# FINN.ghost Änderungsverlauf

Was sich in FINN.ghost, der Schnittstelle zwischen der SelectLine Warenwirtschaft und Drittsystemen, geändert hat — je Monatsversion ein Kapitel, das Neueste oben.

# Überblick

Dieses Buch hält fest, was sich in FINN.ghost geändert hat — aus Sicht der Anwendung, nicht
aus Sicht der Entwicklung. Je Monatsversion gibt es ein Kapitel, das Neueste steht oben.

## Wie die Versionsnummern zu lesen sind

Die Version steht auf der Startseite von FINN.ghost unten in der Fußzeile. Es gibt zwei
Arten:

| Beispiel | Bedeutung |
| ---------------------- | ----------------------------------------------------------- |
| `26.1.1.260731` | eine **Monatsversion** — der Stand, der als Programmversion ausgeliefert wird |
| `XXX.260817` | ein **Zwischenstand** zwischen zwei Monatsversionen, etwa nach einer Fehlerbehebung |

Die letzten sechs Stellen sind in beiden Fällen ein Datum im Format JJMMTT — `260731` steht
für den 31. Juli 2026.

<p class="callout info">Beginnt Ihre Nummer mit <code>XXX</code>, läuft ein Zwischenstand. Das ist normal, wenn eine Korrektur vor der nächsten Monatsversion eingespielt wurde.</p>

## Die Kapitel

| Kapitel | Vollständige Nummer | Enthält Änderungen bis |
| ------------------ | ------------------- | ----------------------- |
| In Vorbereitung | noch offen | — |
| Version 26.1.6 | `26.1.6.260930` | 1. Oktober 2026 |
| Version 26.1.4 | `26.1.4.260831` | 31. August 2026 |
| Version 26.1.1 | `26.1.1.260731` | 23. Juli 2026 |
| Version 26.1.0 | `26.1.0.260630` | 3. Juli 2026 |
| Version 25.4.8 | `25.4.8.260531` | 1. Juni 2026 |

Ein Kapitel entsteht, sobald eine neue Monatsversion vergeben ist. Bis dahin sammeln sich die
Änderungen unter **In Vorbereitung**; dort steht zu jedem Punkt, in welchem Zwischenstand er
enthalten ist.

## So finden Sie, was für Sie neu ist

1. Version in der Fußseite ablesen, etwa `26.1.0.260630`.
2. Das Kapitel dieser Version suchen.
3. Alle Kapitel **darüber** sind neu für Sie.

<p class="callout success">Beispiel: Steht bei Ihnen 26.1.0, sind die Kapitel <em>Version 26.1.1</em>, <em>Version 26.1.4</em> und <em>Version 26.1.6</em> das, was ein Update bringen würde.</p>

## Was hier nicht steht

Rein interne Änderungen ohne Auswirkung auf die Bedienung sind nicht aufgeführt — Umbauten im
Code, Anpassungen der Entwicklungsumgebung, Korrekturen an Kommentaren.

Aktualisiert wird über das Setup; die Einstellungen bleiben dabei erhalten. Siehe
[Installation und Update](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/installation-und-update)
im Systemhandbuch.

# In Vorbereitung

Änderungen nach Version 26.1.6, die in die nächste Monatsversion eingehen (ab 1. Oktober 2026).

# Pipedrive

## Neu — Deals aus Pipedrive in die SelectLine

- **Neu** (*261016*) — **Pipedrive-Deals als Beleg übernehmen.** Die Einstellung
  *Pipedrive-Deals importieren* war bisher als *Coming Soon* gekennzeichnet und ohne Wirkung.
  Jetzt legt die Aufgabe **Pipedrive-Deals importieren** in der Zeitsteuerung aus einem Deal
  einen Beleg in der SelectLine an — sobald der Deal in einer dafür festgelegten Phase steht.
  So kann der Vertrieb ein Geschäft in Pipedrive bis zur Zusage führen, und in der SelectLine
  entsteht daraus etwa der Auftrag.

So arbeitet der Import:

1. Im neuen **Belegtyp-Mapping (Import)** wird je Pipedrive-Phase festgelegt, welcher Beleg
   in der SelectLine entsteht.
2. Übernommen werden Deals aus diesen Phasen, die an einer Organisation oder Person hängen,
   einen Wert haben und weder verloren noch gelöscht sind. Organisation oder Person müssen aus
   der SelectLine stammen.
3. Der Beleg bekommt die Produkte des Deals als Positionen mit Menge, Preis und Rabatt, dazu
   Währung, erwartetes Abschlussdatum als Liefertermin und einen Belegrabatt, sofern einer
   eingetragen ist. Lieferadresse, Zahlungsbedingung, Projekt und Bestelldatum werden aus den
   Extrafeldern gelesen, die der Beleg-Export füllt.
4. Die **Belegnummer wird in den Deal zurückgeschrieben**. Daran erkennt die Schnittstelle
   den Deal beim nächsten Lauf als übernommen.

<p class="callout info">Voraussetzung ist das Extrafeld für die Belegnummer in der SelectLine. Ohne das Feld bricht der Import ab.</p>

<p class="callout warning">Übernommen wird ein Deal einmal. Ändert er sich danach in Pipedrive, bleibt der Beleg in der SelectLine, wie er ist.</p>

- **Verbessert** (*261016*) — **Das bisherige Belegtyp-Mapping heißt jetzt
  *Belegtyp-Mapping (Export)*.** Es legt wie bisher fest, in welche Phase ein Beleg der
  SelectLine in Pipedrive läuft.

# Version 26.1.6

Vollständige Nummer 26.1.6.260930. Enthält alle Änderungen bis zum 1. Oktober 2026.

# FINN.AI MCP für SelectLine

## Rechnungswesen

- **Neu** — **Der Assistent wertet auf Wunsch das Rechnungswesen
  aus.** Bisher reichte der Zugang nur bis zur Warenwirtschaft; Fragen nach Kontensalden oder
  Buchungen blieben offen. Jetzt liest der Assistent Buchungen und Kontensalden,
  Kostenstellen, Kostenträger und Budgets sowie die Anlagenbuchhaltung — je Wirtschaftsjahr,
  auch im Vergleich zum Vorjahr, und zusammen mit Belegen und offenen Posten der
  Warenwirtschaft.

<p class="callout info">Das Rechnungswesen ist nicht standardmäßig Teil des Zugangs, sondern wird auf Wunsch für die Installation freigeschaltet. Es ist nur lesend: Buchen, Umbuchen und Stornieren bleiben in der SelectLine.</p>

## Anmeldung und Einrichtung

- **Verbessert** — **Der Zugang wird jetzt allein über das Zugriffsgeheimnis
  hergestellt.** Bisher führte die erste Verbindung über eine eigene Anmeldeseite *Zugriff
  auf SelectLine erlauben*, weil die Assistenten keinen anderen Weg anboten. Da sie das
  Geheimnis inzwischen selbst mitschicken können, entfällt diese Seite: Im Assistenten
  werden Adresse und Zugriffsgeheimnis hinterlegt, mehr ist nicht nötig.

<p class="callout warning">Ein bereits eingerichteter Zugang muss nach dem Update einmal neu verbunden werden — diesmal mit dem Zugriffsgeheimnis statt über die Anmeldeseite.</p>

- **Neu** — **Eigener Bereich FINN.MCP in der Oberfläche.** Zugriffsgeheimnis und
  Port stehen jetzt unter *FINN.MCP → Einstellungen*, zusammen mit der Adresse, die im
  Assistenten einzutragen ist.
- **Neu** — **Verschlüsselte Verbindung.** Liegt für die Oberfläche ein Zertifikat
  vor, benutzt der Zugang es mit und spricht HTTPS. Fehlt eines, weist die Oberfläche darauf
  hin, dass die Verbindung unverschlüsselt läuft.

<p class="callout info">Im eigenen Netz genügt eine unverschlüsselte Verbindung. Für einen Zugang aus dem Internet gehört ein Zertifikat hinterlegt — dasselbe, das auch die Oberfläche verwendet.</p>

- **Neu** — **Öffentliche Adresse für Download-Links.** Unter *FINN.MCP →
  Einstellungen* lässt sich eintragen, unter welcher Adresse der Zugang von außen erreichbar
  ist. Nötig ist das nur, wenn ein Reverse-Proxy davorliegt; bleibt das Feld leer, werden
  Adresse und Port aus dem Zertifikat zusammengesetzt.

