# Einrichtung

Verbindung zum Shop, Verkaufskanal, Zuordnungen und die Reihenfolge bei der Erstinbetriebnahme.

# Shopdaten

Unter **Shopware 6 → Einstellungen → Shopdaten** wird der Zugang zum Shop
hinterlegt. Ohne diese Angaben bleiben alle weiteren Auswahllisten in den
Einstellungen leer, weil sie ihre Inhalte direkt aus dem Shop laden.

![Bereich Shopdaten in den Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-shopdaten-11c727a4-einrichtung-shopdaten.png)

## Zugangsdaten

### URL zum Shop

Die Adresse des Shops einschließlich `https://` **und mit Schrägstrich am Ende**.

<p class="callout warning">Der Schrägstrich am Ende ist Pflicht. Fehlt er, entstehen unbrauchbare Adressen und die Verbindung schlägt fehl, obwohl Zugangs-ID und Schlüssel korrekt sind.</p>

### Zugangs-ID und Sicherheitsschlüssel

Beide Werte stammen aus einer Shopware-Integration. Im Shopware-Backend unter
**Einstellungen → System → Integrationen** eine neue Integration anlegen; Shopware
zeigt daraufhin die Zugangs-ID und den Sicherheitsschlüssel an.

<p class="callout info">Der Sicherheitsschlüssel wird nur einmal angezeigt. Wer ihn nicht notiert hat, erzeugt eine neue Integration.</p>

Die Integration braucht Schreibrechte auf Produkte, Preise, Medien, Kategorien,
Eigenschaften, Hersteller, Zusatzfelder, Kunden, Bestellungen, Regeln, Steuern und
Maßeinheiten. Im Zweifel bekommt die Integration die Administratorrolle.

## Verbindung prüfen

Die Verbindung ist in Ordnung, wenn sich die Auswahllisten in den Einstellungen
füllen — etwa die Verkaufskanäle, die Zahlungsarten oder die Lieferzeiten. Bleiben
sie leer, stimmt etwas an der URL oder an den Zugangsdaten nicht. Die konkrete
Meldung steht im Protokoll unter **Shopware 6 → Zeitsteuerung**.

## Weitere Einstellungen in diesem Bereich

### Indizierung während der Übertragung

Standardmäßig verzichtet die Schnittstelle während der Übertragung auf die
Neuberechnung des Shopware-Suchindex. Das beschleunigt große Läufe erheblich.

<p class="callout warning">Als Folge kann es sein, dass geänderte Artikel im Shop zwar korrekt hinterlegt sind, in der Suche und in Listen aber noch veraltet erscheinen. Shopware zieht den Index über einen eigenen zeitgesteuerten Auftrag nach. Ist der Shop klein und sollen Änderungen sofort überall sichtbar sein, kann die Indizierung eingeschaltet werden — dann dauern große Läufe deutlich länger.</p>

### Ältere Shopware-Version

Ist der Shop noch auf einem älteren Stand, sorgt diese Einstellung dafür, dass die
Zeiträume der Preisregeln in dem Format übergeben werden, das ältere Versionen
erwarten. Im Normalfall bleibt sie aus.

## Medienordner im Shop

Die Schnittstelle legt Artikelbilder im Shopware-Medienordner **Product Media** ab,
Herstellerbilder in **Product Manufacturer Media**.

<p class="callout danger">Fehlt der Ordner <strong>Product Media</strong> oder wurde er umbenannt, bricht die gesamte Artikelübertragung ab. In deutschsprachig eingerichteten Shops heißt der Ordner gelegentlich anders — dann muss er umbenannt oder zusätzlich angelegt werden.</p>

## Nächster Schritt

[Verkaufskanal einrichten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/verkaufskanal)

# Verkaufskanal

Ein Shopware-Shop kann mehrere Verkaufskanäle haben, zum Beispiel einen für
Endkunden und einen für Händler. FINN.ghost kann mehrere davon gleichzeitig
versorgen. Alles, was sich von Kanal zu Kanal unterscheiden kann, wird deshalb **pro
Verkaufskanal** eingestellt.

Der Bereich liegt unter **Shopware 6 → Einstellungen → Verkaufskanäle**. Oben wählt
man den Kanal aus, darunter erscheinen dessen Einstellungen.

