Einstellungen

Verbindung, Kontakte, Produkte, Belege, Aktivitäten, Leads und Projekte einrichten.

Allgemeine Einstellungen

Hier wird die Verbindung zu Pipedrive hergestellt. Ohne sie bleiben alle weiteren Bereiche leer, weil ihre Auswahllisten ihre Inhalte direkt aus Pipedrive laden.

Zu finden über FINN.pipedrive → Einstellungen.

Menü FINN.pipedrive, Einstellungen

Die Einstellungen von FINN.pipedrive

Die Verbindung

Pipedrive-Abo, Firmendomain und API-Token

Feld Inhalt
Pipedrive-Abo das abonnierte Preismodell: Light, Growth, Premium oder Ultimate
Pipedrive-Firmendomain der Teil vor .pipedrive.com
API-Token das Token des Benutzers, unter dem übertragen wird

Pipedrive-Abo

Aus dem Abo und der Zahl der Nutzer errechnet die Schnittstelle, wie viele API-Zugriffe pro Tag zur Verfügung stehen — und hält sich daran.

Ist hier das falsche Abo eingetragen, rechnet die Schnittstelle mit einem zu großen oder zu kleinen Kontingent. Zu groß bedeutet: Pipedrive bricht Übertragungen ab, bevor die Schnittstelle es erwartet.

Siehe API-Tokens.

Pipedrive-Firmendomain

Nur der Name, nicht die vollständige Adresse. Lautet die Adresse https://muster.pipedrive.com, wird hier muster eingetragen.

Über die Firmendomain wird die Pipedrive-API angesprochen — damit ist gleichzeitig festgelegt, in welches Konto übertragen wird.

API-Token

Zu finden in Pipedrive in den persönlichen Einstellungen des Benutzers, über das Benutzersymbol oben rechts, dort im Reiter API.

Der Reiter API in den Pipedrive-Kontoeinstellungen

Das Token gehört zu einem Benutzer. Alle übertragenen Datensätze bekommen diesen Benutzer als Besitzer, solange kein anderer Standardbesitzer eingestellt ist. Wird dieser Benutzer in Pipedrive deaktiviert, steht die Übertragung.

Deshalb empfiehlt sich ein eigener Benutzer für die Schnittstelle — nicht das persönliche Konto eines Mitarbeiters, der das Haus wechseln kann.

Nach dem Eintragen: neu starten

Sind Abo, Firmendomain und Token eingetragen, muss die Anwendung über Neustarten neu gestartet werden. Erst danach richtet FINN.pipedrive seine Grundzuordnungen ein.

Die Schaltfläche Neustarten

Ohne diesen Neustart bleiben die Bereiche und die Zeitsteuerung leer. Das ist die häufigste Rückfrage bei der Einrichtung.

Danach dauert der Aufruf der Einstellungen ein paar Sekunden länger: Alle Felder, Label, Pipelines und Benutzer werden dabei aus Pipedrive geholt.

Der Aufruf der Einstellungen kostet Tokens

Jeder Aufruf der Einstellungen fragt Daten bei Pipedrive ab und verbraucht dabei API-Tokens des Tageskontingents. Unnötige Aufrufe gehören vermieden — besser mehrere Änderungen in einem Aufruf erledigen als die Seite zehnmal öffnen.

Standardbesitzer

Legt fest, welcher Pipedrive-Benutzer als Besitzer der übertragenen Datensätze eingetragen wird.

Standardbesitzer festlegen

Feld
Pipedrive-Standardbesitzer für alle übertragenen Daten einer der Pipedrive-Benutzer

Bleibt das Feld leer, wird der Benutzer eingetragen, dem das API-Token gehört — das ermittelt Pipedrive selbst aus dem Token.

Protokoll und Fehlersuche

Feld Wirkung
Pipedrive-API-Logs anzeigen schreibt je Zugriff eine Zeile mit dem Tokenverbrauch ins Protokoll
Debug-Modus aktivieren zusätzliche Protokollzeilen zur Fehlersuche

Die API-Logs sind das Mittel, um den Tokenverbrauch zu beobachten: In jeder Zeile steht, wie viele Tokens ein Zugriff gekostet hat und wie viele heute noch bleiben.

Beide Einstellungen machen das Protokoll deutlich voller. Für den Dauerbetrieb gehören sie ausgeschaltet — sonst ist im Protokoll nichts mehr zu finden, und die Protokolldateien werden schneller überschrieben.

