# Vorbereitung in der SelectLine

Bevor die Schnittstelle etwas tun kann, braucht sie in der SelectLine ihre Belegarten. Das
ist der Teil der Einrichtung, der mit der Buchhaltung abgestimmt sein sollte.

![Die Belegdefinitionen der SelectLine mit der Belegart GMI Inbox](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-09/ghostdocs-finngmi-handbuch-gmi-selectline-5dab223c-einrichtung-belegarten.png)

## Die Inbox-Belegart

Die wichtigste Vorarbeit: eine **eigene Belegart als Eingangskorb**. Jede Rechnung landet
zuerst dort und wird erst von dort in die Eingangsrechnung übergeben.

<p class="callout info">Warum eine eigene Belegart und nicht direkt die Eingangsrechnung? Weil eine importierte Rechnung noch keine geprüfte Rechnung ist. Der Inbox-Beleg ist der Ort, an dem eine Rechnung liegen darf, ohne dass sie in der Buchhaltung auftaucht.</p>

Anzulegen ist sie wie eine normale Belegart im **Einkauf**.

<p class="callout warning">Die Schnittstelle bietet in ihren Einstellungen nur Belegarten des Einkaufs zur Auswahl an. Eine im Verkauf angelegte Belegart erscheint dort nicht.</p>

## Die Eingangsrechnung

Die Belegart, in die geprüfte Rechnungen übergeben werden. In der Regel ist das die
vorhandene Eingangsrechnung des Mandanten — hier ist nichts Neues anzulegen.

## Optional: die Vorgängerbelegart

Damit Rechnungen mit ihrem Vorgang verknüpft werden können, braucht die Schnittstelle die
Belegart, in der der Vorgang steht. Üblich sind **Bestellung** oder **Wareneingang**.

<p class="callout success">Das ist der Fall, in dem die Schnittstelle am meisten leistet: Sie übergibt den vorhandenen Wareneingang in die Inbox, sodass Positionen, Konten und Beträge schon stehen — und vergleicht den Bruttobetrag der Rechnung mit dem des Vorgängers.</p>

Siehe [Rechnung mit Vorgängerbeleg](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/rechnung-mit-vorgangerbeleg).

## Optional: die Vorlagebelegart

Für wiederkehrende Rechnungen — Telefon, Internet, Wartung, Miete — lohnt eine eigene
Belegart als **Vorlage**. Man legt den Beleg einmal vollständig an; bei jeder neuen Rechnung
dieses Lieferanten wird er kopiert.

<p class="callout info">Häufig heißt diese Belegart im Mandanten <em>Lieferantenvertrag</em>. Sie wird nie abgeschlossen — sie ist eine Schablone, kein Vorgang.</p>

Siehe [Wiederkehrende Rechnung über eine Vorlage](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/wiederkehrende-rechnung-uber-eine-vorlage).

## Welche Felder die Schnittstelle nutzt

Damit später nichts überrascht: Die Schnittstelle schreibt in einige Belegfelder mit.

| Feld | Wofür |
| ---------------------- | ---------------------------------------------------- |
| Lieferantenbelegnummer | die Rechnungsnummer aus dem Portal |
| Belegdatum | das Rechnungsdatum |
| Ihr Auftrag vom | das jeweils andere der beiden Daten |
| Unser Zeichen | bei Vorlagen die Belegnummer der Vorlage |
| Freier Text 1 | Bemerkung aus dem Portal und Statushinweise |
| Freier Text 2 | die Kennung der Rechnung im Portal |

<p class="callout danger">Wird eines dieser Felder im Mandanten schon anders benutzt, muss das vor der Einrichtung geklärt werden. Besonders <em>Freier Text 1</em> und <em>Freier Text 2</em> sind betroffen: Dort führt die Schnittstelle Buch darüber, welche Rechnung bereits übergeben wurde und zu welchem Portaldokument ein Beleg gehört.</p>

Welches Feld die Statushinweise aufnimmt, lässt sich abweichend festlegen — dafür bitte den
Support ansprechen.

## Weiter

[Zugang zum Portal](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/zugang-zum-portal)