Sicherheit und Betrieb

Verantwortung, Fehlersuche und häufige Fragen.

Sicherheit und Verantwortung

Diese Seite ist die wichtigste des Buchs. Der Zugang ist mächtig, und ein Teil der Absicherung ist eine Frage der Organisation, nicht der Einstellungen.

Der Schlüssel ist der Zugang

Ein einzelnes Geheimnis öffnet den gesamten Mandanten — lesend und schreibend. Es ist gleichwertig zu einem Administratorkennwort der SelectLine und gehört genauso behandelt.

Daraus folgt:

Was technisch abgesichert ist

Bereich Absicherung
Lesen nur Abfragen, die nichts verändern; Schreibbefehle werden abgewiesen
Schreiben über geprüfte Funktionen; Tabellen- und Spaltennamen werden gegen den Systemkatalog geprüft, berechnete Felder abgewiesen
Anmeldung von außen verschlüsselte Verbindung erforderlich, Fehlversuche werden gebremst
Verbindungsdaten Anmeldungen verschlüsselt, Zugangsmerkmale nur als Prüfsumme gespeichert
Web-Abrufe Adressen im eigenen Netz ausgeschlossen, Größe begrenzt
Sitzungen nach 30 Minuten ohne Aktivität geschlossen, höchstens 50 gleichzeitig

Was nicht abgesichert ist

Es gibt keine abgestuften Rechte. Der Zugang kennt kein „nur lesen" für einzelne Benutzer und keine Beschränkung auf Bereiche. Wer verbunden ist, kann alles, was der Assistent kann.

Wer eine Trennung braucht, löst sie über die Umgebung:

Empfehlung für den Anfang

  1. Testmandant.
  2. Nur im eigenen Netz.
  3. Nur Fragen, keine Anweisungen.
  4. Erst danach schreiben, erst danach nach außen.

Siehe Erstinbetriebnahme.

Was im Haus geklärt sein sollte

Frage Warum
Wer nutzt den Zugang? es gibt keine Rechteverwaltung
Wo liegt der Schlüssel? er ist der ganze Zugang
Darf geschrieben werden, und was? technisch ist alles erlaubt
Wer prüft Zahlen, die weitergegeben werden? Antworten sind reproduzierbar, aber nicht unfehlbar
Wer bemerkt Ungewöhnliches? das Protokoll wird nicht von sich aus gelesen

Nachvollziehbarkeit

Jeder Aufruf steht im Protokoll von FINN.ghost. Beim Zugang von außen hängt der Name der Verbindung daran, beim Zugang im eigenen Netz nicht.

Am Datensatz in der SelectLine ist nicht erkennbar, dass ein Assistent ihn angelegt hat. Wer das unterscheiden möchte, muss ins Protokoll von FINN.ghost sehen.

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Wenn die Verbindung nicht zustande kommt

Wenn die Verbindung nicht zustande kommt

Die Meldungen der Assistenten sind an dieser Stelle wenig aussagekräftig — meist heißt es nur, dass keine Verbindung möglich ist. Diese Seite geht die Ursachen in der Reihenfolge durch, in der sie auftreten.

Der Menüpunkt FINN.MCP fehlt

  1. Modul lizenziert? Ohne Lizenz erscheint der Bereich nicht.
  2. Als Administrator angemeldet? Der Bereich ist nur für Administratoren sichtbar.

Das Feld API-Schlüssel ist leer

Der Schlüssel entsteht beim Start der Anwendung. Ist das Feld leer, wurde die Anwendung seit der Freischaltung des Moduls nicht neu gestartet.

Siehe Einstellungen.

Der Zugang im eigenen Netz antwortet nicht

Prüfpunkt Hinweis
Läuft FINN.ghost? der Zugang gehört zur Anwendung
Richtige Adresse samt Port? die Oberfläche zeigt sie an, sie endet auf /mcp
Port belegt? ein anderes Programm auf dem Server kann ihn halten
Firewall auf dem Server? der Port muss im eigenen Netz erreichbar sein
Schlüssel unverändert übernommen? Leerzeichen am Anfang oder Ende sind der Klassiker

Der Zugang von außen kommt nicht zustande

Der häufigste Fall, und fast immer liegt es am vorgeschalteten Webserver.

1. Ist die öffentliche Adresse gesetzt und gespeichert?

Ohne diese Angabe gibt es keine Anmeldeseite. Nach dem Speichern startet die Anwendung neu; danach steht im Protokoll eine Zeile mit der Adresse, die einzutragen ist.

2. Leitet der Webserver die ganze Adresse weiter?

Das ist die Ursache Nummer eins. Der Verbindungsaufbau läuft über mehrere Adressen, nicht nur über /mcp. Wird nur /mcp weitergeleitet, bricht er ohne brauchbare Meldung ab. Es muss der gesamte Adressbereich der Domain an den Port des Zugangs gehen.

3. Ist die Adresse über HTTPS erreichbar?

Eine unverschlüsselte Adresse wird abgelehnt. Das Zertifikat muss gültig und zur Adresse passend sein.

4. Ist die Adresse von außen erreichbar?

Der Assistent verbindet sich aus dem Internet. Eine Adresse, die nur im Firmennetz auflöst, genügt nicht.