Siehe Log Informationen im Systemhandbuch.

Nächster Schritt

Kontakte

Kontakte

Die CRM-Adressen der SelectLine werden in Pipedrive zu Organisationen und Personen. Dieser Bereich ist der umfangreichste — und der, mit dem angefangen wird.

Die Kontakt-Synchronisation

In der SelectLine liegen Firmen und Ansprechpartner gemeinsam im CRM, in Pipedrive sind Organisationen und Personen zwei getrennte Bereiche. Deshalb ist fast jede Einstellung hier zweimal vorhanden — einmal für Organisationen, einmal für Personen.

Übertragen wird nur aus dem SelectLine-CRM nach Pipedrive. In Pipedrive angelegte Kontakte kommen nicht in die SelectLine.

Grundeinrichtung

Im Firmenstammdaten-Mapping und im Personenstammdaten-Mapping muss je ein Pipedrive-Extrafeld angegeben werden, in das die CRM-ID aus der SelectLine-Tabelle CRM_ADRESSEN geschrieben wird.

Stammdaten-Mapping für Organisationen und Personen

Ohne diese beiden Mappings läuft die Kontaktübertragung nicht an. Die Schnittstelle bricht mit der Meldung ab, dass keine Zuordnung für die SelectLine-CRM-ID vorhanden ist.

Damit ist die Grundeinrichtung abgeschlossen — alles Weitere auf dieser Seite ist optional und kann später ergänzt werden.

Wie ein Mapping angelegt wird, steht unter Zuordnung und Extrafelder.

Weitere Stammdaten übertragen

Über dieselben beiden Mappings lassen sich beliebig viele weitere CRM-Felder in Pipedrive-Extrafelder schreiben — Kundennummer, Klassifikation, Status, Social-Media-Angaben.

Für einzelne, häufig gebrauchte Angaben gibt es eigene Felder:

Einstellung Inhalt
Pipedrive-Felder für Branchen die Branche der Organisation
Pipedrive-Felder für E-Mailadressen die E-Mail-Adresse der Organisation
Pipedrive-Felder für Kommunikationssprachen die Sprache, für Organisationen und Personen
Pipedrive-Felder für Geburtstage das Geburtsdatum der Person
Übertragung des Erstellungsdatums wann die Adresse in der SelectLine angelegt wurde

Kontaktgruppen ausschließen

Mit Kontaktgruppen-Handling aktivieren lassen sich Kunden- und Lieferantengruppen der SelectLine von der Übertragung ausnehmen.

Das ist mehr als ein Filter: Kontakte dieser Gruppen, die bereits in Pipedrive stehen, werden dort gelöscht — samt der Angaben, die jemand in Pipedrive daran gepflegt hat. Diese Einstellung gehört deshalb vor dem ersten Lauf gesetzt und danach nicht mehr geändert, ohne die Folgen zu bedenken.

Der typische Anwendungsfall ist eine Gruppe wie intern oder Einmalkunden, die im Vertrieb nichts zu suchen hat.

Kundengruppe mit übertragen

Unabhängig davon kann die SelectLine-Kundengruppe in ein Extrafeld geschrieben werden — je Extrafeld für Organisationen und Personen.

Übertragen wird die Gruppe nur bei Kontakten, die die Schnittstelle als Kunden erkennt. Bei Lieferanten und freien Adressen bleibt das Feld leer.

Label in Pipedrive

Pipedrive kennzeichnet Kontakte über Label. Die Schnittstelle vergibt sie nach dem Adresstyp aus dem SelectLine-CRM.

Label-Handling

Adresstyp Einstellung
Kunde Kunden-Label
Lieferant Lieferanten-Label
Interessent Interessenten-Label
freie Adresse Kontakt-Label

Jeweils getrennt für Organisationen und Personen.

Dasselbe Label darf für mehrere Adresstypen vergeben werden — etwa wenn Kunden und Interessenten in Pipedrive nicht unterschieden werden sollen.

Label nach Kaufverhalten: Lead-Handling

Zusätzlich kann die Schnittstelle Kontakte danach kennzeichnen, wie lange die letzte Bestellung zurückliegt.

Zeiträume für das Lead-Handling

Diese Funktion setzt voraus, dass in der Beleg-Synchronisation mindestens ein Belegtyp als akzeptierte Bestellung hinterlegt ist. Ohne das bleibt sie ohne Wirkung.

Siehe Belege.

