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FINN.AI MCP für SelectLine

Schreiben

  • Verbessert — Freies Schreiben in beliebige Tabellen nur noch nach Einschalten. Bisher konnte der Assistent Zeilen in jede Tabelle des Mandanten einfügen und ändern und wählte Tabelle, Felder und Filter dabei selbst — an der Geschäftslogik der SelectLine vorbei. So konnten Datensätze entstehen, die in der SelectLine nicht zusammenpassen. Jetzt schreibt der Assistent im Standard nur noch über Funktionen, die Tabelle und Felder selbst festlegen.

Wer das freie Schreiben braucht, schaltet es unter FINN.MCP → Einstellungen ein. Dann zeigt der Assistent vor jedem Schreibvorgang eine Warnung und eine Vorschau — beim Ändern mit der Zahl der betroffenen Zeilen und ihren bisherigen Werten —, und geschrieben wird erst nach ausdrücklicher Zustimmung. Trifft die Änderung beim Ausführen andere Zeilen als in der Vorschau, wird nichts geändert.

Artikel und Belege

  • Neu — Bestehende Artikel ändern. Bisher konnte der Assistent Artikel anlegen, aber nicht über eine eigene Funktion ändern. Jetzt setzt er einen Artikel inaktiv oder wieder aktiv, hängt ihn in eine andere Artikelgruppe um, korrigiert Bezeichnung, Zusatz oder Mengeneinheit und ersetzt die Produktbeschreibung. Alles, was nicht genannt wird, bleibt stehen.

Die Artikelnummer und ob ein Artikel Lagerartikel ist, ändert der Assistent nicht — beides bleibt der SelectLine vorbehalten. Eine ersetzte Produktbeschreibung verliert eine in der SelectLine gesetzte Formatierung.

  • Neu — Artikelgruppen anlegen und ändern. Bisher ließ sich eine neue Artikelgruppe nur in der SelectLine anlegen; der Assistent konnte Artikel lediglich bestehenden Gruppen zuordnen. Jetzt legt er Haupt- und Untergruppen an und ändert sie: Bezeichnung, Zusatz, Beschreibung, die Extrafelder des Mandanten und die übergeordnete Gruppe. Beim Umhängen wandern die Untergruppen mit.

Die Nummer gibt der Assistent beim Anlegen vor, eine vorhandene ändert er nicht. Löschen bleibt der SelectLine vorbehalten.

  • Neu — Artikel als Varianten zuordnen, neue wie bestehende. Bisher legte der Assistent nur gewöhnliche Artikel an; eine neue Variante musste danach in der SelectLine dem Variantenartikel zugeordnet werden. Jetzt ordnet er Artikel mit ihren Ausprägungen je Merkmal selbst zu, wie die SelectLine es tut, samt Zusatz wie Rot, XL. Das geht auch nachträglich: Bestehende Artikel mit Bestand und Belegen fasst er unter einem neuen Hauptartikel zu Varianten zusammen, alle in einem Schritt. Doppelte Kombinationen weist er ab.

  • Neu — Sachmerkmale anlegen, ändern und am Artikel setzen. Bisher konnte der Assistent Sachmerkmale nur lesen. Jetzt legt er Merkmallisten, Merkmale und Ausprägungen an, benennt sie um und nimmt ein Merkmal in weitere Listen auf. Am Artikel ordnet er die Merkmalliste zu und setzt je Merkmal die Ausprägungen, auch mehrere. Der Artikel gilt danach als geändert, damit die Shops ihn mit seinen Eigenschaften neu übertragen.

Neue Ausprägungen legt der Assistent nur auf ausdrückliche Anweisung an, damit im Shop keine Filterwerte aus Tippfehlern entstehen. Das Umbenennen einer Ausprägung gilt für alle Artikel, die sie tragen.

