FINN.ghost Systemhandbuch Alles über Systemvoraussetzungen, Installation und Konfiguration von FINN.ghost Überblick FINN.ghost verbindet die SelectLine Warenwirtschaft mit Drittsystemen — Webshops, Portalen, Rechnungsdiensten — und bringt eigene Module wie FINN.lager mit. Dieses Handbuch beschreibt die Anwendung selbst: Installation, Einstellungen und Betrieb. Die einzelnen Module haben jeweils ein eigenes Handbuch. Wie FINN.ghost arbeitet Eigenschaft Bedeutung im Betrieb läuft als Windows-Dienst startet mit dem Server, niemand muss sich anmelden bedient wird es im Browser vom Server oder von jedem Rechner im Netz, auch vom Tablet keine eigene Datenbank nötig was gespeichert werden muss, legt FINN.ghost selbst ab nutzt die SelectLine-REST-API schreibende Zugriffe gehen durch die SelectLine, nicht daran vorbei liest zusätzlich direkt per SQL für Massenabfragen, weil das deutlich schneller ist Die Oberfläche lässt sich auch in den SelectLine-Dashboards anzeigen. Dann arbeiten die Anwender in der SelectLine und sehen dort dieselben Masken. Die zwei Zugriffswege auf die SelectLine Das ist der Punkt, an dem die meisten Rückfragen entstehen — deshalb gleich vorweg: Weg Wofür Was er braucht SelectLine-API alles Schreibende: Belege, Adressen, Artikel, Journale API-Lizenz und einen API-Benutzer MSSQL direkt Lesen und Massenabfragen einen SQL-Benutzer mit Rechten auf die Mandantendatenbank Beide Zugänge werden gebraucht. Fehlt einer, läuft die Anwendung nicht oder nur halb — und die Meldung dazu steht dann im Protokoll, nicht in der Oberfläche. Siehe Datenbank und SelectLine-API. Was die Lizenz steuert Welche Module im Menü erscheinen, entscheidet die Lizenz. Ohne Lizenz für ein Modul gibt es dafür weder Menüpunkt noch Zeitsteuerung. Siehe Lizenz und Module. Aufbau dieses Handbuchs Kapitel Inhalt Installation Voraussetzungen, Setup, Update, erste Schritte Einstellungen Datenbank, API, Lizenz, Server, E-Mail, OSS Zertifikate und SSL Let's Encrypt, Zertifikat einrichten und erstellen Laufender Betrieb Zeitsteuerung, Protokoll, Makros, config.json, Wartung Einstellungen ohne Maske Einstellungen, die es nur in der config.json gibt Handbücher der Module Modul Handbuch Shopware 6 FINN.ghost für Shopware6 Shopify FINN.ghost für Shopify FINN.webshop FINN.ghost für FINN.webshop FINN.lager FINN.lager Handbuch Merkmale und Varianten FINN.ghost für Merkmale und Varianten FINN.mail2SL FINN.mail2SL Handbuch GetMyInvoices FINN.GMI Handbuch FINN.AI MCP FINN.AI MCP für SelectLine Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im Änderungsverlauf. Installation Voraussetzungen, Setup, Update und die ersten Schritte nach der Installation. System- und Installationsvoraussetzungen Diese Seite ist die Checkliste vor dem Termin. Was hier fehlt, hält die Installation auf. Systemvoraussetzungen Was Anforderung Betriebssystem Windows Server oder Windows, auf dem ein Dienst laufen darf SelectLine Warenwirtschaft NEO ab Version 25.x SelectLine-API aktive API-Lizenz für den AppKey FINN.ghost MSSQL Zugriff auf die Datenbank des Mandanten sl.mobile installiert und erreichbar, weil die API dazugehört Bei der Lizenz SelectLine Shopify-Anbindung ist die API bereits enthalten — ein eigener AppKey wird dort nicht gebraucht. Ist die SelectLine älter als Version 25, bitte vorher mit DAKO-IT abstimmen. Es kann gehen, ist aber kein Regelfall. Was vor der Installation bereitliegen muss Angabe Wozu SQL-Benutzer mit Rechten auf die Mandantendatenbank direkter Lesezugriff, Anlegen eigener Tabellen Windows-Administratorkennwort der Dienst wird installiert und gestartet URL des SelectLine-Servers und von sl.mobile daraus ergibt sich die API-Adresse SelectLine-Benutzer mit Rechten auf den Mandanten und die API der Zugang, mit dem FINN.ghost schreibt Lizenzschlüssel für FINN.ghost schaltet die Module frei Zugang zum Server per RDP oder TeamViewer für die Einrichtung durch DAKO-IT Der SQL-Benutzer braucht das Recht, Tabellen anzulegen — FINN.ghost legt eigene Tabellen im Mandanten an. Ein Benutzer mit reinem Leserecht genügt nicht. Üblich ist sa; ein eigener Benutzer mit denselben Rechten auf diese eine Datenbank ist die sauberere Lösung. Ports Port Wofür Anmerkung 8083 Oberfläche von FINN.ghost Standard, in den Einstellungen änderbar 1433 MSSQL oder der Port der Instanz 443 SelectLine-API und Drittsysteme ausgehend Sollen mehrere FINN.ghost-Installationen auf einem Server laufen, braucht jede einen eigenen Port. Siehe Server und Oberfläche. Rechte des SelectLine-Benutzers Der API-Benutzer arbeitet in der SelectLine wie ein Anwender — mit seinen Rechten. Fehlt ihm ein Recht, scheitert genau die Übertragung, die es braucht. Ein Beispiel aus der Praxis: ohne Leserecht auf Mitarbeiter ließ sich der Dienst früher nicht starten. Solche Fälle werden inzwischen abgefangen und protokolliert, gelöst sind sie damit aber nicht — das Recht fehlt weiterhin. Nächster Schritt Installation und Update Installation und Update Setup herunterladen Stand Adresse aktuelle Version https://dako-it.com/ghost/latest.php Testversion https://dako-it.com/ghost/downloadTest/ ältere Versionen https://dako-it.com/ghost/download/ Die Testversion ist für abgesprochene Fälle gedacht — etwa wenn eine Korrektur vor dem nächsten regulären Stand gebraucht wird. Im Regelbetrieb gehört die aktuelle Version installiert. Installation Die Datei heißt SelectLine.ghost Setup .exe. Der Ablauf: Setup starten und die Lizenzvereinbarung bestätigen. Installationsordner wählen. Vorgeschlagen wird C:\DAKO\SelectLine.ghost. Installieren lassen — Dienst und Programmdateien werden eingerichtet. Öffne SelectLine.ghost im Browser anhaken und Fertigstellen. Der Ordnername ist keine Nebensache: Aus ihm entstehen der Name des Windows-Dienstes und die Bezeichnung im Browser-Reiter. Bei mehreren Installationen auf einem Server unterscheidet man sie daran — dann gehören sprechende Ordnernamen gewählt, etwa SelectLine.ghost.Shop und SelectLine.ghost.Lager. Der Browser öffnet danach die Einstellungen unter https://localhost:8083. Dort geht es weiter mit Erste Schritte. Der Windows-Dienst Das Setup richtet den Dienst ein und startet ihn. Er heißt SL_. Aufgabe Weg Dienst neu starten Windows-Dienste, Eintrag SL_ Status prüfen derselbe Eintrag Startart automatisch, der Dienst läuft ohne Anmeldung Bei Installationen aus älteren Versionen heißt der Dienst noch ohne das Präfix SL_. Das Setup kommt mit beiden Varianten zurecht und räumt die alte auf. Ein Neustart des Dienstes bricht laufende Übertragungen ab. Vorher in der Zeitsteuerung nachsehen, ob gerade eine Aufgabe läuft. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein). Update Welche Version läuft Die Version steht in der Fußzeile der Oberfläche. Auf der Startseite stehen Neuigkeiten und der Änderungsverlauf, und dort wird auch angezeigt, wenn eine neuere Version bereitliegt. Die Version von FINN.ghost sollte zur eingesetzten SelectLine-Version passen. Nach einem SelectLine-Update gehört deshalb auch FINN.ghost aktualisiert. Update per Tastenkombination Ab Version 23.1.6.240831 genügt in der Oberfläche: Strg + Alt + U Das Update läuft vollständig im Hintergrund — herunterladen, Dienst anhalten, austauschen, starten. Das ist der empfohlene Weg. Er braucht keinen Dateizugriff auf den Server und wählt automatisch den richtigen Ordner. Update von Hand Bei älteren Versionen oder wenn die Tastenkombination nicht greift: Setup herunterladen und wie bei der Installation ausführen — mit demselben Installationsordner. Ein anderer Ordner ergibt eine zweite, leere Installation mit eigenem Dienst und eigener Konfiguration — nicht ein Update. Der vorgeschlagene Ordner ist nicht zwangsläufig der bestehende; er gehört geprüft. Die Konfiguration bleibt erhalten: config.json wird beim Update nicht überschrieben. Siehe Anpassungen über die config.json. Nach dem Update prüfen Lässt sich die Oberfläche im Browser öffnen? Steht in der Fußzeile die neue Version? Läuft die Zeitsteuerung wieder — steht bei den Aufgaben eine nächste Ausführung? Deinstallation Das Setup bringt keinen Deinstallationseintrag mit. Zum Entfernen: Windows-Dienst SL_ anhalten und entfernen. Installationsordner löschen. Im Installationsordner liegt die config.json mit der gesamten Konfiguration — inklusive der verschlüsselten Kennwörter. Vor dem Löschen eine Kopie sichern, falls die Installation später wieder gebraucht wird. Die von FINN.ghost angelegten Tabellen im SelectLine-Mandanten bleiben dabei stehen. Sie stören den Betrieb der SelectLine nicht. Nächster Schritt Erste Schritte Erste Schritte Nach der Installation ist FINN.ghost leer. Diese Reihenfolge führt zur ersten funktionierenden Verbindung — sie ergibt sich aus der Oberfläche selbst: Erst wenn die Datenbank steht, erscheint die API-Karte, und erst mit der API die Lizenz. Die Reihenfolge Schritt Wo Ergebnis 1 Datenbank Verbindung zur Mandantendatenbank 2 SelectLine-API Anmeldung an der SelectLine 3 Lizenz und Module die gekauften Module erscheinen im Menü 4 Server und Oberfläche Port, Bildformat, Anmeldung 5 SSL mit Let's Encrypt Aufruf ohne Sicherheitswarnung 6 E-Mail-Versand Fehlermeldungen kommen per Mail an 7 Modulhandbuch die Einrichtung des jeweiligen Moduls Die Karten der Einstellungen erscheinen der Reihe nach: ohne Datenbankverbindung keine API-Karte, ohne API keine Lizenzkarte, ohne Lizenz keine Modulkarten. Wenn eine Karte fehlt, ist der Schritt davor noch nicht fertig. Zu den Einstellungen Über das Menü SelectLine → Einstellungen. Siehe SelectLine - Einstellungen. Woran man sieht, dass es läuft Prüfung Wo Der Mandantenname erscheint in der API-Karte Einstellungen, Karte API Die lizenzierten Module stehen im Menü linke Navigation Im Protokoll steht Server initialisiert! Log Informationen Die Zeitsteuerung nennt eine nächste Ausführung Zeitsteuerung Der Mandantenname in der API-Karte ist die aussagekräftigste Einzelprüfung: Er kommt aus der SelectLine selbst. Steht er dort, sind API-Adresse, Benutzer, Kennwort und Lizenz in Ordnung. Bevor die Module eingerichtet werden FINN.ghost schreibt über die SelectLine-API in einen echten Mandanten — es legt Belege an, bucht Bestände und ändert Artikel. Beim Einrichten deshalb erst prüfen, auf welchen Mandanten die Datenbankverbindung zeigt, und für Versuche einen Testmandanten verwenden. Nächster Schritt SelectLine - Einstellungen Einstellungen Datenbank, SelectLine-API, Lizenz, Server, E-Mail-Versand und EU-Auslands-Kontengruppen. SelectLine - Einstellungen Unter SelectLine → Einstellungen liegen alle Angaben, mit denen sich FINN.ghost in Ihre Datenstruktur einfügt. Jede Karte hat hier eine eigene Seite. Die Karten Karte Inhalt Datenbank Verbindung zur MSSQL-Datenbank des Mandanten SelectLine-API Adresse, AppKey und Benutzer der SelectLine-API Lizenz und Module der Lizenzschlüssel und was er freischaltet Server und Oberfläche Port, Bildformat, Bildqualität, Benutzeranmeldung SSL mit Let's Encrypt Zertifikat automatisch beantragen und erneuern E-Mail-Versand SMTP für Fehlermeldungen