ins Protokoll sehen

Was der Support braucht

Nächster Schritt

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Brauchen wir ein eigenes DeepL-Konto?

Ja, mit API-Zugang. Ein Abo für die Weboberfläche von DeepL genügt nicht. Siehe Das DeepL-Konto.

Free oder Pro?

Free zum Ausprobieren, Pro für den Regelbetrieb. Der Schlüssel gehört zum Tarif, und die Einstellung API Typ muss dazu passen. Siehe Das DeepL-Konto.

Was kostet ein Durchgang?

DeepL rechnet nach übersetzten Zeichen. Grob: Artikelanzahl × Länge der ausgewählten Texte. Die HTML-Fassungen mitzunehmen verdoppelt das Ergebnis bei gleichem Inhalt. Siehe Das DeepL-Konto.

Läuft das Übersetzen automatisch?

Nein. FINN.translate hat keine Zeitsteuerung — jede Übersetzung wird von Hand angestoßen und vor dem Schreiben geprüft. Siehe Überblick.

Welche Felder werden übersetzt?

Bezeichnung, Zusatz, Langtext, Bestelltext und die beiden HTML-Fassungen. Sonst nichts. Siehe Übersetzung konfigurieren.

Wohin schreibt das Modul?

In die Fremdsprachentexte des Artikels, in die im Dialog gewählte SelectLine-Sprache. Siehe Vorbereitung in der SelectLine.

Warum gibt es zwei Sprachauswahlen?

Die Zielsprache sagt DeepL, in welche Sprache übersetzt werden soll; die Selectline Sprache sagt, in welche Fremdsprache am Artikel das Ergebnis geschrieben wird. Dass beides zusammenpasst, prüft niemand. Siehe Übersetzung konfigurieren.

Werden bestehende Übersetzungen überschrieben?

Ja, für die gewählte Sprache und die gewählten Felder — auch von Hand gepflegte. Ein Rückgängig gibt es nicht. Siehe Prüfen und importieren.

Wie finden wir die Artikel, denen eine Sprache fehlt?

Im erweiterten Filter über Sprachen mit dem Modus Enthält nicht. Siehe Der erweiterte Filter.

Was bedeutet „Nur Artikel ganz ohne Übersetzung"?

Artikel ohne Fremdsprachentext in irgendeiner Sprache. Wer nur eine fehlende Sprache nachziehen will, nimmt statt dessen Enthält nicht. Siehe Der erweiterte Filter.

Können wir die Übersetzung vorher ändern?

Ja. In der Ergebnisliste ist jede Übersetzung ein Eingabefeld. Was dort steht, wird importiert. Siehe Prüfen und importieren.

Warum ist eine Bezeichnung abgeschnitten?

Weil die SelectLine bei Bezeichnung und Zusatz 80 Zeichen fasst. Kürzen lässt sich der Text vorher in der Ergebnisliste. Siehe Prüfen und importieren.

Wozu ein Glossar?

Damit Produktnamen und Fachbegriffe verlässlich gleich — oder gar nicht — übersetzt werden. Angelegt wird es im DeepL-Konto. Siehe Glossare.

Warum verlangt der Dialog plötzlich eine Quellsprache?

Weil ein Glossar eingestellt ist. Ein Glossar gilt für eine Sprachrichtung, deshalb muss die Ausgangssprache angegeben werden. Siehe Glossare.

Können wir mehrere Glossare gleichzeitig nutzen?

Nein, es gilt genau eines. Bei mehreren Sprachen wird die Einstellung zwischen den Durchgängen gewechselt. Siehe Glossare.

Wie viele Artikel gehen in einem Durchgang?

Begrenzt ist nicht die Anzahl, sondern die Textmenge: 128 KB je Start. Bei langen Langtexten sind das wenige hundert Artikel, bei kurzen Bezeichnungen mehrere tausend. Siehe Das DeepL-Konto.

Warum sehen wir nur 200 Artikel?

Das ist die Obergrenze des Filters in der Ansicht Alle Artikel. Weiter eingrenzen oder in Etappen arbeiten. Siehe Der erweiterte Filter.

Die Tabelle bleibt leer, obwohl es Artikel gibt.

In der Ansicht Alle Artikel braucht es mindestens 3 Zeichen im Suchfeld oder einen gesetzten Filter. Siehe Artikel auswählen.

Kann man Kundentexte oder Belegtexte übersetzen?

Nein, das Modul arbeitet ausschließlich auf Artikeltexten.

Werden die Übersetzungen an den Shop übertragen?

Nicht von diesem Modul. Es schreibt in den Artikelstamm; von dort holt die jeweilige Shopanbindung sie beim nächsten Lauf. Siehe FINN.ghost für Shopware6 und FINN.ghost für Shopify.

Womit fangen wir an?

Mit fünf Artikeln, einer Sprache und nur der Bezeichnung — und einem Blick in die SelectLine, ob der Text dort richtig steht. Am besten in einem Testmandanten.