Eingestellt werden zwei Zeiträume und die dazugehörigen Label:

Einstellung
Zeit-Intervalltyp für "Hot Leads" und Zeit-Wert Tage, Wochen, Monate oder Jahre
Zeit-Intervalltyp für "Warm Leads" und Zeit-Wert dito
"Hot Lead"-Label je für Organisationen und Personen
"Warm Lead"-Label je für Organisationen und Personen

Wie bewertet wird

Geprüft wird, ob innerhalb des eingestellten Zeitraums eine akzeptierte Bestellung liegt:

Situation Ergebnis
Bestellung innerhalb des Hot-Zeitraums Label nach Adresstyp bleibt
keine Bestellung im Hot-Zeitraum Hot-Lead-Label
keine Bestellung im Warm-Zeitraum Warm-Lead-Label

Beide Prüfungen laufen nacheinander, und die zweite gewinnt: Trifft auch die Warm-Bedingung zu, wird das Warm-Label vergeben. Bei einem kurzen Hot- und einem langen Warm-Zeitraum ergibt das die Staffelung „kürzlich bestellt — länger nicht bestellt — sehr lange nicht bestellt".

Ein vergebenes Lead-Label ersetzt das Label des Adresstyps. Ein Kunde, der lange nicht bestellt hat, ist in Pipedrive dann nicht mehr als Kunde gekennzeichnet, sondern als Lead.

Die Bezeichnungen sind so zu lesen, wie Pipedrive sie verwendet — als Temperatur eines Leads. Wer das anders benennen will, vergibt einfach Label mit eigenen Namen; die Schnittstelle schreibt, was ausgewählt wurde.

Label nachträglich neu setzen

Für den Fall, dass die Label-Einstellungen geändert wurden, gibt es in der Zeitsteuerung die eigene Aufgabe Kontakt-Label erneut exportieren. Sie schreibt die Label aller bereits übertragenen Kontakte neu, ohne die übrigen Daten anzufassen.

Das ist deutlich sparsamer als ein vollständiger Kontaktlauf — und der richtige Weg, wenn nur die Label-Vergabe geändert wurde.

Umsätze und Bestellzahlen

Einstellungen für Umsätze

Einstellung Inhalt
Aktuellen Jahresumsatz exportieren Umsatz des laufenden Jahres
Letzten Jahresumsatz exportieren Umsatz des Vorjahres
Gesamtumsatz exportieren Umsatz über alles
Bestellungsanzahl exportieren Anzahl der Bestellungen

Je Häkchen erscheinen zwei Felder für das Ziel-Extrafeld — für Organisationen und Personen.

Die Umsätze werden aus den Rechnungs- und Gutschriftbelegen der SelectLine berechnet und in der Währung des Mandanten übertragen.

Deals, die nur in Pipedrive existieren, gehen in die Berechnung nicht ein. Der Wert in Pipedrive ist also der Umsatz aus der Warenwirtschaft — nicht die Summe der Deals.

Bestellte Produktkategorien

Die Schnittstelle kann die Artikelgruppen aller bisher bestellten Artikel sammeln und in ein Extrafeld vom Typ Mehrfachoption schreiben.

Einstellung
Pipedrive-Extrafeld für Bestellhistorie je für Organisationen und Personen

Damit lässt sich in Pipedrive filtern, wer schon einmal eine bestimmte Warengruppe gekauft hat — die Grundlage für gezielte Ansprache.

Grundlage sind die Positionen der akzeptierten Bestellungen. Ohne mindestens einen Belegtyp dafür bleibt das Feld leer. Fehlt eine Produktkategorie in Pipedrive noch, wird sie beim Lauf angelegt — das kostet zusätzliche API-Tokens.

Datumsangaben zu Bestellungen

Einstellung Inhalt
Übertragung des Erstbestelldatums Datum der ersten akzeptierten Bestellung
Übertragung des letzten Bestelldatums Datum der letzten akzeptierten Bestellung

Beide brauchen ein Extrafeld vom Datentyp Datum und mindestens einen Belegtyp für akzeptierte Bestellungen.

Nächster Schritt

Produkte

Produkte

Die Artikel der SelectLine werden in Pipedrive zu Produkten. Sie sind die Grundlage der Deal-Positionen — deshalb gehört dieser Bereich vor den Belegen eingerichtet.

Die Produkt-Synchronisation

Übertragen wird ausschließlich von der SelectLine nach Pipedrive. In Pipedrive angelegte Produkte kommen nicht in die SelectLine.

