Version 26.1.6 Vollständige Nummer 26.1.6.260930. Enthält alle Änderungen bis zum 1. Oktober 2026. FINN.AI MCP für SelectLine Rechnungswesen Neu — Der Assistent wertet auf Wunsch das Rechnungswesen aus. Bisher reichte der Zugang nur bis zur Warenwirtschaft; Fragen nach Kontensalden oder Buchungen blieben offen. Jetzt liest der Assistent Buchungen und Kontensalden, Kostenstellen, Kostenträger und Budgets sowie die Anlagenbuchhaltung — je Wirtschaftsjahr, auch im Vergleich zum Vorjahr, und zusammen mit Belegen und offenen Posten der Warenwirtschaft. Das Rechnungswesen ist nicht standardmäßig Teil des Zugangs, sondern wird auf Wunsch für die Installation freigeschaltet. Es ist nur lesend: Buchen, Umbuchen und Stornieren bleiben in der SelectLine. Anmeldung und Einrichtung Verbessert — Der Zugang wird jetzt allein über das Zugriffsgeheimnis hergestellt. Bisher führte die erste Verbindung über eine eigene Anmeldeseite Zugriff auf SelectLine erlauben, weil die Assistenten keinen anderen Weg anboten. Da sie das Geheimnis inzwischen selbst mitschicken können, entfällt diese Seite: Im Assistenten werden Adresse und Zugriffsgeheimnis hinterlegt, mehr ist nicht nötig. Ein bereits eingerichteter Zugang muss nach dem Update einmal neu verbunden werden — diesmal mit dem Zugriffsgeheimnis statt über die Anmeldeseite. Neu — Eigener Bereich FINN.MCP in der Oberfläche. Zugriffsgeheimnis und Port stehen jetzt unter FINN.MCP → Einstellungen, zusammen mit der Adresse, die im Assistenten einzutragen ist. Neu — Verschlüsselte Verbindung. Liegt für die Oberfläche ein Zertifikat vor, benutzt der Zugang es mit und spricht HTTPS. Fehlt eines, weist die Oberfläche darauf hin, dass die Verbindung unverschlüsselt läuft. Im eigenen Netz genügt eine unverschlüsselte Verbindung. Für einen Zugang aus dem Internet gehört ein Zertifikat hinterlegt — dasselbe, das auch die Oberfläche verwendet. Neu — Öffentliche Adresse für Download-Links. Unter FINN.MCP → Einstellungen lässt sich eintragen, unter welcher Adresse der Zugang von außen erreichbar ist. Nötig ist das nur, wenn ein Reverse-Proxy davorliegt; bleibt das Feld leer, werden Adresse und Port aus dem Zertifikat zusammengesetzt. Ohne öffentliche Adresse gibt es keine Download-Links: Erzeugte Beleg-PDFs liegen dann nur als Datei auf dem Rechner, auf dem FINN.ghost läuft — und auch dort nur bis zum Ablauf der Frist. Verbessert — Weniger Werkzeuge, mehr Platz für das Gespräch. Die zwölf Werkzeuge für Kunden, Interessenten und Lieferanten sind zu vier zusammengefasst. Die Beschreibung aller Werkzeuge belegt bei jeder Verbindung Platz beim Assistenten; sie ist dadurch um ein Fünftel kürzer. Wer im Assistenten für einzelne Werkzeuge Freigaben eingestellt hat, findet die Werkzeuge für Kunden, Interessenten und Lieferanten unter neuen Namen und muss die Freigaben dort einmal neu setzen. Verbessert — Werkzeuge mit deutschen Namen, und weniger davon. Die Werkzeuge heißen jetzt so, wie man sie beschreiben würde — beleg_anlegen, beleg_uebergeben, artikelpreis_setzen statt sl_create_document, sl_handover_document, sl_set_article_price. Wo der Assistent es anzeigt, steht zusätzlich ein Titel in Klartext wie „Beleg übergeben". Die Werkzeuge zum Nachschlagen von Tabellen und Funktionen sind von acht auf drei zusammengefasst; insgesamt sind es damit 35, mit Rechnungswesen 37 (bisher 40 bzw. 42). Microsoft empfiehlt für einen Agenten in Copilot Studio höchstens 25 bis 30. Alle Werkzeuge haben neue Namen. Wer im Assistenten Freigaben für einzelne Werkzeuge gesetzt oder in Copilot Studio einzelne Werkzeuge abgeschaltet hat, muss das nach dem Update einmal neu einstellen. Sind in Copilot