# Erstinbetriebnahme

Die Reihenfolge für die ersten Tage. Sie ist bewusst vorsichtig: Die Schnittstelle erzeugt
Belege in einem echten Mandanten.

## 1. Mit der Buchhaltung abstimmen

Vor der ersten Einstellung, nicht danach:

| Frage | Warum sie zuerst kommt |
| ---------------------------------------- | ------------------------------ |
| Welche Belegart wird der Eingangskorb? | sie muss angelegt werden |
| Mit welchem Datum sollen Belege erscheinen? | die Wahl gilt dauerhaft |
| Soll die Eingangsrechnung offen bleiben? | betrifft den Prüfablauf |
| Wo soll die Rechnung archiviert werden? | Journal, Archiv oder docuvita |
| Wer entfernt Rechnungen aus der Inbox, die dort nicht hingehören? | es gibt Fälle, die niemand automatisch lösen kann |

## 2. Belegarten anlegen

Inbox-Belegart, gegebenenfalls Vorlagebelegart. Siehe
[Vorbereitung in der SelectLine](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/vorbereitung-in-der-selectline).

## 3. Zugang einrichten

API-Schlüssel im Portal mit **Vollzugriff** erzeugen und samt ID eintragen. Siehe
[Zugang zum Portal](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/zugang-zum-portal).

## 4. Belegzuordnung setzen

Die vier Belegarten und die beiden Schalter. Siehe [Belegzuordnung](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/belegzuordnung).

## 5. Archivierung wählen

Siehe [Archivierung](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/archivierung).

## 6. Einen Lieferanten vorbereiten

Nicht alle — **einen**. Am besten einen mit wiederkehrenden, gleichförmigen Rechnungen.

Im Portal am Lieferanten hinterlegen: `LNR` mit seiner SelectLine-Nummer. Noch **kein** `OK`.

## 7. Eine einzelne Rechnung mit ZB durchspielen

Eine Rechnung dieses Lieferanten im Portal mit `ZB` versehen und den Lauf von Hand starten.

Dann in der SelectLine nachsehen:

- Ist ein Inbox-Beleg entstanden?
- Steht der richtige Lieferant darauf?
- Stimmen Betrag und Datum?
- Ist die Rechnung als Journal oder im Archiv am Beleg zu finden?

<p class="callout success">Mit <code>ZB</code> ist dieser Versuch harmlos: Der Beleg bleibt in der Inbox und geht nicht in die Buchhaltung. Wenn etwas nicht stimmt, löscht man ihn und korrigiert die Einstellung.</p>

## 8. Danach eine Rechnung mit OK

Erst wenn Schritt 7 sauber war. Jetzt läuft der ganze Weg bis zur Eingangsrechnung — und ist
in der SelectLine zu prüfen: Ist die Eingangsrechnung entstanden, mit den erwarteten
Positionen, Konten und dem erwarteten Datum?

Siehe [Von der Inbox in die Eingangsrechnung](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/von-der-inbox-in-die-eingangsrechnung).

## 9. Den Vorgängerfall testen

Wenn mit Bestellungen oder Wareneingängen gearbeitet wird: eine Rechnung, zu der es einen
Vorgang gibt. Im Portal die **Bestellnummer** füllen und prüfen, ob der Vorgängerbeleg
gefunden und übergeben wird.

Dazu gehört der Gegentest: eine Rechnung mit einem Betrag, der **nicht** passt. Sie muss in
der Inbox liegen bleiben, mit einem Hinweis auf die Abweichung.

Siehe [Rechnung mit Vorgängerbeleg](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/rechnung-mit-vorgangerbeleg).

## 10. Zeitplan setzen

Erst jetzt die Aufgabe in der Zeitsteuerung einplanen. Siehe [Zeitplan](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/zeitplan).

## 11. Lieferanten schrittweise dazunehmen

Weitere Lieferanten mit `LNR` und `ZB` versehen. Auf `OK` umstellen erst dann, wenn deren
Rechnungen mehrfach unauffällig durchgelaufen sind.

<p class="callout warning">Der häufigste Fehler bei der Einführung ist, gleich alle Lieferanten auf <code>OK</code> zu setzen. Dann landen Rechnungen in der Buchhaltung, die noch niemand gesehen hat — und die Korrektur ist aufwendiger als die Vorsicht.</p>

## Weiter

[Was bei einem Lauf passiert](https://wiki.dako-it.com/books/finngmi-handbuch/page/was-bei-einem-lauf-passiert)