Grundeinrichtung

Es muss festgelegt werden, wohin die Artikelnummer geschrieben wird. Zwei Möglichkeiten:

Ziel Wann
das Standardfeld Produktcode der Regelfall
ein eigenes Extrafeld vom Typ Text wenn der Produktcode schon anders belegt ist

Ziel für die SelectLine-Artikelnummer

Ohne diese Angabe läuft die Produktübertragung nicht an: Die Schnittstelle könnte einen Artikel in Pipedrive nicht wiederfinden und würde ihn bei jedem Lauf erneut anlegen.

Damit ist die Grundeinrichtung abgeschlossen. Alles Weitere ist optional.

Was ohne weitere Einstellung übertragen wird

In Pipedrive Aus der SelectLine
Name die Bezeichnung des Artikels; ist sie leer, die Artikelnummer
Produktcode die Artikelnummer
Steuersatz aus dem Steuerschlüssel des Verkaufs
Anlagedatum wann der Artikel in der SelectLine angelegt wurde
Auswählbar gesetzt, solange der Artikel nicht inaktiv ist

Preise

Einstellung Wirkung
Listenpreis exportieren überträgt den Listenpreis des Artikels
Alternativer Export-Preis überträgt stattdessen einen anderen Verkaufspreis

Die alternativen Preise sind die, die in der SelectLine in den Artikelstammdaten unter der Preisaufschlüsselung des Verkaufs stehen — etwa ein bestimmter Preistyp oder eine Preisgruppe.

Ohne einen dieser beiden Wege bekommen die Produkte in Pipedrive keinen Preis. Ein Deal lässt sich dann nur mit Menge, aber ohne Wert bilden.

Mehrere Preise je Artikel sind derzeit nicht möglich — es wird genau einer übertragen.

Siehe Leistungsbeschreibung.

Artikelstatus in einem eigenen Extrafeld

Pipedrive kennt bei Produkten nur auswählbar oder nicht auswählbar. Wer die drei Zustände der SelectLine sehen will, hinterlegt ein Extrafeld vom Typ Einzeloption.

Zuordnung der Statuswerte

Einstellung
Status-Extrafeld verwenden schaltet die Funktion ein
Pipedrive-Extrafeld für Status eines Produkts das Extrafeld
Status für aktive Produkte ein Auswahlwert des Feldes
Status für auslaufende Produkte ein Auswahlwert des Feldes
Status für inaktive Produkte ein Auswahlwert des Feldes

Wie der Status ermittelt wird

In der SelectLine Status in Pipedrive
Artikel ist inaktiv inaktiv
Auslaufdatum liegt in der Zukunft auslaufend
Auslaufdatum liegt in der Vergangenheit inaktiv
kein Auslaufdatum, nicht inaktiv aktiv

Mit dieser Funktion sind alle Produkte in Pipedrive auswählbar — auch die in der SelectLine inaktiven. Die Sperre über Pipedrives eigene Deaktivierung wird dann nicht mehr genutzt. Der Vertrieb muss sich also auf das Statusfeld verlassen, statt darauf, dass ein Produkt gar nicht angeboten wird.

Der Vorteil: Der Grund ist sichtbar. Ein auslaufender Artikel lässt sich noch verkaufen, ein inaktiver ist als solcher erkennbar — statt einfach zu fehlen.

Artikelbilder

Einstellung
Produktbilder exportieren überträgt das Artikelbild zum Produkt

Ist der Haken gesetzt, erscheint in der Zeitsteuerung eine zusätzliche Aufgabe SelectLine-Artikelbilder exportieren. Sie läuft getrennt von den Artikeldaten, weil Bilder deutlich mehr API-Tokens kosten.

Ein Bild kostet bis zu 30 Tokens — ein Vielfaches eines Artikels. Bei großen Sortimenten gehört diese Aufgabe auf eine feste Zeit in der Nacht.

Siehe API-Tokens.

Weitere Artikelfelder übertragen

Über das SelectLine-Artikelstammdaten-Mapping lassen sich weitere Felder in Pipedrive-Extrafelder schreiben.

Dialog für ein neues Artikelstammdaten-Mapping

Zur Verfügung stehen drei Tabellen:

Tabelle Inhalt
ART die Artikelstammdaten
ARKALK die Kalkulation, etwa Einkaufs- und Kalkulationswerte
ARTLIEF die Lieferantenzuordnung des Artikels

Wer Einkaufspreise oder Kalkulationswerte aus ARKALK überträgt, macht sie damit allen sichtbar, die den Deal in Pipedrive öffnen. Das gehört vorher abgestimmt.

