Artikel Wie Artikel in den Shop kommen: Freigabe, Preise, Bestand, Gruppen, Bilder und Dateien. Artikel im Shop veröffentlichen Ein Artikel erscheint im Shop, sobald er freigegeben ist und die nötigen Angaben enthält. Alles wird in der Artikelmaske gepflegt. Freigeben Das bei der Einrichtung festgelegte ShopAktiv-Feld in der Artikelmaske setzen. Beim nächsten Lauf der Aufgabe geänderte Artikel exportieren geht der Artikel in den Shop. Wird das Kennzeichen wieder entfernt, verschwindet der Artikel nicht sofort. Er wird beim nächsten Lauf als nicht mehr shopaktiv übertragen — der Shop nimmt ihn daraufhin aus dem Angebot. Vollständig entfernt werden verwaiste Artikel durch die Aufgabe Artikelleichen entfernen. Sie übergibt dem Shop die Liste aller freigegebenen Artikel; alles andere räumt der Shop auf. Voraussetzungen Voraussetzung Hinweis ShopAktiv-Feld gesetzt sonst wird der Artikel übersprungen Steuerschlüssel im Verkauf fehlt er, bricht der Export dieses Artikels mit einer Meldung ab Artikelgruppe nicht ausgeschlossen siehe Artikelgruppen bei Fertigungsartikeln: Fertigungsliste ein Fertigungsartikel ohne Arbeitsplan wird übersprungen Der fehlende Steuerschlüssel im Verkauf ist die häufigste Ursache für einen Fehler statt einer stillen Übergehung. Im Protokoll steht dann „SSVerkauf für nicht vorhanden!". Was zu einem Artikel übertragen wird Weil der Shop die SelectLine-Struktur kennt, geht deutlich mehr mit als bei anderen Shopanbindungen: Bereich Inhalt Stammdaten Bezeichnung, Zusatz, Texte, Maße, Gewicht, Einheiten Preise Preistabelle mit Staffeln, Kunden- und Aktionspreisen Fremdsprachen Bezeichnungen, Zusätze, Lang- und Bestelltexte je Sprache Lieferantendaten Bestellnummern, Einkaufspreise, Lieferfristen, Losgrößen Lagerdaten Standorte, Läger, Mindest- und Sollbestände Stücklisten Set-Positionen mit Mengen und Auflösung Varianten Merkmale und Ausprägungen Sachmerkmale Merkmal und Wert, samt Übersetzungen und Filterkennzeichen Zubehör mit Mengenformel, Einfügemodus und Verwendung Zuschlagartikel mit Mengen- und Preisformel Alternativartikel und weitere Artikelverweise Mengenumrechnung Einheiten, Faktoren, Shopmengenbasis Kalkulation Kalkulationsschemata und -werte Deshalb gibt es hier keine Zuordnungstabellen für Merkmale oder Kategorien. Was in der SelectLine gepflegt ist, steht im Shop zur Verfügung — wie es dargestellt wird, entscheidet das Shop-Template. Wann die Übertragung läuft Aufgabe Umfang geänderte Artikel exportieren Artikel, die seit dem letzten Lauf angelegt oder geändert wurden Alle Artikel exportieren alle freigegebenen Artikel, mit Bildern Alle Artikel exportieren (ohne Bilder) alle freigegebenen Artikel, ohne Bildübertragung Alle Artikelbilder exportieren nur die Bilder Artikelleichen entfernen räumt im Shop auf, was nicht mehr freigegeben ist Als geändert gilt ein Artikel, wenn sich der Artikelstamm geändert hat. Wird nur ein Preis oder eine Fremdbezeichnung angepasst, ohne den Artikel selbst anzufassen, erkennt der Änderungslauf das nicht. Deshalb gehören die Aufgaben Preise exportieren und ein nächtlicher Vollauf ohne Bilder in den Zeitplan. Nach jedem übertragenen Artikel stößt FINN.ghost dessen Neuindizierung im Shop an, damit er sofort gefunden wird. Abgebrochene Läufe Vor einem Vollauf werden alle zu übertragenden Artikelnummern vorgemerkt und nach erfolgreicher Übertragung einzeln abgearbeitet. Findet der nächste Lauf dort noch Einträge, arbeitet er diese ab statt neu zu beginnen: Setze Artikelexport fort (1234 Artikel). Bricht der