<p class="callout warning">Ohne öffentliche Adresse gibt es keine Download-Links: Erzeugte Beleg-PDFs liegen dann nur als Datei auf dem Rechner, auf dem FINN.ghost läuft — und auch dort nur bis zum Ablauf der Frist.</p>

- **Verbessert** — **Weniger Werkzeuge, mehr Platz für das Gespräch.** Die zwölf
  Werkzeuge für Kunden, Interessenten und Lieferanten sind zu vier zusammengefasst. Die
  Beschreibung aller Werkzeuge belegt bei jeder Verbindung Platz beim Assistenten; sie ist
  dadurch um ein Fünftel kürzer.

<p class="callout warning">Wer im Assistenten für einzelne Werkzeuge Freigaben eingestellt hat, findet die Werkzeuge für Kunden, Interessenten und Lieferanten unter neuen Namen und muss die Freigaben dort einmal neu setzen.</p>

- **Verbessert** — **Werkzeuge mit deutschen Namen, und weniger
  davon.** Die Werkzeuge heißen jetzt so, wie man sie beschreiben würde — *beleg_anlegen*,
  *beleg_uebergeben*, *artikelpreis_setzen* statt *sl_create_document*, *sl_handover_document*,
  *sl_set_article_price*. Wo der Assistent es anzeigt, steht zusätzlich ein Titel in Klartext
  wie „Beleg übergeben". Die Werkzeuge zum Nachschlagen von Tabellen und Funktionen sind von
  acht auf drei zusammengefasst; insgesamt sind es damit 35, mit Rechnungswesen 37 (bisher 40
  bzw. 42). Microsoft empfiehlt für einen Agenten in Copilot Studio höchstens 25 bis 30.

<p class="callout warning">Alle Werkzeuge haben neue Namen. Wer im Assistenten Freigaben für einzelne Werkzeuge gesetzt oder in Copilot Studio einzelne Werkzeuge abgeschaltet hat, muss das nach dem Update einmal neu einstellen. Sind in Copilot Studio nicht alle Werkzeuge pauschal zugelassen (Schalter *Allow all*), sind die umbenannten Werkzeuge dort zunächst alle aus.</p>

- **Verbessert** — **Hinweis bei veralteter Werkzeugliste.** Manche Assistenten merken sich
  die Werkzeugliste und holen sie nach einem Update nicht von selbst neu, Claude im Browser
  und in der Desktop-App zum Beispiel. Rief der Assistent dann ein Werkzeug unter seinem alten
  Namen auf, kam nur „nicht gefunden" zurück, ohne Hinweis auf die Ursache. Jetzt meldet der
  Zugang, dass die Werkzeugliste veraltet ist, und wie sie sich aktualisieren lässt.

<p class="callout info">Nach diesem Update in Claude unter <em>Einstellungen → Konnektoren</em> beim Konnektor die Tools aktualisieren und danach eine neue Unterhaltung beginnen. Claude Code holt die Liste selbst neu.</p>

## Hilfe und Belege

- **Neu** — **Der Assistent erklärt, was sich über den Zugang erledigen lässt.**
  Die Frage „was kann ich hier eigentlich?" ließ sich bisher nur im Wiki beantworten — also
  nicht dort, wo sie gestellt wird. Jetzt gibt es eine Übersicht im Gespräch: nach Bereichen
  geordnet, mit Beispielsätzen, wie man tatsächlich fragt.
- **Neu** — **Belege als PDF.** Der Assistent kann zu einem Beleg das PDF erzeugen
  und als Link ausgeben. Der Link gilt zeitlich befristet und ist in dieser Zeit ohne
  Anmeldung zu öffnen.

<p class="callout warning">Wer den Link hat, sieht den Beleg. Die Frist ist kurz gehalten, ersetzt aber keine Rechtevergabe — Links gehören nicht in dauerhafte Ablagen.</p>

- **Neu** — **Der Assistent arbeitet mit den Belegarten Ihres Mandanten.** Statt
  einer festen Liste von Belegtypen liest er die Belegarten, die bei Ihnen eingerichtet sind
  — auch eigene wie *Ticketsystem* oder *Bring-In-Service*. Belege einer eigenen Belegart
  ließen sich vorher nicht anlegen, während gleichzeitig Belegtypen angeboten wurden, die es
  im Mandanten gar nicht gibt. Eine neu angelegte Belegart ist sofort benutzbar.
- **Verbessert** — **Auch Belegarten ohne eigene Druckvorlage lassen sich
  drucken.** Der PDF-Druck braucht zwingend eine Druckvorlage. Gibt es für eine Belegart
  keine eigene, greift der Zugang jetzt auf die mitgelieferten Systemformulare zurück;
  bisher kam in diesem Fall gar kein PDF zustande.
- **Verbessert** — **Erzeugte Beleg-PDFs werden nach Ablauf des Links gelöscht.**
  Bisher blieben sie dauerhaft auf dem Rechner liegen, auf dem FINN.ghost läuft — Belege
  von Kunden, die nach Ablauf des Links niemand mehr abholen konnte.
- **Verbessert** — **Belege lassen sich mit der Belegnummer allein ansprechen.**
  Nannte man nur die Belegnummer, las der Zugang deren ersten Buchstaben als Belegart und
  fand den Beleg nicht. Jetzt erkennt er die Belegnummer und ermittelt die Belegart dazu;
  Ändern, Positionen und Löschen prüfen den Beleg außerdem vorab, statt eine allgemeine
  Fehlermeldung der Schnittstelle weiterzugeben.
- **Verbessert** — **Belege einem Projekt zuordnen — mit derselben
  Prüfung wie in der Oberfläche.** Bisher setzte der Assistent die Projektzuordnung direkt,
  ohne zu prüfen, ob Kunde, Preistyp und Währung zum Projekt passen und ob das Projekt noch
  offen ist. Jetzt gelten dieselben Regeln wie in der SelectLine; passt etwas nicht, nennt er
  den Grund, und eine bestehende Zuordnung bleibt erhalten.
- **Neu** — **Belege manuell erledigen.** Einen offenen Beleg
  setzt der Assistent auf *manuell erledigt*.

<p class="callout warning">Wieder öffnen lässt sich ein manuell erledigter Beleg nur in der SelectLine, nicht über den Assistenten.</p>

## Arbeiten mit Daten

- **Verbessert** — **Namen werden unabhängig von der Schreibweise gefunden.**
  SelectLine unterscheidet in seinen Textspalten Groß- und Kleinschreibung. Eine Suche nach
  *mustermax* fand deshalb *MusterMax GmbH* nicht, wenn der Assistent nicht von sich aus
  gegensteuerte. Lesende Abfragen vergleichen jetzt ohne Rücksicht auf die Schreibweise.

<p class="callout info">Beim Ändern von Daten zählt die Schreibweise weiterhin mit — dort entscheidet die Datenbank, nicht der Zugang.</p>

- **Behoben** — **Kürzel aus einem Buchstaben wurden nicht mehr unterschieden.**
  Seit dem Vergleich ohne Rücksicht auf die Schreibweise galten auch einbuchstabige Kürzel
  als gleich, bei denen die Schreibweise etwas bedeutet — in den Lagerbuchungen trennt sie
  etwa Bestand und Bewegung. Auswertungen dazu zählten dadurch ein Vielfaches. Solche Kürzel
  werden jetzt wieder genau verglichen; Namen und Bezeichnungen findet der Assistent weiterhin
  unabhängig von der Schreibweise.
- **Neu** — **Keine doppelt angelegten Kunden, Interessenten und Lieferanten.** Vor
  dem Anlegen prüft der Zugang, ob es schon einen Datensatz mit derselben Firma, demselben
  Namen oder derselben E-Mail-Adresse gibt. Dann wird nicht angelegt, sondern der Assistent
  nennt die Treffer und fragt nach. Bisher legte er eine Firma ein zweites Mal an, wenn seine
  Suche sie nicht gefunden hatte.
- **Verbessert** — **Angaben aus einem Impressum liest der Assistent selbst.**
  Bisher wertete der Zugang das Impressum eines neuen Lieferanten automatisch aus und übernahm
  je Angabe den ersten Treffer auf der Seite — oft den Hoster oder die Webagentur statt des
  Betreibers, ohne dass es auffiel. Jetzt liest der Assistent die Seite, erkennt den Betreiber
  und nennt in seiner Antwort, was er übernommen hat.

