Überblick
FINN.pipedrive versorgt das CRM Pipedrive aus der SelectLine Warenwirtschaft. Gepflegt wird weiter in der SelectLine; der Vertrieb arbeitet in Pipedrive und sieht dort dieselben Kunden, Artikel und Vorgänge.
Was das Modul kann
- Kontakte übertragen — CRM-Adressen der SelectLine als Organisationen und Personen, mit Kennzeichnung nach Kunde, Lieferant, Interessent.
- Artikel als Produkte übertragen — mit Preis, Status und auf Wunsch den Artikelbildern.
- Belege als Deals übertragen — je Belegtyp in eine festgelegte Phase, mit Positionen und Belegdaten.
- Journale, Projekte und Leads abgleichen — Journale als Aktivitäten, Projekte als Pipedrive-Projekte; Leads laufen umgekehrt und werden in der SelectLine zum Beleg.
Wofür es typischerweise eingesetzt wird
| Fall | Was das Modul dabei leistet |
|---|---|
| Vertrieb im CRM, Stammdaten im ERP | die Daten werden einmal in der SelectLine gepflegt und erscheinen in Pipedrive — keine doppelte Eingabe, keine abweichenden Dubletten |
| Kunden im CRM bewerten | Umsätze, Bestellanzahl und bereits bestellte Produktkategorien stehen am Kontakt in Pipedrive, ohne dafür ins ERP zu wechseln |
| Wiedervorlage nach Kaufverhalten | Kontakte werden anhand der Zeit seit der letzten Bestellung mit einem Label versehen und lassen sich in Pipedrive danach filtern |
Die Richtung
Die Schnittstelle arbeitet derzeit im Wesentlichen in eine Richtung: von der SelectLine nach Pipedrive. Was in Pipedrive von Hand geändert wird, kommt nicht in die SelectLine zurück — und wird beim nächsten Lauf überschrieben.
Die einzige Ausnahme ist die Lead-Synchronisation: Sie holt Leads aus Pipedrive und legt daraus in der SelectLine einen Beleg an. Siehe Leads.
Was gilt und was geplant ist, steht in der Leistungsbeschreibung.
Die sechs Bereiche
Jeder Bereich wird einzeln eingerichtet und hat eine eigene Aufgabe in der Zeitsteuerung:
| Bereich | Aus der SelectLine | Nach Pipedrive |
|---|---|---|
| Kontakte | CRM-Adressen | Organisationen und Personen |
| Produkte | Artikel und Artikelbilder | Produkte |
| Belege | Belege mit Positionen | Deals |
| Aktivitäten | Journale | Aktivitäten |
| Projekte | Projekte | Projekte |
| Leads | (umgekehrte Richtung) | Leads werden zum Beleg |
Die Bereiche bauen aufeinander auf. Kontakte und Produkte müssen eingerichtet sein, bevor Belege übertragen werden können — ein Deal ohne Organisation und ohne Produkte wäre in Pipedrive nicht nachvollziehbar.
Wie zugeordnet wird
Beide Systeme müssen einen Datensatz wiedererkennen. Dafür wird in Pipedrive je Bereich ein Feld hinterlegt, in dem die Nummer bzw. ID aus der SelectLine steht.
Das ist der Kern der Einrichtung: Ohne dieses Feld findet die Schnittstelle einen bereits übertragenen Datensatz nicht wieder und würde ihn erneut anlegen.
Siehe Zuordnung und Extrafelder.
Voraussetzungen
- Ein Pipedrive-Konto mit Administrationsrechten und ein API-Token.
- FINN.pipedrive ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul.
- Eine API-Lizenz der SelectLine.
Pipedrive begrenzt die Zahl der API-Zugriffe pro Tag. Wie viele zur Verfügung stehen, hängt vom Abo und der Zahl der Nutzer ab — und das entscheidet mit, wie oft die Übertragungen laufen können.
Siehe API-Tokens.
Aufbau dieses Handbuchs
| Kapitel | Inhalt |
|---|---|
| Grundlagen | Installation, Leistungsumfang, Zuordnung |
| Einstellungen | Verbindung und die sechs Bereiche einrichten |
| Laufender Betrieb | Automatisierung, API-Tokens, Fehlersuche |