# Version 26.1.7

Vollständige Nummer 26.1.7.261031. Enthält alle Änderungen bis zum 30. Oktober 2026.

# FINN.AI MCP für SelectLine

## Neu — Anmeldung mit dem eigenen SelectLine-Benutzer

- **Neu** — **Jeder meldet sich mit seinem SelectLine-Benutzer an.** Bisher
  teilten sich alle Verbindungen einen Zugriffsschlüssel, und jede Anfrage lief unter dem
  Benutzer, mit dem FINN.ghost selbst an der SelectLine angemeldet ist: mit dessen Rechten,
  unter dessen Kürzel und ohne dass zu erkennen war, wer gefragt hatte. Jetzt öffnet sich beim
  ersten Verbinden im Browser die Seite *Mit SelectLine anmelden*. Danach läuft jede Anfrage
  unter diesem Benutzer: Die SelectLine wendet seine Rechte an, und jede Änderung trägt sein
  Kürzel — auch dort, wo der Zugang an der Schnittstelle der SelectLine vorbei schreibt.
  Voraussetzung ist das Recht auf die SelectLine-API für den Mandanten. Wird der Benutzer in
  der SelectLine gesperrt oder sein Passwort geändert, endet der Zugriff spätestens nach einer
  Stunde.

<p class="callout warning">Mit eigenen Abfragen liest der Assistent weiterhin den ganzen Mandanten, auch was dem angemeldeten Benutzer in der SelectLine verwehrt ist. Das Recht auf die SelectLine-API deshalb mit Bedacht vergeben.</p>

<p class="callout info">Für die Anmeldung mit dem eigenen Benutzer den Connector im Assistenten neu einrichten: dieselbe Adresse, ohne Kopfzeile. Nach 90 Tagen ohne Verbindung ist eine neue Anmeldung im Browser fällig.</p>

- **Verbessert** — **Der API-Schlüssel ist nur noch eine Option.** Bisher war der
  Schlüssel der einzige Zugang und wurde beim ersten Start automatisch erzeugt. Jetzt gibt es
  dafür unter *FINN.MCP → Einstellungen* den Schalter *Anmeldung mit API-Schlüssel erlauben* —
  für Assistenten, die sich nicht im Browser anmelden können. Ausschalten entwertet den
  Schlüssel sofort, erneutes Einschalten erzeugt einen neuen. Anfragen mit dem Schlüssel laufen
  wie bisher unter dem Benutzer von FINN.ghost.

<p class="callout info">Bestehende Installationen behalten ihren Schlüssel; damit eingerichtete Verbindungen laufen nach dem Update ohne Änderung weiter. Bei neuen Installationen ist die Anmeldung mit dem Schlüssel aus.</p>

- **Neu** — **Anmeldung nur im passenden Mandanten.** In welchem Mandanten ein
  Benutzer über die SelectLine-API arbeitet, legt die SelectLine je Benutzer fest. Weicht er
  vom Mandanten des Zugangs ab, weist der Zugang die Anmeldung und jede Anfrage mit einem
  Hinweis ab, wie sich das in der SelectLine richten lässt. Sonst sähe der Assistent in einem
  Mandanten nach und schriebe in den anderen.

## Schreiben

- **Verbessert** — **Freies Schreiben in beliebige Tabellen nur noch nach
  Einschalten.** Bisher konnte der Assistent Zeilen in jede Tabelle des Mandanten einfügen
  und ändern und wählte Tabelle, Felder und Filter dabei selbst — an der Geschäftslogik der
  SelectLine vorbei. So konnten Datensätze entstehen, die in der SelectLine nicht
  zusammenpassen. Jetzt schreibt der Assistent im Standard nur noch über Funktionen, die
  Tabelle und Felder selbst festlegen.

<p class="callout info">Wer das freie Schreiben braucht, schaltet es unter <em>FINN.MCP → Einstellungen</em> ein. Dann zeigt der Assistent vor jedem Schreibvorgang eine Warnung und eine Vorschau — beim Ändern mit der Zahl der betroffenen Zeilen und ihren bisherigen Werten —, und geschrieben wird erst nach ausdrücklicher Zustimmung. Trifft die Änderung beim Ausführen andere Zeilen als in der Vorschau, wird nichts geändert.</p>

- **Behoben** — **Freies Schreiben wies Änderungen an Kunden, Lieferanten und
  Adressen ab.** Die SelectLine ändert dabei im Hintergrund weitere Zeilen mit. Der Zugang
  zählte sie mit, hielt die Änderung deshalb für abweichend von der Vorschau und nahm sie
  zurück. Jetzt zählen nur die Zeilen, die die Änderung selbst trifft.

## Artikel und Belege

- **Neu** — **Bestehende Artikel ändern.** Bisher konnte der Assistent Artikel
  anlegen, aber nicht über eine eigene Funktion ändern. Jetzt setzt er einen Artikel inaktiv
  oder wieder aktiv, hängt ihn in eine andere Artikelgruppe um, korrigiert Bezeichnung, Zusatz
  oder Mengeneinheit und ersetzt die Produktbeschreibung. Alles, was nicht genannt wird, bleibt
  stehen.

<p class="callout info">Die Artikelnummer und ob ein Artikel Lagerartikel ist, ändert der Assistent nicht — beides bleibt der SelectLine vorbehalten. Eine ersetzte Produktbeschreibung verliert eine in der SelectLine gesetzte Formatierung.</p>

- **Neu** — **Artikelgruppen anlegen und ändern.** Bisher ließ sich
  eine neue Artikelgruppe nur in der SelectLine anlegen; der Assistent konnte Artikel lediglich
  bestehenden Gruppen zuordnen. Jetzt legt er Haupt- und Untergruppen an und ändert sie: Bezeichnung,
  Zusatz, Beschreibung, die Extrafelder des Mandanten und die übergeordnete Gruppe. Beim Umhängen
  wandern die Untergruppen mit.

<p class="callout info">Die Nummer gibt der Assistent beim Anlegen vor, eine vorhandene ändert er nicht. Löschen bleibt der SelectLine vorbehalten.</p>

- **Neu** — **Artikel als Varianten zuordnen, neue wie bestehende.**
  Bisher legte der Assistent nur gewöhnliche Artikel an; eine neue Variante musste danach in der
  SelectLine dem Variantenartikel zugeordnet werden. Jetzt ordnet er Artikel mit ihren
  Ausprägungen je Merkmal selbst zu, wie die SelectLine es tut, samt Zusatz wie *Rot, XL*. Das geht
  auch nachträglich: Bestehende Artikel mit Bestand und Belegen fasst er unter einem neuen
  Hauptartikel zu Varianten zusammen, alle in einem Schritt. Doppelte Kombinationen weist er ab.

