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Überblick

FINN.ghost verbindet die SelectLine mit dem FINN.webshop. Die Stammdaten bleiben in der SelectLine, der Shop wird daraus versorgt. Bestellungen und Anfragen laufen den umgekehrten Weg und werden als Beleg in der SelectLine angelegt.

Der Unterschied zu anderen Shopanbindungen

Bei Shopware oder Shopify muss jede SelectLine-Angabe auf ein fremdes Datenmodell übersetzt werden — Artikel werden zu Produkten, Artikelgruppen zu Kategorien, Sachmerkmale zu Eigenschaften.

Beim FINN.webshop ist das anders: Der Shop kennt die SelectLine-Struktur selbst. FINN.ghost überträgt die Tabellen weitgehend so, wie sie in der SelectLine stehen — Artikel mit ihren Preisen, Staffeln, Merkmalen, Varianten, Sets, Zubehör- und Zuschlagartikeln, dazu Lieferanten, Mitarbeiter, Kostenstellen, Steuerschlüssel, Zahlungs- und Lieferbedingungen.

Daraus folgt der wichtigste Vorteil dieser Anbindung: Es gibt kaum Zuordnungstabellen zu pflegen. Was in der SelectLine steht, steht im Shop. Preisfindung, Staffeln und Rabattgruppen rechnet der Shop mit den Regeln der SelectLine.

Was in welche Richtung übertragen wird

Aus der SelectLine in den Shop Aus dem Shop in die SelectLine
Artikel mit Texten, Merkmalen, Varianten, Sets Bestellungen und Anfragen als Beleg
Preise, Staffeln, Kunden- und Aktionspreise Neue Kunden und Interessenten
Bestände Newsletter-Anmeldungen
Artikelgruppen, Rabatt-, Preis- und Merkmalsgruppen
Bilder zu Artikeln, Gruppen, Lieferanten und Kunden
Dateien und Dokumente (XDATZUORD, Artikeljournale)
Lieferanten, Mitarbeiter, Kostenstellen
Steuerschlüssel, Zahlungs- und Lieferbedingungen
Kunden mit Adressen und Extrafeldern
Belege für das Kundenkonto und deren Status
Beliebige weitere Tabellen als Extratabellen

Wie die Verbindung funktioniert

FINN.ghost spricht eine Schnittstelle im Shop an, die unter /ghost/ liegt, und meldet sich dort mit Benutzer und Passwort an.

Diese Schnittstellendateien gehören zu FINN.ghost, nicht zum Shop. Beim Start aktualisiert FINN.ghost sie im Shop automatisch und prüft anschließend, ob die Datenbank des Shops zum aktuellen Stand passt. Nach einem FINN.ghost-Update ist im Shop also nichts nachzuinstallieren.

Wie die Übertragung ausgelöst wird

Es gibt keinen Knopf „jetzt alles übertragen", den man täglich drücken müsste. Die Übertragung läuft nach einem Zeitplan, der pro Aufgabe eingestellt wird — Bestände zum Beispiel häufiger als Stammdaten.

Wer eine Änderung sofort im Shop sehen will, kann die passende Aufgabe unter FINN.webshop → Zeitsteuerung von Hand starten.

Die Aufgaben laufen nacheinander, nicht gleichzeitig. Solange ein großer Lauf arbeitet, warten die anderen. Umfangreiche Vollübertragungen gehören deshalb in die Nacht. Näheres unter Zeitplan der Übertragungen.

Was ein Artikel braucht, um im Shop zu erscheinen

Die kürzeste Antwort auf die häufigste Frage: Ein Artikel geht nur in den Shop, wenn in der Artikelmaske das dafür vereinbarte ShopAktiv-Feld gesetzt ist. Ohne dieses Kennzeichen wird der Artikel übersprungen.

Zusätzlich braucht er einen gültigen Steuerschlüssel im Verkauf — fehlt der, bricht der Export dieses Artikels mit einer Meldung ab. Näheres unter Artikel im Shop veröffentlichen.

Aufbau dieses Handbuchs

Kapitel Inhalt
Einrichtung Zugang, Belegtypen, Umfang der Übertragung, Makros
Artikel Freigabe, Preise, Bestand, Gruppen, Bilder, Extratabellen
Kunden und Belege Kundendaten, Bestellungen, Belege im Kundenkonto, Newsletter
Laufender Betrieb Zeitplan, Suchindex, Fehlersuche, häufige Fragen

Wer die Schnittstelle neu einrichtet, arbeitet das Kapitel Einrichtung von vorne nach hinten durch und folgt dann der Erstinbetriebnahme.