Versand und Rückmeldungen
Nach dem Bestellimport melden drei weitere Schritte den Fortschritt zurück in den Shop. Sie laufen am Ende derselben Aufgabe Bestellungen importieren.
- Versand und Trackingnummern
- Bestelländerungen aus der SelectLine
- Zahlungseingang bei Vorkasse
Berücksichtigt werden nur Belege, die aus dem Shop stammen. Von Hand erfasste Belege bleiben unberührt.
Versand melden
Erreicht ein Beleg den Belegtyp Versand und wird gedruckt, meldet FINN.ghost die Bestellung im Shop als versendet und übergibt Paketnummer, Transportdienstleister und Sendungsverfolgungslink.
Erkannt wird der Versand über den Druckvorgang. Zusätzlich lösen neu erfasste Paketnummern eine Meldung aus, auch wenn der Beleg schon vorher gedruckt wurde.
Nur Lieferstatus senden, wenn Paketnummer vorhanden
Meldet erst, wenn eine Paketnummer vorliegt. Findet sich am Versandbeleg keine, sucht FINN.ghost in den Vorgängerbelegen.
Kunde über Versand informieren
Legt fest, ob Shopify die Versandbenachrichtigung verschickt. Voreingestellt ist aus.
Gemeldet wird gegen das erste offene Fulfillment der Bestellung. Ist keines offen — etwa weil im Shop schon manuell versendet wurde —, unterbleibt die Meldung und das Protokoll weist darauf hin.
Trackingnummern stattdessen importieren
Läuft der Versand über Shopify, kehrt die Einstellung Trackingnummern importieren die Richtung um: FINN.ghost prüft die Shop-Bestellungen und erzeugt zu vollständig versendeten Bestellungen den Versandbeleg als Nachfolger in der SelectLine. Die Trackingnummern kommen in die Paketverwaltung.
Storniert der Shop eine Bestellung, entsteht der Versandbeleg ebenfalls, damit die Belegkette schlüssig bleibt.
Beide Richtungen schließen sich aus. Ist der Import aktiv, wird kein Versand mehr an Shopify gemeldet.
Bestelländerungen an Shopify zurückmelden
Ist ein Belegtyp Bestelländerungen hinterlegt, überträgt FINN.ghost Änderungen aus der SelectLine zurück in die Shopify-Bestellung.
Abgeglichen werden:
| Änderung in der SelectLine | Wirkung in Shopify |
|---|---|
| Menge geändert | Positionsmenge wird angepasst |
| Position entfernt | Menge wird auf 0 gesetzt, Ware eingebucht |
| Position hinzugefügt | Artikel wird zur Bestellung hinzugefügt |
| Versandkosten geändert | Versandposition wird ersetzt |
Das ist die einzige Stelle, an der die Schnittstelle eine Bestellung im Shop inhaltlich verändert. Der Kunde sieht die geänderte Bestellung in seinem Konto, und Shopify bucht bei entfernten Mengen den Bestand zurück. Wer das nicht möchte, lässt den Belegtyp leer.
Berücksichtigt werden nur Belege, die nicht von der Schnittstelle selbst bearbeitet wurden — eigene Änderungen lösen also keine Rückmeldung aus. Und nur, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat.
Rabattpositionen bleiben außen vor. Sie entstehen aus Shopify-Rabatten und würden beim Zurückschreiben doppelt gezählt.
Zahlungseingang bei Vorkasse
Ist ein Vorkassebeleg in der SelectLine als gezahlt verbucht, markiert FINN.ghost die Bestellung im Shop als bezahlt. Der Kunde sieht, dass seine Überweisung angekommen ist.
Erster Lauf nach der Einrichtung
Beim allerersten Lauf wird nichts rückwirkend gemeldet. Die Schnittstelle merkt sich ab diesem Zeitpunkt, was neu ist.
Das ist Absicht: Sonst würde die Inbetriebnahme alle historischen Belege an den Shop melden und Kunden alte Versandbestätigungen erhalten.