Makros
Mit Makros lassen sich Daten vor oder nach einer Übertragung noch verändern — ohne Anpassung der Schnittstelle. Geschrieben werden sie in der SelectLine, eingetragen in FINN.ghost.
Das ist der vorgesehene Weg für Sonderfälle: Ein Feld soll anders gefüllt, ein Text ergänzt, eine Auswahl anders getroffen werden. Was sich mit einem Makro lösen lässt, braucht keine Programmierung.
Wo die Felder stehen
In den Einstellungen der Module gibt es den Punkt Makro. Welche Makros ein Modul anbietet, steht im Handbuch des Moduls.
Was eingetragen wird
Der Dateiname, den die SelectLine dem Makro automatisch gibt — nicht seine Bezeichnung.
Das ist die häufigste Verwechslung: In der SelectLine ist die Bezeichnung sichtbar, gebraucht wird aber der Dateiname. Trägt man die Bezeichnung ein, wird das Makro nicht gefunden — und meist ohne auffällige Meldung übergangen.
Die Parameter müssen passen
Steht der Eingabecursor im Feld, zeigt FINN.ghost die Parameter, die das Makro erwartet. Diese müssen im Makro gleichlautend vorhanden sein.
Weicht ein Parametername ab, läuft das Makro nicht. Die Parameter sind die vereinbarte Schnittstelle zwischen FINN.ghost und dem Makro — sie gehören zeichengenau übernommen.
Was zu bedenken ist
Ein Makro läuft bei jedem betroffenen Datensatz. Bei einem Vollexport mit zehntausenden Artikeln entscheidet seine Laufzeit über die Dauer des Laufs — ein Makro, das eine Sekunde braucht, verlängert den Export um Stunden.
Makros werden in der SelectLine ausgeführt und können dort schreiben. Vor dem Einsatz in einem echten Mandanten gehören sie in einem Testmandanten geprüft.
Wenn ein Makro nicht greift
| Ursache | Abhilfe |
|---|---|
| Bezeichnung statt Dateiname eingetragen | Dateiname aus der SelectLine übernehmen |
| Parametername weicht ab | im Makro anpassen |
| Makro liegt im falschen Mandanten | im richtigen Mandanten anlegen |
| Makro läuft, wirkt aber nicht | prüfen, ob es vor oder nach der Übertragung greift |
Meldungen dazu stehen im Protokoll. Siehe Log Informationen.