<p class="callout info">Dafür braucht der Assistent Zugriff auf das Internet. Hat er keinen, genügt es, den Text des Impressums ins Gespräch zu kopieren.</p>

- **Verbessert** — **Ansprechpartner gleich mit anlegen — jetzt auch bei
  Interessenten und Lieferanten.** Bisher ging das nur beim Anlegen eines Kunden; bei den
  beiden anderen brauchte der Ansprechpartner einen eigenen Schritt.
- **Behoben** — **Ein neuer Einkaufspreis überschrieb den Verkaufspreis.** Wurde bei
  einem Artikel nur der Einkaufspreis gesetzt, übernahm der Zugang ihn auch als
  Verkaufspreis — selbst wenn der Artikel schon einen hatte. Er stand danach zum
  Einkaufspreis im Verkauf. Ein vorhandener Verkaufspreis ändert sich jetzt nur, wenn er
  ausdrücklich genannt wird.
- **Verbessert** — **Der Standardlieferant bleibt beim Verknüpfen eines weiteren
  Lieferanten erhalten.** Bisher wurde jeder neu verknüpfte Lieferant zum Standardlieferanten
  des Artikels, und Bestellvorschläge liefen danach über ihn. Jetzt geschieht das nur, wenn
  der Artikel noch keinen hat oder es ausdrücklich gewünscht ist.
- **Neu** — **Notizen, Telefonate und Wiedervorlagen im
  CRM-Journal.** Der Assistent trägt Gespräche, Telefonate, Besuche und Termine ins Journal
  ein — am Kunden, Interessenten oder Lieferanten, an einem Ansprechpartner, am Beleg oder am
  Projekt, auf Wunsch an mehreren zugleich. Mit Termin und zuständigem Kollegen wird daraus
  eine Wiedervorlage. Bisher ließ sich das Journal über den Zugang nur lesen.
- **Neu** — **Lieferadressen anlegen und ändern.** Zu Kunden,
  Interessenten und Lieferanten legt der Assistent weitere Lieferadressen an, etwa eine
  Baustelle; beim Ändern bleibt alles stehen, was nicht genannt wird.
- **Neu** — **Interessent in einen Kunden wandeln.** Wie in der
  SelectLine: Der neue Kunde übernimmt Adresse, Ansprechpartner und Journal, der Interessent
  wird inaktiv gesetzt. Bisher blieb dem Assistenten nur, einen zweiten Datensatz als Kunden
  anzulegen — ohne die Vorgeschichte des Interessenten.
- **Neu** — **Bestände ein-, aus- und umlagern.** Der Assistent bucht Bestand über eine
  manuelle Lagerung — denselben Beleg, den man in der SelectLine dafür anlegt —, auch mit
  Lagerplätzen, Serien- und Chargennummern und Verfallsdaten. Vor dem Buchen prüft er Lager,
  Lagerplatz und Sperren und fragt nach, was fehlt. Bisher ließ sich Bestand über den Zugang
  nur lesen.

<p class="callout warning">Die Prüfung ist nötig, weil die Schnittstelle der SelectLine nachgiebiger ist als die Oberfläche: Ein Lager, das sie nicht zuordnen kann, bucht sie ohne Fehlermeldung in das Standardlager des Artikels, und Lagersperren beachtet sie nicht. Eine Buchung wirkt sofort; korrigiert wird durch eine Gegenbuchung.</p>

- **Neu** — **Produktbeschreibung beim Anlegen eines Artikels.** Bisher legte der Assistent
  Artikel ohne Langtext an; die Beschreibung war danach von Hand nachzutragen. Jetzt füllt er
  den Langtext nach Möglichkeit gleich mit, formuliert aus der Produktseite, den Angaben des
  Herstellers oder dem, was man ihm dazu sagt. Beim Auslesen einer Produktseite liefert der
  Zugang dafür auch deren Beschreibung mit.

<p class="callout info">Werbesätze des Shops lässt er weg, technische Daten erfindet er nicht. Die Beschreibung bleibt trotzdem ein Entwurf — vor der Freigabe des Artikels lohnt ein Blick darauf.</p>

- **Verbessert** — **Neue Projekte übernehmen Währung und Preistyp
  des Kunden.** Bisher blieben beide Angaben leer, wenn der Assistent ein Projekt anlegte; die
  Belege des Kunden ließen sich einem solchen Projekt anschließend nicht zuordnen, weil die
  Werte nicht übereinstimmten.

- **Verbessert** — **Neu angelegte Datensätze übernehmen die Vorgaben des
  Mandanten.** Legt der Assistent einen Artikel, eine Adresse oder einen Beleg an, werden die
  Standardvorgaben des Mandanten für alle nicht angegebenen Felder mitgezogen — so, wie die
  Warenwirtschaft sie auch bei der Anlage von Hand vorbelegt. Bisher blieben diese Felder
  leer, wenn der Assistent sie nicht ausdrücklich gefüllt hat.
- **Verbessert** — **Vorgeschlagene Artikelnummern zählen zuverlässiger weiter.**
  Die Nummernermittlung verwendet jetzt dieselbe Funktion, mit der auch die Warenwirtschaft
  ihre Nummernkreise fortschreibt. Damit werden Nummern mit Buchstaben richtig weitergezählt;
  bisher ließen sich nur Nummern fortsetzen, die auf Ziffern enden.
- **Behoben** — **Wartungsverträge: Positionen erschienen doppelt.** Gab es zu
  einem Vertrag mehr als eine Rechnung, wurde jede Position mehrfach ausgegeben.
- **Behoben** — **Wartungsverträge: zu niedrige Jahres- und Monatssummen.** Musste
  die Liste gekürzt werden, weil sie zu lang war, rechnete die Zusammenfassung trotzdem nur
  über die gelieferten Zeilen. Statt einer stillschweigend zu niedrigen Summe bleibt sie
  jetzt leer und nennt den Grund.

## Sicherheit und Antworten

- **Behoben** — **Eine Abfrage konnte an der Nur-Lese-Prüfung vorbeikommen.** Die
  Prüfung, die nur lesende Abfragen durchlässt, ließ sich über einen geschickt gesetzten
  Kommentar umgehen — eine schreibende Anweisung wurde dadurch ausgeführt, obwohl der
  Assistent sie ohne Rückfrage starten durfte. Die Prüfung liest den Text jetzt in einem
  Durchgang und erkennt solche Fälle.
- **Verbessert** — **Bilder blähen Antworten nicht mehr auf.** Enthielt eine
  Abfrage eine Bildspalte, konnte eine einzige Zeile die Antwort unbrauchbar groß machen.
  Bildinhalte werden jetzt durch ihre Größenangabe ersetzt, und je Antwort gilt eine
  Obergrenze; wird gekürzt, steht das in der Antwort.
- **Behoben** — **Eine Abfrage des Assistenten konnte andere Module stören.** Der
  Zugang teilte sich die Datenbankverbindungen mit den übrigen Modulen. Eine ungewöhnlich
  formulierte Abfrage konnte eine Verbindung umgestellt zurücklassen; Lager, Shops oder
  Mail2SL fanden auf ihr dann ihre Daten nicht mehr oder arbeiteten in einer nicht
  abgeschlossenen Transaktion weiter. Der Zugang hat jetzt eigene Verbindungen, die nach jeder
  Abfrage zurückgesetzt werden, und weist solche Anweisungen ab.
- **Behoben** — **Abfragen reichen nur noch bis zum eigenen
  Mandanten.** Eine lesende Abfrage konnte über den vollständigen Namen einer Datenbank auch
  andere Mandanten lesen, die auf demselben SQL-Server liegen. Jetzt sind nur noch der eigene
  Mandant und die Benutzerdaten der SelectLine erreichbar, das Rechnungswesen nur, wenn es
  freigeschaltet ist.
- **Verbessert** — **Große Ergebnisse werden schon in der Datenbank begrenzt.**
  Abfragen mit Zwischenergebnissen oder aus mehreren Teilen wurden bisher vollständig geladen
  und erst danach gekürzt — bei großen Tabellen eine unnötige Last für die Anwendung.
- **Verbessert** — **Hilfreichere Fehlermeldungen für den Assistenten.** Bei einem
  falschen Spalten- oder Tabellennamen und bei einer Abfrage, die zu lange läuft, sagt die
  Meldung jetzt, wo er nachsehen oder wie er eingrenzen soll — statt dass er weiter rät.

## Katalog der SelectLine-Daten

- **Verbessert** — **Der Assistent kennt mehr Bereiche der SelectLine.** In den
  hinterlegten Katalog sind weitere Tabellen, Auswertungssichten und Funktionen aufgenommen
  worden, unter anderem zu Kunden, Lieferadressen und Interessenten. Je vollständiger der
  Katalog, desto seltener muss der Assistent raten.
- **Behoben** — **Verweise im Katalog zeigten ins Leere.** Einzelne Verweise
  führten auf Ziele, die es so nicht gibt.
- **Verbessert** — **Die Nachschlagewerke zum Anheften sind gebündelt.** Statt
  sechzehn einzelner Einträge bietet der Zugang je Sammlung einen — im Assistenten ist die
  Liste damit übersichtlich statt seitenlang.

