Version 26.1.7

Vollständige Nummer 26.1.7.261031. Enthält alle Änderungen bis zum 30. Oktober 2026.

FINN.AI MCP für SelectLine

Neu — Anmeldung mit dem eigenen SelectLine-Benutzer

Mit eigenen Abfragen liest der Assistent weiterhin den ganzen Mandanten, auch was dem angemeldeten Benutzer in der SelectLine verwehrt ist. Das Recht auf die SelectLine-API deshalb mit Bedacht vergeben.

Für die Anmeldung mit dem eigenen Benutzer den Connector im Assistenten neu einrichten: dieselbe Adresse, ohne Kopfzeile. Nach 90 Tagen ohne Verbindung ist eine neue Anmeldung im Browser fällig.

Bestehende Installationen behalten ihren Schlüssel; damit eingerichtete Verbindungen laufen nach dem Update ohne Änderung weiter. Bei neuen Installationen ist die Anmeldung mit dem Schlüssel aus.

Schreiben

Wer das freie Schreiben braucht, schaltet es unter FINN.MCP → Einstellungen ein. Dann zeigt der Assistent vor jedem Schreibvorgang eine Warnung und eine Vorschau — beim Ändern mit der Zahl der betroffenen Zeilen und ihren bisherigen Werten —, und geschrieben wird erst nach ausdrücklicher Zustimmung. Trifft die Änderung beim Ausführen andere Zeilen als in der Vorschau, wird nichts geändert.

Artikel und Belege

Die Artikelnummer und ob ein Artikel Lagerartikel ist, ändert der Assistent nicht — beides bleibt der SelectLine vorbehalten. Eine ersetzte Produktbeschreibung verliert eine in der SelectLine gesetzte Formatierung.

Die Nummer gibt der Assistent beim Anlegen vor, eine vorhandene ändert er nicht. Löschen bleibt der SelectLine vorbehalten.

Neue Ausprägungen legt der Assistent nur auf ausdrückliche Anweisung an, damit im Shop keine Filterwerte aus Tippfehlern entstehen. Das Umbenennen einer Ausprägung gilt für alle Artikel, die sie tragen.

Die Zeilen kommen immer ans Ende des Belegs, weil die Schnittstelle der SelectLine nicht zwischen bestehende Positionen einfügen kann. Ein gegliederter Beleg entsteht deshalb, wenn der Assistent ihn der Reihe nach anlegt. Einen bestehenden Beleg nachträglich zu gliedern, bleibt Sache der SelectLine.

Eine Datei aus dem Chat lässt sich nicht übergeben, nur ein Pfad oder Link darauf. Von Netzwerkfreigaben liest FINN.ghost mit den Rechten seines Windows-Kontos.

Geschäftspartner

Bestehende Belege behalten ihre Kontengruppe. Die neue gilt für Belege, die danach angelegt werden.

Ansprechpartner

Früher über den Assistenten angelegte Ansprechpartner bekommen Funktion, Abteilung und das Kennzeichen der Hauptfirma, sobald sie über den Assistenten das nächste Mal geändert werden. Die Standardvorgaben werden nur bei neu angelegten Ansprechpartnern eingetragen.

Werkzeuge

Wer im Assistenten Freigaben für einzelne Werkzeuge gesetzt oder in Copilot Studio einzelne Werkzeuge abgeschaltet hat, findet die umgezogenen Funktionen dort nicht mehr. Sie lassen sich nur noch gemeinsam freigeben oder abschalten, getrennt danach, ob sie lesen, anlegen oder ändern. Die löschenden Werkzeuge stehen weiter einzeln in der Liste.

Ruft ein Assistent mit veralteter Werkzeugliste eine umgezogene Funktion noch unter ihrem alten Namen auf, läuft der Aufruf weiter; der Hinweis auf die veraltete Liste kommt mit dem Ergebnis.

Ergänzte und geänderte Werkzeuge erkennt der Zugang erst bei Assistenten, die ihre Werkzeugliste nach diesem Update einmal abgerufen haben.

Einstellungen

Verbindung

Pipedrive

Neu — Deals aus Pipedrive in die SelectLine

So arbeitet der Import:

  1. Im neuen Belegtyp-Mapping (Import) wird je Pipedrive-Phase festgelegt, welcher Beleg in der SelectLine entsteht.
  2. Übernommen werden Deals aus diesen Phasen, die an einer Organisation oder Person hängen, einen Wert haben und weder verloren noch gelöscht sind. Organisation oder Person müssen aus der SelectLine stammen.
  3. Der Beleg bekommt die Produkte des Deals als Positionen mit Menge, Preis und Rabatt, dazu Währung, erwartetes Abschlussdatum als Liefertermin und einen Belegrabatt, sofern einer eingetragen ist. Lieferadresse, Zahlungsbedingung, Projekt und Bestelldatum werden aus den Extrafeldern gelesen, die der Beleg-Export füllt.
  4. Belegtyp und Belegnummer werden in den Deal zurückgeschrieben. Daran erkennt die Schnittstelle den Deal beim nächsten Lauf als übernommen.