- **Neu** — **Sachmerkmale anlegen, ändern und am Artikel setzen.**
  Bisher konnte der Assistent Sachmerkmale nur lesen. Jetzt legt er Merkmallisten, Merkmale und
  Ausprägungen an, benennt sie um und nimmt ein Merkmal in weitere Listen auf. Am Artikel ordnet
  er die Merkmalliste zu und setzt je Merkmal die Ausprägungen, auch mehrere. Der Artikel gilt
  danach als geändert, damit die Shops ihn mit seinen Eigenschaften neu übertragen.

<p class="callout warning">Neue Ausprägungen legt der Assistent nur auf ausdrückliche Anweisung an, damit im Shop keine Filterwerte aus Tippfehlern entstehen. Das Umbenennen einer Ausprägung gilt für alle Artikel, die sie tragen.</p>

- **Verbessert** — **Unbekannte Artikelgruppen werden abgewiesen.** Beim Anlegen
  und Ändern eines Artikels prüft der Zugang jetzt, ob es die genannte Artikelgruppe gibt.
  Bisher landete der Artikel auch in einer Gruppe, die im Mandanten nicht existiert.
- **Neu** — **Artikel im Shop aktiv oder inaktiv setzen.** Beim Anlegen und Ändern
  eines Artikels legt der Assistent jetzt auch fest, ob er im Shop aktiv ist. Der Artikel gilt
  danach als geändert, damit die Shops ihn beim nächsten Lauf übertragen.
- **Behoben** — **Preise, Lieferanten und Bilder kamen nicht im Shop an.** Setzte
  der Assistent sie an einem bestehenden Artikel, galt der Artikel danach nicht als geändert,
  und die Shops übertrugen ihn nicht neu.
- **Behoben** — **Lange Artikelnummern wurden abgewiesen.** In Belegpositionen nahm
  der Zugang Artikelnummern mit mehr als 18 Zeichen nicht an, obwohl die SelectLine bis zu 40
  zulässt. Jetzt gelten 40 Zeichen in allen Funktionen.
- **Behoben** — **Zeitangaben lagen eine oder zwei Stunden daneben.** Zeitpunkte,
  die der Assistent beim Anlegen und Ändern von Artikeln, Preisen und Bildern schrieb, standen
  in Weltzeit statt in Ortszeit. Ein Preis, der ab einem bestimmten Tag gelten sollte, begann
  dadurch schon am Vorabend.
- **Neu** — **Alternativpositionen.** Eine Belegposition lässt sich beim Anlegen
  oder nachträglich als Alternativ- bzw. optionale Position kennzeichnen. Sie steht dann im
  Beleg, zählt aber nicht zur Belegsumme. Die Schnittstelle der SelectLine übergeht diese
  Angabe ohne Fehlermeldung; der Zugang setzt sie deshalb selbst und lässt die Belegsumme
  danach neu rechnen.
- **Neu** — **Mehrere Belege in einen übernehmen.** Bisher erzeugte
  der Assistent aus jedem Beleg einen eigenen Nachfolgebeleg; mehrere Bestellungen in einen
  Wareneingang zusammenzufassen, lehnte er ab. Jetzt übernimmt er weitere Belege in einen
  bestehenden, wie die Sammelübergabe der SelectLine — mit Verkettung der Positionen, auch für
  Teilmengen, beim Wareneingang mit Bestandsbuchung. Voraussetzung wie in der SelectLine:
  derselbe Geschäftspartner und dieselbe Zahlungsbedingung.
- **Neu** — **Belege gliedern: Kommentare, Teilsummen,
  Zwischensummen und Seitenwechsel.** Bisher legte der Assistent nur Artikelpositionen an; ein
  Angebot mit Abschnitten musste in der SelectLine nachgegliedert werden. Jetzt legt er auch
  Kommentarzeilen, etwa als Überschrift über einer Gruppe, Teil- und Zwischensummen mit eigener
  Beschriftung und einen Seitenwechsel an. Die Beträge rechnet die SelectLine selbst.

<p class="callout warning">Die Zeilen kommen immer ans Ende des Belegs, weil die Schnittstelle der SelectLine nicht zwischen bestehende Positionen einfügen kann. Ein gegliederter Beleg entsteht deshalb, wenn der Assistent ihn der Reihe nach anlegt. Einen bestehenden Beleg nachträglich zu gliedern, bleibt Sache der SelectLine.</p>

- **Verbessert** — **Summenzeilen werden beim Rechnen nicht
  mitgezählt.** Teilsummen, Zwischensummen und die Gliederungssummen übernommener Belege
  tragen die Summe der Zeilen davor. Eine Auswertung, die über die Belegpositionen summierte,
  konnte sie bisher mitzählen und kam so auf ein Mehrfaches. Der Assistent kennt diese Zeilen
  jetzt und lässt sie dabei aus.
- **Behoben** — **Neue Belegpositionen bekamen die Vorgaben des Mandanten
  nicht.** Die Standardvorgaben für Positionen wurden beim Anlegen nicht nachgetragen, und der
  Assistent erfuhr die Kennung der neuen Position nicht — eine gerade angelegte Position ließ
  sich deshalb nicht direkt weiter bearbeiten.
- **Neu** — **Journaleinträge am Artikel.** Notizen, Telefonate und
  Wiedervorlagen trägt der Assistent jetzt auch ins Journal eines Artikels ein. Bisher ging das
  nur an Geschäftspartnern, Ansprechpartnern, freien Adressen, Belegen und Projekten.
- **Neu** — **Anhänge an Journaleinträgen.** Bisher legte der Assistent nur den
  Text eines Journaleintrags an; Dateien mussten danach in der SelectLine angehängt werden.
  Jetzt hängt er bis zu fünf Dateien an: von einer Netzwerkfreigabe im Firmennetz, über einen
  Link aus dem Internet oder ein gerade erzeugtes Beleg-PDF. FINN.ghost holt sie selbst und
  legt sie dort ab, wo der Mandant seine Journal-Dokumente führt.

