Grundlagen

Installation, Leistungsumfang und die Frage, wie die beiden Systeme einander zuordnen.

Installation

FINN.pipedrive ist ein Modul von FINN.ghost. Installiert wird also FINN.ghost; das Modul erscheint, sobald die Lizenz es freischaltet.

Reihenfolge

Schritt Wo
1 FINN.ghost installieren — siehe Installation und Update im Systemhandbuch
2 Datenbank und SelectLine-API einrichten — siehe SelectLine - Einstellungen
3 Lizenz eintragen — danach erscheint der Menüpunkt FINN.pipedrive
4 Verbindung zu Pipedrive herstellen — siehe Allgemeine Einstellungen

Fehlt der Menüpunkt FINN.pipedrive, ist das Modul nicht lizenziert oder die Anwendung wurde nach dem Eintragen der Lizenz noch nicht neu gestartet.

Siehe Lizenz und Module im Systemhandbuch.

Was auf der Pipedrive-Seite gebraucht wird

Zugang ein Pipedrive-Konto mit Administrationsrechten
API-Token des Benutzers, unter dem übertragen werden soll
Firmendomain der Teil vor .pipedrive.com
Extrafelder werden in Pipedrive angelegt, bevor sie hier zugeordnet werden können

Die Extrafelder legt nicht die Schnittstelle an. Sie werden in Pipedrive angelegt und hier nur ausgewählt. Welche gebraucht werden, steht bei den einzelnen Bereichen.

Siehe Zuordnung und Extrafelder.

Nächster Schritt

Leistungsbeschreibung

Leistungsbeschreibung

Was die Schnittstelle heute leistet, was in Arbeit ist und was noch nicht geht. Diese Übersicht ist die verbindliche Auskunft — vor einer Zusage an einen Kunden gehört hier nachgesehen.

Verfügbar

Leistungsmerkmal
SelectLine-Kontakte übertragen — Organisationen und Personen
Label-Vergabe für Kontakte in Pipedrive nach Adresstyp
Kontakte anhand von Kunden- und Lieferantengruppen ausschließen
Umsätze, Bestellanzahl und Bestellhistorie am Kontakt
Label-Vergabe nach Zeit seit der letzten Bestellung
SelectLine-Artikel als Produkte übertragen
SelectLine-Artikelbilder übertragen
SelectLine-Belege als Deals übertragen
SelectLine-Journale als Aktivitäten übertragen
SelectLine-Projekte als Pipedrive-Projekte übertragen
Pipedrive-Leads als Beleg in die SelectLine übernehmen
Freie Zuordnung von CRM- und Artikelfeldern auf Pipedrive-Extrafelder

Die Übernahme von Pipedrive-Leads in die SelectLine ist umgesetzt und hat eine eigene Aufgabe in der Zeitsteuerung. In früheren Fassungen dieser Übersicht war sie noch als in Arbeit ausgewiesen.

Siehe Leads.

In Arbeit

Leistungsmerkmal
Mehrere SelectLine-Preisgruppen je Artikel übertragen 🚧
Pipedrive-Interessenten mit dem SelectLine-CRM austauschen 🚧

Noch nicht möglich

Leistungsmerkmal
Pipedrive-Deals in die SelectLine übernehmen 🔮
Pipedrive-Organisationen in die SelectLine übernehmen 🔮
Pipedrive-Personen in die SelectLine übernehmen 🔮
Pipedrive-Produkte mit der SelectLine abgleichen 🔮

In der Beleg-Synchronisation gibt es die Einstellung Pipedrive-Deals importieren. Sie ist mit Coming Soon gekennzeichnet und hat derzeit keine Wirkung.

Was das in der Praxis bedeutet

Änderungen, die in Pipedrive an einem übertragenen Datensatz gemacht werden, gehen beim nächsten Lauf verloren — die Schnittstelle schreibt den Stand aus der SelectLine erneut. Wer in Pipedrive eigene Angaben pflegen will, sollte dafür Felder verwenden, die nicht in einem Mapping stehen.

Umgekehrt gilt: Was in der SelectLine gepflegt wird, ist in Pipedrive verlässlich aktuell. Genau dafür ist die Schnittstelle gebaut — nicht für die Rückrichtung.

Nächster Schritt

Zuordnung und Extrafelder

Zuordnung und Extrafelder

Diese Seite erklärt das Prinzip, das hinter der gesamten Einrichtung steht. Wer es einmal verstanden hat, findet sich in allen sechs Bereichen wieder.