5. Wurden Kennung und Geheimnis eingetragen?

Diese Felder bleiben leer. Der Assistent meldet sich selbst an.

Siehe Zugang von außen.

Die Anmeldeseite nimmt das Kennwort nicht

Die Verbindung bricht immer wieder ab

Ursache Erkennbar an
Anwendung wurde neu gestartet der Assistent verbindet sich selbst neu, kurze Verzögerung
lange Pause im Gespräch die Sitzung wird nach 30 Minuten geschlossen und neu geöffnet
90 Tage ohne Nutzung die Verbindung muss im Assistenten erneut bestätigt werden
viele gleichzeitige Verbindungen es sind höchstens 50 möglich

Die ersten beiden Fälle sind normaler Betrieb und brauchen kein Zutun.

Der Assistent findet Daten nicht

Dann ist es meist keine Verbindungsfrage, sondern die Frage selbst — Zeitraum, Belegart oder Nummer fehlen. Siehe Fragen stellen.

Eine Zahl stimmt nicht

Präzisieren statt korrigieren: Bestellt, geliefert oder berechnet? Welcher Zeitraum? Welche Belegarten? Das sind in der SelectLine verschiedene Dinge. Nachfragen, woraus gerechnet wurde, ist der schnellste Weg zur Ursache.

Wenn es dabei bleibt

Wenden Sie sich an den Support und halten Sie bereit:

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Gehen unsere Daten dabei irgendwohin?

Der Assistent bekommt genau die Daten, die er für die Antwort abfragt — sie fließen in das Gespräch ein. Wo dieses Gespräch verarbeitet wird, entscheidet der Assistent, den Sie verbinden, nicht FINN.ghost.

Diese Frage gehört vor der Freigabe geklärt, nicht danach — am besten gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten und mit Blick auf die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.

Kann ich einstellen, dass nur gelesen wird?

Nein, es gibt keine abgestuften Rechte. Wer verbunden ist, kann auch schreiben. Die praktikable Trennung führt über die Umgebung: ein Testmandant zum Ausprobieren, den echten Mandanten erst danach. Siehe Grenzen.

Wer hat welche Frage gestellt?

Beim Zugang von außen steht der Name der Verbindung in jeder Protokollzeile. Beim Zugang im eigenen Netz nicht — dort ist nicht unterscheidbar, welcher Arbeitsplatz gefragt hat.

Sieht man in der SelectLine, dass ein Assistent etwas angelegt hat?

Nein, am Datensatz nicht. Es sieht aus wie eine Anlage über die Schnittstelle. Erkennbar ist es nur im Protokoll von FINN.ghost.

Braucht jeder Mitarbeiter einen eigenen Schlüssel?

Es gibt nur einen Schlüssel für die Installation. Mehrere Personen können ihn nutzen; getrennt auswerten lässt sich das nicht.

Muss FINN.ghost dafür ins Internet?

Nur für den Zugang von außen. Im eigenen Netz genügt der Port ohne jede Freigabe nach außen. Siehe Zugang im eigenen Netz.

Warum startet die Anwendung beim Speichern neu?

Port und öffentliche Adresse werden beim Start festgelegt. Der API-Schlüssel bleibt dabei erhalten, laufende Verbindungen melden sich selbst neu an.

Kann der Assistent Bestände buchen?

Nein. Ein- und Auslagern, Umlagern und Inventur laufen über FINN.lager, nicht über diesen Zugang.

Kann er Belege drucken oder versenden?

Nein. Er legt Belege an und ändert sie; Druck und Versand bleiben in der SelectLine.

Kann er einen Beleg löschen?

Ja. Bei einem Beleg, der in der Belegkette schon weitergeführt wurde, ist das selten die richtige Antwort auf einen Fehler — dort gelten dieselben Überlegungen wie in der SelectLine.

Woher kennt er unsere Belegarten?

Er liest die Bezeichnungen Ihres Mandanten. Dass Belegarten je Mandant anders heißen, ist als Regel hinterlegt — nach „Ticket" oder „Service" zu fragen funktioniert deshalb, wenn es diese Belegart bei Ihnen gibt.

Warum ist eine Liste unvollständig?

Große Ergebnisse werden begrenzt; darauf wird hingewiesen. Dann die Frage eingrenzen — Zeitraum, Belegart, Standort. Siehe Fragen stellen.

Kann ich dem Assistenten eigene Auswertungen beibringen?

Die hinterlegten Auswertungsregeln sind Teil der Anwendung. Wenn in Ihrem Haus eine Kennzahl regelmäßig anders gerechnet wird, lohnt das Gespräch mit der DAKO-IT GmbH — solche Regeln lassen sich ergänzen.

Was kostet der Zugang?

FINN.AI MCP ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul. Auskunft dazu gibt der Vertrieb.

Wie schalte ich ihn wieder ab?

Öffentliche Adresse leeren und speichern — dann ist der Zugang von außen zu. Vollständig abgeschaltet wird er über die Lizenz.

Womit fange ich an?

Testmandant, Zugang im eigenen Netz, drei Fragen, deren Antwort Sie schon kennen. Siehe Erstinbetriebnahme.