<p class="callout info">Eine Datei aus dem Chat lässt sich nicht übergeben, nur ein Pfad oder Link darauf. Von Netzwerkfreigaben liest FINN.ghost mit den Rechten seines Windows-Kontos.</p>

- **Behoben** — **Zeilenumbrüche fehlten in der SelectLine.** Texte, die der
  Assistent schrieb — Journaleinträge, Memotexte, Kopf-, Fuß- und Liefertexte —, erschienen
  in der SelectLine in einer einzigen Zeile, weil deren Eingabefelder nur bei einem
  Windows-Zeilenumbruch umbrechen. Der Zugang schreibt Zeilenumbrüche jetzt so.

## Geschäftspartner

- **Neu** — **Kontengruppe beim Anlegen und Ändern.** Bisher ließ sich die
  Kontengruppe eines Kunden, Lieferanten oder Interessenten nur in der SelectLine setzen. Jetzt
  gibt der Assistent sie mit an. Er prüft sie gegen die Kontengruppen des Mandanten und nennt
  bei einem Fehlgriff die möglichen — die Schnittstelle der SelectLine nähme jeden Wert an.

<p class="callout info">Bestehende Belege behalten ihre Kontengruppe. Die neue gilt für Belege, die danach angelegt werden.</p>

## Ansprechpartner

- **Neu** — **Zweite E-Mail-Adresse.** Beim Anlegen und Ändern
  eines Ansprechpartners lässt sich jetzt auch die zweite E-Mail-Adresse angeben. Bisher kannte
  der Zugang nur eine.
- **Behoben** — **Funktion und Abteilung fehlten an der Person und
  gingen beim Ändern verloren.** Die Schnittstelle der SelectLine speichert Funktion und
  Abteilung nur an der Zuordnung des Ansprechpartners zur Firma. Bei einer Anlage von Hand
  stehen sie zusätzlich an der Person; dort fehlten sie, und der Assistent hielt sie deshalb für
  nicht gespeichert. Außerdem leerte jede Änderung an einem Ansprechpartner Funktion und
  Abteilung an der Person, auch wenn nur die E-Mail-Adresse geändert wurde. Jetzt stehen beide
  an beiden Stellen, und eine Änderung lässt sie stehen.
- **Behoben** — **Neue Ansprechpartner sahen anders aus als von Hand
  angelegte.** An der Zuordnung zur Firma fehlte das Kennzeichen, an dem die SelectLine die
  Hauptfirma eines Ansprechpartners erkennt, und die Standardvorgaben des Mandanten für
  CRM-Adressen, etwa der Status, wurden nicht eingetragen. Jetzt setzt der Zugang beides so wie
  die Oberfläche.

<p class="callout info">Früher über den Assistenten angelegte Ansprechpartner bekommen Funktion, Abteilung und das Kennzeichen der Hauptfirma, sobald sie über den Assistenten das nächste Mal geändert werden. Die Standardvorgaben werden nur bei neu angelegten Ansprechpartnern eingetragen.</p>

## Werkzeuge

- **Verbessert** — **Seltener gebrauchte Funktionen in einem Katalog.**
  Lieferadressen, Ansprechpartner, Verträge, Projekte, freie Adressen, das Wandeln eines
  Interessenten, der Nummernvorschlag sowie Lieferant und Bild am Artikel stehen nicht mehr
  einzeln in der Werkzeugliste. Der Assistent findet sie über das Werkzeug *fachfunktionen* und
  führt sie über *fachfunktion_lesen*, *fachfunktion_anlegen* bzw. *fachfunktion_aendern* aus.
  Die Liste ist damit von 35 auf 25 Werkzeuge geschrumpft — mit Rechnungswesen 27 —, ihre
  Beschreibung um rund ein Viertel kürzer. Microsoft empfiehlt für einen Agenten in Copilot
  Studio höchstens 25 bis 30. Dafür entfällt das Werkzeug mit der Übersicht, was sich über den
  Zugang erledigen lässt.

<p class="callout warning">Wer im Assistenten Freigaben für einzelne Werkzeuge gesetzt oder in Copilot Studio einzelne Werkzeuge abgeschaltet hat, findet die umgezogenen Funktionen dort nicht mehr. Sie lassen sich nur noch gemeinsam freigeben oder abschalten, getrennt danach, ob sie lesen, anlegen oder ändern. Die löschenden Werkzeuge stehen weiter einzeln in der Liste.</p>

<p class="callout info">Ruft ein Assistent mit veralteter Werkzeugliste eine umgezogene Funktion noch unter ihrem alten Namen auf, läuft der Aufruf weiter; der Hinweis auf die veraltete Liste kommt mit dem Ergebnis.</p>

- **Verbessert** — **Hinweis auf eine veraltete Werkzeugliste auch bei geänderten
  Werkzeugen.** Bisher meldete der Zugang die veraltete Liste nur, wenn ein Werkzeug gar nicht
  mehr existierte. Jetzt weist er einen Aufruf auch dann ab, wenn eine Angabe darin entfallen
  ist — statt sie stillschweigend zu übergehen —, und gibt bei ergänzten oder geänderten
  Werkzeugen einen Hinweis mit dem Ergebnis mit.

<p class="callout info">Ergänzte und geänderte Werkzeuge erkennt der Zugang erst bei Assistenten, die ihre Werkzeugliste nach diesem Update einmal abgerufen haben.</p>

## Einstellungen

- **Neu** — **Freies Schreiben in den Einstellungen ein- und
  ausschalten.** Unter *FINN.MCP → Einstellungen* gibt es dafür den Schalter *Freies Schreiben
  in die Datenbank erlauben*. Bisher ließ es sich nur in der Konfiguration einschalten. Der
  Schalter wirkt sofort, ohne Neustart.
- **Verbessert** — **Download-Links ohne eingetragene öffentliche
  Adresse.** Die Links für Beleg-PDFs zeigen jetzt auf die Adresse, unter der der Assistent den
  Zugang aufruft — hinter einem Webserver auf dessen öffentlichen Namen. Bisher war dort die
  öffentliche Adresse einzutragen, sonst zeigten die Links auf den internen Port und waren von
  außen nicht zu öffnen.
- **Verbessert** — **Speichern startet nur noch bei einem neuen
  Port neu.** Bisher stieß jedes Speichern der MCP-Einstellungen einen Neustart an, auch für die
  öffentliche Adresse; alle Module von FINN.ghost standen dafür einige Sekunden still.