Dienst also mitten im Vollexport ab, geht die Arbeit nicht verloren. Weiter Preise Bestand Bilder und Dateien Preise Preise sind der Bereich, in dem sich der FINN.webshop am stärksten von anderen Shopanbindungen unterscheidet. Es gibt zwei Betriebsarten, und die Wahl fällt über eine einzige Einstellung. Betriebsart 1: Preistabelle übertragen Ohne die Einstellung Preisberechnung überträgt FINN.ghost die Preistabelle der SelectLine unverändert — alle Preistypen, Staffeln, Zeiträume, Währungen und Steuertypen. Die Preisfindung rechnet dann der Shop, mit den Regeln der SelectLine: Grundpreis, Preisgruppe des Kunden, Mengenstaffel, Rabattgruppe, Aktionszeitraum. Das ist der Standardweg und der Grund, warum im Shop echte SelectLine-Preise erscheinen, ohne dass Preisregeln gepflegt werden müssen. Angemeldete Kunden sehen ihre eigenen Preise, inklusive Staffeln. Mit übertragen werden dafür auch die Rabattgruppen, Mengenrabatte, Preisgruppen und Kalkulationsschemata — sie stecken in der Aufgabe, die die Zusatzdaten überträgt, und laufen bei jedem Artikellauf mit. Betriebsart 2: Preisberechnung durch FINN.ghost Mit eingeschalteter Preisberechnung ermittelt FINN.ghost die Preise vorab und überträgt das Ergebnis statt der Tabelle. Berücksichtigt werden: der Grundpreis Kundenpreise Aktionspreise der Preis aus dem Kalkulationsschema Artikel ohne Kalkulationsschema über Marge, Rabatt und Preisbeeinflussung Sinnvoll, wenn die Preisfindung Regeln enthält, die der Shop nicht nachbilden kann — etwa mehrstufige Kalkulationsschemata. Der Shop zeigt dann fertige Preise und rechnet selbst nicht mehr. Die Umstellung verändert die Preise im Shop. Sie gehört an den Anfang eines Projekts oder in ein Wartungsfenster mit anschließender Preiskontrolle — nicht in den laufenden Betrieb. Preisverweis Ist in der Artikelmaske ein Preisverweis eingetragen, werden die Preise des verwiesenen Artikels verwendet. Wann Preise übertragen werden Aufgabe Umfang Preise exportieren Preise aller freigegebenen Artikel geänderte Artikel exportieren Preise der geänderten Artikel, als Teil des Artikeldatensatzes Die Aufgabe Preise exportieren arbeitet in Blöcken von 5.000 Artikeln und meldet den Fortschritt im Protokoll. Preisänderungen in der Preistabelle ändern den Artikelstamm nicht. Der Änderungslauf bemerkt sie deshalb nicht. Ohne die regelmäßige Aufgabe Preise exportieren bleiben neue Preise und abgelaufene Aktionen im Shop stehen. Steuer Übertragen werden die Steuerschlüssel und Steuerdetails als Stammdaten, dazu je Artikel der Steuerschlüssel im Verkauf. Der Shop rechnet die Steuer daraus selbst. Fehlt am Artikel der Steuerschlüssel im Verkauf, bricht der Export dieses Artikels ab. Siehe Artikel im Shop veröffentlichen. Weiter Bestand Bestand Der Bestand ist die Angabe, die sich im Tagesgeschäft am häufigsten ändert. Deshalb gibt es dafür eigene Aufgaben, die schneller laufen als die vollständige Artikelübertragung. Aufgabe Umfang Artikelbestand exportieren (geändert) Artikel mit Bestandsbewegung seit dem letzten Lauf Artikelbestand exportieren (komplett) alle freigegebenen Artikel Beide Aufgaben übertragen ausschließlich Artikelnummer und Bestand — sie sind damit deutlich günstiger als ein Artikellauf und dürfen häufig laufen. Wie der Bestand ermittelt wird Standardmäßig gilt: Bestand abzüglich reservierter Menge. Negative Werte werden auf 0 gesetzt. Stücklisten Bei Stücklisten ergibt sich der Bestand aus der knappsten Komponente — also aus der Menge, die sich tatsächlich noch zusammenstellen