# Bestellungen

Die Aufgabe **Bestellungen importieren** holt bezahlte Bestellungen aus dem Shop und
legt sie als Beleg in der SelectLine an.

![Der Weg einer Bestellung](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-bestellungen-e4b3e519-bestellung-ablauf.png)

## Welche Bestellungen abgeholt werden

Abgeholt wird eine Bestellung, wenn sie im Shop den Status **offen** hat und ihre
Zahlung bestätigt ist. Sobald FINN.ghost sie verarbeitet hat, setzt die Schnittstelle
sie im Shop auf **in Bearbeitung**; damit ist sie erledigt und wird nicht erneut
geholt.

Für Zahlungsarten ohne Zahlungsbestätigung — Rechnung, Nachnahme — muss der Haken
*Import* gesetzt sein, siehe
[Zahlungs- und Versandarten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/zahlungs-und-versandarten).

<p class="callout info">Eine Bestellung, deren Zahlung im Shop noch aussteht, bleibt liegen und wird beim nächsten Lauf erneut geprüft. Das ist gewollt: So gelangen unbezahlte Bestellungen nicht in die Auftragsbearbeitung.</p>

## Welcher Beleg entsteht

Der Belegtyp richtet sich nach der Zahlungsart: Vorkasse-Zahlarten gehen in den
Belegtyp Vorkasse, alle anderen in den Belegtyp Bestellungen. Beides wird pro
Verkaufskanal eingestellt.

Der Beleg trägt die Shop-Bestellnummer im Feld **Ihr Auftrag**, mit dem Vorsatz
`sw6_`. Daran erkennt die Schnittstelle den Beleg später wieder, und daran findet man
in der SelectLine die Bestellung zu einer Shop-Nummer.

## Was im Belegkopf landet

| Im Beleg                      | Aus der Bestellung                                     |
| ----------------------------- | ------------------------------------------------------ |
| Ihr Auftrag                   | Bestellnummer mit Vorsatz `sw6_`                          |
| Kunde und Rechnungsadresse     | Rechnungsadresse der Bestellung                          |
| Lieferadresse                 | nur wenn sie von der Rechnungsadresse abweicht             |
| Währung                       | Währung der Bestellung                                     |
| Preistyp                      | brutto, netto oder steuerfrei, je nach Bestellung           |
| Zahlungsbedingung, Bankbezug   | über die Zuordnung der Zahlungsarten                       |
| Lieferbedingung               | über die Zuordnung der Versandarten                        |
| Kopftext                      | Kundenkommentar aus dem Shop                                |
| Zahlungsreferenz              | Referenz des Zahlungsdienstleisters                          |

<p class="callout info">Namen und Firmenbezeichnungen werden auf die Feldlängen der SelectLine gekürzt: Firma und Nachname auf 80, Vorname auf 40 Zeichen.</p>

Bei EU-Lieferungen wird zusätzlich die passende Kontengruppe gesetzt — abhängig vom
Lieferland und davon, ob eine USt-IdNr. vorliegt.

## Zusätzliche Felder im Beleg

Auf Wunsch werden nach der Beleganlage weitere Angaben nachgetragen:

| Angabe                   | Zweck                                                    |
| ------------------------ | -------------------------------------------------------- |
| Shop-Kundennummer         | Nachvollziehbarkeit, welcher Shop-Kunde bestellt hat        |
| Bestell-E-Mail            | Versand von Belegen an die im Shop hinterlegte Adresse       |
| Affiliate-Code            | Auswertung von Partner- und Werbekanälen                     |

Welche Belegfelder dafür verwendet werden, wird bei der Einrichtung festgelegt.

## Positionen

Jede Position der Bestellung wird zu einer Belegposition. Positionen ohne
Artikelnummer — Rabatte, Promotionen — werden auf den Promotion-Artikel gebucht.

<p class="callout danger">Ist kein Promotion-Artikel hinterlegt, werden solche Positionen stillschweigend übersprungen und der Beleg ist teurer als die Bestellung. Das ist die häufigste Ursache für Betragsabweichungen. Siehe <a href="sw6-zahlung-versand">Zahlungs- und Versandarten</a>.</p>

Zusatzangaben zu einer Position — etwa aus einem Konfigurator im Shop — werden als
Memo an die Position geschrieben.

## Versandkosten

Fallen Versandkosten an, entsteht eine zusätzliche Position auf dem Versandartikel
mit der Bezeichnung *Versandkosten*. Der Steuersatz richtet sich nach dem
überwiegenden Warenwert der Bestellung; liegt dieser im ermäßigten Bereich, wird der
ermäßigte Versandartikel verwendet.

## Doppelte Bestellungen

Existiert zu einer Bestellnummer schon ein Beleg, wird die Bestellung übersprungen und
im Protokoll vermerkt.

Für den Fall eines abgebrochenen Imports gibt es das **Feld für ImportCheck im
Beleg**. Es wird am Ende eines erfolgreichen Imports gesetzt. Ein Beleg, bei dem es
fehlt und der noch im Status *offen* ist, gilt als unvollständig und wird beim nächsten
Lauf neu aufgebaut.

<p class="callout warning">Ohne dieses Feld lässt sich ein halb fertiger Beleg nicht von einem fertigen unterscheiden. Es einzurichten ist deshalb dringend zu empfehlen.</p>

## Wenn beim Import etwas schiefgeht

Jede Bestellung wird für sich verarbeitet. Läuft eine auf einen Fehler, wird der
angefangene Beleg wieder gelöscht und die nächste Bestellung bearbeitet. Der Fehler
steht im Protokoll.

<p class="callout danger">Ein Sonderfall verdient Aufmerksamkeit: Tritt der Fehler erst <strong>nach</strong> dem Statuswechsel im Shop auf — etwa in einem Makro —, ist die Bestellung im Shop schon „in Bearbeitung" und wird nie wieder abgeholt. Sie fehlt dann dauerhaft in der SelectLine. Wie man das findet, steht unter <a href="sw6-pruefen">Wenn etwas nicht im Shop ankommt</a>.</p>

## Weiter

[Versand und Rechnung zurückmelden](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/versand-und-rechnung-zuruckmelden)