Nächster Schritt

Belege

Belege

Die Belege der SelectLine werden in Pipedrive zu Deals. Je Belegtyp wird festgelegt, in welche Phase welcher Pipeline er läuft.

Die Beleg-Synchronisation

Dieser Bereich setzt Kontakte und Produkte voraus. Ein Deal hängt an einer Organisation oder Person und besteht aus Produktpositionen — fehlt beides, ist der Deal in Pipedrive nicht nachvollziehbar.

Siehe Kontakte und Produkte.

Übertragen wird von der SelectLine nach Pipedrive. Die Einstellung Pipedrive-Deals importieren ist mit Coming Soon gekennzeichnet und hat derzeit keine Wirkung.

Grundeinrichtung

Drei Dinge sind nötig:

Schritt Wo
1 Häkchen SelectLine-Belege exportieren im Bereich Beleg-Austausch
2 mindestens eine Pipedrive-Pipeline aktivieren
3 je zu übertragendem Belegtyp ein Belegtyp-Mapping anlegen

Pipelines aktivieren

Nur Pipelines, die hier aktiviert sind, stehen der Schnittstelle zur Verfügung.

Aktive Pipedrive-Pipelines

Damit lässt sich die Schnittstelle auf den Vertriebsprozess begrenzen, für den sie gedacht ist — andere Pipelines im Haus bleiben unberührt.

Belegtyp-Mapping

Je Belegtyp der SelectLine wird die Zielphase in Pipedrive festgelegt.

Ein neues Belegtyp-Mapping

Angegeben werden Pipeline, Stage und SelectLine-Belegtyp.

Ohne mindestens ein Belegtyp-Mapping wird nichts übertragen. Was hier nicht steht, bleibt in der SelectLine.

Damit wird der Beleglauf im CRM sichtbar: Ein Angebot landet in der Angebotsphase, wird es zum Auftrag, wandert der Deal in die Auftragsphase — ohne dass jemand in Pipedrive etwas verschiebt.

Belegangaben in Extrafeldern

Fünf Angaben aus dem Beleg lassen sich in Pipedrive-Extrafelder schreiben:

Einstellung Inhalt
Pipedrive-Extrafeld für Belegnummer in der SelectLine die Belegnummer
Pipedrive-Extrafeld für Auftragsnummer in der SelectLine die Auftragsnummer
Pipedrive-Extrafeld für Projektnummer in der SelectLine die Projektnummer
Pipedrive-Extrafeld für abweichende Lieferadressen aus der SelectLine die Lieferadresse, wenn sie abweicht
Pipedrive-Extrafeld für Zahlungsbedingungen aus der SelectLine die Zahlungsbedingung

Das Feld für die Belegnummer ist das wichtigste: Damit ist im Deal zu sehen, welcher Beleg in der SelectLine dahintersteht — und der Vertrieb kann im Zweifel dort nachsehen.

Akzeptierte Bestellungen

Hier wird festgelegt, welche Belegtypen als verbindliche Bestellung gelten.

Einstellungen für akzeptierte Bestellungen

Je aufgenommenem Belegtyp lässt sich zusätzlich ein Extrafeld vom Datentyp Datum angeben, in das das Bestelldatum geschrieben wird.

Diese Angabe wirkt weit über die Belege hinaus. Sie ist die Grundlage für Umsätze, Bestellanzahl, Erst- und Letztbestelldatum, die Bestellhistorie der Produktkategorien und das Lead-Handling in den Kontakten. Ohne mindestens einen Belegtyp bleiben alle diese Felder leer.

Üblich ist der Auftrag: Ein Angebot ist noch keine Bestellung, eine Rechnung kommt zu spät für die Vertriebssteuerung.

Siehe Kontakte.

Was am Deal ankommt

In Pipedrive Aus der SelectLine
Deal mit Titel und Wert der Beleg
Organisation oder Person die Adresse des Belegs
Positionen die Belegpositionen als Produkte
Rabatt ein Belegrabatt, sofern vorhanden
Phase aus dem Belegtyp-Mapping

Wenn ein Beleg übergeben wird

Übertragen wird immer der Beleg, der in der Belegkette am weitesten fortgeschritten ist. Wird aus dem Angebot ein Auftrag, entsteht der Deal in der Auftragsphase — und der Deal des Vorgängerbelegs wird in Pipedrive gelöscht.

