# Belege

Unter **Shopify → Einstellungen → Belege** wird festgelegt, wie Bestellungen in die
SelectLine-Belegkette einlaufen und was aus der Belegkette zurück in den Shop gemeldet
wird.

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## Belegtypen

Zur Auswahl stehen jeweils alle Verkaufsbelege der SelectLine.

### Bestellungen

In diesen Belegtyp wird der Warenkorb aus dem Shop übertragen.

### Vorkasse

Bestellungen mit einer Vorkasse-Zahlungsart landen stattdessen in diesem Belegtyp.
Welche Zahlungsarten als Vorkasse gelten, wird unter
[Zahlungs- und Versandarten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopify/page/zahlungs-und-versandarten) festgelegt.

Ist der Vorkassebeleg in der SelectLine als gezahlt verbucht, markiert FINN.ghost die
Bestellung im Shop als bezahlt.

### Versand

Erreicht ein Beleg diesen Belegtyp — üblicherweise der Lieferschein —, meldet die
Schnittstelle die Bestellung im Shop als versendet und überträgt die Paketnummern aus
der Paketverwaltung.

### Rechnung

Wird für die Gutschriftverarbeitung gebraucht: Zu einer Rückerstattung im Shop entsteht
in der SelectLine eine Rechnung als Vorgänger und darauf die Gutschrift. Siehe
[Gutschriften und Storni](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopify/page/gutschriften-und-storni).

### Belegtyp Bestelländerungen

Die Gegenrichtung: Wird ein Beleg dieses Typs in der SelectLine geändert, überträgt
FINN.ghost die Änderung **zurück in die Shopify-Bestellung** — geänderte Mengen,
entfernte und hinzugefügte Positionen, angepasste Versandkosten.

<p class="callout warning">Das ist die einzige Stelle, an der die Schnittstelle die Bestellung im Shop inhaltlich verändert. Wer das nicht möchte, lässt das Feld leer. Näheres unter <a href="sfy-rueckmeldung">Versand und Rückmeldungen</a>.</p>

## Versandmeldung

### Trackingnummern importieren

Kehrt die Richtung um: Statt den Versand aus der SelectLine an Shopify zu melden,
übernimmt FINN.ghost die in Shopify erfassten Sendungen. Zu einer vollständig
versendeten Bestellung entsteht der Versandbeleg als Nachfolger, und die
Trackingnummern werden in die Paketverwaltung geschrieben.

Das ist der Weg für Shops, in denen der Versand über Shopify oder einen dort
angebundenen Dienstleister abgewickelt wird.

<p class="callout info">Beide Richtungen schließen sich aus. Ist der Import aktiv, wird kein Versand mehr an Shopify gemeldet.</p>

### Nur Lieferstatus senden, wenn Paketnummer vorhanden

Meldet den Versand erst, wenn mindestens eine Paketnummer erfasst ist. Findet sich am
Versandbeleg keine, sucht FINN.ghost zusätzlich in den Vorgängerbelegen.

### Kunde über Versand informieren

Legt fest, ob Shopify die Versandbenachrichtigung an den Kunden schickt.
Voreingestellt ist **aus** — sinnvoll, wenn die Kundenkommunikation über die SelectLine
läuft.

## Positionen

### Versandposition immer anlegen

Normalerweise entsteht eine Versandposition nur, wenn die Bestellung Versandkosten
enthält. Mit dieser Einstellung wird sie immer angelegt, auch mit Betrag 0.

### Bezeichnung vom Versandartikel aus SelectLine verwenden

Standardmäßig übernimmt die Versandposition die Bezeichnung der Versandart aus dem
Shop. Mit dieser Einstellung gilt stattdessen die Bezeichnung des Artikels aus der
SelectLine.

### Rabattpositionen aufsummieren pro Rabattcode

Ohne diese Einstellung entsteht pro rabattierter Artikelposition eine eigene
Rabattposition. Bei einem Rabattcode über den ganzen Warenkorb ergibt das viele kleine
Zeilen. Mit der Einstellung wird pro Rabattcode **eine** Position gebildet.

## Nächster Schritt

[Zahlungs- und Versandarten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-fur-shopify/page/zahlungs-und-versandarten)