E-Mail über Microsoft 365 OAuth und App-Only statt Kennwort EU-Auslands-Kontengruppen Kontengruppen je Land für das OSS-Verfahren Die Karten erscheinen nacheinander: ohne Datenbankverbindung keine API-Karte, ohne API keine Lizenz, ohne Lizenz keine Modulkarten. Eine fehlende Karte heißt also, dass der Schritt davor noch offen ist. Wann die Anwendung neu startet Manche Änderungen wirken erst nach einem Neustart des Dienstes — den löst FINN.ghost selbst aus: Geändert Was passiert Lizenz Neustart, damit die Module geladen werden Port, Bildformat, Anmeldung Neustart, danach ist die Oberfläche unter dem neuen Port erreichbar Zertifikat geholt oder importiert Neustart, damit es der Webserver verwendet Datenbank, API, E-Mail kein Neustart Wird der Port geändert, ist die Oberfläche unter der alten Adresse nicht mehr erreichbar. Der Browser wird auf die neue Adresse geschickt — Lesezeichen und Verknüpfungen gehören danach angepasst. Wo die Angaben landen In der config.json im Installationsordner. Felder mit Kennwörtern werden dabei verschlüsselt. Siehe Anpassungen über die config.json. Nächster Schritt Datenbank Datenbank Die Verbindung zur MSSQL-Datenbank des SelectLine-Mandanten. Sie ist die erste Einstellung — ohne sie erscheinen die weiteren Karten nicht. Die Felder Feld Inhalt Beispiel Name Datenbank des gewünschten Mandanten SL_M1000 Host SQL-Server und Instanz SQL02\SQLSRV17 Nutzer SQL-Benutzer sa Passwort dessen Kennwort Der Benutzer braucht Rechte auf die Tabellen dieser Datenbank und das Recht, Tabellen anzulegen — FINN.ghost legt eigene Tabellen im Mandanten an. Ein reines Leserecht genügt nicht. Der Datenbankname bestimmt, in welchem Mandanten gearbeitet wird. Bei mehreren Mandanten lohnt der doppelte Blick: Alles, was FINN.ghost später schreibt, landet in diesem. Wozu der direkte Zugriff dient Gelesen wird direkt aus der Datenbank, geschrieben über die SelectLine-API. Der Grund ist Tempo: Ein Artikelexport prüft zehntausende Datensätze auf Änderungen. Über die API wäre das um ein Vielfaches langsamer. Geschäftslogik — Nummernkreise, Preisfindung, Buchungen — bleibt trotzdem der SelectLine überlassen. Siehe SelectLine-API. Wenn die Verbindung nicht zustande kommt Meldung oder Symptom Ursache Anmeldung fehlgeschlagen Benutzer oder Kennwort falsch Server nicht erreichbar Instanzname falsch, oder der SQL-Browser-Dienst läuft nicht Zeitüberschreibung Firewall zwischen FINN.ghost und SQL-Server Verbindung steht, Module bleiben leer falsche Datenbank — ein anderer Mandant Bei einer benannten Instanz muss der Dienst SQL Server Browser laufen, sonst lässt sich Server\Instanz nicht auflösen. Alternativ den Port direkt angeben. Die genaue Meldung steht im Protokoll. Siehe Log Informationen. Nächster Schritt SelectLine-API SelectLine-API Über die SelectLine-API schreibt FINN.ghost in den Mandanten — Belege, Adressen, Artikel, Journale, Buchungen. Sie gehört zu sl.mobile. Die Felder Feld Inhalt URL Adresse der API AppKey der bei SelectLine hinterlegte AppKey Nutzer in der SelectLine angelegter API-Benutzer Passwort dessen Kennwort URL Die Adresse von sl.mobile, mit slmobileApi statt slmobile: https://localhost/slmobileApi Läuft FINN.ghost auf demselben Server wie sl.mobile, ist localhost die zuverlässigste Angabe — sie ist unabhängig von Rechnernamen und DNS. AppKey Der AppKey wurde beim Kauf der API bei SelectLine angegeben. Einzusehen in der SelectLine unter Hilfe → Lizenzierung → AppKeys. Weicht der Eintrag hier vom AppKey in der SelectLine ab, meldet die API die Anmeldung ab. In diesem Fall den Wert aus der SelectLine übernehmen — nicht umgekehrt. Bei der Lizenz SelectLine Shopify-Anbindung ist die API in der Lizenz enthalten; das Feld bleibt dann leer. In der Oberfläche steht deshalb für Shopify nicht notwendig. Nutzer und Passwort Der in der API-Konfiguration von sl.mobile eingerichtete API-Benutzer. Dieser Benutzer arbeitet mit seinen SelectLine-Rechten. Er braucht Rechte auf den Mandanten und auf die Bereiche, die die eingesetzten Module berühren — Artikel, Adressen, Belege, Journale. Fehlt ein Recht, scheitert genau die Übertragung, die es braucht. Ob die Verbindung steht Steht sie, zeigt die Karte oben rechts den Namen des Mandanten. Ein Klick darauf öffnet die Angaben zum angemeldeten Benutzer. Das ist die verlässlichste Einzelprüfung der Einrichtung: Der Name kommt aus der SelectLine — er erscheint nur, wenn Adresse, Benutzer, Kennwort und API-Lizenz zusammenpassen. Wenn die Anmeldung scheitert Symptom Ursache kein Mandantenname, Fehler im Protokoll Benutzer, Kennwort oder AppKey falsch Adresse nicht erreichbar sl.mobile läuft nicht, oder die URL zeigt auf slmobile statt slmobileApi Zertifikatsfehler das Zertifikat von sl.mobile wird nicht anerkannt Anmeldung geht, Schreiben scheitert dem SelectLine-Benutzer fehlen Rechte Siehe Log Informationen. Nächster Schritt Lizenz und Module Lizenz und Module Die Lizenz entscheidet, welche Module FINN.ghost lädt. Was nicht lizenziert ist, erscheint nicht — weder im Menü noch in der Zeitsteuerung. Der Schlüssel Ein Feld, in das der Lizenzschlüssel eingetragen wird. Er kommt vom Fachhändler oder von DAKO-IT. Nach dem Speichern startet die Anwendung neu, damit die freigeschalteten Module geladen werden. Das dauert einige Sekunden; danach die Seite neu laden. Was danach im Menü steht Je Modul ein Menüpunkt. Modul Was es macht Shopware6 Anbindung an Shopware 6 Shopify Anbindung an Shopify FINN.webshop | B2B eigener Webshop FINN.lager Lagermodul mit Boards und Kommissionierung Merkmale / Varianten Sachmerkmale pflegen, Varianten erzeugen FINN.mail2sl E-Mails automatisch als Journal ablegen GetMyInvoices Eingangsrechnungen aus dem Portal FINN.AI MCP Zugriff für KI-Anwendungen Pipedrive Abgleich mit dem CRM Übersetzungen Artikeltexte übersetzen Zu jedem Modul gibt es ein eigenes Handbuch. Die Liste steht im Überblick. Siehe Überblick. Wenn ein Modul fehlt Prüfung Ist der Schlüssel vollständig eingetragen? Karte Lizenz Wurde nach dem Speichern neu gestartet? Seite neu laden Ist das Modul überhaupt lizenziert? beim Fachhändler erfragen Steht im Protokoll ein Fehler zur Lizenz? Log Informationen Die Lizenz wird gegen einen Dienst von DAKO-IT geprüft. Ohne ausgehende Internetverbindung kann diese Prüfung fehlschlagen — dann fehlen die Module, obwohl der Schlüssel richtig ist. Nächster Schritt Server und Oberfläche Server und Oberfläche Die Karte FINN.ghost regelt, unter welchem Port die Oberfläche läuft, wie Bilder an die Drittsysteme übertragen werden und ob eine Anmeldung nötig ist. Port Der Port, unter dem die Oberfläche erreichbar ist. Standard ist 8083. Laufen mehrere FINN.ghost-Installationen auf einem Server, braucht jede einen eigenen Port. Sonst startet die zweite nicht — im Protokoll steht dann, dass der Port belegt ist. Nach dem Speichern startet die Anwendung neu und der Browser wird auf die neue Adresse geschickt. Lesezeichen, Verknüpfungen und die Einbindung in die SelectLine-Dashboards gehören danach angepasst. Bildformat In welchem Format Bilder aus der SelectLine an das angeschlossene System übertragen werden — unabhängig davon, wie sie in der SelectLine abgelegt sind. Wert Wann webp moderne Shops; kleinste Dateien bei gleicher Qualität jpg breiteste Verträglichkeit, für Fotos png wenn Transparenz gebraucht wird original keine Umwandlung; überträgt, was in der SelectLine liegt Umgewandelt wird beim Übertragen. Eine Änderung wirkt deshalb erst auf Bilder, die danach übertragen werden — für die bereits übertragenen braucht es einen Lauf, der die Bilder erneut schickt. Bildqualität Ein Wert von 1 bis 100, Vorgabe 80. Gilt für die verlustbehafteten Formate. 80 ist ein bewusst gewählter Kompromiss: Unterschiede zum Original sind im Shop kaum zu sehen, die Dateien aber deutlich kleiner. Höhere Werte lohnen selten, niedrigere werden bei Produktbildern sichtbar. Bei original hat die Angabe keine Wirkung. Nutzeranmeldung Ist der Haken gesetzt, verlangt die Oberfläche eine Anmeldung. Angemeldet wird sich mit den API-Benutzern aus sl.mobile. Ohne diesen Haken kann jeder, der den Server im Netz erreicht, die Oberfläche öffnen — und damit Einstellungen ändern und Übertragungen starten. Für jede Installation, die über localhost hinaus erreichbar ist, gehört die Anmeldung eingeschaltet. Vor dem Einschalten prüfen, dass ein passender API-Benutzer existiert und das Kennwort bekannt ist — sonst sperrt man sich aus. Wieder hinein kommt man dann nur über die config.json auf dem Server. Siehe Anpassungen über die config.json. Zertifikate herunterladen Zwei Schaltflächen in derselben Karte: Schaltfläche Was sie liefert ROOT ZERTIFIKAT DOWNLOAD das Stammzertifikat für den Arbeitsplatz ZERTIFIKATE DOWNLOAD Zertifikat und Schlüssel für diese Installation Das ist der ältere Weg zu einer sicheren Verbindung. Siehe Zertifikat einrichten. Für Installationen mit einer öffentlich erreichbaren Domain ist Let's Encrypt einfacher — dort entfällt das Verteilen von Zertifikaten an die Arbeitsplätze. Siehe SSL mit Let's Encrypt. Nächster Schritt SSL mit Let's Encrypt E-Mail-Versand FINN.ghost verschickt Fehlermeldungen und Zusammenfassungen per E-Mail. Der Versand ist technisch optional — praktisch ist er das Frühwarnsystem der Installation. Ohne Mailversand merkt niemand, dass eine Übertragung seit Tagen scheitert — die Meldung steht nur im Protokoll, und dort sieht niemand von selbst hinein. Diese Karte gehört deshalb zur Grundeinrichtung. Ein- und ausschalten Der Schalter in der Kartenüberschrift. Ausgeschaltet werden keine Mails verschickt und die Felder sind ausgeblendet. Drei Wege Die Karte hat drei Reiter: Reiter Wann Standard ein SMTP-Konto mit Benutzer und Kennwort M365-OAuth Microsoft 365, Versand über ein angemeldetes Konto M365-App-Only Microsoft 365, Versand ohne Benutzeranmeldung Die beiden Microsoft-Wege stehen auf einer eigenen Seite. Siehe E-Mail über Microsoft 365. Reiter Standard Feld Inhalt Host SMTP-Server des Kontos Port üblich 465 (SSL) oder 587 (STARTTLS) Verschlüsselte Verbindung Verschlüsselung einschalten Outlook365 Besonderheiten von Microsoft-365-Postfächern Nutzer, Passwort Zugang zum Postfach Absender abweichende Absenderadresse Absender Name Anzeigename Empfänger Ziele, mehrere mit Komma getrennt Betreff Betreff der Meldungsmails Interval Zeitspanne in Minuten Beim Speichern wird sofort eine Testmail verschickt. Kommt sie nicht an, stimmt etwas an den Angaben — dann lohnt der Blick ins Protokoll, dort steht die Antwort des Mailservers. Was das Intervall bedeutet Meldungen werden gesammelt und im eingestellten Abstand verschickt — nicht einzeln. Das ist Absicht: Bei einer Störung entstehen viele gleichartige Fehler. Gesammelt ergibt das eine Mail, einzeln hunderte. 