  • Verbessert — Unbekannte Artikelgruppen werden abgewiesen. Beim Anlegen und Ändern eines Artikels prüft der Zugang jetzt, ob es die genannte Artikelgruppe gibt. Bisher landete der Artikel auch in einer Gruppe, die im Mandanten nicht existiert.
  • Neu — Alternativpositionen. Eine Belegposition lässt sich beim Anlegen oder nachträglich als Alternativ- bzw. optionale Position kennzeichnen. Sie steht dann im Beleg, zählt aber nicht zur Belegsumme. Die Schnittstelle der SelectLine übergeht diese Angabe ohne Fehlermeldung; der Zugang setzt sie deshalb selbst und lässt die Belegsumme danach neu rechnen.
  • Neu — Mehrere Belege in einen übernehmen. Bisher erzeugte der Assistent aus jedem Beleg einen eigenen Nachfolgebeleg; mehrere Bestellungen in einen Wareneingang zusammenzufassen, lehnte er ab. Jetzt übernimmt er weitere Belege in einen bestehenden, wie die Sammelübergabe der SelectLine — mit Verkettung der Positionen, auch für Teilmengen, beim Wareneingang mit Bestandsbuchung. Voraussetzung wie in der SelectLine: derselbe Geschäftspartner und dieselbe Zahlungsbedingung.
  • Neu — Belege gliedern: Kommentare, Teilsummen, Zwischensummen und Seitenwechsel. Bisher legte der Assistent nur Artikelpositionen an; ein Angebot mit Abschnitten musste in der SelectLine nachgegliedert werden. Jetzt legt er auch Kommentarzeilen, etwa als Überschrift über einer Gruppe, Teil- und Zwischensummen mit eigener Beschriftung und einen Seitenwechsel an. Die Beträge rechnet die SelectLine selbst.

Die Zeilen kommen immer ans Ende des Belegs, weil die Schnittstelle der SelectLine nicht zwischen bestehende Positionen einfügen kann. Ein gegliederter Beleg entsteht deshalb, wenn der Assistent ihn der Reihe nach anlegt. Einen bestehenden Beleg nachträglich zu gliedern, bleibt Sache der SelectLine.

  • Verbessert — Summenzeilen werden beim Rechnen nicht mitgezählt. Teilsummen, Zwischensummen und die Gliederungssummen übernommener Belege tragen die Summe der Zeilen davor. Eine Auswertung, die über die Belegpositionen summierte, konnte sie bisher mitzählen und kam so auf ein Mehrfaches. Der Assistent kennt diese Zeilen jetzt und lässt sie dabei aus.
  • Behoben — Neue Belegpositionen bekamen die Vorgaben des Mandanten nicht. Die Standardvorgaben für Positionen wurden beim Anlegen nicht nachgetragen, und der Assistent erfuhr die Kennung der neuen Position nicht — eine gerade angelegte Position ließ sich deshalb nicht direkt weiter bearbeiten.
  • Neu — Journaleinträge am Artikel. Notizen, Telefonate und Wiedervorlagen trägt der Assistent jetzt auch ins Journal eines Artikels ein. Bisher ging das nur an Geschäftspartnern, Ansprechpartnern, freien Adressen, Belegen und Projekten.
  • Behoben — Zeilenumbrüche fehlten in der SelectLine. Texte, die der Assistent schrieb — Journaleinträge, Memotexte, Kopf-, Fuß- und Liefertexte —, erschienen in der SelectLine in einer einzigen Zeile, weil deren Eingabefelder nur bei einem Windows-Zeilenumbruch umbrechen. Der Zugang schreibt Zeilenumbrüche jetzt so.

Ansprechpartner

  • Neu — Zweite E-Mail-Adresse. Beim Anlegen und Ändern eines Ansprechpartners lässt sich jetzt auch die zweite E-Mail-Adresse angeben. Bisher kannte der Zugang nur eine.
  • Behoben — Funktion und Abteilung fehlten an der Person und gingen beim Ändern verloren. Die Schnittstelle der SelectLine speichert Funktion und Abteilung nur an der Zuordnung des Ansprechpartners zur Firma. Bei einer Anlage von Hand stehen sie zusätzlich an der Person; dort fehlten sie, und der Assistent hielt sie deshalb für nicht gespeichert. Außerdem leerte jede Änderung an einem Ansprechpartner Funktion und Abteilung an der Person, auch wenn nur die E-Mail-Adresse geändert wurde. Jetzt stehen beide an beiden Stellen, und eine Änderung lässt sie stehen.
  • Behoben — Neue Ansprechpartner sahen anders aus als von Hand angelegte. An der Zuordnung zur Firma fehlte das Kennzeichen, an dem die SelectLine die Hauptfirma eines Ansprechpartners erkennt, und die Standardvorgaben des Mandanten für CRM-Adressen, etwa der Status, wurden nicht eingetragen. Jetzt setzt der Zugang beides so wie die Oberfläche.

