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Wartung und Systemaufgaben

Neben den Aufgaben der Module laufen eigene Aufgaben der Anwendung. Sie stehen in der Zeitsteuerung unter der Kategorie System.

Die Systemaufgaben

Aufgabe Abstand Was sie tut
Backup Config stündlich schreibt config.json.tmp und meldet den Stand der Installation an DAKO-IT
MSSQL-Log aufräumen eingeplant verkleinert das Transaktionsprotokoll der Datenbank
SSL Zertifikat erneuern alle 12 Stunden erneuert das Let's-Encrypt-Zertifikat, wenn es nötig ist

Dazu je Modul dessen eigene Aufgaben. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein).

MSSQL-Log aufräumen

Diese Aufgabe verkleinert das Transaktionsprotokoll der Mandantendatenbank. Dazu stellt sie das Wiederherstellungsmodell kurzzeitig auf Einfach, verkleinert die Protokolldatei und stellt das Modell wieder auf Vollständig.

Der Grund ist praktischer Natur: Massenläufe wie ein Artikelvollexport lassen das Transaktionsprotokoll stark anwachsen. Ohne Verkleinerung läuft die Platte über.

Der Wechsel des Wiederherstellungsmodells unterbricht die Kette der Protokollsicherungen. Wer die SelectLine-Datenbank mit Transaktionsprotokollsicherungen sichert, muss danach eine neue Vollsicherung anstoßen — sonst ist eine zeitpunktgenaue Wiederherstellung nicht mehr möglich. Diese Aufgabe gehört deshalb mit dem Datenbankverantwortlichen abgestimmt.

Wird die Datenbank ohnehin im Modell Einfach betrieben — bei SelectLine-Installationen verbreitet —, ist das ohne Bedeutung.

Was stündlich an DAKO-IT gemeldet wird

Die Aufgabe Backup Config meldet zusammen mit der Sicherung den Stand der Installation an einen Dienst von DAKO-IT. Übertragen werden:

Angabe Wozu
Lizenzschlüssel Prüfung, ob die Lizenz noch gültig ist
Firmenname aus der SelectLine-Lizenz Zuordnung zum Kunden
Mandant Zuordnung der Installation
Version der SelectLine Unterstützung und Fehlersuche
Version von FINN.ghost Hinweis auf verfügbare Updates
Installationspfad und Rechnername Unterscheidung mehrerer Installationen

Es werden keine Belege, Adressen oder Artikel übertragen — nur die genannten Angaben zur Installation.

Meldet der Dienst die Lizenz als abgelaufen, wird der Lizenzschlüssel geleert und die Anwendung beendet sich. Sie startet danach ohne Module. Bei einer auslaufenden Lizenz gehört die Verlängerung deshalb rechtzeitig geklärt.

Ohne ausgehende Internetverbindung schlägt diese Meldung fehl. Das ist für den Betrieb unkritisch — im Protokoll erscheint dann aber regelmäßig ein Fehler.

Was in die Datensicherung gehört

Was Warum
config.json die gesamte Konfiguration
Ordner data\ssl Zertifikat, Schlüssel und Let's-Encrypt-Zugang
Ordner client\plugins eigene Erweiterungen, falls vorhanden
Datenbank des Mandanten dort liegen die Daten der Module

Mit config.json und data\ssl ist eine Installation nach einem Serverausfall in wenigen Minuten wiederhergestellt: Setup ausführen, beides zurückkopieren, Dienst starten.

Das Programm selbst braucht nicht gesichert zu werden — das Setup lässt sich jederzeit neu herunterladen.

Siehe Installation und Update.

Regelmäßig nachsehen

Wie oft Was
täglich die Fehlermails, sofern eingerichtet
wöchentlich Protokoll auf wiederkehrende ERROR-Meldungen
monatlich läuft eine aktuelle Version?
monatlich Restlaufzeit des Zertifikats
jährlich Ablaufdatum von Clientschlüsseln bei Microsoft 365

Der letzte Punkt fällt in der Praxis am häufigsten auf: Clientschlüssel in Azure laufen nach ein bis zwei Jahren ab. Danach steht der Mailversand — und damit auch die Benachrichtigung, die darauf hinweisen würde.

Siehe E-Mail über Microsoft 365.

Nächster Schritt

Häufige Fragen