10 Minuten sind ein guter Startwert. Wer nur die Tagesübersicht braucht, kann höher gehen; unter 5 Minuten wird es unruhig. Ein sinnvoller Betreff Der Betreff steht in jeder Mail. Bei mehreren Installationen gehört hinein, um welche es sich handelt — etwa FINN.ghost Shop und FINN.ghost Lager. Sonst sind die Mails nicht auseinanderzuhalten, sobald der zweite Ghost dazukommt. Wenn keine Mails ankommen Ursache Abhilfe Schalter aus einschalten Empfänger leer Adresse eintragen Anmeldung abgelehnt Kennwort prüfen; bei Microsoft 365 einen der M365-Reiter nutzen Port blockiert Firewall für ausgehendes SMTP öffnen Mails im Spam Absenderadresse zur eigenen Domain passend wählen Microsoft hat die Anmeldung per Benutzer und Kennwort für SMTP abgeschaltet. Für Microsoft 365 führt der Reiter Standard deshalb in der Regel nicht mehr zum Ziel. Siehe E-Mail über Microsoft 365. Nächster Schritt E-Mail über Microsoft 365 E-Mail über Microsoft 365 Microsoft hat die Anmeldung mit Benutzer und Kennwort für SMTP abgeschaltet. Für Postfächer in Microsoft 365 führt deshalb einer der beiden folgenden Wege zum Ziel. Beide brauchen einmalig eine App-Registrierung im Azure-Portal. Welchen Weg wählen OAuth App-Only Versand als ein angemeldetes Benutzerkonto die Anwendung selbst Anmeldung einmalig im Browser keine Absender das angemeldete Postfach ein frei angegebenes Postfach Nötige Rechte Delegiert: SMTP.Send, offline_access Anwendung: Mail.Send Für einen Server, der jahrelang unbeaufsichtigt läuft, ist App-Only der robustere Weg: Es hängt kein Benutzerkonto daran, das gesperrt werden oder das Kennwort wechseln könnte. App-Only mit Mail.Send als Anwendungsberechtigung erlaubt der Registrierung, als jedes Postfach der Organisation zu senden. Wer das eng ziehen will, beschränkt die Registrierung in Exchange Online über eine Anwendungszugriffsrichtlinie auf das eine Absenderpostfach. Das gehört mit der Microsoft-365-Administration abgestimmt. Weg 1 — OAuth 1. App registrieren Im Azure-Portal eine neue App-Registrierung anlegen, mit einem eindeutigen Namen. Als Umleitungs-URI wird die Adresse dieser FINN.ghost-Installation eingetragen, endend auf /api/mail/oauth/redirect: https://finn.kunde.de:8083/api/mail/oauth/redirect Die Umleitungs-URI muss zeichengenau mit der Adresse übereinstimmen, unter der FINN.ghost erreichbar ist — samt Port. Weicht sie ab, bricht Microsoft die Anmeldung mit einer Meldung zur Redirect-URI ab. Das ist der häufigste Stolperstein. In älteren Fassungen dieser Anleitung endete die Adresse auf /api/settings/oauth/redirect. Das gilt nicht mehr — der Pfad lautet /api/mail/oauth/redirect. 2. Clientschlüssel erstellen Unter Zertifikate & Geheimnisse einen neuen Clientschlüssel anlegen und den Wert sofort notieren. Der Wert wird nur einmal angezeigt. Wer ihn nicht notiert, muss einen neuen Schlüssel anlegen. Clientschlüssel laufen außerdem ab — das Ablaufdatum gehört notiert, sonst bleibt der Mailversand irgendwann ohne Vorwarnung stehen. 3. Berechtigungen setzen Unter API-Berechtigungen zwei delegierte Berechtigungen von Microsoft Graph hinzufügen und die Zustimmung erteilen: Berechtigung Wofür SMTP.Send Mails über SMTP AUTH senden offline_access Zugriff behalten, ohne erneute Anmeldung User.Read steht dort in der Regel schon — es wird beim Anlegen der Registrierung mitgegeben und kann bleiben. Wichtig ist der grüne Haken bei Status: ohne erteilte Zustimmung greifen die Berechtigungen nicht. 4. Werte übertragen Aus dem Reiter Übersicht der Registrierung: Feld in Azure Feld in FINN.ghost Anwendungs-ID (Client) Client ID Verzeichnis-ID (Mandant) Tenant ID beim Anlegen hinterlegte Umleitungs-URI Redirect URI notierter Wert des Clientschlüssels Client Secret 5. Verbinden Nach dem Klick auf Verbinden fragt Microsoft nach der Anmeldung. Danach steht die Verbindung, und in der Karte erscheint die Adresse des verbundenen Kontos. Angemeldet wird das Postfach, aus dem gesendet wird. Es muss ein Postfach in derselben Organisation sein. Weg 2 — App-Only 1. App registrieren Wie oben eine neue App-Registrierung mit eindeutigem Namen. Eine Umleitungs-URI wird hier nicht gebraucht. 2. Clientschlüssel erstellen Unter Zertifikate & Geheimnisse, Wert notieren. 3. Berechtigung setzen Unter API-Berechtigungen eine Anwendungsberechtigung von Microsoft Graph hinzufügen und die Zustimmung erteilen: Berechtigung Typ Mail.Send Anwendung Anwendungsberechtigungen brauchen immer die Administratorzustimmung. Ohne sie schlägt der Versand mit einer Rechtemeldung fehl, obwohl alle Werte richtig eingetragen sind. 4. Werte übertragen Feld in Azure Feld in FINN.ghost Anwendungs-ID (Client) Client ID Verzeichnis-ID (Mandant) Tenant ID Wert des Clientschlüssels Client Secret — Absender-E-Mail Die Absender-E-Mail ist das Postfach, aus dem gesendet wird. Nach dem Speichern verschickt FINN.ghost eine Testmail an die eingetragenen Empfänger und bestätigt das in der Karte. Kommt sie nicht an, fehlt meist die Administratorzustimmung. Über Trennen wird die Verbindung wieder gelöst. Wenn der Versand nicht geht Meldung oder Symptom Ursache Fehler zur Redirect-URI beim Verbinden Umleitungs-URI weicht ab Anmeldung geht, Versand scheitert Berechtigung fehlt oder ohne Zustimmung lief monatelang, jetzt nicht mehr Clientschlüssel abgelaufen App-Only meldet fehlende Rechte Administratorzustimmung nicht erteilt Absender wird abgelehnt Postfach gehört nicht zur Organisation Die Antwort von Microsoft steht im Protokoll. Siehe Log Informationen. Nächster Schritt EU-Auslands-Kontengruppen EU-Auslands-Kontengruppen Beim Import von Bestellungen aus einem Shop entscheidet die Kontengruppe des Kunden, mit welchen Erlöskonten gebucht wird. Für Lieferungen in andere EU-Länder ist das je Land unterschiedlich — das ist das OSS-Verfahren. Was eingestellt wird Je Land eine Zeile: Spalte Inhalt Land (ISO) Länderkennzeichen mit zwei Zeichen, etwa AT Kontengruppe ohne VAT für Kunden ohne gültige Umsatzsteuer-Identnummer Kontengruppe mit VAT für Kunden mit gültiger Umsatzsteuer-Identnummer Hinzugefügt wird ein Land über das Feld Land hinzufügen (ISO2); die Kontengruppen kommen aus der Auswahl der im Mandanten vorhandenen Gruppen. Es gibt zusätzlich eine Vorgabe für alle Länder ohne eigene Zeile. Damit genügt es, die Länder einzutragen, die abweichend behandelt werden. Welche Adresse zählt Maßgeblich ist das Land der Lieferadresse der Bestellung, nicht das der Rechnungsadresse. Das entspricht dem OSS-Verfahren: Besteuert wird dort, wo die Ware ankommt. Wann es wirkt Beim Anlegen oder Aktualisieren eines Kunden im Rahmen des Bestellimports. Bestehende Kunden und bereits importierte Bestellungen werden nicht nachträglich geändert. Diese Einstellung gehört vor dem ersten Bestellimport gesetzt. Sonst liegen die ersten Bestellungen mit der falschen Kontengruppe im Mandanten und müssen von Hand korrigiert werden. Wer das entscheidet Welche Kontengruppe für welches Land richtig ist, ist eine steuerliche Frage. Sie gehört mit der Buchhaltung oder dem Steuerberater geklärt — nicht in der Schnittstelle geraten. Zurück zur Übersicht SelectLine - Einstellungen Zertifikate und SSL Zertifikate von Let's Encrypt, Zertifikat einrichten und Zertifikate selbst erstellen. SSL mit Let's Encrypt FINN.ghost kann sein Zertifikat selbst bei Let's Encrypt beantragen und automatisch erneuern. Das ist der empfohlene Weg — er ersetzt das Erstellen und Verteilen eigener Zertifikate. Warum das die einfachere Lösung ist eigenes Zertifikat Let's Encrypt Am Arbeitsplatz Stammzertifikat installieren, je Rechner nichts zu tun Gültigkeit von Hand erneuern erneuert sich selbst Vom Browser anerkannt erst nach Installation sofort Voraussetzung keine eine öffentliche Domain Der entscheidende Unterschied liegt beim Anwender: Ein selbst erstelltes Zertifikat muss auf jedem Rechner installiert werden, der die Oberfläche aufruft — und auf jedem neuen wieder. Mit Let's Encrypt entfällt das vollständig. Voraussetzungen Lizenzmodul SSL ohne dieses Modul lässt sich der Schalter nicht setzen Eine Domain etwa finn.kunde.de Zugriff auf das DNS der Domain für einen einmaligen CNAME-Eintrag Ausgehende Internetverbindung für den Abruf des Zertifikats FINN.ghost muss dafür nicht aus dem Internet erreichbar sein. Der Nachweis läuft über einen DNS-Eintrag, nicht über eine eingehende Verbindung — es muss also kein Port ins Internet geöffnet werden. Einrichten 1. Domain und E-Mail eintragen Feld Inhalt Domain die öffentliche Domain, unter der FINN.ghost erreichbar sein soll E-Mail Kontaktadresse für Let's Encrypt Die Domain muss auf die Installation zeigen, damit der Aufruf im Browser funktioniert — für die Ausstellung des Zertifikats selbst genügt der CNAME aus Schritt 2. 2. Registrieren Die Schaltfläche Registrieren meldet die Installation einmalig an. Danach zeigt die Karte einen CNAME-Eintrag, der im öffentlichen DNS der Domain angelegt werden muss: _acme-challenge.finn.kunde.de. CNAME . Dieser Eintrag ist der Kern des Verfahrens: Über ihn weist FINN.ghost bei jeder Ausstellung nach, dass es zur Domain gehört. Er muss dauerhaft bestehen bleiben — wird er gelöscht, scheitert die nächste Erneuerung. Angelegt wird er einmal. Danach ist am DNS nichts mehr zu tun, auch nicht bei jeder Erneuerung. 3. Zertifikat anfordern Zertifikat anfordern holt das Zertifikat. Anschließend startet die Anwendung neu, damit der Webserver es verwendet. Danach zeigt die Karte, bis wann es gültig ist und wie viele Tage bleiben. Der Vorgang dauert bis zu zwei Minuten — der DNS-Eintrag muss sich erst verbreiten. Solange bitte nichts erneut anklicken. Test-Modus Der Haken Test-Modus (Staging) arbeitet gegen die Übungsumgebung von Let's Encrypt. Sinnvoll beim Einrichten: Let's Encrypt begrenzt die Zahl der Ausstellungen je Domain und Woche. In der Übungsumgebung gilt diese Grenze nicht — Fehlversuche kosten dort nichts. Ein Zertifikat aus dem Test-Modus wird von keinem Browser anerkannt. Nach dem erfolgreichen Test den Haken entfernen und das Zertifikat erneut anfordern. Mehrere Installationen, eine Domain Exportieren erzeugt einen Code, der auf einer weiteren FINN.ghost-Installation unter Importieren eingefügt wird. Die zweite Installation übernimmt damit Domain und Zugang, holt sich ihr Zertifikat selbst und startet neu. Damit braucht der CNAME-Eintrag nur einmal angelegt zu werden, auch wenn mehrere Installationen dieselbe Domain nutzen. Der Exportcode enthält den Zugang zur Zertifikatsverwaltung dieser Domain. Er gehört nicht in eine E-Mail an Dritte und nicht in ein Ticketsystem. Erneuerung Läuft von selbst: Prüfung alle 12 Stunden, Aufgabe SSL Zertifikat erneuern Erneuert wird wenn weniger als 30 Tage Restlaufzeit bleiben Zusätzlich bei jedem Start der Anwendung Nach einer Erneuerung startet die Anwendung neu, damit das neue Zertifikat verwendet wird. Das dauert wenige Sekunden und fällt im Betrieb kaum auf — laufende Übertragungen brechen dabei aber ab. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein). Wo die Dateien liegen Im Installationsordner unter data\ssl: Datei Inhalt server.cert das Zertifikat server.key der zugehörige Schlüssel acme-account.key der Zugang zu Let's Encrypt Diese Dateien gehören in die Datensicherung des Servers — und ansonsten in keine fremden Hände. Wenn es nicht klappt Symptom Ursache Schalter lässt sich nicht setzen Lizenzmodul SSL fehlt Meldung, es sei nicht vollständig konfiguriert Domain, E-Mail oder Registrierung fehlt Ausstellung bricht ab CNAME nicht angelegt oder noch nicht verbreitet Browser warnt weiter Test-Modus noch aktiv, oder die Domain wird nicht aufgerufen lief, jetzt abgelaufen CNAME wurde entfernt, oder keine Internetverbindung Wird die Oberfläche über localhost oder eine IP-Adresse aufgerufen, warnt der Browser trotz gültigem Zertifikat — es gilt für die Domain. Der Aufruf muss über die Domain gehen. Die Meldungen stehen im Protokoll. Siehe Log Informationen. Nächster Schritt Zertifikat einrichten Zertifikat einrichten Der Weg ohne öffentliche Domain: ein von DAKO-IT ausgestelltes Zertifikat in der Installation hinterlegen und das Stammzertifikat an den Arbeitsplätzen installieren. Ist die Installation unter einer öffentlichen Domain erreichbar, ist Let's Encrypt der einfachere Weg — dann entfällt dieser Abschnitt vollständig, weil an den Arbeitsplätzen nichts zu tun ist. Siehe SSL mit Let's Encrypt. Voraussetzung Die Oberfläche muss über den Rechnernamen aufgerufen werden, nicht über die IP-Adresse: https://ihrghostserver:8083 Ein Zertifikat gilt für einen Namen. Beim Aufruf über die IP-Adresse warnt der Browser weiter, auch wenn alles richtig eingerichtet ist. Schritt 1 — Zertifikat in der Installation hinterlegen Unter SelectLine → Einstellungen → FINN.ghost. ZERTIFIKATE DOWNLOAD — lädt cert.zip herunter. Archiv entpacken. Darin liegen server.cert und server.key. Beide Dateien in den Ordner data\ssl der Installation legen und die vorhandenen überschreiben: C:\DAKO\SelectLine.ghost\data\ssl Den Windows-Dienst SL_ neu starten. Der Pfad richtet sich nach dem gewählten Installationsordner. Wurde ein anderer Ordner verwendet, liegt data\ssl entsprechend dort. Ohne Neustart des Dienstes bleibt das alte Zertifikat in Verwendung — die Dateien werden nur beim Start gelesen. Schritt 2 — Stammzertifikat am Arbeitsplatz installieren Über ROOT ZERTIFIKAT DOWNLOAD die Datei RootCA.crt herunterladen. Wie sie installiert wird, hängt vom Browser ab. Dieser Schritt ist an jedem Rechner nötig, der die Oberfläche aufruft — auch an jedem neuen. Das ist der Aufwand, den Let's Encrypt erspart. Firefox Firefox verwaltet Zertifikate in seinen eigenen Einstellungen. Dort RootCA.crt importieren. Chrome, Edge und andere Diese Browser nutzen die Zertifikatsverwaltung von Windows. Ein Doppelklick auf RootCA.crt startet die Installation. Im Assistenten den passenden Speicher wählen und die folgenden Dialoge bestätigen. Anschließend den Browser vollständig schließen und neu öffnen. Solange ein Fenster offen bleibt, gilt oft noch die alte Bewertung. Wenn der Browser weiter warnt Ursache Abhilfe Aufruf über IP-Adresse über den Rechnernamen aufrufen Dienst nicht neu gestartet Dienst neu starten Stammzertifikat am Arbeitsplatz fehlt Schritt 2 dort ausführen Firefox statt Windows-Speicher in Firefox gesondert importieren Zertifikat abgelaufen neu herunterladen und Schritt 1 wiederholen Nächster Schritt Zertifikat erstellen (optional) Laufender Betrieb Zeitsteuerung, Protokoll, Makros, config.json, Systemaufgaben und häufige Fragen. Zeitsteuerung der Module (allgemein) Jedes Modul bringt Aufgaben mit, die in Abständen laufen — Artikel exportieren, Bestellungen holen, Mails ablegen. Verwaltet werden sie in der Zeitsteuerung. Diese Seite beschreibt, was für alle Module gilt; welche Aufgaben es gibt, steht im Handbuch des jeweiligen Moduls. Die Tabelle Spalte Inhalt Timer Name der Aufgabe, gruppiert nach Bereich letzte Ausführung Uhrzeit, oder läuft… bzw. warten… nächste Ausführung Uhrzeit des nächsten Starts Intervall der eingestellte Abstand ▶ startet die Aufgabe sofort Kategorie Untergruppe der Aufgabe Über Aktualisieren wird die Ansicht neu geladen; sie aktualisiert sich außerdem selbst. Steht in der Spalte Intervall 00:00:00, ist die Aufgabe nicht eingeplant. Sie läuft dann nur, wenn sie von Hand gestartet wird. Intervall einstellen Ein Klick auf die Uhrzeit in der Spalte Intervall öffnet die Eingabe. Eingegeben wird eine Zeitspanne in Stunden : Minuten : Sekunden. Eingabe Bedeutung mit Feste Zeit 00:15:00 alle 15 Minuten täglich 0:15 Uhr 01:00:00 jede Stunde täglich 1:00 Uhr 05:00:00 alle 5 Stunden täglich 5:00 Uhr Feste Zeit Ohne den Haken ist die Angabe ein Abstand, mit dem Haken eine Uhrzeit. Für große Läufe — ein Vollexport aller Artikel — ist die feste Zeit der richtige Weg: einmal nachts, statt tagsüber alle paar Stunden. Parallel ausführen Normalerweise läuft immer nur eine Aufgabe. Ist eine andere aktiv, wartet die nächste und zeigt warten…, bis sie an die Reihe kommt. Mit dem Haken Parallel ausführen überspringt eine Aufgabe dieses Warten und läuft gleichzeitig mit anderen. Das ist Absicht und keine Einschränkung: Zwei Läufe, die dieselben Artikel schreiben, würden sich ins Gehege kommen. Die Warteschlange verhindert das. Parallel gehört nur dort eingeschaltet, wo eine Aufgabe kurz ist und andere Daten anfasst — etwa der Abruf von Bestellungen, während nachts Artikel exportiert werden. Bei zwei Läufen auf denselben Daten führt es zu Fehlern, die schwer zu deuten sind. Die Symbole Symbol Bedeutung Pfeil im Kreis Abstand Uhr feste Zeit Unendlich-Zeichen parallel Zeitsteuerung ein- und ausschalten Der Haken Aktiv in der Überschrift gilt für alle Module dieser Installation. Ausgeschaltet läuft keine Aufgabe mehr — und Änderungen an den Intervallen sind gesperrt. Das ist der Schalter für Wartungsarbeiten, nicht für den Dauerbetrieb. Ein Start über ▶ funktioniert trotzdem. Manuelle Läufe sind von Aktiv und vom Zeitfenster nicht betroffen. Zeitfenster: Von und Bis Neben Aktiv stehen zwei Felder, Von und Bis. Sind sie gefüllt, laufen die geplanten Aufgaben nur innerhalb dieser Zeitspanne. Damit lässt sich der Betrieb auf die Geschäftszeiten begrenzen — oder umgekehrt aus ihnen heraushalten, wenn die Datenbank tagsüber für die SelectLine frei bleiben soll. Ein Fenster über Mitternacht wirkt nicht. Bei Von 22:00 und Bis 06:00 wird die Einschränkung übergangen und alle Aufgaben laufen wie ohne Fenster. Für nachts gehört das Fenster deshalb innerhalb eines Tages angegeben, etwa Von 00:00 Bis 06:00. Die Felder erscheinen nur in der Zeitsteuerung unter SelectLine. Das Fenster gilt aber für alle Module. Von Hand starten Die Schaltfläche ▶ startet eine Aufgabe sofort — unabhängig von Intervall, Aktiv und Zeitfenster. Während sie läuft, ist sie ausgegraut. Der manuelle Start umgeht auch die Warteschlange. Zwei große Läufe gehören deshalb nicht gleichzeitig von Hand gestartet. Welche Daten eine Aufgabe berücksichtigt Das hängt von der Aufgabe ab. Grob gilt: Art der Aufgabe Berücksichtigt Stammdaten synchronisieren, Extratabellen exportieren, Artikelgruppen exportieren, Bestand komplett, Kunden exportieren alle Datensätze der betroffenen Tabellen geänderte Artikel exportieren, Preise exportieren, Bestand geändert, Status exportieren Datensätze, die seit dem Start des letzten Laufs geändert wurden ein einzelner Artikel zu diesem Artikel alles: Daten, Preis, Bestand, Bilder XDATZUORD exportieren geänderte Datensätze, deren Datei im Pfad vorhanden ist Bei XDATZUORD gilt zusätzlich: Fehlt die im Datensatz genannte Datei, wird der Datensatz übersprungen. Mehrfach genannte Dateien werden nur einmal übertragen. Die Erkennung geänderter Datensätze stützt sich auf geändert am. Änderungen, die dieses Feld nicht setzen — etwa direkte Eingriffe in die Datenbank —, werden von den Änderungsläufen nicht erfasst. Dann hilft nur ein Vollauf. Status und Meldungen Unter der Tabelle stehen die aktuellen Meldungen des laufenden Betriebs. Das vollständige Protokoll steht unter Log Informationen. Systemaufgaben Neben den Modulaufgaben laufen eigene Aufgaben der Anwendung mit. Siehe Wartung und Systemaufgaben. Nächster Schritt Log Informationen Log Informationen Das Protokoll ist die erste Stelle, an der man nachsieht, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert. Jede Übertragung, jeder Fehler und jeder Start hinterlässt dort eine Zeile. Wo es zu finden ist Über die Schaltfläche rechts oben in der Oberfläche. Was angezeigt wird Die letzten 10.000 Einträge der letzten 24 Stunden. Ältere Einträge stehen im Download. Spalte Inhalt Typ DEBUG, INFO, WARN oder ERROR Datum Zeitpunkt Nachricht der Text; ein Klick auf die Zeile zeigt sie vollständig Lange Meldungen sind gekürzt. Ein Klick auf die Zeile klappt sie auf — dort steht auch, aus welchem Bereich der Anwendung sie stammt. Die vier Typen Typ Bedeutung Handlungsbedarf DEBUG Einzelschritte, für die Fehlersuche keiner INFO normaler Ablauf: Start, Ende, Anzahl keiner WARN etwas wurde übersprungen oder ersetzt gelegentlich ansehen ERROR etwas ist nicht durchgelaufen ansehen Einzelne ERROR-Zeilen bedeuten nicht, dass ein Lauf insgesamt gescheitert ist — meist betrifft es einen Datensatz. Der Lauf gilt trotzdem als beendet. Der Abschluss allein sagt also nicht, dass alles angekommen ist. Suchen und filtern Feld Wirkung Suche Volltextsuche über die Meldungen Typ zeigt nur INFO, DEBUG, WARN oder ERROR Der schnellste Weg zur Ursache: auf ERROR filtern und von der ältesten Meldung nach vorne lesen. Der erste Fehler nennt die Ursache — die folgenden sind oft nur Folgefehler. Zu jeder Zeile steht der Zusammenhang Zu jeder Meldung wird vermerkt, aus welchem Aufruf sie stammt, welcher Pfad betroffen war und welcher Benutzer beteiligt war. Damit lässt sich ein Vorgang zusammenhängend nachlesen, statt einzelne Zeilen zusammenzusuchen — besonders wenn mehrere Module gleichzeitig protokollieren. Das vollständige Protokoll herunterladen Die Schaltfläche mit dem Pfeil lädt das gesamte Protokoll als ZIP-Datei herunter. Das ist die Datei, die der DAKO-Support braucht. Sie enthält deutlich mehr als die Ansicht — auch die DEBUG-Zeilen und die älteren Tage. Im Protokoll stehen Datensatznummern, Mailadressen und Namen aus dem Mandanten. Beim Weitergeben ist das zu berücksichtigen. Wie lange die Dateien vorgehalten werden Die Protokolldateien liegen im Ordner log der Installation. Es werden die letzten 10 Dateien behalten; ältere werden gelöscht. Bei einer sehr gesprächigen Installation deckt das nur wenige Tage ab. Wenn ein Fehler beobachtet werden soll, der nur selten auftritt, gehört das Protokoll deshalb zeitnah heruntergeladen. Fehler per E-Mail Fehler gehen zusätzlich per E-Mail heraus, wenn der Mailversand eingerichtet ist. Das ist der Grund, den Mailversand einzurichten: Ohne ihn sieht niemand von selbst ins Protokoll — und eine Störung fällt erst auf, wenn ein Anwender sie meldet. Siehe E-Mail-Versand. Nächster Schritt Makros Makros Mit Makros lassen sich Daten vor oder nach einer Übertragung noch verändern — ohne Anpassung der Schnittstelle. Geschrieben werden sie in der SelectLine, eingetragen in FINN.ghost. Das ist der vorgesehene Weg für Sonderfälle: Ein Feld soll anders gefüllt, ein Text ergänzt, eine Auswahl anders getroffen werden. Was sich