## Verbindung

- **Verbessert** — **Keine Sitzung mehr, die abläuft.** Bisher wurde die Sitzung
  nach 30 Minuten ohne Aktivität geschlossen, und nach einem Neustart von FINN.ghost musste der
  Assistent sie erst neu aufbauen. Jetzt steht jede Anfrage für sich: Nach einer langen Pause
  im Gespräch oder nach einem Update geht es direkt weiter, und die Grenze von 50
  gleichzeitigen Verbindungen entfällt.
- **Behoben** — **Umlaute aus Copilot Studio kamen verstümmelt an.** Die Modelle
  hinter Copilot Studio schicken Umlaute gelegentlich als unsichtbares Steuerzeichen mit dem
  Zeichencode dahinter. In einer neu angelegten Bezeichnung stand dann statt *Präsentation*
  ein *Pr*, das unsichtbare Zeichen und *E4sentation*. Der Zugang setzt solche Zeichen jetzt
  wieder zusammen, bevor er etwas prüft oder schreibt.

# Pipedrive

## Neu — Deals aus Pipedrive in die SelectLine

- **Neu** — **Pipedrive-Deals als Beleg übernehmen.** Die Einstellung
  *Pipedrive-Deals importieren* war bisher als *Coming Soon* gekennzeichnet und ohne Wirkung.
  Jetzt legt die Aufgabe **Pipedrive-Deals importieren** in der Zeitsteuerung aus einem Deal
  einen Beleg in der SelectLine an — sobald der Deal in einer dafür festgelegten Phase steht.
  So kann der Vertrieb ein Geschäft in Pipedrive bis zur Zusage führen, und in der SelectLine
  entsteht daraus etwa der Auftrag.

So arbeitet der Import:

1. Im neuen **Belegtyp-Mapping (Import)** wird je Pipedrive-Phase festgelegt, welcher Beleg
   in der SelectLine entsteht.
2. Übernommen werden Deals aus diesen Phasen, die an einer Organisation oder Person hängen,
   einen Wert haben und weder verloren noch gelöscht sind. Organisation oder Person müssen aus
   der SelectLine stammen.
3. Der Beleg bekommt die Produkte des Deals als Positionen mit Menge, Preis und Rabatt, dazu
   Währung, erwartetes Abschlussdatum als Liefertermin und einen Belegrabatt, sofern einer
   eingetragen ist. Lieferadresse, Zahlungsbedingung, Projekt und Bestelldatum werden aus den
   Extrafeldern gelesen, die der Beleg-Export füllt.
4. **Belegtyp und Belegnummer werden in den Deal zurückgeschrieben**. Daran erkennt die
   Schnittstelle den Deal beim nächsten Lauf als übernommen.

<p class="callout info">Voraussetzung ist das <em>Pipedrive-Extrafeld für Belegnummer</em>. Ohne das Feld bricht der Import ab.</p>

<p class="callout warning">Übernommen wird ein Deal einmal. Ändert er sich danach in Pipedrive, bleibt der Beleg in der SelectLine, wie er ist.</p>

- **Verbessert** — **Das bisherige Belegtyp-Mapping heißt jetzt
  *Belegtyp-Mapping (Export)*.** Es legt wie bisher fest, in welche Phase ein Beleg der
  SelectLine in Pipedrive läuft.

## Neu — Kontakte aus Pipedrive in die SelectLine

- **Neu** — **Organisationen und Personen aus Pipedrive werden als Interessent oder
  Ansprechpartner übernommen.** Der Kontaktabgleich lief bisher nur von der SelectLine nach
  Pipedrive; wer in Pipedrive angelegt wurde, fehlte in der SelectLine. Die neue Aufgabe
  *Pipedrive-Kontakte importieren* in der Zeitsteuerung übernimmt alle Organisationen und
  Personen, die noch nicht mit der SelectLine verknüpft sind. Danach lassen sich auch Deals an
  solchen Kontakten als Beleg übernehmen.

So arbeitet der Import:

1. Eine **Organisation** wird als Interessent angelegt. Ausgenommen sind Organisationen aus
   ausgeschlossenen Kundengruppen und solche, die als Privatkunde (B2C) gekennzeichnet sind.
2. Eine **Person an einer Organisation** wird Ansprechpartner der zugehörigen Firma, sobald
   die Organisation verknüpft ist — auch wenn die Verknüpfung erst im selben Lauf entsteht.
3. Eine **Person ohne Organisation** wird als Interessent (Privatperson) angelegt. Ist ein
   Pipedrive-Feld für die Kundenart (B2B/B2C) zugeordnet, geschieht das nur bei Privatkunden.
4. Vor dem Anlegen sucht der Import nach **Dubletten**: über die E-Mail-Adresse, über Name und
   Postleitzahl und bei Firmen auch über die Domain von E-Mail oder Website. Bei einem
   eindeutigen Treffer wird nur verknüpft, nichts neu angelegt. Bei einem unklaren Treffer
   bleibt der Kontakt unangetastet und steht im Protokoll. Personen, deren Name nach einer Firma
   aussieht, werden ebenfalls nicht angelegt.
5. Übernommen werden Name, Anschrift, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Website, Funktion und
   Geburtstag, dazu die Kundengruppe und die Pipedrive-Felder, die im
   *SelectLine-Firmenstammdaten-Mapping (Extrafelder)* bzw. im
   *SelectLine-Personenstammdaten-Mapping (Extrafelder)* zugeordnet sind.
6. Die **SelectLine-CRM-ID wird nach Pipedrive zurückgeschrieben**. Daran erkennen Export und
   Import den Kontakt künftig als verknüpft.

Scheitert ein Kontakt drei Läufe in Folge, setzt der Import ihn aus, bis er in Pipedrive
geändert wird. Liegt die Ursache in den Daten, etwa bei einer unklaren Dublette oder einem
fehlenden Namen, legt FINN.ghost beim Besitzer des Kontakts in Pipedrive eine Aufgabe
*Datensatz prüfen: …* mit dem Grund an.