Studio nicht alle Werkzeuge pauschal zugelassen (Schalter *Allow all*), sind die umbenannten Werkzeuge dort zunächst alle aus. Verbessert — Hinweis bei veralteter Werkzeugliste. Manche Assistenten merken sich die Werkzeugliste und holen sie nach einem Update nicht von selbst neu, Claude im Browser und in der Desktop-App zum Beispiel. Rief der Assistent dann ein Werkzeug unter seinem alten Namen auf, kam nur „nicht gefunden" zurück, ohne Hinweis auf die Ursache. Jetzt meldet der Zugang, dass die Werkzeugliste veraltet ist, und wie sie sich aktualisieren lässt. Nach diesem Update in Claude unter Einstellungen → Konnektoren beim Konnektor die Tools aktualisieren und danach eine neue Unterhaltung beginnen. Claude Code holt die Liste selbst neu. Hilfe und Belege Neu — Der Assistent erklärt, was sich über den Zugang erledigen lässt. Die Frage „was kann ich hier eigentlich?" ließ sich bisher nur im Wiki beantworten — also nicht dort, wo sie gestellt wird. Jetzt gibt es eine Übersicht im Gespräch: nach Bereichen geordnet, mit Beispielsätzen, wie man tatsächlich fragt. Neu — Belege als PDF. Der Assistent kann zu einem Beleg das PDF erzeugen und als Link ausgeben. Der Link gilt zeitlich befristet und ist in dieser Zeit ohne Anmeldung zu öffnen. Wer den Link hat, sieht den Beleg. Die Frist ist kurz gehalten, ersetzt aber keine Rechtevergabe — Links gehören nicht in dauerhafte Ablagen. Neu — Der Assistent arbeitet mit den Belegarten Ihres Mandanten. Statt einer festen Liste von Belegtypen liest er die Belegarten, die bei Ihnen eingerichtet sind — auch eigene wie Ticketsystem oder Bring-In-Service. Belege einer eigenen Belegart ließen sich vorher nicht anlegen, während gleichzeitig Belegtypen angeboten wurden, die es im Mandanten gar nicht gibt. Eine neu angelegte Belegart ist sofort benutzbar. Verbessert — Auch Belegarten ohne eigene Druckvorlage lassen sich drucken. Der PDF-Druck braucht zwingend eine Druckvorlage. Gibt es für eine Belegart keine eigene, greift der Zugang jetzt auf die mitgelieferten Systemformulare zurück; bisher kam in diesem Fall gar kein PDF zustande. Verbessert — Erzeugte Beleg-PDFs werden nach Ablauf des Links gelöscht. Bisher blieben sie dauerhaft auf dem Rechner liegen, auf dem FINN.ghost läuft — Belege von Kunden, die nach Ablauf des Links niemand mehr abholen konnte. Verbessert — Belege lassen sich mit der Belegnummer allein ansprechen. Nannte man nur die Belegnummer, las der Zugang deren ersten Buchstaben als Belegart und fand den Beleg nicht. Jetzt erkennt er die Belegnummer und ermittelt die Belegart dazu; Ändern, Positionen und Löschen prüfen den Beleg außerdem vorab, statt eine allgemeine Fehlermeldung der Schnittstelle weiterzugeben. Verbessert — Belege einem Projekt zuordnen — mit derselben Prüfung wie in der Oberfläche. Bisher setzte der Assistent die Projektzuordnung direkt, ohne zu prüfen, ob Kunde, Preistyp und Währung zum Projekt passen und ob das Projekt noch offen ist. Jetzt gelten dieselben Regeln wie in der SelectLine; passt etwas nicht, nennt er den Grund, und eine bestehende Zuordnung bleibt erhalten. Neu — Belege manuell erledigen. Einen offenen Beleg setzt der Assistent auf manuell erledigt. Wieder öffnen lässt sich ein manuell erledigter Beleg nur in der SelectLine, nicht über den Assistenten. Arbeiten mit Daten Verbessert — Namen werden unabhängig von der Schreibweise gefunden. SelectLine unterscheidet in seinen Textspalten Groß- und Kleinschreibung. Eine Suche nach mustermax fand deshalb MusterMax GmbH nicht, wenn der Assistent nicht von sich aus gegensteuerte. Lesende Abfragen vergleichen jetzt ohne Rücksicht auf die Schreibweise. Beim