Kunden und Belege

Kundendaten, Bestellungen aus dem Shop, Belege im Kundenkonto und Newsletter.

Kunden

Kunden können in beide Richtungen entstehen: Bestehende SelectLine-Kunden werden in den Shop übertragen, damit sie sich dort anmelden und ihre Preise sehen. Und wer im Shop bestellt, wird in der SelectLine angelegt.

Kunden in den Shop übertragen

Aufgabe Umfang
Kunden exportieren alle freigegebenen Kunden
Kunden exportieren (geändert) Kunden, die seit dem letzten Lauf angelegt oder bearbeitet wurden

Übertragen wird ein Kunde, wenn das ShopAktiv-Feld (Kunde) gesetzt und der Kunde nicht inaktiv ist.

Kundengruppen

Ist unter Übertragung eine Auswahl von Kundengruppen gepflegt, werden nur Kunden dieser Gruppen übertragen. Damit lässt sich der Shop auf einen Teil des Kundenstamms beschränken, etwa auf Händler.

Was übertragen wird

Im Shop Aus der SelectLine
Kundenstammdaten wie in der SelectLine geführt
Weitere Adressen alle Adressen des Kunden, mit Anrede und Kontaktdaten
Interessentenverweis falls der Kunde aus einem Interessenten entstanden ist
Extrafelder alle Extrafelder des Kundenstamms
Bilder Bilder zum Kunden

Anders als bei Fremdplattformen gibt es hier keine Pflichtfeldprüfung auf Vor- und Nachnamen: Der Shop kennt die SelectLine-Struktur und kommt auch mit reinen Firmenadressen zurecht.

Vor dem Kundenexport überträgt FINN.ghost die Zusatzdaten mit — Merkmale, Rabattgruppen, Mengenrabatte, Kalkulationsschemata. Der Shop braucht sie, um die Preise des Kunden zu rechnen.

Kunden aus Bestellungen

Bestellt jemand im Shop, der in der SelectLine noch nicht existiert, entsteht abhängig vom Neukunden-Typ ein Kunde oder ein Interessent — siehe Belege und Neukunden.

Als Vorlage dient der Shopkunde, den der Shop zur Bestellung mitschickt. Dessen Vorbelegungen werden übernommen und mit den Bestelldaten überschrieben.

Ist am Musterkunden kein Preisverweis gepflegt, setzt FINN.ghost den Shopkunden selbst als Preisverweis. Der neue Kunde bekommt damit von Anfang an die Preise, die für Shop-Kunden gelten.

Direkt nach dem Anlegen wird der neue Kunde in den Shop zurückübertragen, damit dort Kundennummer und Preise sofort stimmen.

Newsletter

Die Aufgabe Newsletteradressen importieren holt die Newsletter-Anmeldungen aus dem Shop und pflegt sie in der SelectLine als CRM-Stichwort.

Dabei entstehen bei Bedarf die Stichwortgruppe FINN.webshop und das Stichwort Newsletter. Anschließend werden die Verknüpfungen neu aufgebaut.

Zu einer E-Mail-Adresse, die in der SelectLine noch nicht existiert, wird eine Adresse angelegt — damit die Anmeldung nicht verloren geht.

Kommt eine E-Mail-Adresse im Kundenstamm mehrfach vor, wird sie übersprungen und im Protokoll gemeldet: Die Zuordnung wäre nicht eindeutig. Solche Doppelten lohnt es sich aufzuräumen.

Die Verknüpfungen werden bei jedem Lauf vollständig neu gesetzt. Wer sich im Shop abmeldet, verliert damit auch das Stichwort in der SelectLine.

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Bestellungen

Bestellungen

Die Aufgabe neue Belege importieren holt Bestellungen und Anfragen aus dem Shop und legt sie als Beleg in der SelectLine an.

Ablauf

FINN.ghost fragt den Shop nach offenen Belegen. Zu jedem:

  1. Kunde oder Interessent ermitteln, gegebenenfalls anlegen
  2. Belegtyp bestimmen — siehe Belege und Neukunden
  3. Belegkopf mit Rechnungs- und Lieferadresse anlegen
  4. Positionen anlegen, in der richtigen Reihenfolge
  5. Makro Bestellung angelegt ausführen
  6. Beleg an den Shop zurückmelden

Der Shop erhält den fertigen Beleg mit Belegnummer zurück und markiert die Bestellung als übernommen. Sie wird deshalb nicht doppelt geholt.

Was im Belegkopf landet

Im Beleg Aus der Bestellung
Ihr Auftrag Belegnummer aus dem Shop
Kunde und Rechnungsadresse Adresse aus dem Shop
Lieferadresse abweichende Lieferadresse mit Kontaktdaten
Zahlungsbedingung über die Bezeichnung, die der Shop mitschickt
Zahlungsreferenz Referenz des Zahlungsdienstleisters
Währungsfaktor bei Fremdwährung
Kopftext Bemerkung des Kunden aus dem Shop
Freier Text 1 Bezeichnung der gewählten Zahlungsart

Bestellt jemand als Gast über den Shopkunden, schreibt FINN.ghost E-Mail und Telefonnummer zusätzlich in ein freies Belegfeld — sonst wären die Kontaktdaten des Bestellers nirgends am Beleg zu finden.