<p class="callout info">Voraussetzung ist die Zuordnung der SelectLine-CRM-ID in beiden Stammdaten-Mappings — dieselbe Pflichtangabe wie für den Export. Fehlt sie, bricht der Import ab.</p>

<p class="callout warning">Schon der erste Lauf nimmt jede Organisation und Person, die in Pipedrive ohne Verknüpfung zur SelectLine steht, auch ältere Bestände. Ohne zugeordnete Kundenart wird außerdem jede Person ohne Organisation als Interessent angelegt. Vor dem Einschalten der Aufgabe Pipedrive deshalb aufräumen oder die Kundenart zuordnen.</p>

## Kontakte

- **Behoben** — **Geänderte Kontakte kommen wieder in Pipedrive an.** Seit Version
  26.1.4 übertrug *SelectLine-Kontakte exportieren* nur noch Firmen und Ansprechpartner, zu
  denen sich ein Beleg geändert hatte. Eine neue Anschrift oder Telefonnummer allein erreichte
  Pipedrive nicht. Jetzt geht jeder Kontakt mit, der seit dem letzten Lauf geändert wurde.
- **Verbessert** — **Privatkunden kommen als Person nach Pipedrive.** Kunden,
  Interessenten und Lieferanten ohne Firmennamen gehören jetzt fest zum Kontaktexport. Sie
  werden als Person angelegt, mit Kontakt-Label, Erst- und Letztbestelldatum und Umsätzen,
  soweit diese Felder eingerichtet sind. Bisher kamen sie nur nach Pipedrive, wenn sich zu ihnen
  ein Beleg geändert hatte.
- **Verbessert** — **Namensänderungen an Personen werden übertragen.** Bisher behielt
  eine Person in Pipedrive den Namen aus dem ersten Export, auch wenn er in der SelectLine
  korrigiert wurde, etwa nach einer Heirat oder einem Tippfehler.
- **Verbessert** — **Mobilnummern werden als solche gekennzeichnet.** Bisher gingen
  alle Telefonnummern von Personen als geschäftliche Nummer nach Pipedrive. Nummern mit einer
  Mobilfunkvorwahl werden jetzt als Mobilnummer übertragen. Außerdem werden die Nummern
  vereinheitlicht: Leerzeichen, Trennzeichen und Zusätze wie „(priv)“ oder „(0)“ entfallen, aus
  „0049“ wird „+49“. Einträge mit weniger als fünf Ziffern werden nicht übertragen.
- **Behoben** — **Abteilung und Position von Ansprechpartnern werden übertragen.** Wer
  im *SelectLine-Personenstammdaten-Mapping (Extrafelder)* die Abteilung oder Position eines
  Ansprechpartners einem Pipedrive-Feld zugeordnet hatte, sah dort bisher nichts.
- **Verbessert** — **Die Anschrift von Organisationen steht in gewohnter Reihenfolge und
  mit Land in Pipedrive.** Bisher kam sie als „PLZ Ort, Straße“ und ohne Land an. Jetzt lautet
  sie „Straße, PLZ Ort, Land“, das Land ausgeschrieben.

## Umsätze an Kontakten

- **Verbessert** — **Gutschriften mindern die Umsätze an Kontakten vollständig.** Für
  den aktuellen Jahresumsatz, den letzten Jahresumsatz und den Gesamtumsatz zählten bisher nur
  Gutschriften, die direkt auf eine Rechnung verweisen, und zwar im Jahr der Rechnung. Jetzt
  geht jede Gutschrift des Kunden mit ihrem eigenen Datum ein. Belege in Fremdwährung zählen mit
  ihrem Euro-Betrag statt mit dem Betrag in Belegwährung. Außerdem fehlten Rechnungen vom
  31. Dezember, teils auch vom 1. Januar, in der Jahressumme; beide Tage zählen jetzt mit.
- **Neu** — **Der letzte Jahresumsatz lässt sich bis zum gleichen Tag des Vorjahres
  rechnen.** Unter *Übertragung des letzten Jahresumsatzes* gibt es dafür ein neues Häkchen. Ist
  es gesetzt, umfasst der letzte Jahresumsatz die Zeit vom 1. Januar bis zum heutigen Datum des
  Vorjahres und lässt sich so direkt mit dem aktuellen Jahresumsatz vergleichen. Ohne Häkchen
  zählt wie bisher das ganze Vorjahr. Das gilt für Organisationen und Personen.

<p class="callout warning">Nach dem Update ist das Häkchen gesetzt. Wer im Feld für den letzten Jahresumsatz weiter den Umsatz des ganzen Vorjahres sehen will, wählt es ab.</p>

## Deals

- **Neu** — **Gutschriften erscheinen am Deal.** Entsteht in der SelectLine aus einem
  übertragenen Beleg eine Gutschrift, steht sie am Deal als Rabatt „SelectLine-Gutschrift“ mit
  Nummer und Betrag — auch wenn sie weiter hinten in der Belegkette entsteht, etwa aus der
  Rechnung. Der Deal wird dafür auch aktualisiert, wenn sich am Beleg selbst nichts geändert hat.
  Ändert sich die Gutschrift, wird der Rabatt angepasst; Gutschriften, die es nicht mehr gibt,
  entfernt der Export bei der nächsten Aktualisierung des Deals.
- **Verbessert** — **Ein Deal wandert mit der Belegkette durch die Phasen.** Wird in der
  SelectLine aus einem übertragenen Beleg der nächste erzeugt, etwa aus dem Angebot der Auftrag,
  verschiebt der Export den vorhandenen Deal in die Phase des neuen Belegs. Bisher legte er einen
  neuen Deal an und löschte den alten. Was der Vertrieb am alten Deal erfasst hatte — Notizen,
  Aktivitäten, E-Mails —, hing damit an einem gelöschten Deal. Voraussetzung ist, dass beide
  Phasen in derselben Pipeline liegen.
- **Verbessert** — **Deal-Titel und Belegnummern-Feld enthalten den Belegtyp.** Im
  *Pipedrive-Extrafeld für Belegnummer* steht jetzt das Belegtyp-Kürzel vor der Belegnummer. Der
  Titel nennt zusätzlich die Belegart, also „Belegart Kürzel+Nummer - Kunde“; ohne eingerichtetes
  Belegnummern-Feld lautet er „Kürzel+Nummer - Kunde“. Bisher stand an beiden Stellen nur die
  Nummer. Die Zuordnung bleibt damit eindeutig, auch wenn zwei Belegarten dieselbe Nummer
  vergeben.
- **Behoben** — **In Pipedrive gewonnene oder verlorene Deals werden nicht mehr wieder
  geöffnet.** Hatte der Vertrieb einen Deal in Pipedrive als gewonnen oder verloren markiert,
  setzte der nächste Export ihn auf offen zurück, solange der Beleg in der SelectLine noch offen
  war. Jetzt bleibt der Status aus Pipedrive stehen. Gewonnen oder verloren setzt der Export
  weiterhin, wenn der Beleg in der SelectLine erledigt oder storniert ist.
- **Verbessert** — **Bei stornierten Belegen steht ein Verlustgrund am Deal.** Wird ein
  Deal auf verloren gesetzt, weil der Beleg in der SelectLine storniert wurde, steht jetzt
  *SelectLine storniert* als Verlustgrund im Deal. Bisher blieb das Feld leer.
- **Verbessert** — **Deals ohne Kontakt werden nur noch auf Wunsch gelöscht.** Seit
  Version 26.1.4 entfernte *SelectLine-Belege exportieren* bei jedem Lauf alle Deals in den
  Phasen des *Belegtyp-Mapping (Export)*, die weder an einer Organisation noch an einer Person
  hingen — auch solche, die der Vertrieb gerade erst angelegt hatte. Gesteuert wird das jetzt
  über die neue Einstellung *kontaktlose Pipedrive-Deals löschen* unter
  *Beleg-Synchronisation*. Ist sie eingeschaltet, werden nur Deals entfernt, die seit mindestens
  einer Stunde nicht bearbeitet wurden.