![Bereich Verkaufskanal in den Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-verkaufskanal-a89d34c5-einrichtung-verkaufskanal.png)

## Artikelfreigabe

### Zuweisung

Das wichtigste Feld der ganzen Einrichtung. Hier wird ein Kennzeichen aus der
Artikelmaske ausgewählt, das bestimmt, ob ein Artikel in diesem Verkaufskanal
angeboten wird. In der Praxis ist das ein Extrafeld vom Typ Kennzeichen in der
Tabelle ART, etwa `ShopAktiv`.

Nur Artikel mit gesetztem Kennzeichen werden übertragen. Das Feld steuert außerdem,
welche Artikelgruppen als Kategorien angelegt werden und welche Zubehör- und
Alternativartikel als Cross-Selling erscheinen.

<p class="callout danger">Ist bei keinem Verkaufskanal eine Zuweisung eingetragen, brechen Artikel-, Bestands- und Kategorieübertragung sofort ab. Das ist die häufigste Ursache dafür, dass „überhaupt nichts läuft".</p>

### Standardsichtbarkeit

Legt fest, wo ein freigegebener Artikel im Shop auftaucht:

| Sichtbarkeit | Bedeutung                                                       |
| ------------ | --------------------------------------------------------------- |
| Überall      | in Listen, in der Suche und über den direkten Link erreichbar     |
| Suche        | nur über die Suche und den direkten Link                          |
| Link         | nur über den direkten Link                                        |

Voreingestellt ist **Überall**.

### Sichtbarkeit

Soll die Sichtbarkeit je Artikel abweichen können, wird hier ein Extrafeld aus der
Artikelmaske ausgewählt, das den gewünschten Wert enthält.

<p class="callout info">Das Feld muss genau einen der drei zulässigen Werte enthalten. Ist es leer oder enthält es etwas anderes, gilt die Standardsichtbarkeit.</p>

## Belegtypen

Diese vier Einstellungen verbinden den Shop mit der SelectLine-Belegkette. Zur
Auswahl stehen jeweils alle Verkaufsbelege der SelectLine.

### Belegtyp Bestellungen

In diesen Belegtyp wird der Warenkorb aus dem Shop übertragen.

### Belegtyp Vorkasse

Bestellungen mit einer Vorkasse-Zahlungsart landen stattdessen in diesem Belegtyp.
Welche Zahlungsarten als Vorkasse gelten, wird unter
[Zahlungs- und Versandarten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/zahlungs-und-versandarten) festgelegt.

### Belegtyp Versand

Erreicht ein Beleg diesen Belegtyp in der Belegkette — üblicherweise der Lieferschein
—, meldet die Schnittstelle die Bestellung im Shop als versendet und überträgt die
Paketnummern aus der Paketverwaltung.

### Belegtyp Rechnung

Erreicht ein Beleg diesen Belegtyp, wird die Bestellung im Shop abgeschlossen.

## Kunden

### Shopkunde

Ein bestehender SelectLine-Kunde, der als **Vorlage** für neu angelegte Shop-Kunden
dient. Legt der Shop eine Bestellung eines unbekannten Kunden vor, übernimmt
FINN.ghost die Vorbelegungen dieses Musterkunden — Preisgruppe, Kontengruppe,
Zahlungsbedingung und ähnliches — und füllt die Adressdaten aus der Bestellung.

Es lohnt sich, hier einen sauber gepflegten Musterkunden zu hinterlegen. Alles, was
dort steht, erbt später jeder Shop-Kunde.

<p class="callout danger">Ohne Shopkunden werden Bestellungen dieses Verkaufskanals nicht importiert. Im Protokoll erscheint dann ein Hinweis, dass der Shopkunde nicht definiert ist.</p>

Der Shopkunde wird außerdem direkt als Bestellkunde verwendet, wenn gar kein
Kundenkonto angelegt werden soll — siehe [Kunden](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/kunden).

### ShopAktiv-Feld (Kunde)

Das Gegenstück zur Zuweisung, nur für Kunden: Ein Kennzeichen im Kundenstamm, das
bestimmt, ob der Kunde in diesen Verkaufskanal übertragen wird.

## Rechnungen

Für den Rechnungsversand im Shop gibt es zwei Wege, die sich gegenseitig ausschließen.

### Archiv Druckvorlage Rechnungsversand

Wird hier eine Druckvorlage ausgewählt, lädt FINN.ghost das archivierte PDF aus der
SelectLine in den Shop. Der Kunde findet in seinem Konto damit **genau das Dokument
aus der SelectLine** — gleiche Nummer, gleiches Layout.

