Übersetzen
Artikel auswählen und filtern, Übersetzung konfigurieren, prüfen und importieren.
Artikel auswählen
Der Einstieg über Übersetzen → Artikel übersetzen. Von hier führen zwei Wege zu einer Artikelliste.
Die zwei Wege
| Weg | Wann |
|---|---|
| Artikelgruppen auswählen → Anzeigen | der Regelfall: eine oder mehrere Warengruppen am Stück |
| Alle Artikel durchsuchen | wenn einzelne Artikel gesucht werden, quer über das Sortiment |
Der Weg über Artikelgruppen lädt die Artikel dieser Gruppen vollständig — man sieht sofort, was drin ist. Der Weg über alle Artikel setzt eine Suche voraus, weil das Sortiment sonst zu groß wäre.
Die Gruppenauswahl nimmt mehrere Gruppen; gesucht werden kann darin nach Nummer und Bezeichnung.
Die Artikelliste
Beide Wege enden in derselben Tabelle:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Artikelgruppe | Nummer und Bezeichnung der Gruppe |
| Artikelnummer | |
| Bezeichnung | |
| Zusatz | |
| Sprachen | welche Fremdsprachen am Artikel schon vorhanden sind |
| Langtext, Bestelltext | jeweils gekürzt; der vollständige Text erscheint als Tooltip |
| HTMLLangtext, HTMLBestelltext | dito |
Die Spalte Sprachen ist die wichtigste beim Arbeiten: Sie zeigt, welche Übersetzungen es am Artikel bereits gibt. Steht dort EN, würde ein Import in EN die vorhandene Fassung überschreiben.
Suchen
| Suchfeld | Artikelnummer oder Bezeichnung |
| Mindestlänge | 3 Zeichen |
| Verzögerung | die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe |
In der Ansicht Alle Artikel bleibt die Tabelle leer, bis mindestens 3 Zeichen eingegeben oder ein Filter gesetzt ist. Das ist kein Fehler, sondern verhindert, dass das ganze Sortiment geladen wird.
In der Ansicht über Artikelgruppen sucht das Feld dagegen innerhalb der bereits geladenen Artikel.
Auswählen
| Aktion | Wie |
|---|---|
| einzelnen Artikel wählen | Häkchen oder Klick auf die Zeile |
| alle Artikel wählen | Symbol Alle Artikel auswählen über der Tabelle |
| Auswahl leeren | Symbol Auswahl zurücksetzen oder Auswahl leeren |
| einzelnen wieder entfernen | am Kreuz des Chips über der Tabelle |
Über der Tabelle stehen die gewählten Artikel als Chips, dazu ihre Anzahl.
„Alle Artikel auswählen" bezieht sich auf die gerade angezeigten Artikel — also auf das Ergebnis von Suche und Filter, nicht auf das ganze Sortiment. Vorher also einen Blick auf die Zahl der Treffer werfen.
Die Auswahl ist gleichzeitig die Rechnung bei DeepL: Jeder ausgewählte Artikel wird mit allen gewählten Texten übersetzt. 500 Artikel versehentlich mit ausgewählt heißt 500 Artikel bezahlt.
Siehe Das DeepL-Konto.
Weiter zur Konfiguration
Die Schaltfläche Konfigurieren oben rechts. Sie bleibt gesperrt, solange kein Artikel ausgewählt ist.
Nächster Schritt
Der erweiterte Filter
Hinter dem Filtersymbol über der Tabelle liegt die eigentliche Auswahlmaschine. Sie entscheidet, welche Artikel überhaupt in der Liste erscheinen — und damit, was übersetzt und bezahlt wird.
Am Symbol steht die Zahl der aktiven Kriterien. Über Zurücksetzen gehen alle auf einmal zurück.
Die Kriterien
| Bereich | Möglichkeiten |
|---|---|
| Artikelgruppe | eine oder mehrere Gruppen |
| Artikelnummer | beginnt mit und endet mit |
| Bezeichnung | beginnt mit und endet mit |
| Zusatz | enthält |
| Sprachen | eine Auswahl von Sprachen, dazu Enthält / Enthält nicht |
| Häkchen Nur Artikel ganz ohne Übersetzung |
Die Sprachauswahl ist der wichtigste Teil
Damit lässt sich die Menge auf genau die Artikel eingrenzen, die die Übersetzung brauchen:
| Einstellung | Ergebnis |
|---|---|
Sprachen EN, Modus Enthält |
Artikel, die schon eine englische Fassung haben |
Sprachen EN, Modus Enthält nicht |
Artikel, denen Englisch fehlt |
| Häkchen Nur Artikel ganz ohne Übersetzung | Artikel ohne jede Fremdsprache |
Für den zweiten Durchgang eines Sortiments ist Enthält nicht die richtige Wahl: Sie liefert genau die Artikel, die seit dem letzten Mal dazugekommen sind. Ohne diesen Filter würde alles erneut übersetzt — und erneut bezahlt.
