Prüfen und importieren
Die Übersetzung liegt vor, im Mandanten steht noch nichts. Dieser Schritt ist die Kontrolle — und der einzige, der schreibt.
Die Ergebnisliste
Die Ansicht Übersetzung zeigt die Texte gruppiert je Artikel, mit der Zahl der Felder je Gruppe. Eine Gruppe lässt sich auf- und zuklappen.
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Feld | Bezeichnung, Zusatz, Langtext, Bestelltext, Langtext (HTML), Bestelltext (HTML) |
| Original | der Text aus der SelectLine |
| Übersetzung | das Ergebnis von DeepL — änderbar |
Bei mehr als 300 Texten, etwa nach einer importierten Artikelliste, wird die Liste seitenweise angezeigt.
Die Übersetzung lässt sich ändern
Jedes Feld in der Spalte Übersetzung ist ein Eingabefeld. Was dort steht, wird importiert.
Das ist der Kern des Moduls: DeepL liefert einen Vorschlag, entschieden wird im Haus. Produktnamen richtigstellen, eine zu lange Bezeichnung kürzen, eine Einheit korrigieren — alles hier, vor dem Schreiben.
Bezeichnung und Zusatz fasst die SelectLine auf 80 Zeichen; längere Texte werden beim Import gekürzt. Diese Liste ist die Stelle, an der man das noch selbst in der Hand hat, statt es hinterher im Artikelstamm zu bemerken.
Wird ein Feld geleert, wird es nicht importiert — der bestehende Text in der SelectLine bleibt dann unverändert. So lassen sich einzelne Felder gezielt auslassen.
Importieren
Die Schaltfläche Importieren oben rechts. Vorher kommt eine Rückfrage, die Sprache und die Zahl der Artikel nennt:
Bestehende Übersetzungen (Sprache …) werden für die übersetzten Felder von … Artikel(n) überschrieben. Alle anderen Felder bleiben unverändert. Fortfahren?
Diese Rückfrage ist ernst gemeint. Für jeden Artikel wird der Fremdsprachentext der gewählten Sprache ersetzt, sofern er existiert — auch ein von Hand gepflegter, geprüfter Text. Ein Rückgängig gibt es nicht.
Deshalb der Filter Sprachen — Enthält nicht bei der Auswahl: Er begrenzt den Durchgang auf Artikel, bei denen noch nichts zu überschreiben ist.
Siehe Der erweiterte Filter.
Was beim Import passiert
| Fall | Ergebnis |
|---|---|
| Artikel hat die Sprache noch nicht | Fremdsprachentext wird angelegt |
| Artikel hat die Sprache schon | vorhandene Felder werden überschrieben |
| Feld in der Liste leer gelassen | bleibt unverändert |
| Artikelnummer gibt es nicht mehr | Artikel wird übersprungen, in der Abschlussmeldung gezählt und im Protokoll genannt |
Geschrieben wird direkt in den Artikelstamm der Datenbank, nicht über die SelectLine-API. Die Texte stehen deshalb sofort bereit — die SelectLine muss dafür nicht neu geöffnet werden. Läuft sie beim Import bereits mit dem Artikel offen, gehört die Maske einmal neu aufgerufen.
Importiert wird in Paketen von 250 Artikeln; ein Balken zeigt, wie viele schon übernommen sind. Am Ende meldet die Oberfläche Import abgeschlossen, mit der Zahl der neu angelegten und der aktualisierten Übersetzungen und, falls es welche gab, der nicht gefundenen Artikel.
Bricht der Import mit einem Fehler ab, nennt die Meldung, wie viele Artikel bereits übernommen wurden. Diese Übersetzungen stehen dann schon im Mandanten.
Das Fenster schließen
Über das Kreuz oben links, mit Rückfrage:
Alle Übersetzungen gehen verloren. Fortfahren?
Wer hier schließt, verwirft das Ergebnis vollständig — auch die bereits von Hand nachgebesserten Texte. Ein zweiter Durchgang kostet erneut Zeichen bei DeepL. Also besser importieren und danach in der SelectLine korrigieren, als eine halb fertige Liste wegwerfen.
Danach prüfen
| Prüfung | Wo |
|---|---|
| Steht der Text an der richtigen Sprache? | am Artikel in der SelectLine |
| Ist die Bezeichnung vollständig oder gekürzt? | dort ebenfalls |
| Zeigt die Spalte Sprachen die Sprache? | in der Artikelliste, nach dem Neuladen |
Siehe Wenn etwas nicht klappt.