# Server und Oberfläche

Die Karte **FINN.ghost** regelt, unter welchem Port die Oberfläche läuft, wie Bilder an die
Drittsysteme übertragen werden und ob eine Anmeldung nötig ist.

![Einstellungen Server](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-09/ghostdocs-finnghost-systemhandbuch-sys-server-5a6862dd-einstellungen-server.png)

## Port

Der Port, unter dem die Oberfläche erreichbar ist. Standard ist **8083**.

<p class="callout warning">Laufen mehrere FINN.ghost-Installationen auf einem Server, braucht jede einen eigenen Port. Sonst startet die zweite nicht — im Protokoll steht dann, dass der Port belegt ist.</p>

<p class="callout info">Nach dem Speichern startet die Anwendung neu und der Browser wird auf die neue Adresse geschickt. Lesezeichen, Verknüpfungen und die Einbindung in die SelectLine-Dashboards gehören danach angepasst.</p>

## Bildformat

In welchem Format Bilder aus der SelectLine an das angeschlossene System übertragen werden —
unabhängig davon, wie sie in der SelectLine abgelegt sind.

| Wert | Wann |
| ------------ | -------------------------------------------------- |
| **webp** | moderne Shops; kleinste Dateien bei gleicher Qualität |
| **jpg** | breiteste Verträglichkeit, für Fotos |
| **png** | wenn Transparenz gebraucht wird |
| **original** | keine Umwandlung; überträgt, was in der SelectLine liegt |

<p class="callout info">Umgewandelt wird beim Übertragen. Eine Änderung wirkt deshalb erst auf Bilder, die danach übertragen werden — für die bereits übertragenen braucht es einen Lauf, der die Bilder erneut schickt.</p>

## Bildqualität

Ein Wert von 1 bis 100, Vorgabe **80**. Gilt für die verlustbehafteten Formate.

<p class="callout success">80 ist ein bewusst gewählter Kompromiss: Unterschiede zum Original sind im Shop kaum zu sehen, die Dateien aber deutlich kleiner. Höhere Werte lohnen selten, niedrigere werden bei Produktbildern sichtbar.</p>

<p class="callout info">Bei <em>original</em> hat die Angabe keine Wirkung.</p>

## Nutzeranmeldung

Ist der Haken gesetzt, verlangt die Oberfläche eine Anmeldung. Angemeldet wird sich mit den
**API-Benutzern aus sl.mobile**.

<p class="callout danger">Ohne diesen Haken kann jeder, der den Server im Netz erreicht, die Oberfläche öffnen — und damit Einstellungen ändern und Übertragungen starten. Für jede Installation, die über <code>localhost</code> hinaus erreichbar ist, gehört die Anmeldung eingeschaltet.</p>

<p class="callout warning">Vor dem Einschalten prüfen, dass ein passender API-Benutzer existiert und das Kennwort bekannt ist — sonst sperrt man sich aus. Wieder hinein kommt man dann nur über die <code>config.json</code> auf dem Server.</p>

Siehe [Anpassungen über die config.json](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/anpassungen-uber-die-configjson).

## Zertifikate herunterladen

Zwei Schaltflächen in derselben Karte:

| Schaltfläche | Was sie liefert |
| ----------------------------- | ------------------------------------------- |
| **ROOT ZERTIFIKAT DOWNLOAD** | das Stammzertifikat für den Arbeitsplatz |
| **ZERTIFIKATE DOWNLOAD** | Zertifikat und Schlüssel für diese Installation |

Das ist der ältere Weg zu einer sicheren Verbindung. Siehe
[Zertifikat einrichten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/zertifikat-einrichten).

<p class="callout success">Für Installationen mit einer öffentlich erreichbaren Domain ist Let's Encrypt einfacher — dort entfällt das Verteilen von Zertifikaten an die Arbeitsplätze.</p>

Siehe [SSL mit Let's Encrypt](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/ssl-mit-lets-encrypt).

## Nächster Schritt

[SSL mit Let's Encrypt](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/ssl-mit-lets-encrypt)