<p class="callout warning">Nach dem Update ist die Einstellung aus. Wer das automatische Aufräumen bisher genutzt hat, schaltet sie ein.</p>

## Alle Aufgaben

- **Behoben** — **Der Besitzer in Pipedrive bleibt erhalten.** Bei jeder Aktualisierung
  setzte die Schnittstelle den Besitzer von Organisationen, Personen, Deals, Produkten und
  Projekten auf den Eintrag unter *Standard-Besitzer übertragener SelectLine-Daten in Pipedrive*
  zurück, ohne diesen Eintrag auf den Benutzer des API-Tokens. Eine Umverteilung im Vertrieb
  hielt damit nur bis zum nächsten Lauf. Jetzt wird der Besitzer nur noch beim Anlegen gesetzt.
- **Behoben** — **Änderungen während eines laufenden Abgleichs gehen nicht mehr
  verloren.** Als Zeitpunkt des letzten Abgleichs merkten sich die Aufgaben bisher das Ende des
  Laufs. Was geändert wurde, während ein Lauf noch arbeitete, galt damit als übertragen und wurde
  übersprungen. Jetzt zählt der Start des Laufs. Betroffen waren alle Export-Aufgaben und
  *Pipedrive-Leads importieren*.
- **Behoben** — **Ein gestörter Abruf aus Pipedrive führt nicht mehr zu doppelten
  Datensätzen.** Konnte die Schnittstelle zu Beginn eines Laufs die vorhandenen Daten aus
  Pipedrive nicht abrufen, etwa weil das tägliche Kontingent an Pipedrive-Aufrufen aufgebraucht
  war, arbeitete sie mit einer leeren Liste weiter. Vorhandene Organisationen, Personen und Deals
  wurden dann nicht erkannt und neu angelegt, und der Lauf galt trotzdem als erledigt. Jetzt
  bricht der Lauf ab, schreibt den Fehler ins Protokoll und holt die Änderungen beim nächsten Mal
  nach.

# Shopify

## Bestellungen

- **Behoben** — **Bei mehr als 250 geänderten Bestellungen fehlten welche.** Der
  Bestellimport holte je Lauf höchstens 250 Bestellungen, die sich seit dem letzten Lauf
  geändert hatten. Waren es mehr, etwa nach einer längeren Pause oder bei einer Aktion, blieben
  die übrigen liegen — der nächste Lauf begann trotzdem erst nach diesem Zeitpunkt. Jetzt holt
  der Import alle.
- **Behoben** — **Kurze Störungen bei Shopify brachen den Lauf ab.** Antwortete
  Shopify mit einem Serverfehler oder nicht rechtzeitig, endete der Lauf mit einem Fehler,
  obwohl eine Wiederholung vorgesehen war. Jetzt wartet die Schnittstelle kurz und versucht es
  erneut.
- **Behoben** — **Geschenkkarten senkten die Umsatzsteuer im Beleg.** Ist für die
  Rabattpositionen je Steuersatz ein Erlöskonto eingestellt, bekam die Position der
  Geschenkkarte nachträglich Konto und Steuer der Artikelposition davor. Bei 19 % sank damit die
  Umsatzsteuer des Belegs, obwohl eine Geschenkkarte ein Zahlungsmittel ist. Jetzt behält sie
  die Steuer 0.

<p class="callout warning">Belege, die vorher importiert wurden, bleiben, wie sie sind. Wer Geschenkkarten und Erlöskonten für Rabatte nutzt, prüft die Umsatzsteuer der Belege aus den letzten Wochen.</p>

- **Behoben** — **Der eBay-Name blieb im Nachnamen stehen.** Bei eBay-Bestellungen
  wird der Benutzername von eBay aus dem Nachnamen entfernt. Beim ersten Import kurz nach dem
  Eingang griff das nicht, erst bei einem späteren Neuimport. Jetzt erkennt die Schnittstelle
  eine eBay-Bestellung auch schon beim ersten Import.

# Shopware 6

## Preise

- **Behoben** — **Preise einer Kundenpreisgruppe galten für jeden Besucher.** Die
  Preise einer Kundenpreisgruppe landeten auf einer Preisregel ohne Kundenbedingung und
  wirkten damit für alle Besucher des Shops — bis hin zu Preisen von 0 €. Jetzt hängen sie an
  einer Regel, die nur für Kunden dieser Preisgruppe greift.
- **Behoben** — **Nicht mehr benutzte Preisregeln blieben stehen.** Preisregeln aus
  der SelectLine, die kein Artikel mehr verwendet, wurden nie gelöscht und sammelten sich in
  Shopware an. Jetzt räumt der Artikelexport sie am Ende auf. Regeln, die im Shop angelegt
  wurden, bleiben unberührt.
- **Neu** — **Preisregel auch anlegen, wenn sie dem Grundpreis entspricht.** Seit
  26.1.6 legt die Schnittstelle keine Preisregel mehr an, die nur den Grundpreis wiederholt.
  Manche Themes werten genau diese Regel aber aus, etwa um angemeldeten Händlern neben ihrem
  eigenen Preis die UVP zu zeigen. Mit der neuen Einstellung *Preisregel auch anlegen, wenn sie
  dem Grundpreis entspricht* wird sie wieder übertragen.

