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Überblick

FINN.lager bringt die Lagerarbeit dorthin, wo sie stattfindet: an das Regal, an die Rampe, an den Arbeitsplatz in der Fertigung. Gearbeitet wird mit dem Gerät, das gerade zur Hand ist — MDE-Scanner, Smartphone, Tablet oder PC. Gebucht wird direkt in der SelectLine Warenwirtschaft.

Startseite

Was FINN.lager tut

FINN.lager ist keine zweite Lagerverwaltung. Es gibt keinen eigenen Bestand, keine eigene Artikelverwaltung und keine Datenbank, die nachts mit der SelectLine abgeglichen wird. Jede Buchung entsteht sofort in der SelectLine — mit denselben Regeln, Lagerstrategien und Belegarten, die dort ohnehin gelten.

Das hat eine angenehme Folge: Was in FINN.lager gebucht wird, ist in der SelectLine sofort sichtbar. Und was in der SelectLine geändert wird, gilt in FINN.lager beim nächsten Aufruf.

Die Module

FINN.lager besteht aus einzelnen Modulen. Welche davon ein Mitarbeiter sieht, hängt an der Lizenz und an den Rechten.

Bestand

Modul Wofür
Artikelinfo Artikel scannen und alles Wichtige dazu sehen
Lagerinfo nachsehen, was in einem Lager oder Lagerplatz liegt
Manuelle Lagerung ein-, aus- und umlagern
Wareneingang Lieferungen annehmen und prüfen
Inventur zählen

Verkauf und Versand

Modul Wofür
Kommission Aufträge laufwegoptimiert zusammenstellen
Abholung Ware direkt am Lager erfassen und mitgeben
Artikel bestellen Nachschub beim Lieferanten auslösen
Lieferantenretoure Ware an den Lieferanten zurückschicken

Boards

Modul Wofür
Dispositionsboard welche Aufträge stehen an und sind sie lieferbar
Anlieferungsboard welche Lieferungen werden erwartet
Packboard fertig kommissionierte Aufträge zu Lieferscheinen machen
Fertigungsboard welche Fertigungsschritte warten auf Material

Produktion

Modul Wofür
Fertigungskommission Material für einen Fertigungsauftrag bereitstellen
Verbrauchserfassung ungeplanten Verbrauch nachbuchen
Fertigungslisten-Editor einen Artikel in vielen Fertigungslisten austauschen

Große Anzeige oder Gerät in der Hand

Die Module lassen sich in zwei Gruppen einteilen, und das entscheidet über das Gerät:

  • Boards gehören auf einen großen Bildschirm. Sie zeigen viele Belege gleichzeitig, aktualisieren sich selbst und sind als Übersicht für den Lagerleitstand gedacht.
  • Alle anderen Module sind für die Hand gemacht: große Schaltflächen, Scanfelder mit Fokus, wenige Schritte pro Bildschirm.

Auf mobilen Geräten schaltet FINN.lager selbst in eine Ansicht mit größeren Bedienelementen. Ob die Startseite dort kompakt oder groß dargestellt wird, ist einstellbar.

Siehe Allgemeine Einstellungen.

Wie eine Buchung entsteht

Der Ablauf ist in allen Modulen derselbe, und es hilft, ihn einmal gesehen zu haben:

  1. Etwas identifizieren — Artikel, Beleg oder Lagerplatz, meist per Scan.
  2. Etwas prüfen — FINN.lager zeigt Bestand, Menge, Serien- oder Chargennummer.
  3. Etwas bestätigen — Menge erfassen und buchen.
  4. Abschließen — der Beleg wird in der SelectLine weitergeführt oder abgeschlossen.

FINN.lager sammelt nichts zwischen. Wird ein Vorgang mitten im Ablauf verlassen, bleibt in der SelectLine der Stand stehen, der bis dahin gebucht wurde — nicht mehr und nicht weniger.

Was in der SelectLine bleibt

Bewusst nicht in FINN.lager gewandert sind alle Vorgänge, die Übersicht, Auswertung oder kaufmännische Entscheidungen brauchen:

  • Belege abschließen, drucken und versenden
  • Inventurbewertung und Inventurabschluss
  • Preise, Konditionen und Stammdatenpflege
  • Fertigungsaufträge anlegen und freigeben

Weiter

Neu dabei? Dann der Reihe nach: AnmeldungRechteStandort und LagerortErstinbetriebnahme.