Kontakt-Stammdaten-Mapping

Warum Extrafelder

Pipedrive kennt eigene Standardfelder — Name, Adresse, Telefon. Alles, was darüber hinausgeht, wird in Extrafeldern abgelegt, die Sie in Pipedrive selbst anlegen.

Das ist Absicht und kein Umweg: Ein Extrafeld hat einen festgelegten Datentyp. Damit ist von vornherein klar, dass ein Datum als Datum und ein Betrag als Betrag ankommt — und die Werte lassen sich in Pipedrive filtern und auswerten.

Die Extrafelder werden in Pipedrive angelegt, nicht hier. Die Schnittstelle stellt in den Auswahllisten nur die Felder zur Verfügung, die dort schon vorhanden sind und den passenden Datentyp haben.

Das Wiedererkennungsfeld

Je Bereich braucht Pipedrive ein Feld, in dem die Herkunft aus der SelectLine steht. Daran erkennt die Schnittstelle beim nächsten Lauf, welcher Datensatz gemeint ist.

Bereich Was hineingeschrieben wird Wo eingerichtet
Organisationen die CRM-ID aus CRM_ADRESSEN Firmenstammdaten-Mapping
Personen die CRM-ID aus CRM_ADRESSEN Personenstammdaten-Mapping
Produkte die Artikelnummer Produktcode oder Extrafeld
Belege die Belegnummer eigenes Extrafeld
Projekte die Projektnummer eigenes Extrafeld

Ohne dieses Feld läuft der jeweilige Bereich nicht an — die Schnittstelle bricht mit einer Meldung ab, dass die Zuordnung fehlt. Das ist gewollt: Ohne Wiedererkennung würde jeder Lauf alles erneut anlegen.

Das Feld gehört danach nicht mehr angefasst. Wird es in Pipedrive geleert oder für etwas anderes benutzt, gilt der Datensatz als unbekannt und wird ein zweites Mal angelegt.

Wie ein Mapping aussieht

Ein Mapping verbindet ein Pipedrive-Feld mit einem Feld aus der SelectLine-Datenbank.

Dialog für ein neues Mapping

Angegeben werden der Reihe nach:

  1. das Pipedrive-Extrafeld, in das geschrieben wird,
  2. die Tabelle der SelectLine, aus der gelesen wird,
  3. das Feld in dieser Tabelle,
  4. auf Wunsch eigene Bezeichnungen für beide Seiten.

Die eigenen Bezeichnungen sind reine Anzeige: In der Mapping-Tabelle steht danach etwa Kundennummer statt des Datenbankfeldnamens. Das erleichtert die Pflege, wenn ein Mapping ein Jahr später wieder angesehen wird.

Welche SelectLine-Tabellen zur Verfügung stehen

Für Kontakte lesen die Mappings aus dem CRM der SelectLine — aus diesen fünf Tabellen:

Tabelle Inhalt
CRM_ADRESSEN die Adresse selbst
CRM_ADRESSBRANCHEN die Branche
CRM_ADRESSKLASSIFIKATIONEN die Klassifikation
CRM_ADRESSSTATUS der Status
CRM_SOCIALMEDIA Angaben zu sozialen Netzwerken

Andere Tabellen lassen sich hier nicht auswählen. Wird ein Wert gebraucht, der außerhalb dieser fünf liegt, führt der Weg über ein Merkmal oder ein Zusatzfeld, das in einer dieser Tabellen landet — im Zweifel beim Support nachfragen.

Für Artikel gilt dasselbe Prinzip mit den Artikeltabellen. Siehe Produkte.

Was bei den Datentypen zu beachten ist

Die Auswahllisten zeigen nur Extrafelder, deren Datentyp zum Wert passt:

Wert aus der SelectLine Datentyp in Pipedrive
Nummern, Kürzel, Texte Text
Datumsangaben Datum
Umsätze und Beträge Geldbetrag
Artikelstatus Einzeloption
Bestellte Produktkategorien Mehrfachoption

Erscheint ein gerade angelegtes Extrafeld nicht in der Auswahl, hat es entweder den falschen Datentyp — oder die Einstellungen wurden noch nicht neu geladen. Die Angaben aus Pipedrive werden beim Aufruf der Einstellungen einmalig geholt, nicht laufend.

Siehe Häufige Fragen.

Nächster Schritt

Allgemeine Einstellungen