<p class="callout info">Die Regel erscheint an einem Artikel erst, wenn er wieder übertragen wird. Damit sie nach dem Einschalten an allen Artikeln steht, einmal alle Artikel exportieren.</p>

## Artikel und Varianten

- **Verbessert** — **Die Hauptvariante ist in allen Verkaufskanälen
  freigegeben.** Die Hauptvariante gilt in allen Verkaufskanälen eines Artikels. Bisher wurde
  die erste aktive Variante nach Artikelnummer genommen, auch wenn sie nur in einem Teil der
  Verkaufskanäle freigegeben war. Jetzt kommen zuerst die Varianten in Frage, die in jedem
  Verkaufskanal des Hauptartikels freigegeben sind.
- **Behoben** — **Verkaufskanäle wurden bei *Nur Bestand, Preis und Varianten
  aktualisieren* nicht abgeglichen.** Wurde bei einem Artikel das Kennzeichen für einen
  Verkaufskanal entfernt, blieb er dort trotzdem sichtbar. Jetzt folgt die Sichtbarkeit auch
  mit dieser Einstellung dem Kennzeichen am Artikel. Verkaufskanäle ohne Zuweisung bleiben so,
  wie sie im Shop gepflegt sind.

## Kunden

- **Neu** — **Kunden müssen nicht mehr an einen Verkaufskanal gebunden werden.**
  Bisher band der Kundenexport jeden Kunden an den Verkaufskanal, über den er übertragen
  wurde. Anmelden konnte er sich danach nur dort, in den übrigen Verkaufskanälen des Shops nicht
  mehr. Mit der neuen Einstellung *Kunden an Verkaufskanal binden* lässt sich das je
  Verkaufskanal abwählen; die Bindung im Shop bleibt dann, wie sie ist.

<p class="callout info">Die Einstellung ist im Standard an. Ohne Eingriff ändert sich also nichts.</p>

- **Behoben** — **Im Shop gelöschte USt-IdNr. und Adresszusätze blieben in der
  SelectLine stehen.** Hatte ein Kunde seine USt-IdNr. oder einen Adresszusatz im Shop
  entfernt, behielt der Kundenstamm den alten Wert, weil ein leeres Feld nicht übertragen
  wurde. Mit der nächsten Bestellung wird das Feld jetzt auch in der SelectLine geleert.
- **Neu** — **USt-IdNr. im Kundenstamm nicht aus dem Shop ändern.** Mit der neuen
  Einstellung *USt-ID im Kundenstamm nicht aus dem Shop ändern* bleiben USt-IdNr.,
  Kontengruppe und das Kennzeichen Privatperson eines bestehenden Kunden so, wie sie in der
  SelectLine gepflegt sind. Eine abweichende USt-IdNr. aus der Bestellung steht dann nur im
  Protokoll.
- **Neu** — **Abweichende Kundendaten im Journal.** Weichen USt-IdNr., Land oder
  Firma einer Bestellung vom bisherigen Kundenstamm ab, steht das jetzt im Protokoll. Bisher
  änderte die Bestellung den Kundenstamm, ohne dass es jemand bemerkte. Mit der neuen
  Einstellung *Abweichende Kundendaten im Journal vermerken* kommt eine Notiz an den Kunden und
  an den Beleg dazu — mit bisherigem und neuem Wert und ob er übernommen wurde. Ist die
  USt-IdNr. betroffen, erinnert die Notiz daran, die Umsatzsteuer im Beleg zu prüfen.
- **Neu** — **Besteller als Ansprechpartner bei Firmenkunden.** Mit der neuen
  Einstellung *Bei Firmenkunden den Besteller als Ansprechpartner anlegen* wird die bestellende
  Person beim Kunden als Ansprechpartner geführt und im Beleg eingetragen. Gibt es dort schon
  einen Ansprechpartner mit derselben E-Mail, wird er aktualisiert statt ein zweites Mal
  angelegt.

## Bestellungen

- **Verbessert** — **Der Beleg bekommt die USt-IdNr. der Bestellung.** Bisher trug
  die SelectLine die USt-IdNr. aus dem Kundenstamm ein, auch wenn in der Bestellung eine andere
  oder keine stand. Beleg und die Steuer, die der Shop berechnet hatte, passten dann nicht
  zusammen. Jetzt steht im Beleg die USt-IdNr. aus der Bestellung.
- **Neu** — **Zusatzfelder der Bestellung in den Beleg.** Fragt der Shop beim
  Bestellen eigene Angaben ab — etwa Kommission, Kostenstelle oder eine Adresse für die
  E-Rechnung —, lassen sich diese Zusatzfelder unter *Belege* je einem Textfeld des Belegs
  zuordnen. Bisher gingen sie beim Import verloren. Zu lange Werte werden auf die Feldlänge
  gekürzt und im Protokoll vermerkt.
- **Neu** — **Kürzel vor der Bestellnummer einstellbar.** In *Ihr Auftrag* steht die
  Shop-Bestellnummer mit dem Vorsatz *sw6_*. Unter *Belege* lässt sich das Kürzel jetzt ändern,
  etwa wenn mehrere Shops in denselben Mandanten importieren.

<p class="callout danger">Das Kürzel nach dem Produktivstart nicht mehr ändern. Belege mit dem alten Kürzel erkennt die Schnittstelle danach nicht mehr: Versand, Rechnung und Zahlungseingang werden für sie nicht mehr an den Shop gemeldet.</p>

- **Neu** — **Lieferadresse immer aus dem Shop übernehmen.** Liefert ein Kunde an
  seine Rechnungsadresse, schickt die Schnittstelle keine Lieferadresse mit, und die
  SelectLine trägt die Standard-Lieferadresse aus dem Kundenstamm ein. Die sieht der Kunde im
  Shop aber nicht: Ändert er dort seine Adresse, etwa nach einem Umzug, ging die Ware weiter an
  die alte Lieferadresse. Mit der neuen Einstellung *Lieferadresse immer aus dem Shop
  übernehmen* unter *Belege* kommt die Lieferadresse immer aus der Bestellung.