# Shopify

## Makros

- **Behoben** — **Das Makro *Artikel exportieren* wird jetzt
  ausgeführt.** Das Feld unter *Shopify → Einstellungen → Makros* blieb ohne Wirkung: Die
  Schnittstelle griff an dieser Stelle auf die gleichnamige Einstellung des Moduls
  FINN.webshop zu statt auf die eingetragene. Wer bisher kein Makro hinterlegen konnte, kann
  das nun tun.

<p class="callout warning">Ist in beiden Modulen ein Makro eingetragen, läuft beim Shopify-Artikelexport ab sofort das aus den Shopify-Einstellungen. Das lohnt einen Blick, wo FINN.webshop parallel betrieben wird.</p>

## Artikel

- **Behoben** — **Katalogpreise fehlten bei Artikeln mit Varianten.** Wird mit
  Märkten und eigenen Katalogen gearbeitet, blieb der Katalogpreis bei Varianten aus — der
  Preislauf entfernte sogar einen zuvor gesetzten Preis wieder, ohne dass im Protokoll etwas
  davon stand. Bei Artikeln ohne Varianten hat es funktioniert. Katalogpreise werden jetzt
  für jede Variante gesetzt, und ein bestehender Preis wird nur noch dann entfernt, wenn zur
  Preisgruppe und Währung des Katalogs tatsächlich kein Preis gepflegt ist.

<p class="callout info">Was den Preislauf sonst noch stoppt — ein Artikel fehlt im Zwischenspeicher, ein Katalog ist unvollständig eingerichtet —, steht jetzt im Protokoll, statt stillschweigend übergangen zu werden.</p>

- **Neu** — **Die interne Artikelnummer steht als Metafeld im Shop.** Zusätzlich
  zu den bisherigen Feldern wird `_ART_ID` übertragen — die Datensatznummer des Artikels aus
  der SelectLine. Sie bleibt gleich, auch wenn sich die Artikelnummer ändert, und ist damit
  für Auswertungen und angebundene Systeme der verlässlichere Bezug.

## Preise

- **Neu** — **Der UVP lässt sich als eigenes Feld in den Shop übertragen.** Der
  Streichpreis ist in Shopify für den Aktionspreis belegt; ein davon unabhängiger UVP war
  bisher nicht zu übertragen. Auf Wunsch wird jetzt ein Extrafeld des Artikels als UVP
  gelesen und in dessen Metafeld geschrieben — an die Variante, bei Artikeln ohne Varianten
  zusätzlich an das Produkt. Das Theme kann den Wert damit frei ausgeben.

<p class="callout info">Der UVP läuft beim Preisexport mit und bleibt damit auch dann aktuell, wenn sich am Artikel selbst nichts geändert hat. Das Feld muss eine Kommazahl sein; ist es leer oder steht 0 darin, wird nichts übertragen. Welches Extrafeld den UVP führt, richtet der Support ein — eine Maske gibt es dafür nicht.</p>

- **Behoben** — **Preise kamen nicht an allen Varianten einer Artikelnummer an.** Steht
  dieselbe Artikelnummer im Shop an mehreren Varianten — etwa eine je Größe oder in mehreren
  Produkten —, bekam bisher nur eine davon den Preis. Waren mehrere SelectLine-Artikel
  Varianten desselben Produkts, fehlten außerdem die Katalogpreise. Jetzt erhalten alle diese
  Varianten Preis, Streichpreis und Katalogpreise.

## Bestellungen

- **Behoben** — **Der Shopkunde je Bestell-Tag griff nicht.** Die Einstellung, mit der
  Bestellungen anhand eines Tags auf einen eigenen Shopkunden laufen, blieb ohne Wirkung —
  auch wenn der Tag an der Bestellung stand. Jetzt wird sie ausgewertet, auch bei mehreren
  Tags an einer Bestellung.

- **Neu** — **In Shopify entfernte Positionen lassen sich überspringen.** Wird
  eine Bestellung nach dem Eingang in Shopify bearbeitet — eine Position entfernt oder die
  Menge verringert —, bleibt die ursprünglich bestellte Menge an der Position stehen. Bisher
  übernahm FINN.ghost diese ursprüngliche Menge und legte entfernte Positionen mit im Beleg
  an. Auf Wunsch zählt jetzt die verbleibende Menge: Entfernte Positionen werden
  übersprungen, gekürzte mit der verbleibenden Menge angelegt und ein anteiliger Rabatt
  mitgekürzt.

<p class="callout info">Die Einstellung hat keine Maske und wird in der Konfiguration gesetzt — der Support richtet sie ein.</p>

<p class="callout warning">Es greift nur bei Bestellungen, die zum Zeitpunkt des Imports bereits bearbeitet waren; ein bestehender Beleg wird nicht nachträglich angepasst. Zusammen mit der Gutschriftenprüfung ist es nicht vorgesehen — diese braucht die volle Menge im Auftrag, um daraus die Gutschrift zu bilden.</p>

# FINN.lager

## Kommission

- **Neu** — **Die Lagerbestätigung lässt sich abschalten.** Beim
  Kommissionieren war bisher zwingend erst der Lagerplatz und dann der Artikel zu bestätigen.
  Mit der neuen Einstellung *Lagerbestätigung* entfällt auf Wunsch der erste Schritt: Der
  Lagerplatz gilt sofort als bestätigt, gescannt wird nur noch der Artikel. Im
  Auslieferungszustand bleibt die Bestätigung eingeschaltet.

<p class="callout warning">Damit fällt eine der beiden Kontrollen weg. Sinnvoll ist das nur dort, wo der Lagerplatz ohnehin eindeutig ist — etwa in einem Lager ohne Platzverwaltung.</p>

- **Neu** — **Position mit dem Scan des Artikels buchen.** Ist die
  neue Einstellung *Automatische Bestätigung* eingeschaltet, wird eine Position gebucht und
  weitergeschaltet, sobald der Artikel gescannt ist; das Bestätigen von Hand entfällt. Bei
  langen Laufwegen spart das je Position einen Griff zum Bildschirm. Die Einstellung greift
  nur bei Lagerartikeln und nicht, wenn die Menge von Hand einzugeben ist.
- **Behoben** — **Handelsstücklisten: Positionen erschienen
  doppelt.** Glich ein Zubehörartikel einem Bestandteil der Stückliste, tauchte dieser im
  Laufweg zweimal auf.

## Packboard

- **Neu** — **Die Ursprungsbelegart ist einstellbar.** Das
  Packboard ging bisher fest vom Auftrag aus. Über die neue Einstellung *Belegtyp* lässt sich
  eine andere Belegart wählen, von der aus im Versand gearbeitet wird. Der Zielbeleg ist davon
  nicht betroffen — es entsteht weiterhin ein Lieferschein.

## Abholung

- **Neu** — **Den Beleg am Gerät unterschreiben lassen.** Mit der Einstellung *Unterschrift
  ermöglichen* erscheint in der Abholung die Schaltfläche *Unterschreiben*. FINN.lager druckt
  den Beleg mit den aktuellen Positionen, der Kunde unterschreibt auf dem Gerät, und die
  Unterschrift wird auf der letzten Seite platziert — verschieben und in der Größe ändern
  lässt sie sich dabei. Das unterschriebene PDF liegt danach als Journaleintrag
  *Unterschrift* am Beleg. Bisher ließ sich in der Abholung nichts unterschreiben.

<p class="callout info">Gedruckt wird mit dem Druckformular, das für die Abholung hinterlegt ist. Ohne Formular bleibt die Schaltfläche gesperrt. Das Unterschriftsfeld sollte auf der letzten Seite stehen — nur diese wird zum Platzieren angezeigt.</p>

- **Neu** — **Ware zurücknehmen.** Mit der Einstellung *Artikelzugang ermöglichen* steht neben
  *Abgang hinzufügen* die Schaltfläche *Zugang hinzufügen* bereit. Eine solche Position steht
  mit negativer Menge im Beleg und ist in der Liste als *Zugang* gekennzeichnet. Bisher ließen
  sich in der Abholung nur Abgänge erfassen.

<p class="callout warning">Die bisherige Schaltfläche <em>Artikel hinzufügen</em> heißt jetzt <em>Abgang hinzufügen</em>.</p>

## Fertigungslisten-Editor

- **Verbessert** — **Positionen vor dem Ersetzen oder Löschen einzeln abwählen.** Beim
  Ersetzen und Löschen zeigt der Dialog jetzt die betroffenen Positionen, gruppiert nach
  Fertigungsliste und zunächst alle ausgewählt. Bisher galt die Aktion für alle Positionen der
  ausgewählten Listen; wer eine davon ausnehmen wollte, musste die Liste ganz abwählen.
- **Behoben** — **Ausgewählte Unterlisten wurden übergangen.** Wurde im Baum eine
  Fertigungsliste unterhalb der obersten Ebene ausgewählt, blieben ihre Positionen bei der
  Aktion außen vor. Jetzt zählt die Auswahl auf jeder Ebene, und eine Unterliste unter mehreren
  ausgewählten Listen nur einmal.