Lässt sich zur mitgeschickten Zahlungsart keine Zahlungsbedingung ermitteln, bleibt der Beleg ohne Zahlungsbedingung. Im Protokoll steht ein Hinweis mit der Bezeichnung — meist eine Abweichung zwischen Shop-Bezeichnung und SelectLine-Bezeichnung.

Positionen

Der Shop schickt die Positionen mit allen Angaben, die die SelectLine kennt: Menge, Einzelpreis, Rabatte, Mengeneinheit, Preiseinheit, Termin, Lager, Kostenstelle, Kostenträger und die freien Felder.

Besonderheit sind die abhängigen Positionen:

Art Behandlung
Zuschlagartikel wird als Zuschlag zur Hauptposition angelegt
Zubehörartikel wird als Zubehör zur Hauptposition angelegt

FINN.ghost sortiert die Positionen so, dass Hauptpositionen vor ihren abhängigen Positionen entstehen — sonst gäbe es die Hauptposition noch nicht, an die der Zuschlag gehört. Beim Zubehör wird zusätzlich die Mengenaktualisierung aus dem Artikelstamm übernommen.

Fertigungsaufträge

Ist in der SelectLine eingestellt, dass beim Speichern Fertigungsaufträge entstehen, erzeugt FINN.ghost zu Positionen mit Arbeitsplan einen Fertigungsauftrag und verknüpft ihn mit der Belegposition.

Wenn beim Import etwas schiefgeht

Jeder Beleg wird für sich verarbeitet. Läuft einer auf einen Fehler:

Weil der Beleg im Shop erst nach Erfolg als übernommen markiert wird, bleibt eine gescheiterte Bestellung offen und wird beim nächsten Lauf erneut versucht. Anders als bei Fremdplattformen geht dadurch keine Bestellung verloren — sie wiederholt sich, bis die Ursache behoben ist.

Das hat eine Kehrseite: Eine Bestellung mit einem dauerhaften Problem — etwa einem gesperrten Kunden — erscheint bei jedem Lauf erneut im Protokoll. Wiederkehrende Meldungen sind daher ein Hinweis, dass jemand eingreifen muss.

Belegstatus zurückmelden

Nach dem Import läuft immer auch der Statusexport: Der Bearbeitungsstatus aller kürzlich geänderten Belege geht in den Shop, sodass der Kunde im Konto sieht, wie weit sein Auftrag ist.

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Zeitplan der Übertragungen

Belege im Kundenkonto

Damit Kunden ihre Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen online einsehen können, überträgt FINN.ghost Belege aus der SelectLine in den Shop.

Welche Belege übertragen werden

Die Aufgabe geänderte Belege exportieren arbeitet die unter Belege und Neukunden ausgewählten Belegtypen ab. Zu jedem Typ überträgt sie jeden Beleg, der seit dem letzten Lauf angelegt oder bearbeitet wurde — samt Positionen.

Der Zeitpunkt des letzten Laufs wird je Belegtyp getrennt geführt. Nimmt man später einen weiteren Belegtyp in die Liste auf, beginnt für diesen die Übertragung neu — bestehende Belege dieses Typs werden also nachgeholt.

Hier gehen vollständige Belege in den Shop. Die Auswahl der Belegtypen bestimmt damit, was Ihre Kunden online sehen. Belegarten aus dem Einkauf und interne Belegarten gehören nicht in diese Liste.

Der Belegstatus

Getrennt davon läuft die Aufgabe Status exportieren. Sie meldet Belegtyp, Belegnummer und Bearbeitungsstatus, damit der Kunde den Fortschritt seines Auftrags sieht.

Sie läuft außerdem automatisch am Ende jedes Belegimports.

Der Statusexport ist nicht auf die Belege des Shops beschränkt: Er meldet den Status aller Belege, die seit dem letzten Lauf angelegt oder bearbeitet wurden. Bei einem Mandanten mit hohem Belegvolumen ist das eine größere Datenmenge, als man erwarten würde. In der Regel unproblematisch, weil nur drei Felder je Beleg übertragen werden — bei der Wahl des Intervalls aber zu bedenken.

Paketnummern

Mit der Einstellung Paket-Tabelle exportieren geht zusätzlich die Paketverwaltung mit — Paketnummer, Gewicht und Sendungsverfolgung je Beleg. Der Shop kann damit im Kundenkonto einen Verfolgungslink anzeigen.

Die Übertragung läuft mit der Aufgabe Stammdaten synchronisieren.

Weil die Paketdaten am Stammdatenlauf hängen, sollte dieser regelmäßig laufen, wenn Kunden ihre Sendungsverfolgung zeitnah sehen sollen — nicht nur einmal nachts.

Was sonst noch als Stammdaten mitgeht

Der Stammdatenlauf überträgt alles, was der Shop zum Darstellen und Rechnen von Belegen braucht:

Bereich Zweck im Shop
Lieferanten mit Bildern Herstellerangaben am Artikel
Mitarbeiter Ansprechpartner am Beleg
Kostenstellen Auswahl bei der Bestellung
Steuerschlüssel und -details Steuerberechnung
Zahlungsbedingungen Auswahl und Anzeige im Bestellvorgang
Lieferbedingungen Versandarten samt Versandartikel und Berechnung

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Zeitplan der Übertragungen