Häufige Fragen

Muss ich im Shopware-Backend noch etwas pflegen?

Im Normalfall nicht. Artikel, Preise, Bestände, Kategorien, Merkmale, Hersteller und Kunden kommen aus der SelectLine. Im Shop pflegt man das, was dort hingehört: Navigation, Inhaltsseiten, Themes, Versandarten und Zahlungsarten.

Was passiert, wenn ich einen Artikel im Shop von Hand ändere?

Bei der nächsten Übertragung wird die Änderung überschrieben. Das betrifft Bezeichnung, Beschreibung, Preise, Bestand, Bilder, Kategorien und Eigenschaften.

Wer Texte oder Bilder im Shop redaktionell pflegen möchte, schaltet die entsprechende Übertragung ab — etwa Keine Beschreibung übertragen oder Nur Bestand, Preis und Varianten aktualisieren.

Wie bekomme ich einen Artikel aus dem Shop heraus?

Das Freigabekennzeichen entfernen. Der Artikel wird dann im Shop deaktiviert, nicht gelöscht. Damit bleiben bestehende Bestellungen und die Adresse der Artikelseite gültig.

Warum sind meine Umlaute in den Bilddateinamen umgeschrieben?

Dateinamen werden für die Mediathek bereinigt: Umlaute werden umgeschrieben und Sonderzeichen ersetzt. Das ist gewollt, damit die Dateien in allen Browsern und Betriebssystemen funktionieren.

Kann ich mehrere Shops anbinden?

Mehrere Verkaufskanäle eines Shopware-Shops können parallel versorgt werden, jeder mit eigenem Freigabekennzeichen, eigenen Belegtypen und eigenem Shopkunden. Für einen zweiten, eigenständigen Shopware-Shop wird eine weitere Installation benötigt — sprechen Sie uns an.

Sehen angemeldete Kunden ihre eigenen Preise?

Ja. Kundenpreise, Rabattgruppen und Preisgruppen werden als Preisregeln in den Shop übertragen. Voraussetzung ist, dass der Kunde in den Shop übertragen wurde und sich anmeldet. Siehe Preise und Kunden.

Warum steht bei einem Artikel ein Bestand von 2, obwohl 2,7 Meter da sind?

Der Bestand wird ganzzahlig an den Shop übergeben und dabei abgeschnitten. Bei Artikeln in Bruchteilen ist das eine bewusste Sicherheitsreserve. Siehe Bestand und Verfügbarkeit.

Kann ich einen Zeitraum erneut übertragen?

Ja. Die Schnittstelle merkt sich zu jeder Aufgabe, bis wann sie zuletzt gelaufen ist. Dieser Stand lässt sich zurücksetzen, sodass ein Zeitraum erneut übertragen wird. Das erfordert einen Eingriff in die Konfiguration bei gestopptem Dienst — bitte über den Support.

Für Artikel und Bestände geht es einfacher: Dafür genügen die Vollläufe.

Wie lange dauert eine Vollübertragung?

Das hängt an der Artikelanzahl und vor allem an den Bildern. Als Anhaltspunkt: Ein Vollauf ohne Bilder ist ein Vielfaches schneller als einer mit Bildern. Für einen ersten Eindruck deshalb alle Artikel exportieren (ohne Bilder) verwenden.

Die Bestellung ist im Shop bezahlt, der Beleg fehlt trotzdem

Siehe Wenn etwas nicht im Shop ankommt — Abschnitt Eine Bestellung fehlt in der SelectLine.

Was bedeutet der Vorsatz sw6_ im Feld „Ihr Auftrag"?

Daran erkennt die Schnittstelle Belege, die aus dem Shop stammen. Dahinter steht die Shop-Bestellnummer. So findet man in der SelectLine schnell den Beleg zu einer Bestellung — und umgekehrt.

Dieses Feld sollte an Shop-Belegen nicht verändert werden. Ohne den Vorsatz findet die Schnittstelle den Beleg nicht mehr und meldet Versand und Rechnung nicht zurück.

Können Kunden im Shop ihre Rechnungen herunterladen?

Ja, wenn eine Archiv-Druckvorlage hinterlegt ist. Dann liegt im Kundenkonto das Original-PDF aus der SelectLine. Siehe Versand und Rechnung zurückmelden.

Wer hat die Änderungen im Shop vorgenommen?

Die Schnittstelle arbeitet mit dem Integrationszugang, der bei der Einrichtung im Shopware-Backend angelegt wurde. In der Änderungshistorie des Shops erscheint deshalb dieser Zugang und nicht ein einzelner Mitarbeiter.

Wo finde ich heraus, was gerade läuft?

Shopware 6 → Zeitsteuerung. Dort steht zu jeder Aufgabe, ob sie läuft oder wartet, wann sie zuletzt gelaufen ist und wann sie das nächste Mal fällig ist. Darunter das Protokoll.


Created 2026-08-19 11:44:26 UTC by API
Updated 2026-08-19 16:04:31 UTC by API