So steht je Vorgang genau ein Deal in Pipedrive und nicht eine Kette aus Angebot, Auftrag und Rechnung, die alle denselben Umsatz zeigen.

Gelöscht wird der ganze Deal — mit allem, was in Pipedrive daran hängt: Notizen, Aktivitäten, Dateien. Wer am Angebot arbeitet und Notizen im Deal führt, verliert sie, sobald der Auftrag in der SelectLine entsteht. Notizen gehören deshalb an die Organisation oder Person, nicht in den Deal.

Ebenfalls entfernt werden Deals, zu denen sich in Pipedrive kein Kontakt mehr finden lässt — etwa weil dessen CRM-Adresse inzwischen in einer ausgeschlossenen Kontaktgruppe liegt.

Nächster Schritt

Aktivitäten

Aktivitäten

Die Journale der SelectLine werden in Pipedrive zu Aktivitäten — Anrufe, Termine, Aufgaben. Damit steht die Vorgeschichte eines Kontakts auch im CRM.

Übertragen wird von der SelectLine nach Pipedrive. In Pipedrive angelegte Aktivitäten kommen nicht in die SelectLine.

Grundeinrichtung

Es wird festgelegt, welcher Journaltyp der SelectLine welchem Aktivitätstyp in Pipedrive entspricht.

Spalte Inhalt
SelectLine-Journaltyp die Kontaktart des Journals
Pipedrive-Aktivitätstyp der Aktivitätstyp in Pipedrive

Angelegt wird ein Mapping über die Schaltfläche neben Neues Aktivitätstyp-Mapping.

Nur Journale mit einer zugeordneten Kontaktart werden übertragen. Journale, deren Kontaktart in keinem Mapping steht, werden übersprungen — ohne Fehlermeldung.

Das ist der Filter dieses Bereichs: Statt einer Einstellung „welche Journale sollen mit" entscheidet die Liste der Mappings. Wer nur Anrufe und Termine im CRM haben will, ordnet nur diese beiden Kontaktarten zu.

Woran eine Aktivität hängt

In Pipedrive Aus der SelectLine
Aktivitätstyp über das Mapping aus der Kontaktart
Teilnehmer die im Journal verknüpften Adressen
Deal der im Journal verknüpfte Beleg, sofern er als Deal existiert

Ist am Journal ein Beleg verknüpft, der in Pipedrive als Deal steht, wird die Aktivität diesem Deal zugeordnet. So steht die Korrespondenz zum Angebot am Angebot.

Zusammenspiel mit FINN.mail2SL

Werden E-Mails über FINN.mail2SL automatisch als Journal abgelegt, erscheinen sie über diesen Bereich anschließend auch in Pipedrive.

Das gehört bedacht, bevor beides zusammen eingeschaltet wird: Die Korrespondenz wird damit auch für alle sichtbar, die Zugang zu Pipedrive haben — nicht nur für die Anwender der SelectLine.

Siehe FINN.mail2SL Handbuch.

Aufwand

Eine Aktivität kostet bis zu 5 API-Tokens, der Lauf selbst rund 52.

Bei einem Haus mit vielen Journalen ist das der Bereich, der am schnellsten Tokens verbraucht.

Siehe API-Tokens.

Nächster Schritt

Leads

Leads

Der einzige Bereich, der in die andere Richtung läuft: Leads aus Pipedrive werden in der SelectLine zu einem Beleg.

Damit schließt sich der Kreis: Der Vertrieb erfasst eine Anfrage in Pipedrive, und in der SelectLine entsteht daraus ein Angebot — ohne dass jemand die Daten abtippt.

Grundeinrichtung

Einstellung Inhalt
SelectLine-Belegtyp für Pipedrive-Leads welcher Beleg in der SelectLine entsteht
Lead-Quellen importieren welche Lead-Quellen aus Pipedrive übernommen werden

Als Belegtyp ist das Angebot vorgegeben. Ein Lead ist eine Anfrage, kein Auftrag — deshalb ist das in fast allen Fällen der richtige Wert.

Lead-Quellen

Pipedrive vermerkt zu jedem Lead, woher er kommt — Webformular, Import, von Hand angelegt. Übernommen werden nur die Quellen, die hier ausgewählt sind.

Ist keine Quelle ausgewählt, wird nichts übernommen. Der Lauf läuft dann durch, ohne etwas zu tun — das ist der häufigste Grund, weshalb keine Belege entstehen.

