Lieferantenretoure
Ware geht an den Lieferanten zurück — falsch geliefert, beschädigt, zu viel. Die Lieferantenretoure erfasst das im Lager, dort wo der Mangel auffällt.

Artikel und Lieferant
Artikel scannen oder suchen, dann den Lieferanten wählen. Vorgeschlagen wird der Standardlieferant; zur Auswahl stehen alle Lieferanten mit gespeicherter Lieferantenbeziehung.
Was in der SelectLine entsteht
Standardmäßig entsteht eine Bestellung mit negativer Menge, im Feld Ihr Zeichen mit dem Eintrag Lieferantenretoure gekennzeichnet.
Die negative Menge ist der Weg, den die SelectLine für Rücksendungen vorsieht. Welche Belegart verwendet wird, ist einstellbar — wer in der SelectLine eine eigene Belegart für Retouren führt, trägt diese ein.
Wie beim Bestellen wird eine offene, noch nicht gedruckte Retoure desselben Lieferanten ergänzt, statt eine neue anzulegen.
Diese Kennzeichnung hat einen praktischen Zweck: Retouren erscheinen dadurch nicht als erwartete Lieferung im Anlieferungsboard und nicht in der Bestellsuche des Wareneingangs. Wird die Belegart geändert, sollte die Kennzeichnung erhalten bleiben.
Siehe Anlieferungsboard.
Mängel fotografieren
Über Fotografieren lässt sich ein Bild mit Bezeichnung und Beschreibung anhängen. Es wird als Journaleintrag mit Anhang am Retourenbeleg gespeichert.
Für die Reklamation beim Lieferanten ist das der entscheidende Punkt: Das Foto entsteht dort, wo der Schaden gesehen wird, und hängt sofort am richtigen Beleg. Niemand muss später ein Bild suchen und zuordnen.
Mehrere Bilder je Retoure sind möglich.
Was in der SelectLine bleibt
Die Abstimmung mit dem Lieferanten, der Versand der Rücksendung und die kaufmännische Abwicklung — Gutschrift, Ersatzlieferung — bleiben Aufgabe des Einkaufs.
Einstellungen dieses Moduls
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| Belegtyp | welche Belegart die Retoure ist |
| Projektbelege ignorieren | Projektbelege nicht erweitern |