Das Häkchen Nur Artikel ganz ohne Übersetzung hat Vorrang und schaltet die Sprachauswahl aus. Es meint „kein Fremdsprachentext in irgendeiner Sprache" — nicht „kein Text in der ausgewählten Sprache". Wer Englisch nachziehen will, obwohl Französisch schon vorhanden ist, braucht Enthält nicht mit EN, nicht dieses Häkchen.
Die Vorschau
Rechts im Filter steht, wie viele Artikel die Kriterien treffen, mit einer Liste der Treffer.
Der Blick dorthin ist die letzte Gelegenheit, eine zu große Auswahl zu bemerken, bevor sie Geld kostet.
In der Ansicht Alle Artikel zeigt die Vorschau höchstens 200 Treffer und weist darauf hin, dass weiter eingegrenzt werden soll. Die Zahl steht dann mit einem Plus — es sind also mehr. Auch die Tabelle enthält dann nur diese 200; Alle Artikel auswählen wählt entsprechend nur sie aus.
In der Ansicht über Artikelgruppen filtert der erweiterte Filter dagegen die bereits geladenen Artikel und zeigt „x von y Artikel".
Ein sinnvoller Ablauf
- Artikelgruppe wählen, um den Bereich zu begrenzen.
- Sprachen auf Enthält nicht und die Zielsprache setzen.
- In die Vorschau sehen: Ist die Zahl plausibel?
- Filter anwenden, in der Tabelle Alle Artikel auswählen.
- Konfigurieren.
Siehe Übersetzung konfigurieren.
Nächster Schritt
Übersetzung konfigurieren
Der Dialog Konfiguration entscheidet, was übersetzt wird und wohin das Ergebnis geht. Vier Angaben, dann läuft die Übersetzung.
Die Felder
| Feld | Inhalt |
|---|---|
| Quellsprache auswählen | nur bei eingestelltem Glossar; vorbelegt mit Deutsch |
| Zielsprache auswählen | in welche Sprache DeepL übersetzt |
| Zu übersetzende Texte | welche der sechs Texte mitgehen |
| Selectline Sprache auswählen | in welche SelectLine-Sprache geschrieben wird |
Übersetzung starten bleibt gesperrt, bis alles Nötige ausgewählt ist.
Die zwei Sprachen nicht verwechseln
Das ist der Punkt, an dem die meisten Rückfragen entstehen:
| Zielsprache | die Sprache, in die DeepL übersetzt — etwa Englisch (britisch) |
| Selectline Sprache | die Fremdsprache am Artikel, in die das Ergebnis geschrieben wird |
Die beiden hängen technisch nicht zusammen. Man kann englisch übersetzen und in die SelectLine-Sprache Französisch schreiben — das prüft niemand, und in der Warenwirtschaft steht danach der falsche Text unter der falschen Sprache. Beim Einrichten deshalb einmal am Beispielartikel nachsehen, dass das Ergebnis dort landet, wo es hingehört.
Die Zielsprachen kommen von DeepL — knapp 40, mit Varianten wie Englisch (britisch), Portugiesisch (brasilianisch) oder Chinesisch (vereinfacht). Die SelectLine-Sprachen sind die im Mandanten angelegten.
Siehe Vorbereitung in der SelectLine.
Zu übersetzende Texte
Vorbelegt sind alle sechs:
| Bezeichnung | max. 80 Zeichen in der SelectLine |
| Zusatz | max. 80 Zeichen in der SelectLine |
| Langtext | |
| Bestelltext | |
| HTMLLangtext | |
| HTMLBestelltext |
Hier gehört ausgewählt statt alles stehengelassen. Jeder Text kostet Zeichen bei DeepL, und die HTML-Fassungen enthalten praktisch denselben Inhalt wie die Nicht-HTML-Fassungen — beides zu übersetzen verdoppelt die Kosten für dasselbe Ergebnis.
Welche Fassung gebraucht wird, hängt am Zielsystem: Shopanbindungen lesen meist die HTML-Texte, Belegformulare den einfachen Langtext. Im Zweifel beides — aber bewusst.
Leere Felder werden übersprungen. Ein Artikel ohne Langtext verbraucht dafür also nichts und erscheint in der Ergebnisliste nur mit den Feldern, die gefüllt waren.