# Shopware 6

## Artikel

- **Neu** — **Garantiedauer aus der SelectLine übertragen.**
  Shopware kann am Artikel eine Garantie in Monaten führen; bisher war das Feld aus der
  SelectLine nicht zu füllen. Mit der neuen Einstellung *Feld für Garantie in Monaten* wird
  dafür ein Zahlenfeld des Artikels herangezogen — eine der Freien Zahlen oder ein eigenes
  ganzzahliges Feld. Wird das Feld geleert, verschwindet die Angabe auch im Shop wieder.

<p class="callout warning">Shopware kennt dieses Feld erst ab Version 6.7.14. Bei älteren Shops wird die Garantie nicht übertragen, auch wenn ein Feld eingestellt ist.</p>

## Bestand

- **Neu** — **Bestand je Abholmarkt für das Plugin neti Store
  Pickup.** Bisher kam im Shop nur der Gesamtbestand an; die Bestände der einzelnen
  Abholmärkte waren im Shop von Hand zu pflegen. Ist das Plugin installiert, erscheint unter
  *Einstellungen → Lager* die Tabelle **Abholmarkt-Läger (neti Store Pickup)**: Dort wird
  jedem Lager des Shops ein oder mehrere SelectLine-Läger zugeordnet. Deren freier Bestand wird
  summiert und mit den Bestandsaufgaben und der Artikelübertragung an den Abholmarkt
  übertragen.

<p class="callout info">Das Kennzeichen <em>Verfügbar</em> bleibt, wie es im Shop gepflegt ist. Neue Einträge entstehen nur, wenn Bestand da ist, und Shop-Läger ohne Zuordnung fasst FINN.ghost nicht an.</p>

## Preise

- **Verbessert** — **Artikel ohne Staffelpreise bekommen keine
  überflüssige Preisregel mehr.** Bisher wurde zum Preis des Artikels zusätzlich eine
  Preisregel mit demselben Betrag angelegt: Derselbe Wert stand zweimal am Artikel, einmal
  unter *Preise*, einmal unter *Erweiterte Preise*. Mengenstaffeln, Aktions-, Kunden- und
  Preisgruppenpreise werden unverändert als Preisregel übertragen.

<p class="callout info">Bereits übertragene Preisregeln dieser Art verschwinden von selbst, sobald der Artikel das nächste Mal übertragen wird.</p>

- **Behoben** — **Preise mit Gültigkeitszeitraum wurden je nach Shopware-Version
  abgelehnt.** Shopware erwartet Beginn und Ende eines Zeitraums — etwa bei Aktionspreisen —
  ab Version 6.7.6 in einem anderen Format als davor und lehnt das jeweils falsche mit *This
  value is not a valid datetime.* ab. Bisher entschied darüber ein fester Schalter, der nach
  einem Shopware-Update nicht mehr passen konnte. Jetzt fragt die Schnittstelle die Version
  vor jedem Artikelexport beim Shop ab und wählt das Format selbst.

## Bilder

- **Neu** — **Bildtitel und Alternativtext aus der SelectLine übernehmen.** Bisher
  setzte die Schnittstelle beide Texte immer selbst zusammen, aus Herstellerbezeichnung,
  Artikelbezeichnung und Artikelnummer. Mit der neuen Einstellung *Bildtitel und
  Alternativtext aus der SelectLine übernehmen* kommen sie stattdessen vom Bild selbst: die
  Beschreibung wird der Titel, der Zusatz der Alternativtext. Bleibt eines der Felder in der
  SelectLine leer, greift dafür weiter der zusammengesetzte Name.

<p class="callout info">Für Barrierefreiheit und Suchmaschinen ist der Alternativtext der wichtigere der beiden Texte — er soll beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Geänderte Texte gehen beim nächsten Bildexport des Artikels mit; das Bild selbst muss dafür nicht neu geladen werden.</p>

## Bestand und Preise im Shop

- **Neu** — **Änderungen werden im Frontend zeitnah sichtbar.**
  Bisher setzte die Schnittstelle die Indizierung in Shopware während der Übertragung
  grundsätzlich aus. Das beschleunigt große Läufe, hat aber zur Folge, dass Shopware auch
  seinen Frontend-Cache nicht erneuert: Geänderte Bestände und Preise standen im
  Shopware-Backend zwar korrekt, im Shop selbst blieb die alte Seite stehen, bis der Cache
  von Hand geleert wurde. Unter *Shopdaten* steht dafür jetzt das Feld **Indizierung in
  Shopware** mit drei Einstellungen: *Aussetzen* wie bisher, *Über die Warteschlange* und
  *Sofort*. Mit der Warteschlange bleibt die Übertragung schnell, und Shopware zieht Index
  und Cache kurz darauf von selbst nach.

<p class="callout warning">Die Warteschlange setzt voraus, dass im Shop ein Dienst läuft, der sie abarbeitet. Ist nur der Admin-Worker eingerichtet, wird sie lediglich abgearbeitet, solange jemand im Shopware-Backend angemeldet ist.</p>

# FINN.webshop

## Bestellungen

- **Behoben** — **Unvollständige Bestellungen legten leere Kunden an.** Kam aus dem Shop eine
  Bestellung ohne Belegnummer, Belegtyp oder Positionen, entstand dazu trotzdem ein Kunde —
  bei einer leeren Zeile einer ohne Namen. Jetzt wird eine solche Bestellung abgewiesen, bevor
  ein Kunde entsteht, und ein Neukunde ohne Firma und Name wird gar nicht angelegt. Der Grund
  steht im Protokoll.
- **Behoben** — **Neukunden verloren Vorgaben des Shopkunden.** Ein Neukunde aus dem Shop
  übernahm Zahlungsbedingung, Preisverweis und die übrigen Zahlungsdaten des Shopkunden nicht,
  sobald die Bestellung eigene Steuerdaten mitbrachte — dafür aber dessen Shop-Passwort. Jetzt
  bekommt er die Zahlungsdaten des Shopkunden, ergänzt um die Steuerdaten der Bestellung, und
  kein Passwort. Fibukonto und Rechnungsempfänger bleiben beim Shopkunden.

<p class="callout warning">Was am Shopkunden gepflegt ist, bekommt damit jeder Neukunde aus dem Shop — also auch Sperren oder ein Kreditlimit. Den Shopkunden deshalb als reine Vorlage pflegen.</p>

- **Behoben** — **Ein gescheiterter Import ließ Neukunden zurück.** Scheiterte eine Bestellung,
  wurde ein dafür angelegter Interessent nicht wieder entfernt, und ein neuer Kunde stand zu
  diesem Zeitpunkt schon im Shop. Jetzt kommt ein Neukunde erst in den Shop, wenn die
  Bestellung vollständig übernommen ist, und beim Abbruch werden Kunde wie Interessent
  entfernt.

## Belege im Kundenkonto

- **Verbessert** — **Nur noch Belege von Kunden, die im Shop sind.** Der Belegexport übertrug
  bisher die Belege aller Kunden, auch solcher, die im Shop gar nicht angelegt sind und die
  Belege dort nie sehen konnten. Jetzt gelten dieselben Regeln wie für den Kundenexport.
- **Behoben** — **Ein fehlerhafter Beleg hielt den Export auf.** Scheiterte ein Beleg, brach
  der ganze Lauf ab: Die übrigen Belege kamen nicht in den Shop, und der nächste Lauf blieb am
  selben Beleg wieder hängen. Jetzt gehen die übrigen weiter, und der fehlerhafte wird beim
  nächsten Lauf erneut versucht.

# System

## Startseite

- **Verbessert** — **„Was ist neu?" führt in den Änderungsverlauf.** Auf der
  Startseite stand bisher eine eigene, knappe Liste der letzten Änderungen. An ihre Stelle
  tritt ein Verweis auf den vollständigen Änderungsverlauf im Wiki — also auf dieses Buch.

## Update

- **Verbessert** — **Das Setup wartet, bis FINN.ghost beendet ist.** Vor dem Ersetzen der
  Programmdatei hält das Setup jetzt den Dienst unter beiden möglichen Namen an — ältere
  Installationen haben ihn unter einem anderen Namen eingerichtet — und wartet bis zu 30
  Sekunden, bis die Anwendung tatsächlich beendet ist. Bisher konnte ein Update daran
  scheitern, dass die Programmdatei noch in Benutzung war.

## Schnittstelle für Fremdsysteme

Betrifft nur Installationen, in denen die zusätzliche Schnittstelle für Fremdsysteme
eingerichtet ist.

