Erstinbetriebnahme Die einzelnen Übertragungen bauen aufeinander auf. Ein Artikel braucht seine Kategorie, seine Merkmale und seine Zusatzfelder, bevor er sauber im Shop landen kann. Bei einem leeren Shop lohnt es sich daher, die Läufe einmal in dieser Reihenfolge von Hand anzustoßen, unter Shopware 6 → Zeitsteuerung. Diese Reihenfolge gilt für die Erstbefüllung. Im laufenden Betrieb spielt sie keine Rolle mehr — dann zieht die Schnittstelle fehlende Merkmale, Hersteller und Preisregeln selbst nach. Reihenfolge 1. Extrafelder exportieren Legt im Shop die Zusatzfeld-Gruppen an, in denen später die SelectLine-Felder landen. Dieser Schritt muss zuerst laufen: An diesen Feldern hängt die Wiedererkennung von Kategorien und Herstellern, und die Preisregeln für Preis- und Rabattgruppen brauchen die Kundenfelder. Läuft dieser Schritt nicht zuerst, bricht die Artikelübertragung mit einer Meldung über fehlende Zusatzfelder ab, und Kategorien werden bei jedem Lauf doppelt angelegt. 2. Steuerschlüssel exportieren Nur nötig, wenn die Steuern je Land über die Erfolgskontengruppen abgebildet werden sollen — etwa beim OSS-Verfahren. Andernfalls überspringen; dann genügen die Standard-Steuersätze des Shops. 3. Merkmale exportieren und Sachmerkmale exportieren Legt die Eigenschaften und ihre Ausprägungen im Shop an. Varianten brauchen sie, bevor der Hauptartikel übertragen werden kann. 4. Hersteller exportieren Überträgt die Lieferanten, die an Artikeln als Hersteller eingetragen sind. 5. Artikelgruppen exportieren Baut die Kategoriestruktur unter der eingestellten Hauptkategorie auf. Dieser Schritt lässt sich nicht überspringen: Artikel brauchen eine Kategorie. Fehlt sie, wird der Artikel mit einer Meldung abgewiesen — es sei denn, es ist eine Default-Artikelgruppe hinterlegt. 6. Alle Artikel exportieren Der große Lauf. Je nach Artikelanzahl und Bildmenge dauert er Stunden. Für einen ersten Eindruck kann man stattdessen alle Artikel exportieren (ohne Bilder) starten — das ist deutlich schneller. Die Bilder holt der nächste Vollauf nach. 7. Alle Kunden exportieren Überträgt die Kunden, bei denen das Kundenkennzeichen gesetzt ist. 8. Bestellungen importieren Erst zum Schluss einschalten. Vorher fehlen im Shop die Artikel, auf die sich Bestellungen beziehen würden. Danach Wenn die Erstbefüllung durchgelaufen ist, werden die Aufgaben mit einem Zeitplan versehen. Empfehlungen dazu stehen unter Zeitplan der Übertragungen. Kontrolle Nach der Erstbefüllung lohnt ein Blick auf: Prüfpunkt Wo Anzahl der Artikel im Shop Shopware-Backend, verglichen mit den freigegebenen Artikeln Kategoriebaum Shopware-Backend unter der Hauptkategorie Preise an Stichproben Artikel im Shop aufrufen, Preis mit der SelectLine vergleichen Meldungen im Protokoll Shopware 6 → Zeitsteuerung Das Protokoll enthält auch Hinweise auf übersprungene Artikel. Diese Meldungen sind keine Fehler, sondern zeigen fehlende Angaben — die Liste ist eine gute Arbeitsgrundlage für die Datenpflege. Näheres unter Wenn etwas nicht im Shop ankommt.