Quellsprache
Erscheint nur, wenn in den Einstellungen ein Glossar gewählt ist — dann ist sie Pflicht.
Ohne Glossar erkennt DeepL die Ausgangssprache selbst, je Text. Die erkannte Sprache steht anschließend in der Ergebnisliste, was bei gemischten Artikelstämmen hilfreich ist.
Siehe Glossare.
Übersetzung starten
Der Dialog schließt sich, und die Ergebnisliste öffnet sich.
Bis dahin ist im Mandanten nichts geändert. Geschrieben wird erst beim Import.
Bei vielen Artikeln dauert der Aufruf einen Moment. Wird DeepL nicht innerhalb von 20 Sekunden fertig, bricht er ab und es erscheint eine Fehlermeldung — dann die Auswahl verkleinern.
Nächster Schritt
Prüfen und importieren
Die Übersetzung liegt vor, im Mandanten steht noch nichts. Dieser Schritt ist die Kontrolle — und der einzige, der schreibt.
Die Ergebnisliste
Die Ansicht Übersetzung zeigt die Texte gruppiert je Artikel, mit der Zahl der Felder je Gruppe. Eine Gruppe lässt sich auf- und zuklappen.
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Feld | Bezeichnung, Zusatz, Langtext, Bestelltext, Langtext (HTML), Bestelltext (HTML) |
| Original | der Text aus der SelectLine |
| Übersetzung | das Ergebnis von DeepL — änderbar |
Die Übersetzung lässt sich ändern
Jedes Feld in der Spalte Übersetzung ist ein Eingabefeld. Was dort steht, wird importiert.
Das ist der Kern des Moduls: DeepL liefert einen Vorschlag, entschieden wird im Haus. Produktnamen richtigstellen, eine zu lange Bezeichnung kürzen, eine Einheit korrigieren — alles hier, vor dem Schreiben.
Bezeichnung und Zusatz fasst die SelectLine auf 80 Zeichen; längere Texte werden beim Import gekürzt. Diese Liste ist die Stelle, an der man das noch selbst in der Hand hat, statt es hinterher im Artikelstamm zu bemerken.
Wird ein Feld geleert, wird es nicht importiert — der bestehende Text in der SelectLine bleibt dann unverändert. So lassen sich einzelne Felder gezielt auslassen.
Importieren
Die Schaltfläche Importieren oben rechts. Vorher kommt die Rückfrage:
Alle bestehenden Übersetzungen in Selectline werden überschrieben. Fortfahren?
Diese Rückfrage ist ernst gemeint. Für jeden Artikel wird der Fremdsprachentext der gewählten Sprache ersetzt, sofern er existiert — auch ein von Hand gepflegter, geprüfter Text. Ein Rückgängig gibt es nicht.
Deshalb der Filter Sprachen — Enthält nicht bei der Auswahl: Er begrenzt den Durchgang auf Artikel, bei denen noch nichts zu überschreiben ist.
Siehe Der erweiterte Filter.
Was beim Import passiert
| Fall | Ergebnis |
|---|---|
| Artikel hat die Sprache noch nicht | Fremdsprachentext wird angelegt |
| Artikel hat die Sprache schon | vorhandene Felder werden überschrieben |
| Feld in der Liste leer gelassen | bleibt unverändert |
| Artikelnummer gibt es nicht mehr | Artikel wird übersprungen, Hinweis im Protokoll |
Geschrieben wird direkt in den Artikelstamm der Datenbank, nicht über die SelectLine-API. Die Texte stehen deshalb sofort bereit — die SelectLine muss dafür nicht neu geöffnet werden. Läuft sie beim Import bereits mit dem Artikel offen, gehört die Maske einmal neu aufgerufen.
Anschließend meldet die Oberfläche Übersetzungen erfolgreich importiert.
Das Fenster schließen
Über das Kreuz oben links, mit Rückfrage:
Alle Übersetzungen gehen verloren. Fortfahren?
Wer hier schließt, verwirft das Ergebnis vollständig — auch die bereits von Hand nachgebesserten Texte. Ein zweiter Durchgang kostet erneut Zeichen bei DeepL. Also besser importieren und danach in der SelectLine korrigieren, als eine halb fertige Liste wegwerfen.
Danach prüfen
| Prüfung | Wo |
|---|---|
| Steht der Text an der richtigen Sprache? | am Artikel in der SelectLine |
| Ist die Bezeichnung vollständig oder gekürzt? | dort ebenfalls |
| Zeigt die Spalte Sprachen die Sprache? | in der Artikelliste, nach dem Neuladen |
Siehe Wenn etwas nicht klappt.