mit einem Makro lösen lässt, braucht keine Programmierung. Wo die Felder stehen In den Einstellungen der Module gibt es den Punkt Makro. Welche Makros ein Modul anbietet, steht im Handbuch des Moduls. Was eingetragen wird Der Dateiname, den die SelectLine dem Makro automatisch gibt — nicht seine Bezeichnung. Das ist die häufigste Verwechslung: In der SelectLine ist die Bezeichnung sichtbar, gebraucht wird aber der Dateiname. Trägt man die Bezeichnung ein, wird das Makro nicht gefunden — und meist ohne auffällige Meldung übergangen. Die Parameter müssen passen Steht der Eingabecursor im Feld, zeigt FINN.ghost die Parameter, die das Makro erwartet. Diese müssen im Makro gleichlautend vorhanden sein. Weicht ein Parametername ab, läuft das Makro nicht. Die Parameter sind die vereinbarte Schnittstelle zwischen FINN.ghost und dem Makro — sie gehören zeichengenau übernommen. Was zu bedenken ist Ein Makro läuft bei jedem betroffenen Datensatz. Bei einem Vollexport mit zehntausenden Artikeln entscheidet seine Laufzeit über die Dauer des Laufs — ein Makro, das eine Sekunde braucht, verlängert den Export um Stunden. Makros werden in der SelectLine ausgeführt und können dort schreiben. Vor dem Einsatz in einem echten Mandanten gehören sie in einem Testmandanten geprüft. Wenn ein Makro nicht greift Ursache Abhilfe Bezeichnung statt Dateiname eingetragen Dateiname aus der SelectLine übernehmen Parametername weicht ab im Makro anpassen Makro liegt im falschen Mandanten im richtigen Mandanten anlegen Makro läuft, wirkt aber nicht prüfen, ob es vor oder nach der Übertragung greift Meldungen dazu stehen im Protokoll. Siehe Log Informationen. Nächster Schritt Anpassungen über die config.json Anpassungen über die config.json Alle Einstellungen von FINN.ghost stehen in einer Datei: der config.json im Installationsordner. Fast alles darin wird über die Oberfläche gepflegt — für einige Sonderfälle gibt es keine Maske. Diese Datei enthält die gesamte Konfiguration einschließlich der verschlüsselten Kennwörter. Änderungen von Hand nur mit angehaltenem Dienst und nur mit einer Kopie der bisherigen Datei — eine ungültige Datei verhindert den Start. Wo sie liegt C:\DAKO\SelectLine.ghost\config.json Der Pfad richtet sich nach dem gewählten Installationsordner. Beim Update wird nicht überschrieben Kennwortfelder werden verschlüsselt gespeichert config.json.tmp Sicherheitskopie Die Sicherheitskopie Im gleichen Verzeichnis liegt config.json.tmp. Sie wird stündlich von der Systemaufgabe Backup Config geschrieben. Sie ist damit der Stand der letzten vollen Stunde — nicht der Stand unmittelbar vor der letzten Änderung. Wer eine Einstellung zurücknehmen will, findet dort den Stand von vorher nur, wenn seit der letzten Sicherung noch nichts geändert wurde. Vor größeren Änderungen deshalb selbst eine Kopie anlegen und mit Datum benennen. Das kostet nichts und erspart im Zweifel viel. Siehe Wartung und Systemaufgaben. Vorgehen bei Änderungen von Hand Windows-Dienst SL_ anhalten. Kopie der config.json anlegen. Ändern und die Datei als gültiges JSON speichern. Dienst starten. Im Protokoll prüfen, dass er gestartet ist. Wird bei laufendem Dienst geändert, geht die Änderung verloren: Die Anwendung hält die Einstellungen im Speicher und schreibt die Datei beim nächsten Speichern komplett neu. Dateien im Dateisystem ablegen Standardmäßig legt FINN.ghost die Dateien von Journalen in der Datenbank ab. Sollen sie stattdessen im Dateisystem liegen, wird der Pfad zum SYSTEM-Ordner der SelectLine hinterlegt: { "systemPath": "\\sql03\SelectLineSQL2022_SRV\SYSTEM" } Läuft FINN.ghost nicht auf demselben System wie die SelectLine, muss es ein Netzwerkpfad sein. Im JSON werden Backslashes doppelt geschrieben — \ statt \. Der Benutzer, unter dem der Windows-Dienst läuft, braucht Schreibrechte auf diesen Pfad. Läuft der Dienst als lokales Systemkonto, hat er auf einem Netzwerkpfad in der Regel keine Rechte — dann gehört dem Dienst ein Domänenkonto zugewiesen. Datenbank oder Dateisystem Datenbank (Standard) Dateisystem In der Datensicherung enthalten nur wenn der Ordner mitgesichert wird Größe der Datenbank wächst mit den Dateien bleibt klein Zugriff nur über die SelectLine auch direkt im Ordner Bei FINN.mail2SL lohnt die Überlegung: Dort entsteht je abgelegter Mail eine Datei. Über Jahre summiert sich das in der Datenbank deutlich. Einstellungen, die es nur hier gibt Ein Teil der Einstellungen hat keine Maske: eigene Abfragen für die Bestandsermittlung, Zuordnungen einzelner Felder und Sonderfälle der einzelnen Module. Welche das sind und was sie bewirken, steht im Kapitel Einstellungen ohne Maske. Was hier nicht geändert werden sollte Alles, wofür es eine Maske gibt, gehört über die Oberfläche geändert — dort werden Werte geprüft, Kennwörter verschlüsselt und nötige Neustarts ausgelöst. Der direkte Eingriff ist für die Fälle gedacht, die keine Maske haben. Eine Ausnahme ist der Notfall: Hat man sich durch die eingeschaltete Benutzeranmeldung ausgesperrt, lässt sie sich hier zurücksetzen. Siehe Server und Oberfläche. Nächster Schritt Wartung und Systemaufgaben Wartung und Systemaufgaben Neben den Aufgaben der Module laufen eigene Aufgaben der Anwendung. Sie stehen in der Zeitsteuerung unter der Kategorie System. Die Systemaufgaben Aufgabe Abstand Was sie tut Backup Config stündlich schreibt config.json.tmp und meldet den Stand der Installation an DAKO-IT MSSQL-Log aufräumen eingeplant verkleinert das Transaktionsprotokoll der Datenbank SSL Zertifikat erneuern alle 12 Stunden erneuert das Let's-Encrypt-Zertifikat, wenn es nötig ist Dazu je Modul dessen eigene Aufgaben. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein). MSSQL-Log aufräumen Diese Aufgabe verkleinert das Transaktionsprotokoll der Mandantendatenbank. Dazu stellt sie das Wiederherstellungsmodell kurzzeitig auf Einfach, verkleinert die Protokolldatei und stellt das Modell wieder auf Vollständig. Der Grund ist praktischer Natur: Massenläufe wie ein Artikelvollexport lassen das Transaktionsprotokoll stark anwachsen. Ohne Verkleinerung läuft die Platte über. Der Wechsel des Wiederherstellungsmodells unterbricht die Kette der Protokollsicherungen. Wer die SelectLine-Datenbank mit Transaktionsprotokollsicherungen sichert, muss danach eine neue Vollsicherung anstoßen — sonst ist eine zeitpunktgenaue Wiederherstellung nicht mehr möglich. Diese Aufgabe gehört deshalb mit dem Datenbankverantwortlichen abgestimmt. Wird die Datenbank ohnehin im Modell Einfach betrieben — bei SelectLine-Installationen verbreitet —, ist das ohne Bedeutung. Was stündlich an DAKO-IT gemeldet wird Die Aufgabe Backup Config meldet zusammen mit der Sicherung den Stand der Installation an einen Dienst von DAKO-IT. Übertragen werden: Angabe Wozu Lizenzschlüssel Prüfung, ob die Lizenz noch gültig ist Firmenname aus der SelectLine-Lizenz Zuordnung zum Kunden Mandant Zuordnung der Installation Version der SelectLine Unterstützung und Fehlersuche Version von FINN.ghost Hinweis auf verfügbare Updates Installationspfad und Rechnername Unterscheidung mehrerer Installationen Es werden keine Belege, Adressen oder Artikel übertragen — nur die genannten Angaben zur Installation. Meldet der Dienst die Lizenz als abgelaufen, wird der Lizenzschlüssel geleert und die Anwendung beendet sich. Sie startet danach ohne Module. Bei einer auslaufenden Lizenz gehört die Verlängerung deshalb rechtzeitig geklärt. Ohne ausgehende Internetverbindung schlägt diese Meldung fehl. Das ist für den Betrieb unkritisch — im Protokoll erscheint dann aber regelmäßig ein Fehler. Was in die Datensicherung gehört Was Warum config.json die gesamte Konfiguration Ordner data\ssl Zertifikat, Schlüssel und Let's-Encrypt-Zugang Ordner client\plugins eigene Erweiterungen, falls vorhanden Datenbank des Mandanten dort liegen die Daten der Module Mit config.json und data\ssl ist eine Installation nach einem Serverausfall in wenigen Minuten wiederhergestellt: Setup ausführen, beides zurückkopieren, Dienst starten. Das Programm selbst braucht nicht gesichert zu werden — das Setup lässt sich jederzeit neu herunterladen. Siehe Installation und Update. Regelmäßig nachsehen Wie oft Was täglich die Fehlermails, sofern eingerichtet wöchentlich Protokoll auf wiederkehrende ERROR-Meldungen monatlich läuft eine aktuelle Version? monatlich Restlaufzeit des Zertifikats jährlich Ablaufdatum von Clientschlüsseln bei Microsoft 365 Der letzte Punkt fällt in der Praxis am häufigsten auf: Clientschlüssel in Azure laufen nach ein bis zwei Jahren ab. Danach steht der Mailversand — und damit auch die Benachrichtigung, die darauf hinweisen würde. Siehe E-Mail über Microsoft 365. Nächster Schritt Häufige Fragen Häufige Fragen Wo läuft FINN.ghost? Als Windows-Dienst auf einem Server im Haus. Bedient wird es im Browser. Siehe Überblick. Braucht FINN.ghost eine eigene Datenbank? Nein. Was gespeichert werden muss, legt es in eigenen Tabellen im SelectLine-Mandanten ab. Deshalb braucht der SQL-Benutzer das Recht, Tabellen anzulegen. Siehe Datenbank. Warum werden Datenbank und API gebraucht? Gelesen wird direkt aus der Datenbank, weil das bei großen Mengen um ein Vielfaches schneller ist. Geschrieben wird über die API, damit Nummernkreise, Preisfindung und Buchungen der SelectLine gelten. Siehe SelectLine-API. Können mehrere FINN.ghost auf einem Server laufen? Ja. Jede Installation braucht einen eigenen Ordner und einen eigenen Port. Der Ordnername wird zum Dienstnamen — sprechende Namen erleichtern die Unterscheidung. Siehe Installation und Update. Können mehrere Mandanten mit einer Installation bedient werden? Nein. Eine Installation arbeitet auf einer Mandantendatenbank. Für einen zweiten Mandanten braucht es eine zweite Installation. Siehe Datenbank. Wie aktualisiere ich? In der Oberfläche Strg + Alt + U. Alternativ das Setup über denselben Ordner ausführen. Siehe Installation und Update. Bleiben die Einstellungen beim Update erhalten? Ja, die config.json wird nicht überschrieben. Siehe Anpassungen über die config.json. Warum warnt der Browser vor der Verbindung? Weil das Zertifikat nicht anerkannt wird. Mit öffentlicher Domain löst das Let's Encrypt, ohne Domain das Verteilen des Stammzertifikats an die Arbeitsplätze — siehe Zertifikat einrichten. Muss FINN.ghost aus dem Internet erreichbar sein? Für Let's Encrypt nicht — der Nachweis läuft über einen DNS-Eintrag. Einzelne Module brauchen aber eingehende Verbindungen, etwa für Rückmeldungen eines Shops. Das steht im jeweiligen Modulhandbuch. Warum fehlt ein Modul im Menü? Weil die Lizenz es nicht enthält oder nach dem Speichern noch nicht neu gestartet wurde. Siehe Lizenz und Module. Eine Aufgabe steht auf „warten…" — ist das ein Fehler? Nein. Es läuft gerade eine andere Aufgabe; es wird immer nur eine ausgeführt. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein). Warum läuft nachts alles, obwohl ich ein Zeitfenster gesetzt habe? Weil ein Fenster über Mitternacht nicht wirkt. Von 22:00 Bis 06:00 wird übergangen. Das Fenster muss innerhalb eines Tages liegen. Siehe Zeitsteuerung der Module (allgemein). Ein Lauf ist beendet — sind damit alle Daten übertragen? Nicht zwangsläufig. Einzelne Datensätze können gescheitert sein; der Lauf gilt trotzdem als beendet. Sicherheit gibt nur das Protokoll. Siehe Log Informationen. Wie lange bleiben Protokolle erhalten? Die Ansicht zeigt 24 Stunden, auf der Platte liegen die letzten 10 Protokolldateien. Wer mehr braucht, lädt das Protokoll als ZIP herunter. Siehe Log Informationen. Was braucht der Support von mir? Das Protokoll als ZIP, die Version aus der Fußzeile und eine Beschreibung, welcher Vorgang betroffen ist. Siehe Log Informationen. Der Mailversand läuft nicht mehr, ohne dass sich etwas geändert hat. Meist ist ein Clientschlüssel in Azure abgelaufen. Siehe E-Mail über Microsoft 365. Wer darf die Oberfläche öffnen? Ohne eingeschaltete Benutzeranmeldung jeder, der den Server im Netz erreicht. Für alles außerhalb von localhost gehört sie eingeschaltet. Siehe Server und Oberfläche. Kann ich FINN.ghost in der SelectLine anzeigen? Ja, die Oberfläche lässt sich in den SelectLine-Dashboards einbinden. Die Anwender bleiben dann in der SelectLine. Wie entferne ich eine Installation? Dienst anhalten und entfernen, Ordner löschen. Vorher die config.json sichern. Siehe Installation und Update. Wo steht, was sich geändert hat? Im Änderungsverlauf — und auf der Startseite der Anwendung. Einstellungen ohne Maske Einstellungen, die es nur in der config.json gibt: Bestandsberechnung über eigene Abfragen, Feldzuordnungen und Sonderfälle der einzelnen Module. Grundlagen Die meisten Einstellungen von FINN.ghost haben eine Maske in der Oberfläche. Ein Teil hat keine — sie entstanden für einzelne Installationen und werden ausschließlich in der config.json gepflegt. Dieses Kapitel führt sie auf. Diese Einstellungen sind bewusst nicht in der Oberfläche. Sie greifen tief in den Ablauf einer Übertragung ein, und ein falscher Wert fällt oft erst auf, wenn im Shop falsche Bestände oder falsche Preise stehen. Wer sie setzt, sollte wissen, was der jeweilige Lauf sonst tun würde. Wie sie eingetragen werden Der Schlüssel steht in der config.json unter dem Abschnitt des Moduls. Der Teil vor dem Punkt ist der Abschnitt, der Teil dahinter der Name in diesem Abschnitt: { "sw6": { "customStock": "SELECT ... AS Bestand FROM ...", "ignoreReserved": true }, "shopify": { "zeroStockField": "_KEINBESTAND" } } Die Abschnitte der Module: Abschnitt Modul sw6 Shopware 6 shopify Shopify shop FINN.webshop gmi GetMyInvoices mail2sl FINN.mail2SL mcp FINN.AI MCP ohne Abschnitt gilt für die ganze Installation Geändert wird nur bei angehaltenem Dienst und nur mit einer Kopie der bisherigen Datei. Bei laufendem Dienst geht die Änderung verloren, weil die Anwendung die Einstellungen im Speicher hält und die Datei beim nächsten Speichern komplett neu schreibt. Das Vorgehen steht unter Anpassungen über die config.json. Was die Werte bedeuten Die Tabellen dieses Kapitels nennen je Einstellung den Typ. Vier kommen vor: Typ Bedeutung Schalter true oder false. Fehlt der Schlüssel, gilt die Vorgabe. Feldname Name einer Spalte oder eines Extrafelds in der SelectLine — zeichengenau, ohne Tabellenpräfix. Abfrage vollständige SQL-Abfrage als Text, mit Platzhalter (siehe Bestand und Bestellmenge). Wert eine Zahl oder ein Text, etwa eine Preisgruppe oder ein Belegtyp. Bei den Einstellungen vom Typ Feldname wird ein Flag in der SelectLine ausgewertet. Gemeint ist dabei durchgängig ein Ja/Nein-Extrafeld, das als Text True gespeichert wird — so legt die SelectLine Ja/Nein-Extrafelder ab. Ein Feldname, den es in der Mandantendatenbank nicht gibt, führt zu einem Fehler in der Abfrage — nicht zu einer Meldung in der Oberfläche. Steht ein Lauf plötzlich mit einem SQL-Fehler im Protokoll, ist ein Tippfehler in einem dieser Felder die erste Vermutung. Aufbau des Kapitels Seite Inhalt Bestand und Bestellmenge eigene Abfragen für Bestand und maximale Bestellmenge, für alle drei Shops Shopware 6 Artikel, Artikelgruppen, Kunden, Belege Shopify Artikel, Belege, Kunden, B2B Weitere Module FINN.webshop, Bilder, Oberfläche, SelectLine, GMI, mail2SL, MCP Vieles, was diese Einstellungen leisten, geht auch mit einem Makro — und ein Makro ist in der Oberfläche sichtbar und dokumentiert sich damit selbst. Wo beides möglich ist, ist das Makro der bessere Weg. Siehe Makros. Nächster Schritt Bestand und Bestellmenge Bestand und Bestellmenge Standardmäßig ermittelt FINN.ghost den Bestand eines Artikels aus der SelectLine-Ansicht SL_vGetFreierArtikelBestand: Bestand minus Reserviert, bei Stücklisten die kleinste Stückzahl, die sich aus den Bestandteilen bauen lässt. Für alle Fälle, in denen das nicht passt, gibt es customStock — eine eigene SQL-Abfrage, die den Bestand liefert. Typische Gründe: Es sollen nur bestimmte Läger in den Shop gemeldet werden, ein Sicherheitsbestand soll abgezogen werden, oder ein Sperrlager soll unberücksichtigt bleiben. customStock Alle drei Shop-Anbindungen kennen die Einstellung. Der Schlüssel ist derselbe, Abschnitt und Platzhalter unterscheiden sich: Anbindung Schlüssel Platzhalter Shopware 6 sw6.customStock ${article.Number} Shopify shopify.customStock ${nummer} FINN.webshop shop.customStock ${artikelnummer} Der Platzhalter ist je Anbindung ein anderer. Wird der falsche verwendet, wird er nicht ersetzt — die Abfrage läuft dann mit dem Text ${nummer} als Artikelnummer, findet nichts und liefert Bestand 0 für jeden Artikel. Was die Abfrage liefern muss Eine Spalte mit dem Namen Bestand. Ausgewertet wird die erste Zeile des Ergebnisses. Das Beispiel meldet nur die Läger 01 und 02 und zieht die reservierte Menge ab: { "sw6": { "customStock": "SELECT SUM(ISNULL(Bestand,0)-ISNULL(Reserviert,0)) AS Bestand FROM dbo.SL_vGetFreierArtikelBestandMitLager WHERE Artikelnummer = '${article.Number}' AND Lager IN ('01','02')" } } Die Ansicht SL_vGetFreierArtikelBestandMitLager ist für solche Abfragen der bequemste Einstieg: dieselben Werte wie in der Standardberechnung, nur zusätzlich je Lager. Für Standorte statt Läger gibt es SL_vGetFreierArtikelBestandMitStandort. Spalte heißt nicht Bestand Ergebnis wird als 0 gewertet Abfrage liefert keine Zeile Bestand 0 Ergebnis ist negativ wird auf 0 angehoben Mehrere Zeilen nur die erste zählt Der Wert wird als ganze Zahl übertragen. Nachkommastellen fallen weg — bei Artikeln, die in Metern oder Kilogramm geführt werden, ist das zu bedenken. Was die Abfrage ersetzt Ist customStock gesetzt, entscheidet allein die Abfrage. Die Standardlogik läuft nicht mehr — und damit auch nichts, was daran hängt: Läuft nicht mehr Folge Abzug von Reserviert muss in der Abfrage selbst stehen Auflösung von Stücklisten Set- und Behälterartikel liefern den Wert der Abfrage, nicht die baubare Menge Die Stücklistenauflösung ist der Punkt, der am häufigsten übersehen wird. Ohne customStock meldet FINN.ghost für einen Set-Artikel die Menge, die sich aus den Bestandteilen bauen lässt. Mit customStock liefert die Abfrage den Wert — und der eigene Lagerbestand eines Set-Artikels ist in der Regel 0. Welche Artikel überhaupt übertragen werden, ändert customStock nicht: Die Auswahl nach Shopaktiv und Inaktiv passiert davor, beim Zusammenstellen der Artikelliste. Ein nicht shopaktiver Artikel wird also weiterhin gar nicht erst gemeldet. Bei Shopify ist das anders: Dort gehört die Prüfung auf Shopaktiv und Inaktiv zur Bestandsermittlung selbst und wird von shopify.customStock mit übergangen — ebenso shopify.zeroStockField. Beides gehört dann in die Abfrage. Rückfall auf die Standardberechnung (nur Shopware 6) Bei Shopware 6 gibt es einen Ausweg für einzelne Artikel: Liefert die Abfrage den Wert -9999, verwirft FINN.ghost das Ergebnis und rechnet für diesen Artikel wie ohne customStock. SELECT CASE WHEN ... THEN 0 ELSE -9999 END AS Bestand FROM ART WHERE Artikelnummer = '${article.Number}' Damit lässt sich die Sonderlogik auf die Artikel beschränken, die sie brauchen. Alle anderen laufen weiter über die geprüfte Standardberechnung — inklusive Stücklistenauflösung. Shopify und FINN.webshop kennen diesen Rückfall nicht. Dort gilt die Abfrage für jeden Artikel. Besonderheit bei Shopify Shopify führt Bestände je Standort. shopify.customStock liefert einen Wert, und dieser wird auf alle eingerichteten Standorte geschrieben — nicht aufgeteilt. Bei mehreren Standorten summiert Shopify die Bestände. Ein Wert von 10 bei drei Standorten wird im Shop zu 30 verfügbaren Stück. Wer mit mehreren Standorten arbeitet, sollte customStock dort nicht einsetzen. Zusätzlich greift die Abfrage nur, wenn die Bestandsführung für den Artikel aktiv ist. Ist sie abgeschaltet, überträgt Shopify keinen Bestand — dann läuft die Abfrage nicht. Weitere Einstellungen zum Bestand Shopware 6 Schlüssel Typ Wirkung sw6.ignoreReserved Schalter rechnet mit Bestand statt Bestand minus Reserviert. Reservierungen aus offenen Aufträgen mindern den Shopbestand dann nicht. sw6.customPurchase Abfrage eigene Abfrage für die maximale Bestellmenge. Platzhalter ${article}, Spalte Bestand. sw6.maxPurchaseField Feldname Artikelfeld mit der maximalen Bestellmenge je Artikel. Ist sw6.maxPurchaseField gesetzt und im Artikel gefüllt, gilt dieser Wert — sw6.customPurchase kommt dann für diesen Artikel nicht mehr zum Zug. Das Feld hat Vorrang. sw6.ignoreReserved wirkt nur, wenn sw6.customStock nicht gesetzt ist oder für den Artikel -9999 liefert. Sonst rechnet ohnehin nur die eigene Abfrage. Shopify Schlüssel Typ Wirkung shopify.zeroStockField Feldname Artikelfeld; ist es True, wird Bestand 0 gemeldet, obwohl Bestand vorhanden ist. Wirkt auch über den Variantenartikel und über Stücklisten: hat ein Bestandteil das Feld gesetzt, ist die ganze Stückliste 0. shopify.inventoryTrackDisableField Feldname Artikelfeld; ist es True, wird die Bestandsführung für diesen Artikel in Shopify abgeschaltet. Der Artikel ist dann unbegrenzt bestellbar. shopify.zeroStockField ist der saubere Weg, einzelne Artikel im Shop auf nicht verfügbar zu setzen, ohne sie in der SelectLine anzufassen — und deutlich einfacher als eine eigene Abfrage. Wenn der Bestand im Shop nicht stimmt Beobachtung Erste Prüfung alle Artikel stehen auf 0 Platzhalter falsch geschrieben, oder Spalte heißt nicht Bestand Stücklisten stehen zu niedrig customStock löst Stücklisten nicht auf bei Shopify: gesperrte Artikel bestellbar shopify.zeroStockField wird von der Abfrage übergangen Shopify zeigt ein Vielfaches mehrere Standorte, der Wert wird je Standort geschrieben Bestand ändert sich nicht mehr Lauf steht mit SQL-Fehler im Protokoll Die Abfrage lässt sich vor dem Eintragen im SQL Management Studio prüfen — dort den Platzhalter durch eine echte Artikelnummer ersetzen. Meldungen der Läufe stehen im Protokoll, siehe Log Informationen. Nächster Schritt Shopware 6 Shopware 6 Alle Schlüssel dieser Seite stehen in der config.json im Abschnitt sw6. Was der Artikelexport im Regelfall überträgt, steht im Handbuch für Shopware 6. Artikeltexte und Bezeichnungen Schlüssel Typ Wirkung titleField Feldname Extrafeld, dessen Inhalt als Produktname übertragen wird — statt der Artikelbezeichnung. descriptionField Feldname Extrafeld, dessen Inhalt als Beschreibung übertragen wird — statt des Artikeltexts. Zeilenumbrüche werden zu
