Artikel bestellen
Nachschub auslösen, ohne den Einkauf zu bemühen: Artikel scannen, Menge angeben, bestellen. Der Artikel landet in einer Bestellung beim Lieferanten.

Artikel und Lieferant
Nach dem Scannen des Artikels schlägt FINN.lager den Standardlieferanten vor. Zur Auswahl stehen außerdem alle Lieferanten, zu denen der Artikel eine gespeicherte Lieferantenbeziehung hat.
Über die Lieferantensuche lässt sich darüber hinaus jeder Lieferant der SelectLine wählen — auch ohne Beziehung zu diesem Artikel. Dann fehlen allerdings Einkaufspreis, Losgröße und Mindestmenge.
Was FINN.lager berücksichtigt
| Angabe | Herkunft |
|---|---|
| Einkaufspreis | der letzte Einkaufspreis dieses Lieferanten |
| Mengeneinheit | die Bestellmengeneinheit dieses Lieferanten |
| Losgröße | wird bei der Menge berücksichtigt |
| Mindestbestellmenge | wird bei der Menge berücksichtigt |
| Mindestbestellwert | wird angezeigt, wenn er noch nicht erreicht ist |
Der offene Mindestbestellwert ist die Anzeige, die im Alltag am meisten spart: FINN.lager fragt, ob die Mengen so weit erhöht werden sollen, dass der Wert erreicht ist — statt später eine Rechnung mit Mindermengenzuschlag zu bekommen.
In welche Bestellung der Artikel geht
FINN.lager legt nicht für jede Anforderung eine neue Bestellung an:
- Gibt es beim Lieferanten eine offene, noch nicht gedruckte Bestellung am eigenen Standort, wird der Artikel dort ergänzt.
- Ist der Artikel dort in gleicher Mengeneinheit und mit gleichem Steuersatz schon enthalten, wird die Menge erhöht.
- Gibt es keine offene Bestellung, wird eine neue angelegt.
Das ist der Grund, weshalb aus zehn Anforderungen über den Tag eine Bestellung entsteht und nicht zehn. Der Einkauf sieht eine Bestellung, die wächst.
Auf Wunsch werden Belege, die einem Projekt zugeordnet sind, dabei übersprungen und nicht erweitert — sinnvoll dort, wo Projektbestellungen für sich stehen müssen.
Was in der SelectLine bleibt
Die Bestellung wird im Lager nur gefüllt. Sie zu prüfen, abzuschließen und an den Lieferanten zu senden bleibt Aufgabe des Einkaufs.
Solange eine Bestellung nicht gedruckt ist, gilt sie als in Arbeit und wächst weiter. Sie erscheint deshalb auch nicht im Wareneingang — genau richtig, denn geliefert werden kann nur, was auch bestellt wurde.
Siehe Wareneingang.
Aus der Artikelinfo bestellen
Derselbe Vorgang ist aus der Artikelinfo heraus erreichbar — wer dort ohnehin gerade nachsieht, dass ein Artikel knapp ist, kann direkt bestellen.
Einstellungen dieses Moduls
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| Belegtyp | welche Belegart die Bestellung ist |
| Projektbelege ignorieren | Projektbestellungen nicht erweitern |