Voraussetzung ist das Pipedrive-Extrafeld für Belegnummer. Ohne das Feld bricht der Import ab.

Übernommen wird ein Deal einmal. Ändert er sich danach in Pipedrive, bleibt der Beleg in der SelectLine, wie er ist.

Neu — Kontakte aus Pipedrive in die SelectLine

So arbeitet der Import:

  1. Eine Organisation wird als Interessent angelegt. Ausgenommen sind Organisationen aus ausgeschlossenen Kundengruppen und solche, die als Privatkunde (B2C) gekennzeichnet sind.
  2. Eine Person an einer Organisation wird Ansprechpartner der zugehörigen Firma, sobald die Organisation verknüpft ist — auch wenn die Verknüpfung erst im selben Lauf entsteht.
  3. Eine Person ohne Organisation wird als Interessent (Privatperson) angelegt. Ist ein Pipedrive-Feld für die Kundenart (B2B/B2C) zugeordnet, geschieht das nur bei Privatkunden.
  4. Vor dem Anlegen sucht der Import nach Dubletten: über die E-Mail-Adresse, über Name und Postleitzahl und bei Firmen auch über die Domain von E-Mail oder Website. Bei einem eindeutigen Treffer wird nur verknüpft, nichts neu angelegt. Bei einem unklaren Treffer bleibt der Kontakt unangetastet und steht im Protokoll. Personen, deren Name nach einer Firma aussieht, werden ebenfalls nicht angelegt.
  5. Übernommen werden Name, Anschrift, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Website, Funktion und Geburtstag, dazu die Kundengruppe und die Pipedrive-Felder, die im SelectLine-Firmenstammdaten-Mapping (Extrafelder) bzw. im SelectLine-Personenstammdaten-Mapping (Extrafelder) zugeordnet sind.
  6. Die SelectLine-CRM-ID wird nach Pipedrive zurückgeschrieben. Daran erkennen Export und Import den Kontakt künftig als verknüpft.

Scheitert ein Kontakt drei Läufe in Folge, setzt der Import ihn aus, bis er in Pipedrive geändert wird. Liegt die Ursache in den Daten, etwa bei einer unklaren Dublette oder einem fehlenden Namen, legt FINN.ghost beim Besitzer des Kontakts in Pipedrive eine Aufgabe Datensatz prüfen: … mit dem Grund an.

Voraussetzung ist die Zuordnung der SelectLine-CRM-ID in beiden Stammdaten-Mappings — dieselbe Pflichtangabe wie für den Export. Fehlt sie, bricht der Import ab.

Schon der erste Lauf nimmt jede Organisation und Person, die in Pipedrive ohne Verknüpfung zur SelectLine steht, auch ältere Bestände. Ohne zugeordnete Kundenart wird außerdem jede Person ohne Organisation als Interessent angelegt. Vor dem Einschalten der Aufgabe Pipedrive deshalb aufräumen oder die Kundenart zuordnen.

Kontakte

Umsätze an Kontakten

Nach dem Update ist das Häkchen gesetzt. Wer im Feld für den letzten Jahresumsatz weiter den Umsatz des ganzen Vorjahres sehen will, wählt es ab.

Deals

Nach dem Update ist die Einstellung aus. Wer das automatische Aufräumen bisher genutzt hat, schaltet sie ein.

Alle Aufgaben

Shopify

Bestellungen

Belege, die vorher importiert wurden, bleiben, wie sie sind. Wer Geschenkkarten und Erlöskonten für Rabatte nutzt, prüft die Umsatzsteuer der Belege aus den letzten Wochen.

Shopware 6

Preise

Die Regel erscheint an einem Artikel erst, wenn er wieder übertragen wird. Damit sie nach dem Einschalten an allen Artikeln steht, einmal alle Artikel exportieren.

Artikel und Varianten

Kunden

Die Einstellung ist im Standard an. Ohne Eingriff ändert sich also nichts.

Bestellungen

Das Kürzel nach dem Produktivstart nicht mehr ändern. Belege mit dem alten Kürzel erkennt die Schnittstelle danach nicht mehr: Versand, Rechnung und Zahlungseingang werden für sie nicht mehr an den Shop gemeldet.

Haben Kunden in der SelectLine bewusst eine abweichende Standard-Lieferadresse, geht ihre Ware nach dem Einschalten an die Adresse aus dem Shop. Vorher prüfen, welche Kunden das betrifft.

FINN.lager

Kommission

Bei Bruchmengen, etwa 2,5 kg, reicht weiter ein Scan. Die manuelle Mengeneingabe entfällt, solange die Einstellung an ist. Im Auslieferungszustand ist sie aus.

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