. disableDescription Schalter überträgt keine Beschreibung. Vorhandene Texte im Shop bleiben unangetastet. disableManufacturerDescription Schalter überträgt keine Beschreibung zum Hersteller. customSearchKeywordsField Feldname Artikelfeld, aus dessen Inhalt die Suchworte des Produkts gebildet werden. zusatzInTitleSeparator Wert Trennzeichen zwischen Bezeichnung und Zusatz, Vorgabe " - ". Wirkt nur, wenn Zusatz im Titel eingeschaltet ist. disableDescription ist der übliche Weg, wenn die Beschreibungen im Shop redaktionell gepflegt werden. Ohne diesen Schalter überschreibt jeder Artikelexport den Text im Shop mit dem Artikeltext aus der SelectLine — die redaktionelle Arbeit wäre beim nächsten Lauf weg. titleField und descriptionField lesen Extrafelder über die SelectLine-API, customSearchKeywordsField liest eine Spalte der Tabelle ART direkt per SQL. Für customSearchKeywordsField ist deshalb der Spaltenname anzugeben, für die anderen beiden der Name des Extrafelds. Preise, Grundpreise und Datumsfelder Schlüssel Typ Wirkung disableSafeguardPriceField Feldname Artikelfeld; ist es True, wird ein Artikel ohne Preis mit Preis 0 übertragen, statt übersprungen zu werden. grundpreisMengumField Feldname Feld in den Mengeneinheiten ( MENGUM); die so markierte Mengeneinheit liefert Grundpreis-Einheit und Faktor. grundpreisReferenceField Feldname Artikelfeld mit der Bezugsmenge des Grundpreises. Vorgabe FreierText2. grundpreisUnitField Feldname Artikelfeld mit der Einheit des Grundpreises. Vorgabe FreieZahl3. releaseDateField Feldname Extrafeld, dessen Datum als Erscheinungsdatum übertragen wird. Ohne die Angabe gilt das Anlagedatum des Artikels. restockTimeField Feldname Extrafeld mit der Wiederauffüllzeit in Tagen. Die drei grundpreis-Schlüssel wirken nur, wenn der Grundpreis-Export überhaupt eingeschaltet ist. Ist grundpreisMengumField gesetzt, hat es Vorrang; erst ohne dieses Feld werden die beiden Artikelfelder gelesen. Die Vorgaben FreierText2 und FreieZahl3 greifen also auch dann, wenn nichts eingetragen ist — was zu Grundpreisen aus einem Feld führen kann, das für etwas anderes genutzt wird. Ohne disableSafeguardPriceField übergeht FINN.ghost Artikel ohne gültigen Preis absichtlich und schreibt eine Meldung ins Protokoll. Der Schalter ist für Artikel gedacht, die im Shop bewusst mit 0 stehen sollen — er sollte nicht dazu dienen, fehlende Preise zu verdecken. Zusatzfelder umbenennen Schlüssel Typ Wirkung extrafeldMapping Liste benennt Zusatzfelder beim Übertragen um. extrafeldMappingDelete Schalter Vorgabe true: das Ursprungsfeld wird nach dem Umbenennen entfernt. Mit false bleiben beide Felder erhalten. { "sw6": { "extrafeldMapping": [ { "old": "custom_sl_artikel_FreierText1", "new": "custom_meine_farbe" } ], "extrafeldMappingDelete": false } } Die Umbenennung greift auch in den Übersetzungen, sofern Sprachen eingerichtet sind. Das Zielfeld muss in Shopware als Zusatzfeld existieren — angelegt wird es dabei nicht. Artikelgruppen und Kategorien Schlüssel Typ Wirkung shopaktivArtikelGruppenFeld Feldname Feld an der Artikelgruppe; nur Gruppen mit True werden als Kategorie übertragen. artikelgruppenNichtAktualisieren Schalter bestehende Kategorien werden nicht mehr aktualisiert. Neue werden weiter angelegt. artikelgruppenNichtAktualisieren ist für Shops gedacht, deren Kategoriebaum in Shopware weitergepflegt wird — mit eigenen Bezeichnungen, eigener Sortierung oder eigener Einordnung. Ohne den Schalter zieht jeder Lauf die Kategorien wieder auf den Stand der SelectLine. Varianten und Bilder Schlüssel Typ Wirkung auffaechernDefault Schalter alle Variantenartikel werden in der Storefront aufgefächert, unabhängig vom dafür eingerichteten Artikelfeld. useHashAsFilename Schalter Bilddateien werden unter einem Prüfsummennamen abgelegt statt unter Hersteller-Bezeichnung. Ist auffaechernDefault gesetzt, greift die Einstellung Erste Variante in der Storefront anzeigen nicht mehr — beides zusammen ergibt keinen Sinn. useHashAsFilename hilft, wenn Bezeichnungen Zeichen enthalten, die als Dateiname Probleme machen. Nach dem Umstellen entstehen für bereits übertragene Bilder neue Dateien; die alten bleiben in der Shopware-Medienverwaltung liegen und müssen dort aufgeräumt werden. Makro vor dem Artikelexport Schlüssel Typ Wirkung preExportArticles Wert Dateiname eines SelectLine-Makros, das vor jedem einzelnen Artikel ausgeführt wird. Übergeben wird der Parameter Nummer mit der Artikelnummer. Das Makro läuft je Artikel — bei einem Vollexport also zehntausende Male. Seine Laufzeit bestimmt damit die Dauer des ganzen Laufs. Eingetragen wird der Dateiname des Makros, nicht seine Bezeichnung; siehe Makros. Bei Shopify und FINN.webshop gibt es dasselbe Makro in den Einstellungen der Oberfläche. Nur bei Shopware 6 fehlt die Maske dafür. Kunden Schlüssel Typ Wirkung kdfeld Feldname Kundenfeld, in dem die Shop-Kundennummer steht. Vorgabe Shopnummer. disableCustomerCreate Schalter im Shop werden keine neuen Kunden angelegt. Bestehende werden weiter aktualisiert. onlyUpdateZahlungsbedingung Schalter überträgt von bestehenden Kunden nur die Zahlungsbedingung, sonst nichts. Die Kombination aus beiden Schaltern ist der Weg für Shops, in denen die Kundenpflege im Shop stattfindet und aus der SelectLine nur die Zahlungsbedingung nachgeführt werden soll. Belege Schlüssel Typ Wirkung defaultWarehouseLocationNumber Wert Lagerplatz, der in jeden importierten Beleg geschrieben wird. slPriceToleranceField Feldname Belegfeld, in das bei einer Preisabweichung zwischen Shop und SelectLine der Hinweistext geschrieben wird. Eine Preisabweichung landet in jedem Fall als Fehler im Protokoll. slPriceToleranceField macht sie zusätzlich am Beleg sichtbar, damit sie in der SelectLine auffällt und nicht nur im Protokoll steht. Technische Sonderfälle Schlüssel Typ Wirkung oldSWVersion Schalter schreibt die Zeiträume von Preisregeln im Format älterer Shopware-Versionen. appServerUrl Wert Adresse, die Shopware zur Bestätigung der App zurückruft. Vorgabe https://localhost:8080. appServerUrl wird nur für die App-Registrierung gebraucht und muss die Adresse sein, unter der Shopware diese FINN.ghost-Installation erreicht. Die Indizierung stand früher als Schalter index ebenfalls hier. Sie hat inzwischen ein eigenes Feld in der Maske unter Shopdaten und ist im Handbuch FINN.ghost für Shopware 6 beschrieben. Ein noch vorhandenes index: true übernimmt FINN.ghost beim Start automatisch als Einstellung Sofort. Nächster Schritt Shopify Shopify Alle Schlüssel dieser Seite stehen in der config.json im Abschnitt shopify. Was der Artikel- und Bestellabgleich im Regelfall tut, steht im Handbuch für Shopify. Artikel und Preise Schlüssel Typ Wirkung continueSelling Feldname Artikelfeld; liefert es einen Wert, bleibt der Artikel bei Bestand 0 weiter bestellbar. forceTax Schalter überträgt jeden Artikel als steuerpflichtig, auch wenn in der SelectLine kein gültiger Steuersatz gefunden wird. reducedTax Wert Steuercode der SelectLine, der als ermäßigt gilt. Vorgabe 2. Artikel mit diesem Code kommen in die Artikelgruppe für ermäßigte Steuer. costPricePG Wert Preisgruppe, aus der die Kosten je Artikel übertragen werden. Ohne die Angabe gilt der letzte Einkaufspreis aus der Kalkulation. firstImgToEnd Schalter verschiebt das erste Bild an das Ende der Bilderreihe. disableSafeguardPriceField Feldname Artikelfeld; ist es True, wird ein Artikel ohne Preis mit Preis 0 übertragen statt übersprungen. extrafeldMapping Liste benennt Zusatzfelder beim Übertragen um, wie bei Shopware 6. Das Ursprungsfeld wird dabei immer entfernt. Ohne disableSafeguardPriceField wird ein Artikel ohne gültigen Preis in Shopify archiviert und eine Meldung ins Protokoll geschrieben. Das ist Absicht — ein Artikel mit Preis 0 im Shop ist teurer als ein fehlender. firstImgToEnd wirkt nur bei Artikeln mit mehr als einem Bild. Der Hintergrund: Shopify zeigt das erste Bild als Vorschaubild, die SelectLine sortiert Bilder nach der Ordnung — passt beides nicht zusammen, ist das die schnellste Abhilfe. Bei continueSelling wird — anders als bei den übrigen Feldern dieses Kapitels — nicht auf den Wert True geprüft. Ausgewertet wird nur, ob das Feld überhaupt einen Wert liefert. Ein Ja/Nein-Extrafeld ist hier deshalb die falsche Wahl: Es enthält auch bei Nein einen Wert. Passend ist ein Feld, das für die betroffenen Artikel gefüllt und für alle anderen leer ist. reducedTax vergleicht den Steuercode des Artikels, nicht den Steuersatz. Bei abweichender Nummerierung der Steuercodes im Mandanten muss der Wert angepasst werden — sonst landen entweder alle oder keine Artikel in der Gruppe für ermäßigte Steuer. Artikelgruppen und Aufräumen Schlüssel Typ Wirkung shopaktivArtikelGruppenFeld Feldname Feld an der Artikelgruppe; nur Gruppen mit True werden übertragen. deleteUnknownProducts Schalter archiviert Produkte im Shop, die in der SelectLine nicht existieren oder nicht mehr shopaktiv sind. deleteUnknownProducts greift auf den ganzen Shop zu. Produkte, die im Shop von Hand angelegt wurden und in der SelectLine nicht existieren, werden dabei ebenfalls archiviert. Vor dem Einschalten gehört geprüft, ob es solche Produkte gibt. Bestände Bestand und Bestandsführung stehen auf einer eigenen Seite, weil dort mehrere Einstellungen zusammenwirken: Bestand und Bestellmenge. Belege Schlüssel Typ Wirkung idField Feldname Belegfeld, in dem die Shopify-Bestellkennung abgelegt wird. Vorgabe IhrAuftrag. orderTag Wert Kürzel, mit dem die Kennung beginnt. Vorgabe sfy_. mailField Feldname Belegfeld für die E-Mail-Adresse des Bestellers. phoneField Feldname Belegfeld für die Telefonnummer. noteToFooter Schalter schreibt die Kundenanmerkung in den Schlusstext statt in den Kopftext. useSfyPostext Schalter übernimmt den Positionstext aus Shopify statt der Artikelbezeichnung aus der SelectLine. Auf 80 Zeichen gekürzt. documentImportCheckField Feldname Belegfeld, das nach erfolgreichem Import auf True gesetzt wird. tooLongAdrField Feldname Belegfeld, in dem Adressbestandteile über 80 Zeichen vermerkt werden. simplePrintStatus Schalter erkennt den Versand daran, dass der Lieferschein als gedruckt markiert und der Beleg seit dem letzten Lauf bearbeitet wurde — statt am protokollierten Druckvorgang. mapMarketOrderIdField Feldname Belegfeld für die Amazon-Bestellnummer aus den Bestellattributen. Vorgabe _SFYMARKETORDERID. businessPartnerContractDateWithTime Schalter schreibt in das Vertragsdatum zusätzlich die Uhrzeit. noPosCheck Schalter schaltet die Kontrolle ab, ob alle Positionen im Beleg angekommen sind. useCurrentQuantity Schalter übernimmt die in Shopify verbleibende Menge statt der ursprünglich bestellten. In Shopify entfernte Positionen landen