lässt. Set-, Behälter- und Bündelartikel werden dem Shop zusätzlich als Lagerartikel gemeldet, damit er sie wie bestandsgeführte Ware behandelt. Eigene Bestandsermittlung Für Sonderfälle kann eine eigene Bestandsabfrage hinterlegt werden, etwa um nur bestimmte Läger zu berücksichtigen. Das richtet der Support gemeinsam mit Ihnen ein. Eine Besonderheit beim Komplettlauf: Für Artikel ohne eigene Bestandsermittlung und ohne Stückliste wird der Bestand direkt in einem Zug ermittelt. Das macht den Lauf über große Sortimente erheblich schneller. Bestand im Artikellauf Auch der Artikelexport überträgt den Bestand mit — als Teil des Artikeldatensatzes. Ein Artikellauf überschreibt also einen kurz vorher gelaufenen Bestandslauf, mit denselben Werten, sofern sich zwischenzeitlich nichts geändert hat. Weiter Artikelgruppen Artikelgruppen Die Gruppenstruktur der SelectLine wird in den Shop gespiegelt — mit ihrer Hierarchie, den Beschreibungstexten und den Gruppenbildern. Übertragen werden nicht nur Artikelgruppen, sondern auch Rabattgruppen, Preisgruppen und Merkmalsgruppen. Der Shop braucht sie für die Preisfindung und die Merkmalsdarstellung. Die Aufgabe läuft nur bei Änderungen Artikelgruppen exportieren prüft zunächst, ob sich an den Gruppen überhaupt etwas geändert hat, und überträgt nur dann. Das macht die Aufgabe billig genug, um sie regelmäßig laufen zu lassen. Beim manuellen Start über die Zeitsteuerung wird die Prüfung übergangen und in jedem Fall übertragen. Einstellungen Gruppen Auswahl Bedeutung Standard die Artikelgruppe aus der Artikelmaske Alternativ nur Gruppen, die als zusätzliche Zuordnung an Artikeln hängen beide alle Gruppen Bei Alternativ werden nur die Gruppen übertragen, die tatsächlich als Alternativzuordnung verwendet werden — die übrigen bleiben außen vor. In beiden Fällen zieht FINN.ghost die übergeordneten Gruppen automatisch mit, damit der Baum vollständig bleibt und keine Gruppe ohne Elternteil im Shop landet. Gruppen zu ignorieren Artikelgruppen, die nicht in den Shop gehören. Sie werden nicht übertragen, ihre Gruppenbilder nicht hochgeladen, und Artikel dieser Gruppen werden übersprungen. Freigabe je Gruppe Über ein Feld an der Artikelgruppe lässt sich zusätzlich steuern, welche Gruppen in den Shop gehören. Gruppen ohne gesetztes Kennzeichen werden übersprungen. Shopaktive Artikel ohne Gruppenfilterung übertragen Hebt den Gruppenfilter für den Artikelexport auf: Ein freigegebener Artikel geht in den Shop, auch wenn seine Gruppe auf der Ignorierliste steht. Gruppen ohne Bezeichnung Eine Artikelgruppe ohne Bezeichnung wird übersprungen und im Protokoll als Fehler gemeldet. Die übrigen Gruppen laufen weiter. Solche Gruppen entstehen leicht durch versehentlich angelegte Einträge im Gruppenstamm. Gruppenbilder Bei jedem Gruppenlauf werden die Gruppenbilder im Shop zunächst entfernt und dann neu hochgeladen. Damit verschwinden auch Bilder von Gruppen, die nicht mehr übertragen werden. Mit der Einstellung Nur Daten exportieren, die mit 'Export' gekennzeichnet sind gehen nur entsprechend markierte Bilder mit. Weiter Bilder und Dateien Bilder und Dateien FINN.ghost überträgt Bilder aus vier Bereichen und Dateien aus zwei Quellen. Bilder Bereich Wann sie übertragen werden Artikel beim Artikelexport und mit Alle Artikelbilder exportieren Artikelgruppen beim Gruppenexport Lieferanten beim Stammdatenlauf Kunden beim Kundenexport Maximale Bildgröße in Pixel Bilder werden vor der Übertragung auf diese Kantenlänge verkleinert, voreingestellt 1920 Pixel. Kleinere