Die Auswahl der Quellen ist bewusst eng zu halten. Sonst landet jeder Lead, den jemand zum Ausprobieren anlegt, als Beleg im Mandanten.

Welche Leads übernommen werden

Bedingung
die Quelle steht in der Auswahl Pflicht
der Lead hängt an einer Organisation oder Person Pflicht
der Lead wurde seit dem letzten Lauf geändert Pflicht

Ein Lead ohne verknüpften Kontakt wird übersprungen und im Protokoll vermerkt: Ohne Adresse ließe sich in der SelectLine kein Beleg anlegen. Wer die Übernahme nutzt, muss also in Pipedrive dafür sorgen, dass jeder Lead einem Kontakt zugeordnet ist.

Maßgeblich ist der Änderungszeitpunkt des Leads. Ein bereits übernommener Lead, der in Pipedrive erneut geändert wird, führt zu einem weiteren Beleg — die Übernahme aktualisiert keinen bestehenden.

Was in der SelectLine entsteht

Ein Beleg des eingestellten Belegtyps, mit der Adresse des verknüpften Kontakts. Die Belegnummer lässt sich in ein Pipedrive-Extrafeld zurückschreiben.

Einstellung
Pipedrive-Extrafeld für Belegnummer in der SelectLine die entstandene Belegnummer

Das ist der Rückkanal: Am Lead in Pipedrive steht danach, welcher Beleg daraus geworden ist.

Diese Aufgabe schreibt in den Mandanten. Vor dem ersten Lauf gehört geprüft, welcher Belegtyp und welche Quellen eingestellt sind — und der erste Lauf am besten mit einem einzelnen Test-Lead.

Aufwand

Der Lauf kostet rund 22 API-Tokens; die entstehenden Belege selbst kosten keine, weil sie in der SelectLine angelegt werden.

Das ist der sparsamste Bereich der Schnittstelle — er kann deshalb häufiger laufen als die übrigen.

Siehe API-Tokens.

Nächster Schritt

Projekte

Projekte

Die Projekte der SelectLine werden zu Projekten in Pipedrive — auf einem Board, in einer Phase, die sich aus dem Stand der Belege ergibt.

Übertragen wird von der SelectLine nach Pipedrive. In Pipedrive angelegte Projekte kommen nicht in die SelectLine.

Grundeinrichtung

Schritt Wo
1 ein Pipedrive-Extrafeld für die Projektnummer angeben
2 mindestens ein Pipedrive-Board aktivieren
3 je Phase ein Projektphasen-Mapping anlegen

Ohne das Feld für die Projektnummer läuft der Bereich nicht an — die Schnittstelle könnte ein Projekt in Pipedrive nicht wiederfinden.

Projektphasen-Mapping

Anders als bei den Belegen wird hier nicht ein Belegtyp einer Phase zugeordnet, sondern beschrieben, was eine Phase bedeutet. Aus den vorhandenen Belegen des Projekts ergibt sich dann die passende Phase.

Je Mapping werden Board und Projektphase gewählt, dazu die Kennzeichen:

Kennzeichen Bedeutung
enthält Angebote in dieser Phase liegen Projekte, zu denen Angebote existieren
enthält Aufträge dito für Aufträge
enthält Rechnungen dito für Rechnungen
ist Erledigt die Phase für abgeschlossene Projekte
ist Standardphase die Phase für alles, was zu keiner anderen passt

In der Tabelle erscheinen diese Kennzeichen als Übertragungskennzeichen — eine kurze Buchstabenfolge:

Buchstabe Kennzeichen
A enthält Angebote
F enthält Aufträge
R enthält Rechnungen
E ist Erledigt
S ist Standardphase

Ein Mapping mit dem Kennzeichen AF ist also die Phase für Projekte, in denen sowohl Angebote als auch Aufträge liegen.

Die Standardphase lässt sich nur einmal vergeben. Ist sie einmal gesetzt, verschwindet das Häkchen aus dem Dialog. Sie ist das Auffangbecken für Projekte, auf die kein anderes Mapping passt — ohne sie bleiben solche Projekte in Pipedrive unsortiert.

Der Vorteil dieses Aufbaus: Die Phase in Pipedrive folgt dem tatsächlichen Stand des Projekts in der Warenwirtschaft. Kommt zum Angebot ein Auftrag, wandert das Projekt von selbst weiter.

Aufwand

Dieser Bereich ist der aufwendigste: Der Lauf kostet rund 152 API-Tokens, dazu 10 je Belegtyp und je aktiviertem Board, und 5 je Projekt.