dadurch nicht im Beleg. idField und orderTag sind die Wiedererkennung einer Bestellung. Werden sie im laufenden Betrieb geändert, findet FINN.ghost die bereits importierten Bestellungen nicht mehr und importiert sie erneut. Beides gehört vor der Inbetriebnahme festgelegt und danach nicht mehr angefasst. noPosCheck schaltet eine Sicherung ab: Normalerweise vergleicht FINN.ghost nach dem Anlegen die Anzahl der Positionen und bricht mit einem Fehler ab, wenn die SelectLine Positionen verworfen hat. Ohne diese Prüfung entstehen unvollständige Belege, ohne dass es auffällt. useCurrentQuantity ist die Antwort auf entfernte Positionen: Wird eine Bestellung in Shopify nach dem Eingang bearbeitet — eine Position entfernt oder die Menge verringert — bleibt die ursprüngliche Menge ( quantity) an der Position stehen, die verbleibende steht in current_quantity. Ohne den Schalter übernimmt FINN.ghost die ursprüngliche Menge und legt entfernte Positionen mit an. Mit dem Schalter zählt die verbleibende Menge; Positionen mit Menge 0 werden übersprungen und ein anteiliger Rabatt wird mitgekürzt. Greift nur bei Bestellungen, die zum Zeitpunkt des Imports bereits bearbeitet waren — ein bestehender Beleg wird nicht nachträglich angepasst. useCurrentQuantity und die Gutschriftenprüfung ( disableRefundCheck auf false) schließen sich aus. Die Gutschriftenprüfung braucht die volle Menge im Auftrag, um daraus die Gutschrift zu bilden — sind die Positionen bereits gekürzt, findet sie die Position nicht mehr und der Import läuft auf einen Fehler. tooLongAdrField ist für Shops mit langen Firmenbezeichnungen gedacht. Die SelectLine nimmt nur 80 Zeichen je Adressfeld — was abgeschnitten wird, ist dann wenigstens am Beleg vermerkt. simplePrintStatus ist die Abhilfe, wenn Versandmeldungen ausbleiben, obwohl Lieferscheine gedruckt werden. Normalerweise liest FINN.ghost den Druckvorgang aus der Belegausgabe — wird in der SelectLine nicht über den regulären Druck ausgegeben, entsteht dort kein Eintrag. Der Schalter wertet dann stattdessen das Kennzeichen Gedruckt am Beleg aus. Gutschriften Schlüssel Typ Wirkung belegtyp_gutschrift Wert Belegtyp für Gutschriften. Vorgabe G. belegtyp_gutschriftNoRestock Wert abweichender Belegtyp für Gutschriften ohne Rücknahme in den Bestand. disableRefundCheck Schalter Vorgabe true. Mit false prüft FINN.ghost auch bei einem Komplettstorno auf Gutschriften. belegtyp_gutschriftNoRestock ist die Antwort auf eine häufige Anforderung: Wird eine Rücksendung in Shopify ohne Wiedereinlagerung erstattet, soll in der SelectLine ein Belegtyp entstehen, der den Bestand nicht erhöht. Zuordnung über Tags und Metafelder Schlüssel Typ Wirkung shopkundeTagMapping Liste ordnet einem Bestell-Tag einen anderen Shopkunden zu. mapMetafields Liste überträgt Metafelder der Bestellung in Belegfelder. presentment_currencies Liste Währungen, in denen Bestellungen zusätzlich importiert werden. { "shopify": { "shopkundeTagMapping": { "b2b": "10001", "haendler": "10002" }, "mapMetafields": { "custom": { "wunschtermin": "FreiesDatum1" } } } } Bei mapMetafields ist die Struktur zweistufig: erst der Namensraum des Metafelds, darin der Schlüssel, dahinter das Ziel-Belegfeld. Kunden Schlüssel Typ Wirkung kdfeld1 bis kdfeld9 Feldname weitere Kundenfelder, in denen bei der Suche nach einem vorhandenen Kunden ebenfalls nach der Shopify-Kundennummer gesucht wird. customerNumberRange Wert Nummernkreis für neu angelegte Kunden. Die neue Nummer ist die höchste vorhandene Nummer mit diesem Beginn, um eins erhöht. updateCustomer Schalter aktualisiert vorhandene Kunden beim Bestellimport, auch wenn das Aktualisieren sonst abgeschaltet ist. sendEmailInviteToNewCustomers Schalter lässt Shopify neu angelegten Kunden eine Einladung senden. Die Felder kdfeld1 bis kdfeld9 ergänzen das in der Oberfläche eingestellte Kundenfeld, sie ersetzen es nicht. Ist kdfeld1 gesetzt, schreibt FINN.ghost die Kundennummer bei neuen Kunden allerdings nicht mehr selbst in das Standardfeld — dann sind diese Felder die einzige Zuordnung und müssen gepflegt sein. Vor sendEmailInviteToNewCustomers ist zu bedenken, dass Shopify die Mail an jeden neu übertragenen Kunden schickt. Beim ersten Vollabgleich der Kunden aus der SelectLine sind das unter Umständen sehr viele Mails auf einmal. B2B mit Shopify Plus Schlüssel Typ Wirkung plus.status Schalter schaltet den B2B-Betrieb ein: Kunden werden als Firmen übertragen statt als Privatkunden. plus.checkoutToDraft Schalter Bestellungen der Firma werden als Entwurf angelegt und müssen freigegeben werden. plus.editableShippingAddress Schalter die Lieferadresse darf im Shop geändert werden. plus.paymentTermsTemplateId Wert Kennung der Zahlungsbedingung, die den Firmen zugewiesen wird. plus.status setzt Shopify Plus voraus und ändert die Übertragung grundlegend. Zusätzlich entfällt damit die Prüfung, ob eine Bestellung bezahlt ist — im B2B ist der Rechnungskauf der Regelfall, unbezahlte Bestellungen werden also importiert. Die Kennung für plus.paymentTermsTemplateId ist die reine Nummer der Vorlage aus Shopify; die vollständige Kennung setzt FINN.ghost selbst zusammen. Nächster Schritt Weitere Module Weitere Module Was in den übrigen Modulen keine Maske hat — und die Einstellungen, die für die ganze Installation gelten und deshalb ohne Abschnitt in der config.json stehen. FINN.webshop Abschnitt shop. Schlüssel Typ Wirkung shopaktivArtikelGruppenFeld Feldname Feld an der Artikelgruppe; nur Gruppen mit True werden übertragen. Die eigene Bestandsabfrage shop.customStock steht unter Bestand und Bestellmenge. Bilder aus dem Dateisystem Ohne Abschnitt — gilt für alle Module, die Artikelbilder übertragen. Schlüssel Typ Wirkung imagePath Wert Ordner, aus dem die Artikelbilder gelesen werden — statt aus der SelectLine. Die Dateien werden dem Artikel über den Dateinamen zugeordnet: Artikelnummer, Unterstrich, laufende Nummer. 100815_1.jpg 100815_2.jpg 100815_10.jpg Sortiert wird nach der Zahl hinter dem Unterstrich, und zwar numerisch — _10 kommt also nach _2, nicht dazwischen. Ordner enthält Bilder zum Artikel diese werden übertragen Ordner enthält keine passende Datei Rückfall auf die Bilder in der SelectLine Ordner nicht erreichbar Fehler; der Lauf bricht ab Ist der Ordner nicht erreichbar, wird nicht auf die SelectLine zurückgefallen, sondern der Lauf bricht mit einem Fehler ab. Bei einem Netzwerkpfad braucht das Dienstkonto Leserechte darauf — läuft der Dienst als lokales Systemkonto, hat es auf einem Netzwerkpfad in der Regel keine. Der Rückfall auf die SelectLine gilt je Artikel: Für Artikel mit Dateien im Ordner gelten die Dateien, für alle anderen die Bilder aus der SelectLine. Beides lässt sich also mischen. Bildformat und Bildqualität aus den Einstellungen gelten auch für diese Dateien — sie werden vor dem Übertragen umgewandelt. Siehe Server und Oberfläche. Oberfläche Ohne Abschnitt. Schlüssel Typ Wirkung theme Wert Farbe der Oberfläche, als Objekt mit dem Feld primary. Vorgabe #AA1948. disableBeep Schalter Vorgabe true. Mit false gibt die Oberfläche bei einem Fehler einen Signalton aus. onlyCustom Schalter zeigt ausschließlich die Seite der individuellen Anpassungen — ohne Menü, ohne Navigation. { "theme": { "primary": "#1976D2" }, "disableBeep": false } onlyCustom verbirgt alle Module samt Einstellungen und Zeitsteuerung. Es ist für Installationen gedacht, die nur eine kundenspezifische Maske bereitstellen, und setzt eine Lizenz für individuelle Anpassungen voraus. Ohne Zugriff auf die config.json kommt man danach nicht mehr an die übrigen Masken. Der Signalton ist nützlich an Arbeitsplätzen, an denen die Oberfläche dauerhaft offen steht und Fehler auffallen sollen — etwa im Lager oder im Versand. SelectLine Schlüssel Typ Wirkung skipVersionscheck Schalter übergeht die Prüfung, ob die SelectLine-Version mindestens der geforderten entspricht. slsettings.warehouseCheckColum Feldname Spalte in LAGERPLATZ, über die ein Lagerplatz zusätzlich anhand einer Nummer gefunden wird. skipVersionscheck ist ausdrücklich ein Notbehelf. Die Mindestversion steht nicht ohne Grund: Fehlen der SelectLine-API Endpunkte, die FINN.ghost erwartet, laufen Übertragungen an unvorhersehbaren Stellen auf Fehler. Der Schalter hilft, eine Installation überhaupt zu starten — die richtige Abhilfe ist das Update der SelectLine. slsettings.warehouseCheckColum wird gebraucht, wenn Lagerplätze aus einem Drittsystem als reine Nummer kommen und nicht als die von der SelectLine erwartete Kombination aus Lager und Dimensionen. Zuerst wird immer regulär gesucht; erst wenn das nichts findet, greift diese Spalte. GetMyInvoices Abschnitt gmi. Schlüssel Typ Wirkung statusField Feldname Belegfeld, in das bei einer Betragsabweichung der Hinweis geschrieben wird. Vorgabe FreierText1. Weicht der Bruttobetrag ab, wird der Beleg nicht als geprüft markiert und der Hinweis samt Abweichung in Prozent in dieses Feld geschrieben. Ist FreierText1 im Mandanten anderweitig belegt, gehört hier ein anderes Feld hinterlegt — sonst überschreibt der Abgleich vorhandene Inhalte. FINN.mail2SL Abschnitt mail2sl. Schlüssel Typ Wirkung limit Wert Anzahl der Nachrichten, die je Lauf aus dem Postfach geholt werden. Vorgabe 10. Der Wert begrenzt die Nachrichten je Lauf, nicht je Tag. Bei einem Postfach mit hohem Aufkommen kann der Rückstand wachsen, wenn je Lauf weniger Nachrichten verarbeitet werden als neu eintreffen. Dann entweder den Wert erhöhen oder den Lauf häufiger einplanen. Ein höherer Wert verlängert den einzelnen Lauf entsprechend. Kommt es dabei zu Zeitüberschreitungen am Postfach, ist der häufigere Lauf der bessere Weg. FINN.AI MCP Abschnitt mcp. Ergänzt die Einstellungen, die die Oberfläche für den KI-Zugang anbietet. Schlüssel Typ Wirkung maxSessions Wert Höchstzahl gleichzeitiger Sitzungen. Vorgabe 50. sessionTimeoutSeconds Wert Zeit in Sekunden, nach der eine untätige Sitzung verworfen wird. Vorgabe 1800 (30 Minuten). bodyLimit Wert Höchstgröße einer Anfrage. Vorgabe "10mb". Diese drei Werte sind Schutzgrenzen und müssen im Normalbetrieb nicht angefasst werden. Sie sind gedacht für Installationen mit auffällig vielen gleichzeitigen Zugriffen oder mit knappem Speicher auf dem Server. Bei bodyLimit gehört die Einheit mit in den Wert und der Wert in Anführungszeichen — "10mb", nicht 10. Individuelle Anpassungen Abschnitt custom. Diese Schlüssel gehören zu kundenspezifischen Erweiterungen und sind nur dort gesetzt, wo die passende Anpassung ausgeliefert ist. Schlüssel Typ Wirkung apiport Wert Port einer zusätzlichen Schnittstelle für Fremdsysteme. Ohne die Angabe wird sie nicht gestartet. apiRechnungDruckvorlage Wert Druckvorlage, mit der über diese Schnittstelle angeforderte Rechnungen erzeugt werden. Der Port muss frei sein und darf nicht mit dem Port der Oberfläche zusammenfallen. Fehlt apiRechnungDruckvorlage, beantwortet die Schnittstelle Anfragen nach einer Rechnung mit einem Fehler. Nächster Schritt Zurück zu den Häufigen Fragen oder zur Zeitsteuerung der Module.