<p class="callout info">Dafür muss der FINN.ghost-Dienst den Archivpfad lesen können. Liegt das Archiv auf einem Netzlaufwerk, darf der Dienst nicht unter dem lokalen Systemkonto laufen.</p>

### Rechnungen in SW erstellen

Alternativ erzeugt Shopware die Rechnung selbst und übernimmt lediglich die
Belegnummer aus der SelectLine. Diese Option ist gesperrt, sobald eine
Archiv-Druckvorlage ausgewählt ist.

## Makros

Zwei Stellen, an denen ein SelectLine-Makro angestoßen werden kann.

### Bestellung angelegt

Läuft, nachdem der Beleg vollständig aufgebaut ist. Der übliche Platz für alles, was
mit einem fertigen Shop-Beleg passieren soll — Kommission anstoßen, Felder füllen,
Beleg drucken. Übergeben werden Belegtyp und Belegnummer.

<p class="callout warning">Läuft das Makro auf einen Fehler, wird der gerade angelegte Beleg wieder gelöscht. Die Bestellung gilt im Shop aber bereits als in Bearbeitung und wird nicht erneut abgeholt — sie muss dann von Hand nachgetragen werden. Makros an dieser Stelle sollten ihre Fehler daher selbst abfangen.</p>

### Kunde angelegt

Läuft, nachdem ein neuer Kunde aus einer Bestellung entstanden ist. Übergeben wird
die Kundennummer. Bei reinen Aktualisierungen bestehender Kunden läuft kein Makro.

## Mehrere Verkaufskanäle

Wird ein zweiter Kanal eingerichtet, bekommt er sein eigenes Freigabekennzeichen,
seine eigenen Belegtypen und seinen eigenen Shopkunden. Ein Artikel kann in beiden
Kanälen erscheinen, wenn beide Kennzeichen gesetzt sind.

Bei Kunden ist das anders: Ein Kunde wird dem **ersten** Kanal zugeordnet, dessen
Kundenkennzeichen gesetzt ist, und erscheint nur dort.

## Nächster Schritt

[Zahlungs- und Versandarten zuordnen](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/zahlungs-und-versandarten)

# Zahlungs- und Versandarten

Damit eine Bestellung als Beleg entstehen kann, muss FINN.ghost wissen, welche
Zahlungsbedingung und welche Lieferbedingung der SelectLine zu einer Zahlungsart und
Versandart im Shop gehört. Beide Bereiche listen dazu die im Shop eingerichteten
Möglichkeiten auf und stellen jeder Zeile die SelectLine-Auswahl gegenüber.

![Bereich Zahlungsbedingungen in den Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-zahlung-versand-2b156f3f-einrichtung-zahlungsbedingungen.png)

## Zahlungsbedingungen

Zu jeder Shopware-Zahlungsart gibt es fünf Spalten.

### SelectLine

Die Zahlungsbedingung, die in den Beleg geschrieben wird.

### Bankbezug

Die Kasse oder Bank, die als Bankbezug im Beleg gesetzt wird. Erleichtert später den
Zahlungsabgleich in der Buchhaltung.

### Import

Normalerweise werden nur Bestellungen übernommen, deren Zahlung im Shop bestätigt
ist. Zahlungsarten wie **Rechnung** oder **Nachnahme** erreichen diesen Zustand nie —
für sie wird dieser Haken gesetzt, damit die Bestellung trotzdem importiert wird.

<p class="callout warning">Ohne diesen Haken bleiben Rechnungs- und Nachnahmebestellungen unbemerkt im Shop liegen. Nach dem Einrichten neuer Zahlungsarten im Shop sollte man diese Spalte deshalb immer prüfen.</p>

### Vorkasse

Bestellungen dieser Zahlungsart gehen in den Belegtyp Vorkasse statt in den
Bestell-Belegtyp. Sobald die Zahlung in der SelectLine als eingegangen verbucht ist,
meldet FINN.ghost die Bestellung im Shop als bezahlt.

<p class="callout info">Eine Vorkasse-Bestellung, die vollständig mit einem Gutschein bezahlt wurde und damit einen Gesamtbetrag von 0,00 hat, wandert automatisch in den normalen Bestell-Belegtyp.</p>

### Referenz

Ist dieser Haken gesetzt, wird eine Bestellung **nicht** importiert, wenn sich keine
Zahlungsreferenz des Zahlungsdienstleisters ermitteln lässt. Sinnvoll dort, wo die
Referenz für den Zahlungsabgleich zwingend gebraucht wird.