- **Verbessert** — **Angeforderte Rechnungen kommen als PDF an und melden Fehler
  verständlich.** Die Antwort war bisher nicht als PDF gekennzeichnet, sodass manche
  Empfängersysteme sie nicht öffnen konnten. Wird zu einer Anfrage kein Beleg gefunden, kommt
  jetzt eine Meldung darüber zurück statt eines allgemeinen Serverfehlers. Zusätzlich ist die
  Rechnung auch unter dem Pfad *rechnung* abrufbar.

# Version 26.1.4

Vollständige Nummer 26.1.4.260831. Enthält alle Änderungen bis zum 31. August 2026.

# Neu — FINN.AI MCP für SelectLine

Mit **FINN.AI MCP für SelectLine** kann FINN.ghost einem KI-Assistenten einen
kontrollierten Zugang zu Ihren SelectLine-Mandanten bereitstellen. Fragen lassen sich
damit in normaler Sprache stellen —
„Welche offenen Aufträge hat Kunde 10023?", „Welche Wartungsverträge laufen im Oktober aus?"
— und auf Wunsch dürfen auch Daten angelegt werden.

## Was möglich ist

| Bereich | Umfang |
| ----------------- | ---------------------------------------------------------- |
| Auskunft | Artikel, Kunden, Interessenten, Lieferanten, Belege, Projekte, freie CRM-Adressen |
| Verträge | Wartungs- und Serviceverträge eines Kunden samt Positionen |
| Belege | anlegen, ändern, löschen, Positionen pflegen und Nachfolgebelege erzeugen |
| Stammdaten | Kunden, Interessenten, Lieferanten, Artikel und Projekte anlegen und ändern |
| Auswertungen | nach hinterlegten Regeln, damit gleiche Fragen immer gleich beantwortet werden |

Damit der Assistent die richtigen Daten findet, ist ein **beschriebener Katalog der
SelectLine-Tabellen** hinterlegt. Er kann darin nachschlagen, statt zu raten — das ist der
Unterschied zwischen einer brauchbaren und einer erfundenen Antwort.

## Artikel anlegen

Für die Artikelanlage gibt es einzelne, aufeinander aufbauende Schritte statt einer einzigen
Rundum-Anlage. Der Assistent kann damit auch nur einen Teil erledigen — etwa nur den Preis
nachtragen — und meldet nach jedem Schritt, was noch offen ist:

- **Artikelnummer vorschlagen** — aus dem Nummernkreis, und wenn dort keine automatische
  Vergabe eingeschaltet ist, aus dem Muster der bestehenden Nummern.
- **Artikel anlegen** — die **Standardvorgaben des Mandanten** werden für alle nicht
  angegebenen Felder mitgezogen, etwa Dispositionsart und Erfolgskontengruppe. Der Artikel
  entsteht damit so, wie ihn die Warenwirtschaft auch bei manueller Anlage vorbelegt.
- **Preis setzen** — Kalkulation und Verkaufs-Grundpreis.
- **Lieferant zuordnen** — mit Einkaufspreis, Rabatten, Lieferfrist, Mindestbestellmenge und
  Bestell-Losgröße. Ein noch nicht vorhandener Lieferant lässt sich zuvor anlegen.
- **Artikelbild setzen** — wahlweise aus der Adresse einer Bilddatei oder direkt aus der
  Adresse einer Produktseite; das Hauptbild wird dann daraus ermittelt.
- **Produktseite auswerten** — die Seite eines Webshops, Lieferanten oder Herstellers wird
  gelesen und der dort erkannte Preis samt Bild zurückgemeldet, bevor irgendetwas geschrieben
  wird.

<p class="callout success">Damit lässt sich ein neuer Artikel aus einer Lieferanten-Produktseite heraus anlegen, ohne Preis und Bild von Hand zu übernehmen. Was übernommen wird, zeigt der Assistent vorher an.</p>

## Anmeldung

Beim ersten Verbinden öffnet sich eine Seite **Zugriff auf SelectLine erlauben**. Sie nennt
das Programm, das den Zugriff möchte, und verlangt das Zugriffsgeheimnis des Zugangs; erst
danach ist die Verbindung aktiv. Sie lässt sich jederzeit im aufrufenden Programm wieder
trennen.

<p class="callout warning">Ein KI-Assistent arbeitet mit den Rechten des erteilten Zugangs, und dieser Zugang darf auch schreiben. Vor der Freigabe sollte geklärt sein, wer ihn nutzt. Für den Anfang empfiehlt sich ein Testmandant.</p>

<p class="callout info">Der Zugang ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul und standardmäßig nicht aktiv. Für die Einrichtung wenden Sie sich an den Support.</p>

Alles zu Einrichtung und Betrieb steht im eigenen Handbuch
[FINN.AI MCP für SelectLine](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline).

# Pipedrive

Der Schwerpunkt dieser Version. Die Schnittstelle überträgt nicht mehr nur in eine Richtung,
und sie hat zwei neue Datenbereiche bekommen.

## Neu — Leads aus Pipedrive in die SelectLine

Bisher lief die Übertragung nur aus der SelectLine nach Pipedrive. Neu ist der Weg zurück:
Die Aufgabe **Pipedrive-Leads importieren** in der Zeitsteuerung legt aus einem Lead in
Pipedrive einen Beleg in der SelectLine an.

So arbeitet der Import:

1. Es werden nur Leads aus den **Lead-Quellen** übernommen, die in der Konfiguration
   ausgewählt sind. Damit lässt sich steuern, dass etwa nur Webformular-Leads in die
   SelectLine wandern, Messekontakte aber nicht.
2. Der Lead wird der zugehörigen Organisation oder Person zugeordnet. Findet sich weder das
   eine noch das andere, wird er übersprungen und im Protokoll vermerkt.
3. Es entsteht ein Beleg der eingestellten Belegart — vorbelegt ist das Angebot.
4. Die **Belegnummer wird nach Pipedrive zurückgeschrieben**, in ein dort wählbares Feld. Der
   Vertrieb sieht damit am Lead, welcher Beleg daraus geworden ist.

<p class="callout info">Für die Übernahme kann ein Enddatum gesetzt werden. Danach ruht der Import, ohne dass die Konfiguration verloren geht — praktisch für eine befristete Kampagne.</p>

## Neu — Projekte

Die Aufgabe **SelectLine-Projekte exportieren** überträgt Projekte aus der SelectLine nach
Pipedrive. Einstellbar ist,

- **welche Pipedrive-Boards** einbezogen werden und
- **wie die Projektphasen** beider Systeme einander entsprechen.

Die SelectLine-Projektnummer wird in ein wählbares Pipedrive-Feld geschrieben.

Dazu passend: Belege, die zu einem Projekt gehören, übertragen die Projektnummer mit nach
Pipedrive. Damit lässt sich dort auswerten, welcher Umsatz zu welchem Projekt gehört.

## Kontakte und Deals

- **Neu** — Aufgabe **Kontakt-Label erneut exportieren**. Sie schreibt die Label aller
  Kontakte noch einmal nach Pipedrive. Nötig immer dann, wenn in Pipedrive Label nachträglich
  umbenannt oder ergänzt wurden — der normale Abgleich erfasst nur geänderte Kontakte und
  würde die übrigen unangetastet lassen.
- **Neu** — Funktionen zum Entfernen fehlerhaft angelegter Pipedrive-Daten. Damit lassen sich
  Dubletten aus früheren Läufen aufräumen, ohne in Pipedrive von Hand zu suchen.
- **Neu** — **Artikelbilder** können mit zu den Pipedrive-Produkten übertragen werden. Der
  Export lässt sich in der Konfiguration einschalten und läuft dann über die eigene Aufgabe
  **Pipedrive-Produktbilder synchronisieren**.
- **Verbessert** — die Zahlungsbedingung wird an Deals in verständlicher Sprache übergeben
  statt als Schlüsselkürzel.
- **Verbessert** — die Abfrage der letzten Bestellungen eines Kontakts wurde überarbeitet; die
  Angaben am Pipedrive-Kontakt stimmen damit wieder.
- **Behoben** — Fehler beim erneuten Abgleich der Kontakt-Label.
- **Behoben** — falsche Zuordnungen beim Abgleich von SelectLine-Adressen.
- **Behoben** — die Deal-Phase wurde in bestimmten Fällen nicht richtig gesetzt.

## Konfiguration und Protokoll

- **Verbessert** — die gesamte Konfiguration wird beim Speichern geprüft. Fehlerhafte oder
  unvollständige Eingaben werden mit einer verständlichen Meldung abgewiesen, statt später im
  laufenden Abgleich zu scheitern.
- **Verbessert** — die Schnittstelle protokolliert in einen eigenen Bereich. In der
  Protokollansicht lässt sich damit gezielt nach Pipedrive filtern.
- **Verbessert** — die Protokollierung der einzelnen Pipedrive-Aufrufe lässt sich abschalten.
  Sinnvoll im Normalbetrieb; für die Fehlersuche schaltet man sie wieder ein.
- **Behoben** — die Konfiguration wurde in bestimmten Fällen nicht gespeichert.

