Überblick
FINN.ghost verbindet die SelectLine mit einem Shopify-Shop. Die Stammdaten bleiben in der SelectLine, der Shop wird daraus versorgt. Bestellungen laufen den umgekehrten Weg und werden als Beleg in der SelectLine angelegt.
Man pflegt also weiter dort, wo man es gewohnt ist: in der Artikelmaske, im Kundenstamm, in der Belegkette. Im Shopify-Adminbereich muss nichts nachgetragen werden.
Was in welche Richtung übertragen wird
| Aus der SelectLine in den Shop | Aus dem Shop in die SelectLine |
|---|---|
| Artikel mit Texten und Bildern | Bestellungen als Beleg |
| Preise, Aktionspreise, Katalogpreise | Neue Kunden aus Bestellungen |
| Bestände je Standort | Gutschriften und Storni |
| Artikelgruppen als Sammlungen | Trackingnummern (optional) |
| Sachmerkmale und Extrafelder als Metafelder | |
| Journaldateien als Dateianhänge | |
| Kunden, bei Shopify Plus als Unternehmen | |
| Versandmeldung und Zahlstatus |
Zusätzlich kann FINN.ghost Änderungen an einem Beleg zurück in die Shopify-Bestellung schreiben — siehe Versand und Rückmeldungen.
Wie die Übertragung ausgelöst wird
Es gibt keinen Knopf „jetzt alles übertragen", den man täglich drücken müsste. Die Übertragung läuft nach einem Zeitplan, der pro Aufgabe eingestellt wird — Bestände zum Beispiel häufiger als Artikeltexte.
Wer eine Änderung sofort im Shop sehen will, kann die passende Aufgabe unter Shopify → Zeitsteuerung von Hand starten.
Die Aufgaben laufen nacheinander, nicht gleichzeitig. Solange ein großer Lauf arbeitet, warten die anderen. Umfangreiche Vollübertragungen gehören deshalb in die Nacht. Näheres unter Zeitplan der Übertragungen.
Der Cache
Ein Punkt, der Shopify von anderen Anbindungen unterscheidet und den man kennen sollte: FINN.ghost führt eine eigene Zuordnungstabelle, welche SelectLine-Nummer zu welchem Shopify-Objekt gehört. Shopify vergibt eigene interne Nummern, und die stehen nirgends in der SelectLine.
Diese Tabelle ist der Cache. Ist er veraltet, findet die Schnittstelle Artikel nicht wieder — mit der Folge, dass Artikel doppelt entstehen oder Bestellungen nicht importiert werden können.
Wer im Shopify-Adminbereich Produkte löscht oder von Hand anlegt, muss den Cache erneuern. Alles dazu unter Der Cache.
Was ein Artikel braucht, um im Shop zu erscheinen
Die kürzeste Antwort auf die häufigste Frage: Ein Artikel geht nur in den Shop, wenn in der Artikelmaske das dafür vereinbarte Kennzeichen für den Shop gesetzt ist. Ohne dieses Kennzeichen wird der Artikel übersprungen — unabhängig davon, wie vollständig er sonst gepflegt ist.
Welches Feld das ist, wird bei der Einrichtung festgelegt, siehe Artikel im Shop veröffentlichen.
Aufbau dieses Handbuchs
| Kapitel | Inhalt |
|---|---|
| Einrichtung | Zugang, Läger, Belegtypen, Zuordnungen, Erstinbetriebnahme |
| Artikel | Freigabe, Texte, Bilder, Preise, Bestand, Gruppen, Varianten |
| Kunden und Bestellungen | Kundendaten, B2B, Bestellabwicklung, Rückmeldungen, Gutschriften |
| Laufender Betrieb | Zeitplan, Cache, Fehlersuche, häufige Fragen |
Wer die Schnittstelle neu einrichtet, arbeitet das Kapitel Einrichtung von vorne nach hinten durch und folgt dann der Erstinbetriebnahme.