<p class="callout warning">Bleibt die Referenz dauerhaft aus, wiederholt sich der Fehler bei jedem Lauf und die Bestellung kommt nicht in die SelectLine. Den Haken deshalb nur bei Zahlungsarten setzen, die verlässlich eine Referenz liefern.</p>

Erkannt werden die Referenzen der üblichen Zahlungsdienstleister — unter anderem
Mollie, PayPal, Klarna, Adyen und Stripe. Bei PayPal Rechnungskauf werden zusätzlich
die Bankdaten für die Überweisung in den Kopftext des Belegs geschrieben, sodass sie
auf dem SelectLine-Dokument erscheinen.

## Lieferbedingungen

Hier wird jeder Versandart des Shops eine Lieferbedingung der SelectLine
zugeordnet. Diese Zuordnung wird an zwei Stellen verwendet: im Beleg und beim
Anlegen neuer Kunden.

<p class="callout danger">Diese Zuordnung ist Pflicht. Ist sie nicht gepflegt, wird gar keine Bestellung importiert.</p>

## Versand- und Rabattartikel

Nicht jede Position einer Bestellung entspricht einem Artikel aus der SelectLine.
Versandkosten, Rabatte und Gutscheine brauchen deshalb Platzhalterartikel, die unter
**Shopware 6 → Einstellungen → Zuordnung** hinterlegt werden.

### Versandartikel

Auf diesen Artikel werden die Versandkosten gebucht.

### Versandartikel (ermäßigt)

Wird verwendet, wenn der überwiegende Warenwert der Bestellung dem ermäßigten
Steuersatz unterliegt. Bleibt das Feld leer, gilt in beiden Fällen der normale
Versandartikel.

### Promotion Artikel

Auf diesen Artikel werden Rabatte und Promotion-Positionen aus dem Shop gebucht.

<p class="callout danger">Ist kein Promotion-Artikel hinterlegt, werden Rabattpositionen stillschweigend übersprungen — der Beleg in der SelectLine ist dann teurer als die Bestellung im Shop. Das ist die häufigste Ursache für Betragsabweichungen zwischen Shop und SelectLine.</p>

### Gutschein Artikel

Über diesen Artikel werden Gutscheine verbucht. Näheres unter
[Gutscheine](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/gutscheine).

## Nächster Schritt

[Weitere Sprachen](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/weitere-sprachen)

# Weitere Sprachen

Betreibt der Shop mehr als eine Sprache, überträgt FINN.ghost die
Fremdbezeichnungen aus der SelectLine mit. Dazu muss unter **Shopware 6 →
Einstellungen → Fremdsprachen** festgelegt werden, welche SelectLine-Sprache zu
welcher Shop-Sprache gehört.

![Bereich Fremdsprachen in den Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-sprachen-f486d6ce-einrichtung-fremdsprachen.png)

Die Sprachkennung links ist die, die in der SelectLine an den Fremdbezeichnungen
hängt. Rechts stehen die im Shop eingerichteten Sprachen.

## Was übersetzt wird

| Objekt        | Quelle in der SelectLine                        | Im Shop                                     |
| ------------- | ----------------------------------------------- | ------------------------------------------- |
| Artikel       | Fremdbezeichnungen zum Artikel                   | Bezeichnung, Beschreibung, Bestelltext       |
| Artikel (SEO) | Extrafelder je Sprache                           | Seitentitel, Meta-Beschreibung, Suchbegriffe |
| Kategorien    | Fremdbezeichnungen zur Artikelgruppe              | Name und Beschreibung                        |
| Sachmerkmale  | Fremdbezeichnungen zum Sachmerkmal                | Bezeichnung der Eigenschaft                  |

Für die SEO-Felder je Sprache werden Extrafelder mit der Sprachkennung am Ende
verwendet. Heißt das Feld für den Seitentitel `_METATITLE`, so gilt
`_METATITLE_EN` für die englische Fassung.

<p class="callout info">Fehlt zu einem Zusatzfeld die Übersetzung, wird der deutsche Wert in die Fremdsprache übernommen. Im Shop stehen dadurch nie leere Felder, nur weil eine Sprache nicht vollständig gepflegt ist.</p>

## Was nicht übersetzt wird

Preise werden nicht je Sprache unterschieden, sondern über Preisgruppen und
Preisregeln abgebildet — siehe [Preise](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/preise). Auch Bilder,
Kategorienzuordnung und Merkmalsstruktur sind sprachunabhängig.