<p class="callout warning">Haben Kunden in der SelectLine bewusst eine abweichende Standard-Lieferadresse, geht ihre Ware nach dem Einschalten an die Adresse aus dem Shop. Vorher prüfen, welche Kunden das betrifft.</p>

# FINN.lager

## Kommission

- **Neu** — **Jede Einheit einzeln scannen.** Mit der neuen Einstellung *Jede Einheit
  scannen* muss ein Artikel für jedes Stück gescannt werden: Bei einer Menge von 3 gilt die
  Position erst nach dem dritten Scan als bestätigt, ein Zähler zeigt den Stand. Bisher
  bestätigte ein einziger Scan die ganze Menge. Gezählt wird die noch offene Menge, bei
  teilweise kommissionierten Positionen also nur der Rest.

<p class="callout info">Bei Bruchmengen, etwa 2,5 kg, reicht weiter ein Scan. Die manuelle Mengeneingabe entfällt, solange die Einstellung an ist. Im Auslieferungszustand ist sie aus.</p>

- **Behoben** — **Während einer Buchung ließ sich weiterblättern.** Solange eine
  Position gebucht wurde, waren *Zurück*, *Überspringen* und *Alternativen auswählen* schon
  wieder bedienbar, und *Bestätigen & Weiter* ließ sich ein zweites Mal auslösen. Jetzt sind sie
  gesperrt, bis die Buchung abgeschlossen ist.

## Artikelinfo und Dispositionsboard

- **Neu** — **Artikeltexte als zusätzliche Spalten.** In der Artikelinfo und bei den
  Positionen im Dispositionsboard lassen sich jetzt auch Langtext, Dimensionstext, Bestelltext
  und Infotext des Artikels anzeigen. Bisher standen nur die Felder aus dem Artikel bzw. der
  Belegposition zur Auswahl. Eingestellt wird das in der Konfiguration unter *Zusätzliche
  Informationen* bzw. *Zusätzliche Positionsspalten*.

# Übersetzungen

## Artikel auswählen

- **Neu** — **Artikelliste importieren.** Neben der Auswahl über Artikelgruppen
  und der Suche über alle Artikel gibt es einen dritten Weg: eine Liste von Artikelnummern,
  als CSV-Datei hochgeladen oder direkt aus Excel eingefügt. Trennzeichen und Zeichensatz
  erkennt FINN.translate selbst, die Spalte mit der Artikelnummer meist auch. Auf Wunsch
  werden nur Zeilen mit bestimmten Werten in einer anderen Spalte übernommen — etwa nur die
  als unzureichend gekennzeichneten Übersetzungen. Artikelnummern, die es in der SelectLine
  nicht gibt, werden gemeldet und lassen sich kopieren. Bisher ließ sich eine solche Liste nur
  Artikel für Artikel über die Suche nachbauen.

<p class="callout warning">Nach dem Laden sind alle gefundenen Artikel ausgewählt. Wer nur einen Teil übersetzen will, wählt vor dem Konfigurieren ab — sonst geht die ganze Liste zu DeepL.</p>

- **Verbessert** — **Im erweiterten Filter lässt sich in den Artikelgruppen
  suchen.** Die Auswahl der Gruppen war bisher eine reine Liste zum Durchblättern.
- **Behoben** — **Die Gruppenauswahl auf der Startseite fand Artikelgruppen nicht
  zuverlässig.**

## Übersetzen und importieren

- **Verbessert** — **Große Mengen in Paketen, mit Fortschritt.** Übersetzt und
  importiert wird jetzt in Paketen, und ein Balken zeigt, wie viele Texte übersetzt bzw.
  Artikel übernommen sind. Bisher ging alles in einer einzigen Anfrage: Bei vielen Artikeln
  wurde sie zu groß oder lief in eine Zeitüberschreitung. Ist DeepL kurzzeitig überlastet,
  versucht FINN.translate es nach einer kurzen Pause erneut. Große Ergebnislisten werden
  seitenweise angezeigt.
- **Verbessert** — **Genauere Rückfrage und Abschlussmeldung beim Import.** Die
  Rückfrage nennt jetzt Sprache und Zahl der Artikel und dass nur die übersetzten Felder
  überschrieben werden. Am Ende meldet der Import, wie viele Übersetzungen neu angelegt und wie
  viele aktualisiert wurden und wie viele Artikel nicht gefunden wurden. Bricht er ab, steht in
  der Meldung, wie viele Artikel bereits übernommen sind.
- **Behoben** — **Sonderzeichen als Code in Bezeichnung, Zusatz und Langtext.** Alle
  Texte gingen als HTML zu DeepL. In Feldern ohne HTML kam ein Apostroph deshalb etwa als
  *d&amp;#x27;énergie* zurück statt als *d'énergie*. Jetzt werden nur noch die HTML-Texte als
  HTML übersetzt.

# FINN.webshop

## Artikelgruppen

- **Behoben** — **Preisgruppenpreise fehlten im Shop.** Seit einem Update im März
  2026 übertrug der Gruppenexport nur noch die Artikelgruppen. Weil er die Gruppen im Shop
  vor dem Übertragen vollständig leert, fehlten danach Preisgruppen, Rabattgruppen und
  Mengenrabatte, und die Preisfindung des Shops fand keine Preisgruppenpreise mehr. Jetzt
  gehen alle Gruppen wieder mit. Gruppen zu ignorieren, Freigabe je Gruppe und die Prüfung auf
  eine Bezeichnung gelten wie vorgesehen nur für Artikelgruppen.

## Artikel

- **Behoben** — **Verbindungen zum Shop brachen ab.** Bei manchen Kunden scheiterte
  etwa jede hundertste Verbindung zum Shop nach rund 20 Sekunden — beim Artikelexport bis zu
  einige hundert Mal am Tag. FINN.ghost wich nach einer Viertelsekunde ohne Antwort auf IPv6
  aus, auch wo das im Netz des Kunden nicht eingerichtet ist. Jetzt verbindet es sich über IPv4
  und nutzt eine Verbindung für mehrere Aufrufe.
- **Verbessert** — **Der Export geänderter Artikel macht nach einem Neustart
  weiter.** Bisher begann er nach einem Neustart von FINN.ghost wieder von vorn. Jetzt merkt er
  sich, welche Artikel noch offen sind, und setzt dort fort.