Bei knappem Tokenkontingent gehört diese Aufgabe auf eine feste Zeit — einmal am Tag genügt meist, weil Projekte sich seltener ändern als Belege.

Siehe API-Tokens.

Nächster Schritt

Erstinbetriebnahme

Erstinbetriebnahme

Die Bereiche bauen aufeinander auf. Diese Reihenfolge führt zu einem Pipedrive, in dem alles zusammenpasst — und vermeidet Deals ohne Kunden und Positionen ohne Produkte.

1. In Pipedrive vorbereiten

Bevor in FINN.ghost etwas eingestellt werden kann, muss in Pipedrive vorhanden sein:

Was Wofür
ein Benutzer für die Schnittstelle sein API-Token wird eingetragen
die Extrafelder für CRM-ID, Belegnummer, Projektnummer, Umsätze, Datumsangaben
die Label für Kunden, Lieferanten, Interessenten, Kontakte und die Leads
die Pipeline mit ihren Phasen Ziel der Belege
das Board mit seinen Phasen Ziel der Projekte

Diese Vorarbeit lohnt sich am Stück: Jeder spätere Aufruf der Einstellungen kostet API-Tokens, und ein Feld, das noch nicht existiert, erscheint hier nicht zur Auswahl.

2. Verbinden

Abo, Firmendomain und API-Token eintragen, dann Neustarten. Siehe Allgemeine Einstellungen.

Ohne den Neustart bleiben alle weiteren Bereiche und die Zeitsteuerung leer.

3. Kontakte einrichten

Die beiden Stammdaten-Mappings für die CRM-ID anlegen, danach Label und die gewünschten Zusatzangaben. Siehe Kontakte.

Wenn Kontaktgruppen ausgeschlossen werden sollen, gehört das jetzt entschieden — nicht später. Nachträglich ausgeschlossene Kontakte werden in Pipedrive gelöscht.

4. Produkte einrichten

Ziel für die Artikelnummer festlegen, Preis wählen. Siehe Produkte.

5. Belege einrichten

Pipelines aktivieren, Belegtyp-Mappings anlegen, akzeptierte Bestellungen festlegen. Siehe Belege.

Die akzeptierten Bestellungen wirken zurück auf die Kontakte: Umsätze, Bestellzahlen und das Lead-Handling bleiben ohne sie leer. Deshalb danach noch einmal in die Kontakteinstellungen sehen.

6. Die übrigen Bereiche

Aktivitäten, Leads und Projekte nach Bedarf — sie sind unabhängig voneinander. Siehe Aktivitäten, Leads und Projekte.

7. Erstbefüllung von Hand starten

Unter FINN.pipedrive → Zeitsteuerung die Aufgaben einmal in dieser Reihenfolge starten:

Reihenfolge Aufgabe
1 SelectLine-Kontakte exportieren
2 SelectLine-Artikel exportieren
3 SelectLine-Artikelbilder exportieren
4 SelectLine-Belege exportieren
5 SelectLine-Projekte exportieren
6 SelectLine-Aktivitäten exportieren

Die Erstbefüllung ist der teuerste Vorgang der ganzen Einrichtung: Jeder Kontakt, jeder Artikel und jeder Beleg wird einmal angelegt. Bei größeren Datenbeständen reicht das Tageskontingent an API-Tokens dafür nicht aus — dann läuft die Befüllung über mehrere Tage.

Siehe API-Tokens.

Deshalb lohnt es, mit den Kontakten anzufangen und erst weiterzugehen, wenn sie vollständig in Pipedrive stehen. Ein Deal ohne Organisation wird ohnehin wieder entfernt.

8. Ergebnis prüfen

Prüfung
Stehen die Kontakte mit dem richtigen Label in Pipedrive? Organisationen und Personen
Ist die CRM-ID im Extrafeld gefüllt? an einem Beispielkontakt
Haben die Produkte einen Preis? an einem Beispielartikel
Liegen die Deals in der richtigen Phase? in der Pipeline
Steht die Belegnummer am Deal? im Extrafeld

Ist die CRM-ID leer, wurden die Kontakte ohne Wiedererkennung angelegt. Dann gehört das Mapping ergänzt, bevor der nächste Lauf startet — sonst entstehen Dubletten.

9. Intervalle festlegen

Erst wenn die Erstbefüllung steht, die Zeitsteuerung auf den Dauerbetrieb einstellen. Siehe Automatisierung.

Nächster Schritt

Automatisierung