## Nächster Schritt

[Erstinbetriebnahme](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/erstinbetriebnahme)

# Erstinbetriebnahme

Die einzelnen Übertragungen bauen aufeinander auf. Ein Artikel braucht seine
Kategorie, seine Merkmale und seine Zusatzfelder, bevor er sauber im Shop landen
kann. Bei einem leeren Shop lohnt es sich daher, die Läufe **einmal in dieser
Reihenfolge** von Hand anzustoßen, unter **Shopware 6 → Zeitsteuerung**.

<p class="callout warning">Diese Reihenfolge gilt für die Erstbefüllung. Im laufenden Betrieb spielt sie keine Rolle mehr — dann zieht die Schnittstelle fehlende Merkmale, Hersteller und Preisregeln selbst nach.</p>

![Reihenfolge bei der Erstinbetriebnahme](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-08/ghostdocs-finnghost-fur-shopware6-whz-sw6-inbetriebnahme-aa9595ba-inbetriebnahme-reihenfolge.png)

## Reihenfolge

### 1. Extrafelder exportieren

Legt im Shop die Zusatzfeld-Gruppen an, in denen später die SelectLine-Felder
landen. Dieser Schritt muss zuerst laufen: An diesen Feldern hängt die
Wiedererkennung von Kategorien und Herstellern, und die Preisregeln für Preis- und
Rabattgruppen brauchen die Kundenfelder.

<p class="callout danger">Läuft dieser Schritt nicht zuerst, bricht die Artikelübertragung mit einer Meldung über fehlende Zusatzfelder ab, und Kategorien werden bei jedem Lauf doppelt angelegt.</p>

### 2. Steuerschlüssel exportieren

Nur nötig, wenn die Steuern je Land über die Erfolgskontengruppen abgebildet werden
sollen — etwa beim OSS-Verfahren. Andernfalls überspringen; dann genügen die
Standard-Steuersätze des Shops.

### 3. Merkmale exportieren und Sachmerkmale exportieren

Legt die Eigenschaften und ihre Ausprägungen im Shop an. Varianten brauchen sie,
bevor der Hauptartikel übertragen werden kann.

### 4. Hersteller exportieren

Überträgt die Lieferanten, die an Artikeln als Hersteller eingetragen sind.

### 5. Artikelgruppen exportieren

Baut die Kategoriestruktur unter der eingestellten Hauptkategorie auf.

<p class="callout warning">Dieser Schritt lässt sich nicht überspringen: Artikel brauchen eine Kategorie. Fehlt sie, wird der Artikel mit einer Meldung abgewiesen — es sei denn, es ist eine Default-Artikelgruppe hinterlegt.</p>

### 6. Alle Artikel exportieren

Der große Lauf. Je nach Artikelanzahl und Bildmenge dauert er Stunden.

<p class="callout info">Für einen ersten Eindruck kann man stattdessen <strong>alle Artikel exportieren (ohne Bilder)</strong> starten — das ist deutlich schneller. Die Bilder holt der nächste Vollauf nach.</p>

### 7. Alle Kunden exportieren

Überträgt die Kunden, bei denen das Kundenkennzeichen gesetzt ist.

### 8. Bestellungen importieren

Erst zum Schluss einschalten. Vorher fehlen im Shop die Artikel, auf die sich
Bestellungen beziehen würden.

## Danach

Wenn die Erstbefüllung durchgelaufen ist, werden die Aufgaben mit einem Zeitplan
versehen. Empfehlungen dazu stehen unter
[Zeitplan der Übertragungen](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopware6-wHZ/page/zeitplan-der-ubertragungen).

## Kontrolle

Nach der Erstbefüllung lohnt ein Blick auf:

| Prüfpunkt                            | Wo                                                      |
| ------------------------------------ | ------------------------------------------------------- |
| Anzahl der Artikel im Shop            | Shopware-Backend, verglichen mit den freigegebenen Artikeln |
| Kategoriebaum                         | Shopware-Backend unter der Hauptkategorie                 |
| Preise an Stichproben                 | Artikel im Shop aufrufen, Preis mit der SelectLine vergleichen |
| Meldungen im Protokoll                | **Shopware 6 → Zeitsteuerung**                            |

<p class="callout info">Das Protokoll enthält auch Hinweise auf übersprungene Artikel. Diese Meldungen sind keine Fehler, sondern zeigen fehlende Angaben — die Liste ist eine gute Arbeitsgrundlage für die Datenpflege. Näheres unter <a href="sw6-pruefen">Wenn etwas nicht im Shop ankommt</a>.</p>