Geräte, Scanner und Tastatur
FINN.lager läuft im Browser und braucht keine Installation. Damit ist die Frage nach dem Gerät weniger eine technische als eine praktische: Was liegt gut in der Hand, und wie kommt der Barcode ins Feld?
Welche Geräte gehen
| Gerät | Typischer Einsatz |
|---|---|
| MDE-Handgerät | Kommission, Wareneingang, Inventur — die tägliche Lagerarbeit |
| Smartphone | dasselbe, wenn kein MDE-Gerät vorhanden ist |
| Tablet | Wareneingang an der Rampe, Fertigungskommission |
| PC oder großer Monitor | Boards, Konfiguration, Fertigungslisten-Editor |
Es genügt ein aktueller Browser. Die Anwendung lässt sich auf dem Startbildschirm ablegen und verhält sich dann wie eine installierte App.
Ein Gerät braucht keine besondere Einrichtung — nur die Adresse der Anwendung und eine Verbindung ins Netz des Betriebs.
Barcodes erfassen
Es gibt drei Wege, und in der Praxis werden alle drei genutzt:
Der eingebaute Scanner des MDE-Geräts
Der übliche Weg. Ein MDE-Gerät verhält sich beim Scannen wie eine Tastatur: Es tippt den gelesenen Wert in das Feld, das gerade den Fokus hat, und drückt Eingabe.
FINN.lager setzt den Fokus deshalb immer in das Feld, in dem der nächste Scan erwartet wird. Wer mit dem Finger irgendwohin tippt, verliert diesen Fokus — dann landet der nächste Scan nicht dort, wo er soll. Ein erneuter Tipp in das Scanfeld genügt.
Die Kamera des Geräts
Ist der Scanner eingeschaltet, erscheint unten rechts eine orange Schaltfläche mit einem Barcode-Symbol. Sie öffnet die Kamera.
Der gelesene Wert wird in die Zwischenablage gelegt, nicht direkt in das Feld geschrieben. Anschließend muss er im Feld eingefügt werden. Die Kamera ist damit die Notlösung für Geräte ohne Scanner — kein Ersatz für ein MDE-Gerät.
Ein- und ausgeschaltet wird die Kamerafunktion im Menü oben rechts unter Scanner aktivieren.
Von Hand tippen
Immer möglich. Auf mobilen Geräten lässt sich zusätzlich über das Menü die Bildschirmtastatur zuschalten — sinnvoll auf MDE-Geräten, die von sich aus keine einblenden.
Was gescannt werden darf
In den Suchfeldern nimmt FINN.lager alles, was einen Artikel eindeutig macht:
- Artikelnummer
- EAN / GTIN
- Seriennummer oder Chargennummer
- Matchcode, wenn dessen Anzeige eingeschaltet ist
- Artikelbezeichnung, wenn die Bezeichnungssuche eingeschaltet ist
- Artikelreferenz, wenn die Referenzsuche eingeschaltet ist
Die Reihenfolge ist gewollt: Erst wird nach Nummern gesucht. Nur wenn das nichts findet, wird über Bezeichnung und Referenz gesucht. Ein Scan liefert damit fast immer genau einen Treffer, eine getippte Bezeichnung eine Auswahl.
Siehe Allgemeine Einstellungen.
Der Bildschirm bleibt an
Bei Geräten, die im Lager benutzt werden, lohnt es sich, in den Geräteeinstellungen die Bildschirmsperre großzügig einzustellen. Ein Gerät, das sich nach 30 Sekunden sperrt, macht das Kommissionieren mühsam.