Bilder werden nicht vergrößert. Nur Daten exportieren, die mit 'Export' gekennzeichnet sind Berücksichtigt in allen vier Bereichen nur Bilder, die in der SelectLine das entsprechende Kennzeichen tragen. So lässt sich steuern, welche Bilder in den Shop gehören und welche nur intern sind. Die Dateinamen werden aus Nummer und Reihenfolge gebildet, etwa 4711_0.jpg für das erste Bild des Artikels 4711. Schrägstriche in Artikelnummern werden zu Unterstrichen — Dateinamen bleiben damit auf allen Systemen gültig. Lässt sich ein Bild nicht umwandeln — etwa weil es beschädigt ist oder in einem exotischen Format vorliegt —, wird es übersprungen und im Protokoll gemeldet. Der Artikel selbst geht trotzdem in den Shop. Dateien Damit im Shop Datenblätter, Anleitungen und Zertifikate am Artikel hängen, überträgt die Aufgabe XDATZUORD exportieren Dateien aus zwei Quellen. Aus der Dokumentenzuordnung Aus der SelectLine-Tabelle der Dokumentenzuordnung, zusammen mit den Dateien aus dem konfigurierten Pfad für XDATZUORD. Unterschieden wird nach Art des Eintrags: Art Behandlung Bild wird verkleinert und als Artikelbild hochgeladen Datei wird unverändert als Artikeldatei hochgeladen Ohne den Pfad werden aus dieser Quelle keine Dateien übertragen. Und fehlt eine dort verzeichnete Datei im Verzeichnis, erscheint sie als Fehler im Protokoll — die Zuordnung selbst geht trotzdem mit, die Datei fehlt dann aber im Shop. Aus Artikeljournalen Zusätzlich überträgt FINN.ghost PDF-Dateien aus den Artikeljournalen der Kategorie XDAT. Dafür ist kein Pfad nötig — die Dateien liegen in der SelectLine-Datenbank. Bereits vorhandene Dateien werden nicht erneut hochgeladen: FINN.ghost fragt vorher im Shop nach. Das macht wiederholte Läufe schnell. Am Ende erhält der Shop die vollständige Liste der Zuordnungen, sodass er entfallene Einträge selbst aufräumen kann. Weiter Extratabellen Extratabellen Der FINN.webshop kennt die Standardtabellen der SelectLine bereits. Braucht der Shop zusätzlich Daten aus einer eigenen Tabelle — etwa einer Extratabelle aus der SelectLine-Toolbox —, lässt sich diese mit übertragen. Einrichten Unter FINN.webshop → Einstellungen → Übertragung stehen unter Extratabellen zum Exportieren alle Tabellen des Mandanten zur Auswahl, die nicht ohnehin schon übertragen werden. Die Auswahlliste blendet die Standardtabellen und die SelectLine-Systemsichten aus. Was dort erscheint, ist also tatsächlich zusätzlich — Extratabellen, Zusatztabellen aus Projekten und selbst angelegte Tabellen. Was übertragen wird Die Aufgabe Extratabellen exportieren überträgt zu jeder ausgewählten Tabelle: die Feldstruktur samt Datentypen, damit der Shop die Tabelle passend anlegen kann den vollständigen Inhalt Im Shop entsteht daraus eine Tabelle mit einem eigenen Namensvorsatz, sodass es keine Verwechslung mit den Standardtabellen gibt. Es wird immer der komplette Inhalt übertragen, nicht nur Änderungen. Bei großen Tabellen dauert der Lauf entsprechend und sollte in die Nacht gelegt werden. Enthält eine ausgewählte Tabelle keine Daten, wird sie übersprungen und im Protokoll vermerkt. Wofür man das braucht Typische Fälle: zusätzliche Artikelinformationen aus einem Projektfeld, die im Shop-Template ausgegeben werden sollen eigene Klassifizierungen und Filterlisten Zuordnungstabellen aus der Toolbox, die der Shop für Auswahllisten braucht Die Darstellung im Shop übernimmt das Template. Die Übertragung stellt die Daten nur bereit — was daraus wird, richten unsere Kollegen oder Ihre Agentur im Shop ein. Weiter Kunden