Ändern von Daten zählt die Schreibweise weiterhin mit — dort entscheidet die Datenbank, nicht der Zugang. Behoben — Kürzel aus einem Buchstaben wurden nicht mehr unterschieden. Seit dem Vergleich ohne Rücksicht auf die Schreibweise galten auch einbuchstabige Kürzel als gleich, bei denen die Schreibweise etwas bedeutet — in den Lagerbuchungen trennt sie etwa Bestand und Bewegung. Auswertungen dazu zählten dadurch ein Vielfaches. Solche Kürzel werden jetzt wieder genau verglichen; Namen und Bezeichnungen findet der Assistent weiterhin unabhängig von der Schreibweise. Neu — Keine doppelt angelegten Kunden, Interessenten und Lieferanten. Vor dem Anlegen prüft der Zugang, ob es schon einen Datensatz mit derselben Firma, demselben Namen oder derselben E-Mail-Adresse gibt. Dann wird nicht angelegt, sondern der Assistent nennt die Treffer und fragt nach. Bisher legte er eine Firma ein zweites Mal an, wenn seine Suche sie nicht gefunden hatte. Verbessert — Angaben aus einem Impressum liest der Assistent selbst. Bisher wertete der Zugang das Impressum eines neuen Lieferanten automatisch aus und übernahm je Angabe den ersten Treffer auf der Seite — oft den Hoster oder die Webagentur statt des Betreibers, ohne dass es auffiel. Jetzt liest der Assistent die Seite, erkennt den Betreiber und nennt in seiner Antwort, was er übernommen hat. Dafür braucht der Assistent Zugriff auf das Internet. Hat er keinen, genügt es, den Text des Impressums ins Gespräch zu kopieren. Verbessert — Ansprechpartner gleich mit anlegen — jetzt auch bei Interessenten und Lieferanten. Bisher ging das nur beim Anlegen eines Kunden; bei den beiden anderen brauchte der Ansprechpartner einen eigenen Schritt. Behoben — Ein neuer Einkaufspreis überschrieb den Verkaufspreis. Wurde bei einem Artikel nur der Einkaufspreis gesetzt, übernahm der Zugang ihn auch als Verkaufspreis — selbst wenn der Artikel schon einen hatte. Er stand danach zum Einkaufspreis im Verkauf. Ein vorhandener Verkaufspreis ändert sich jetzt nur, wenn er ausdrücklich genannt wird. Verbessert — Der Standardlieferant bleibt beim Verknüpfen eines weiteren Lieferanten erhalten. Bisher wurde jeder neu verknüpfte Lieferant zum Standardlieferanten des Artikels, und Bestellvorschläge liefen danach über ihn. Jetzt geschieht das nur, wenn der Artikel noch keinen hat oder es ausdrücklich gewünscht ist. Neu — Notizen, Telefonate und Wiedervorlagen im CRM-Journal. Der Assistent trägt Gespräche, Telefonate, Besuche und Termine ins Journal ein — am Kunden, Interessenten oder Lieferanten, an einem Ansprechpartner, am Beleg oder am Projekt, auf Wunsch an mehreren zugleich. Mit Termin und zuständigem Kollegen wird daraus eine Wiedervorlage. Bisher ließ sich das Journal über den Zugang nur lesen. Neu — Lieferadressen anlegen und ändern. Zu Kunden, Interessenten und Lieferanten legt der Assistent weitere Lieferadressen an, etwa eine Baustelle; beim Ändern bleibt alles stehen, was nicht genannt wird. Neu — Interessent in einen Kunden wandeln. Wie in der SelectLine: Der neue Kunde übernimmt Adresse, Ansprechpartner und Journal, der Interessent wird inaktiv gesetzt. Bisher blieb dem Assistenten nur, einen zweiten Datensatz als Kunden anzulegen — ohne die Vorgeschichte des Interessenten. Neu — Bestände ein-, aus- und umlagern. Der Assistent bucht Bestand über eine manuelle Lagerung — denselben Beleg, den man in der SelectLine dafür anlegt —, auch mit Lagerplätzen, Serien- und Chargennummern und Verfallsdaten. Vor dem Buchen prüft er Lager, Lagerplatz und Sperren und fragt nach, was fehlt. Bisher ließ sich Bestand über den Zugang nur lesen. Die Prüfung ist nötig, weil die Schnittstelle