Früher über den Assistenten angelegte Ansprechpartner bekommen Funktion, Abteilung und das Kennzeichen der Hauptfirma, sobald sie über den Assistenten das nächste Mal geändert werden. Die Standardvorgaben werden nur bei neu angelegten Ansprechpartnern eingetragen.

Werkzeuge

  • Verbessert — Seltener gebrauchte Funktionen in einem Katalog. Lieferadressen, Ansprechpartner, Verträge, Projekte, freie Adressen, das Wandeln eines Interessenten, der Nummernvorschlag sowie Lieferant und Bild am Artikel stehen nicht mehr einzeln in der Werkzeugliste. Der Assistent findet sie über das Werkzeug fachfunktionen und führt sie über fachfunktion_lesen, fachfunktion_anlegen bzw. fachfunktion_aendern aus. Die Liste ist damit von 35 auf 25 Werkzeuge geschrumpft — mit Rechnungswesen 27 —, ihre Beschreibung um rund ein Viertel kürzer. Microsoft empfiehlt für einen Agenten in Copilot Studio höchstens 25 bis 30. Dafür entfällt das Werkzeug mit der Übersicht, was sich über den Zugang erledigen lässt.

Wer im Assistenten Freigaben für einzelne Werkzeuge gesetzt oder in Copilot Studio einzelne Werkzeuge abgeschaltet hat, findet die umgezogenen Funktionen dort nicht mehr. Sie lassen sich nur noch gemeinsam freigeben oder abschalten, getrennt danach, ob sie lesen, anlegen oder ändern. Die löschenden Werkzeuge stehen weiter einzeln in der Liste.

Ruft ein Assistent mit veralteter Werkzeugliste eine umgezogene Funktion noch unter ihrem alten Namen auf, läuft der Aufruf weiter; der Hinweis auf die veraltete Liste kommt mit dem Ergebnis.

  • Verbessert — Hinweis auf eine veraltete Werkzeugliste auch bei geänderten Werkzeugen. Bisher meldete der Zugang die veraltete Liste nur, wenn ein Werkzeug gar nicht mehr existierte. Jetzt weist er einen Aufruf auch dann ab, wenn eine Angabe darin entfallen ist — statt sie stillschweigend zu übergehen —, und gibt bei ergänzten oder geänderten Werkzeugen einen Hinweis mit dem Ergebnis mit.

Ergänzte und geänderte Werkzeuge erkennt der Zugang erst bei Assistenten, die ihre Werkzeugliste nach diesem Update einmal abgerufen haben.

Einstellungen

  • Neu — Freies Schreiben in den Einstellungen ein- und ausschalten. Unter FINN.MCP → Einstellungen gibt es dafür den Schalter Freies Schreiben in die Datenbank erlauben. Bisher ließ es sich nur in der Konfiguration einschalten. Der Schalter wirkt sofort, ohne Neustart.
  • Verbessert — Download-Links ohne eingetragene öffentliche Adresse. Die Links für Beleg-PDFs zeigen jetzt auf die Adresse, unter der der Assistent den Zugang aufruft — hinter einem Webserver auf dessen öffentlichen Namen. Bisher war dort die öffentliche Adresse einzutragen, sonst zeigten die Links auf den internen Port und waren von außen nicht zu öffnen.
  • Verbessert — Speichern startet nur noch bei einem neuen Port neu. Bisher stieß jedes Speichern der MCP-Einstellungen einen Neustart an, auch für die öffentliche Adresse; alle Module von FINN.ghost standen dafür einige Sekunden still.

Verbindung

  • Verbessert — Keine Sitzung mehr, die abläuft. Bisher wurde die Sitzung nach 30 Minuten ohne Aktivität geschlossen, und nach einem Neustart von FINN.ghost musste der Assistent sie erst neu aufbauen. Jetzt steht jede Anfrage für sich: Nach einer langen Pause im Gespräch oder nach einem Update geht es direkt weiter, und die Grenze von 50 gleichzeitigen Verbindungen entfällt.
  • Behoben — Umlaute aus Copilot Studio kamen verstümmelt an. Die Modelle hinter Copilot Studio schicken Umlaute gelegentlich als unsichtbares Steuerzeichen mit dem Zeichencode dahinter. In einer neu angelegten Bezeichnung stand dann statt Präsentation ein Pr, das unsichtbare Zeichen und E4sentation. Der Zugang setzt solche Zeichen jetzt wieder zusammen, bevor er etwas prüft oder schreibt.