<p class="callout warning">Der Bildexport ist bewusst abschaltbar: Er verbraucht spürbar mehr des Pipedrive-Kontingents an Schnittstellenaufrufen als der übrige Abgleich. Bei großem Artikelstamm die Aufgabe zunächst außerhalb der Arbeitszeit laufen lassen.</p>

# FINN.lager

- **Behoben** — **Dispositionsboard**: das Board konnte beim Laden mit einer Fehlermeldung
  abbrechen und blieb dann leer.
- **Behoben** — **Fertigungskommission**: Korrektur in der Bereitstellung.
- **Verbessert** — die Hilfe-Verweise aus der Anwendung ins Wiki wurden überarbeitet und
  bebildert. Das Fragezeichen führt jetzt zur passenden Seite der gerade geöffneten Funktion;
  vorher landete man auf der Startseite des Handbuchs und musste selbst weitersuchen.

<p class="callout info">Ein vollständiges Benutzerhandbuch zu FINN.lager gibt es als eigenes Buch im Wiki.</p>

# Shopify und Shopware 6

## Shopify

- **Neu** — **Einkaufskosten** werden auch dann übertragen, wenn dafür keine eigene
  Preisgruppe eingerichtet ist. Verwendet wird dann der letzte Einkaufspreis aus der
  Kalkulation. Bisher blieb das Kostenfeld in Shopify in diesem Fall leer, und
  Deckungsbeitragsauswertungen im Shop liefen ins Leere.
- **Verbessert** — **Trackingnummern** werden immer mit übertragen, sobald ein Versanddatum
  vorliegt. Vorher konnten nachträglich erfasste Sendungsnummern unbeachtet bleiben.
- **Behoben** — Übertragung der Metafelder.

## Shopware 6

- **Verbessert** — **Artikelgruppen werden deutlich schneller angelegt.** Bei großen
  Kategoriebäumen war das bisher der langsamste Teil des Exports.
- **Verbessert** — überarbeitete Einstellungsoberfläche.
- **Behoben** — Artikelexport mit Varianten.
- **Behoben** — Übertragung von Promotionsartikeln.

# Mail2SL und System

## Mail2SL

- **Verbessert** — das **Passwort ist kein Pflichtfeld mehr**. Postfächer, die ohne Passwort
  erreichbar sind — etwa über ein Zertifikat oder im internen Netz — lassen sich damit
  einrichten.
- **Behoben** — Zuordnung von Mitarbeitern und Kunden.
- **Behoben** — Nachrichten, die nur aus einem Anhang bestehen, führten zu einem Fehler und
  wurden nicht abgelegt.

## System

- **Neu** — **Fehler werden wieder per E-Mail versendet.** Bisher geschah das nur, wenn
  zusätzlich ein Versandintervall eingetragen war; fehlte es, blieben Störungen unbemerkt, bis
  jemand ins Protokoll sah.

<p class="callout success">Wer bisher keine Fehler-Mails erhalten hat, obwohl der Versand eingerichtet war, sollte nach dem Update prüfen, ob die Empfängeradresse noch stimmt — es kommt wieder Post.</p>

# Version 26.1.1

Vollständige Nummer 26.1.1.260731. Enthält alle Änderungen bis zum 23. Juli 2026.

# Neu — Zertifikate von Let's Encrypt

FINN.ghost kann sein SSL-Zertifikat selbst bei Let's Encrypt beantragen und automatisch
erneuern. Das ersetzt den bisherigen Weg, ein Zertifikat von Hand zu erstellen und
einzutragen.

## Einrichten

Unter **SelectLine → Einstellungen**:

1. **Domain** und **E-Mail-Adresse** eintragen.
2. **Registrieren** — damit meldet sich die Installation einmalig an.
3. **Zertifikat anfordern** — danach erneuert FINN.ghost von selbst.

Für Testläufe gibt es einen **Test-Modus**, der gegen die Übungsumgebung von Let's Encrypt
arbeitet. Das ist beim Einrichten hilfreich, weil dort keine Mengenbegrenzung greift.

## Mehrere Installationen, ein Zertifikat

Über **Exportieren** entsteht ein Code, der auf einer weiteren FINN.ghost-Installation unter
**Importieren** eingefügt wird. Danach holen sich alle Installationen ihre Zertifikate über
denselben Zugang.

<p class="callout success">Das war bisher der mühsame Teil beim Betrieb mehrerer Installationen: Jede brauchte ihr eigenes, von Hand gepflegtes Zertifikat. Das entfällt.</p>

<p class="callout warning">Der Exportcode enthält den Zugang zur Zertifikatsverwaltung Ihrer Domain. Er gehört nicht in eine E-Mail an Dritte.</p>

Zur Einrichtung siehe
[Zertifikat einrichten](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/zertifikat-einrichten)
im Systemhandbuch.

# FINN.lager

## Neu — Mengen in Fertigungslisten anpassen

Der **Fertigungslisten-Editor** konnte einen Artikel bisher in vielen Fertigungslisten
ersetzen oder daraus entfernen. Neu ist, dessen **Menge** in den ausgewählten Listen gemeinsam
anzupassen — der dritte Fall, der bei einer Änderung am Stücklistenaufbau regelmäßig anfällt.

<p class="callout info">Wie bei den anderen beiden Aktionen gilt: Bereits angelegte Fertigungsaufträge ändern sich nicht, nur die Vorlage.</p>

## Behobene Fehler

| Bereich | Was behoben wurde |
| -------------- | -------------------------------------------------------------- |
| Kommission | beim Übergeben einer Position mit **negativer Menge** brach die Belegübergabe ab; solche Positionen werden nun vorher abgefangen |
| Kommission | nach dem Buchen aus einem **alternativen Lager** sprang die Anzeige zurück auf die erste Position statt an der aktuellen zu bleiben |
| Kommission | **Druckvorlagen** wurden zu einer Position nicht angezeigt |
| Artikelinfo | Korrekturen in der Anzeige |

# Übersetzungen

FINN.translate wurde neu aufgebaut.

## Neu — erweiterter Artikelfilter

Der auffälligste Teil ist der neue Filter, mit dem sich die zu übersetzende Menge eingrenzen
lässt:

- Suche nach **Artikelnummer oder Bezeichnung**, wahlweise *enthält*, *beginnt mit* oder
  *endet mit*
- Auswahl bestimmter **Artikelgruppen**
- Auswahl bestimmter **Sprachen**
- **Nur Artikel ganz ohne Übersetzung** — die Ergänzungsliste nach einem Sortimentszugang

Artikelgruppen haben zudem eine eigene Ansicht bekommen.

<p class="callout info">Vorher war die Auswahl nur über eine einfache Suche möglich. Bei mehreren tausend Artikeln war schwer zu erkennen, was noch offen ist.</p>

# Shopify

## Neu — Marktplatzbestellungen

- Die **Bestellnummer des Marktplatzes** wird für **Amazon, eBay und Kaufland** in ein frei
  wählbares Feld des SelectLine-Belegs geschrieben. Bisher war nur Amazon vorgesehen, und das
  Zielfeld lag fest.
- Auch die **Referenz auf die Shop-Bestellung** landet in einem wählbaren Belegfeld, vorbelegt
  mit *Ihr Auftrag*.

<p class="callout success">Damit lässt sich in der SelectLine nach der Marktplatznummer suchen — nach der Nummer also, die ein Kunde am Telefon nennt.</p>

## Behoben

- **Auftragsnummern von Amazon-Bestellungen** wurden wegen Groß- und Kleinschreibung nicht
  zugeordnet.
- Kundenzuordnung.

# Protokoll, Mail2SL und System

## Protokoll

- **Verbessert** — zu jeder Protokollzeile steht, aus welchem Aufruf sie stammt, welcher Pfad
  betroffen war und welcher Benutzer beteiligt war. Ein Vorgang lässt sich damit
  zusammenhängend nachlesen, statt einzelne Zeilen zusammenzusuchen.
- **Verbessert** — die Protokollansicht filtert nach **Modul** statt nach freiem Text und
  zusätzlich nach Bezeichnungen.
- **Behoben** — derselbe Fehler wurde mehrfach ins Protokoll geschrieben und ließ ein Problem
  größer erscheinen, als es war.

Siehe [Log Informationen](https://wiki.dako-it.com/books/finnghost-systemhandbuch/page/log-informationen)
im Systemhandbuch.