der SelectLine nachgiebiger ist als die Oberfläche: Ein Lager, das sie nicht zuordnen kann, bucht sie ohne Fehlermeldung in das Standardlager des Artikels, und Lagersperren beachtet sie nicht. Eine Buchung wirkt sofort; korrigiert wird durch eine Gegenbuchung. Neu — Produktbeschreibung beim Anlegen eines Artikels. Bisher legte der Assistent Artikel ohne Langtext an; die Beschreibung war danach von Hand nachzutragen. Jetzt füllt er den Langtext nach Möglichkeit gleich mit, formuliert aus der Produktseite, den Angaben des Herstellers oder dem, was man ihm dazu sagt. Beim Auslesen einer Produktseite liefert der Zugang dafür auch deren Beschreibung mit. Werbesätze des Shops lässt er weg, technische Daten erfindet er nicht. Die Beschreibung bleibt trotzdem ein Entwurf — vor der Freigabe des Artikels lohnt ein Blick darauf. Verbessert — Neue Projekte übernehmen Währung und Preistyp des Kunden. Bisher blieben beide Angaben leer, wenn der Assistent ein Projekt anlegte; die Belege des Kunden ließen sich einem solchen Projekt anschließend nicht zuordnen, weil die Werte nicht übereinstimmten. Verbessert — Neu angelegte Datensätze übernehmen die Vorgaben des Mandanten. Legt der Assistent einen Artikel, eine Adresse oder einen Beleg an, werden die Standardvorgaben des Mandanten für alle nicht angegebenen Felder mitgezogen — so, wie die Warenwirtschaft sie auch bei der Anlage von Hand vorbelegt. Bisher blieben diese Felder leer, wenn der Assistent sie nicht ausdrücklich gefüllt hat. Verbessert — Vorgeschlagene Artikelnummern zählen zuverlässiger weiter. Die Nummernermittlung verwendet jetzt dieselbe Funktion, mit der auch die Warenwirtschaft ihre Nummernkreise fortschreibt. Damit werden Nummern mit Buchstaben richtig weitergezählt; bisher ließen sich nur Nummern fortsetzen, die auf Ziffern enden. Behoben — Wartungsverträge: Positionen erschienen doppelt. Gab es zu einem Vertrag mehr als eine Rechnung, wurde jede Position mehrfach ausgegeben. Behoben — Wartungsverträge: zu niedrige Jahres- und Monatssummen. Musste die Liste gekürzt werden, weil sie zu lang war, rechnete die Zusammenfassung trotzdem nur über die gelieferten Zeilen. Statt einer stillschweigend zu niedrigen Summe bleibt sie jetzt leer und nennt den Grund. Sicherheit und Antworten Behoben — Eine Abfrage konnte an der Nur-Lese-Prüfung vorbeikommen. Die Prüfung, die nur lesende Abfragen durchlässt, ließ sich über einen geschickt gesetzten Kommentar umgehen — eine schreibende Anweisung wurde dadurch ausgeführt, obwohl der Assistent sie ohne Rückfrage starten durfte. Die Prüfung liest den Text jetzt in einem Durchgang und erkennt solche Fälle. Verbessert — Bilder blähen Antworten nicht mehr auf. Enthielt eine Abfrage eine Bildspalte, konnte eine einzige Zeile die Antwort unbrauchbar groß machen. Bildinhalte werden jetzt durch ihre Größenangabe ersetzt, und je Antwort gilt eine Obergrenze; wird gekürzt, steht das in der Antwort. Behoben — Eine Abfrage des Assistenten konnte andere Module stören. Der Zugang teilte sich die Datenbankverbindungen mit den übrigen Modulen. Eine ungewöhnlich formulierte Abfrage konnte eine Verbindung umgestellt zurücklassen; Lager, Shops oder Mail2SL fanden auf ihr dann ihre Daten nicht mehr oder arbeiteten in einer nicht abgeschlossenen Transaktion weiter. Der Zugang hat jetzt eigene Verbindungen, die nach jeder Abfrage zurückgesetzt werden, und weist solche Anweisungen ab. Behoben — Abfragen reichen nur noch bis zum eigenen Mandanten. Eine lesende Abfrage konnte über den vollständigen Namen einer Datenbank auch andere Mandanten lesen, die auf demselben SQL-Server liegen. Jetzt sind nur noch der eigene Mandant