Preise
Shopify führt je Variante einen Preis und optional einen Streichpreis. Zusätzlich kann je Markt-Katalog ein eigener Preis hinterlegt werden. FINN.ghost füllt beides aus SelectLine-Preisgruppen.
Der Standardpreis
Preisgruppe
Bestimmt, welche Preisgruppe der SelectLine als Shop-Preis erscheint. Zur Auswahl stehen die Preise aus der Artikelmaske.
Ist in der Artikelmaske ein Preisverweis eingetragen, werden die Preise des verwiesenen Artikels verwendet.
Aktionspreise und Streichpreis
Findet FINN.ghost zum heutigen Tag einen Aktionspreis, wird dieser als Preis gesetzt und der reguläre Preis als Streichpreis. Im Shop erscheint er durchgestrichen neben dem Aktionspreis.
Läuft die Aktion aus, setzt der nächste Preislauf den regulären Preis und entfernt den Streichpreis.
Aktionszeiträume laufen ohne Zutun ab, ohne dass sich der Artikel ändert. Der Änderungslauf bemerkt das deshalb nicht. Die Aufgabe Preise exportieren muss also regelmäßig laufen, sonst bleibt ein abgelaufener Aktionspreis im Shop stehen.
Brutto oder netto
Standardmäßig wird der Preis so übertragen, dass im Shop Bruttopreise stehen: Ist die Preisgruppe eine Nettopreisgruppe, rechnet FINN.ghost mit dem gültigen Steuersatz des Artikels hoch.
Nettopreise
Kehrt das um: Es werden Nettopreise übertragen. Der Weg für reine B2B-Shops, in denen Shopify die Steuer selbst aufschlägt.
Steuerpflicht
Hat der Artikel einen gültigen Steuerschlüssel, wird die Variante im Shop als steuerpflichtig markiert. Über die Einstellung Steuer erzwingen lässt sich das auch ohne Steuerschlüssel erreichen.
Katalogpreise für Märkte
Je Markt-Katalog lassen sich Preisgruppe und Währung festlegen. Die Aufgabe Preise exportieren schreibt daraufhin den Preis in die Preisliste und veröffentlicht den Artikel im zugehörigen Vertriebskanal.
Näheres unter Sprachen und Märkte.
Einkaufspreis
FINN.ghost überträgt zusätzlich die Kosten je Artikel, damit Shopify die Marge auswerten kann.
| Einstellung | Quelle |
|---|---|
| Preisgruppe für Kosten | Preis aus der angegebenen Preisgruppe |
| ohne diese Einstellung | letzter Einkaufspreis aus der Kalkulation |
Preise beim Bestellimport
Artikelpreise aus SelectLine verwenden
Normalerweise übernimmt der Beleg die Preise aus der Bestellung, damit Shop und Beleg denselben Betrag zeigen. Mit dieser Einstellung rechnet stattdessen die SelectLine die Positionspreise selbst.
Ist die Einstellung aus, setzt der Import zusätzlich den Belegrabatt auf 0 und leert die Rabattgruppe — sonst würde die SelectLine die Shop-Preise nachrabattieren.
Artikel ohne Preis
Ein Artikel ohne Preis in der eingestellten Preisgruppe wird übersprungen; ein bereits vorhandenes Produkt wird archiviert.
Ausnahme über ein Artikelfeld
Über die Einstellung Preisprüfung deaktivieren lässt sich ein Artikelfeld bestimmen, mit dem einzelne Artikel trotzdem — mit Preis 0,00 — in den Shop gehen. Der Weg für Artikel auf Anfrage.