## Mail2SL — doppelte Nachrichten sicherer erkannt

Die Erkennung doppelter Nachrichten vergleicht jetzt Absender, Betreff und Text miteinander,
wobei der Betreff vorher bereinigt wird: Vorsätze wie *Re:*, *AW:*, *WG:* oder *Fwd:* und
abweichende Leerzeichen fallen weg.

<p class="callout info">Dadurch wird die Antwort auf eine bereits abgelegte Nachricht nicht ein zweites Mal ins Journal geschrieben.</p>

Außerdem behoben: die zusammenfassende E-Mail wurde nicht korrekt erzeugt.

## System

- **Behoben** — fehlte einem Benutzer in der SelectLine das **Leserecht auf Mitarbeiter**,
  beendete sich der Dienst. Dieser Fall wird jetzt abgefangen.
- **Behoben** — der **automatische Neustart** nach einem Absturz griff im laufenden Betrieb
  nicht.

## Shopware 6

- **Behoben** — Referenz für Zahlungen über Mollie.

# Version 26.1.0

Vollständige Nummer 26.1.0.260630. Enthält alle Änderungen bis zum 3. Juli 2026.

# Neu — Fehlteillisten in der Fertigungskommission

Der größte Zuwachs dieser Version. Zu einem Produktionsschritt lässt sich jetzt ausgeben,
**was fehlt** — als Tabelle für die Weiterverarbeitung oder als Etiketten.

## Was die Liste enthält

| Angabe | Wofür sie gebraucht wird |
| ------------------------------------- | ------------------------------------- |
| Positionstext, Artikelnummer, Bezeichnung, Mengeneinheit | Identifikation |
| benötigte Menge | was der Schritt braucht |
| bestellte Menge und nächste Lieferung | ist Nachschub schon unterwegs |
| offene Fertigungsaufträge | wird der Artikel selbst gefertigt |
| offene anderweitige Reservierungen | ist der Bestand für frühere Termine verplant |
| fehlende Menge | was tatsächlich fehlt |

<p class="callout success">Die Spalte <em>offene anderweitige Reservierungen</em> ist der eigentliche Gewinn: Sie unterscheidet, ob Material wirklich fehlt oder nur schon für einen anderen Termin vorgesehen ist. Das ist der Unterschied zwischen einer Bestellung und einem Anruf in der Disposition.</p>

## Dokumente am Arbeitsplatz

Zu Verbrauchsartikeln hinterlegte **PDF-Dokumente lassen sich direkt am Arbeitsplatz öffnen**,
etwa Zeichnungen oder Arbeitsanweisungen — sowohl zu fehlenden als auch zu bereits fertigen
Positionen.

## Weiteres

- **Verbessert** — gedruckte Fehlteillisten werden in einem eigenen Ordner abgelegt statt
  zwischen anderen Dateien.

# FINN.lager

## Neu — bestellter Bestand getrennt ausweisen

In der **Artikelinfo** kann der bestellte Bestand in der einfachen Ansicht getrennt vom
verfügbaren Bestand angezeigt werden.

<p class="callout success">Damit ist im Lager die Auskunft „haben wir nicht, aber 40 Stück sind unterwegs" möglich — eine andere Antwort als „haben wir nicht".</p>

## Ältere Android-Geräte laufen wieder

MDE-Geräte mit älteren Browserversionen konnten die Anwendung nicht mehr laden. Das ist
behoben.

<p class="callout danger">Der wichtigste Punkt dieser Version für Lagerbetriebe: Wer MDE-Geräte im Einsatz hat, die sich nach einem Update nicht mehr anmelden ließen, sollte mindestens auf diese Version gehen.</p>

## Weitere Änderungen

- **Verbessert** — **Druckvorlagen** werden zuverlässig nach dem **Standort** des Mitarbeiters
  gefiltert. Vorher konnten Formulare fremder Standorte in der Auswahl auftauchen.
- **Behoben** — Kommission: die Auswahl **alternativer Läger** war auf kleinen Displays nicht
  vollständig bedienbar.
- **Behoben** — **PDF-Dokumente aus dem Journal** ließen sich in Artikelinfo und
  Fertigungskommission nicht öffnen.
- **Behoben** — Konfiguration von **Dispositionsboard** und **Anlieferungsboard**.
- **Behoben** — Anzeige des **Lagerorts** im Menü.

# Shopify

- **Neu** — das Feld für die **Shopkundennummer** ist frei wählbar. Betriebe, die dafür ein
  eigenes Extrafeld führen, müssen sich nicht mehr nach der Vorgabe richten.
- **Neu** — **Sachmerkmale werden auch für Varianten** übertragen, nicht nur für den
  Hauptartikel.
- **Neu** — **Einkaufskosten** von Artikeln werden mit übertragen.
- **Verbessert** — eine einmal gesetzte **Sprachzuordnung lässt sich wieder entfernen**.
  Vorher war eine falsch gesetzte Zuordnung nur mit Hilfe des Supports zu lösen.
- **Verbessert** — Bestellungen können über eine Kennzeichnung **vom Import ausgenommen**
  werden. Nützlich für Testbestellungen und für Bestellungen, die anderweitig abgewickelt
  werden.
- **Verbessert** — die Einstellungsoberfläche wurde neu geordnet.
- **Behoben** — Zuordnung der Lieferbedingungen.

# Pipedrive

- **Neu** — **Artikelbilder** werden übertragen, mit **eigener Aufgabe** in der Zeitsteuerung.
  Der Bildexport hält damit den übrigen Abgleich nicht auf und lässt sich einzeln ein- und
  ausschalten sowie seltener einplanen als die Stammdaten.
- **Neu** — für Synchronisationen kann ein **Enddatum** gesetzt werden.
- **Neu** — zu Organisationen wird eine **E-Mail-Adresse** mit übertragen.
- **Verbessert** — Personen werden nicht mehr angelegt, wenn sie in Pipedrive bereits als
  **Organisation** existieren. Das war eine häufige Quelle für Dubletten.
- **Verbessert** — Verweise ins Wiki in der Konfigurationsoberfläche.
- **Behoben** — **Auswahloptionen für Mehrfachauswahlfelder** wurden nicht vollständig
  übertragen; betroffen war unter anderem die Zuordnung bestellter Produktkategorien.

# Übersetzungen und System

## Übersetzungen — Anpassung an DeepL

DeepL hat seine Schnittstelle umgestellt. Ohne diese Anpassung schlagen Übersetzungen fehl.

<p class="callout danger">Wer FINN.translate nutzt und noch auf einem Stand vor dem 25. Juni 2026 ist, sollte aktualisieren — die alte Adresse wird nicht mehr beantwortet.</p>

## System und Sicherheit

- **Verbessert** — beim Aufbau der Verbindung zwischen Anwendung und Server wird die
  **Anmeldung geprüft**.
- **Verbessert** — nach einem Neustart des Servers **lädt die Anwendung im Browser neu**.
  Damit verschwinden veraltete Zwischenspeicher, die vorher zu unerklärlichen Anzeigefehlern
  führten — Werte, die nicht mehr zum Server passten.
- **Behoben** — Anzeige eingebetteter Inhalte im Tracker.
- **Behoben** — Mail2SL: Betreffzeilen mit Komma.

# Version 25.4.8

Vollständige Nummer 25.4.8.260531. Enthält alle Änderungen bis zum 1. Juni 2026.

# Pipedrive

- **Neu** — **eigener Zeitplan für Produktbilder**, getrennt vom übrigen Artikelabgleich.
- **Neu** — **Enddatum** für Synchronisationen.
- **Verbessert** — vor jedem Schreibvorgang nach Pipedrive werden die Daten geprüft. Fehler
  fallen damit vor der Übertragung auf und nicht erst als abgelehnter Aufruf.
- **Verbessert** — Kontakt-Kennungen in Pipedrive-Organisationen und -Kontakten werden
  ergänzt, wenn der Datensatz über den Namen gefunden wurde.
- **Verbessert** — **Datumsangaben** werden zuverlässiger erkannt.
- **Verbessert** — die Produktsynchronisation bricht bei einem einzelnen fehlerhaften Artikel
  nicht mehr komplett ab.
- **Verbessert** — Pipedrive erscheint mit eigenem Symbol in der Navigation.
- **Behoben** — Erfassung des **Steuersatzes** bei Produkten.

# FINN.lager und Shopify

## FINN.lager

- **Neu** — Fertigungskommission: zu **fertigen Positionen** lassen sich hinterlegte PDFs
  anzeigen.

## Shopify

- **Verbessert** — überarbeitete Einstellungsoberfläche.

<p class="callout info">Dieses Kapitel führt nur die Änderungen ab dem 27. Mai 2026 auf. Für Älteres wenden Sie sich an den Support.</p>