und die Benutzerdaten der SelectLine erreichbar, das Rechnungswesen nur, wenn es freigeschaltet ist. Verbessert — Große Ergebnisse werden schon in der Datenbank begrenzt. Abfragen mit Zwischenergebnissen oder aus mehreren Teilen wurden bisher vollständig geladen und erst danach gekürzt — bei großen Tabellen eine unnötige Last für die Anwendung. Verbessert — Hilfreichere Fehlermeldungen für den Assistenten. Bei einem falschen Spalten- oder Tabellennamen und bei einer Abfrage, die zu lange läuft, sagt die Meldung jetzt, wo er nachsehen oder wie er eingrenzen soll — statt dass er weiter rät. Katalog der SelectLine-Daten Verbessert — Der Assistent kennt mehr Bereiche der SelectLine. In den hinterlegten Katalog sind weitere Tabellen, Auswertungssichten und Funktionen aufgenommen worden, unter anderem zu Kunden, Lieferadressen und Interessenten. Je vollständiger der Katalog, desto seltener muss der Assistent raten. Behoben — Verweise im Katalog zeigten ins Leere. Einzelne Verweise führten auf Ziele, die es so nicht gibt. Verbessert — Die Nachschlagewerke zum Anheften sind gebündelt. Statt sechzehn einzelner Einträge bietet der Zugang je Sammlung einen — im Assistenten ist die Liste damit übersichtlich statt seitenlang. Shopify Makros Behoben — Das Makro Artikel exportieren wird jetzt ausgeführt. Das Feld unter Shopify → Einstellungen → Makros blieb ohne Wirkung: Die Schnittstelle griff an dieser Stelle auf die gleichnamige Einstellung des Moduls FINN.webshop zu statt auf die eingetragene. Wer bisher kein Makro hinterlegen konnte, kann das nun tun. Ist in beiden Modulen ein Makro eingetragen, läuft beim Shopify-Artikelexport ab sofort das aus den Shopify-Einstellungen. Das lohnt einen Blick, wo FINN.webshop parallel betrieben wird. Artikel Behoben — Katalogpreise fehlten bei Artikeln mit Varianten. Wird mit Märkten und eigenen Katalogen gearbeitet, blieb der Katalogpreis bei Varianten aus — der Preislauf entfernte sogar einen zuvor gesetzten Preis wieder, ohne dass im Protokoll etwas davon stand. Bei Artikeln ohne Varianten hat es funktioniert. Katalogpreise werden jetzt für jede Variante gesetzt, und ein bestehender Preis wird nur noch dann entfernt, wenn zur Preisgruppe und Währung des Katalogs tatsächlich kein Preis gepflegt ist. Was den Preislauf sonst noch stoppt — ein Artikel fehlt im Zwischenspeicher, ein Katalog ist unvollständig eingerichtet —, steht jetzt im Protokoll, statt stillschweigend übergangen zu werden. Neu — Die interne Artikelnummer steht als Metafeld im Shop. Zusätzlich zu den bisherigen Feldern wird _ART_ID übertragen — die Datensatznummer des Artikels aus der SelectLine. Sie bleibt gleich, auch wenn sich die Artikelnummer ändert, und ist damit für Auswertungen und angebundene Systeme der verlässlichere Bezug. Preise Neu — Der UVP lässt sich als eigenes Feld in den Shop übertragen. Der Streichpreis ist in Shopify für den Aktionspreis belegt; ein davon unabhängiger UVP war bisher nicht zu übertragen. Auf Wunsch wird jetzt ein Extrafeld des Artikels als UVP gelesen und in dessen Metafeld geschrieben — an die Variante, bei Artikeln ohne Varianten zusätzlich an das Produkt. Das Theme kann den Wert damit frei ausgeben. Der UVP läuft beim Preisexport mit und bleibt damit auch dann aktuell, wenn sich am Artikel selbst nichts geändert hat. Das Feld muss eine Kommazahl sein; ist es leer oder steht 0 darin, wird nichts übertragen. Welches Extrafeld den UVP führt, richtet der Support ein — eine Maske gibt es dafür nicht. Behoben — Preise kamen nicht an allen Varianten einer Artikelnummer an. Steht dieselbe Artikelnummer im Shop an mehreren Varianten — etwa eine je Größe oder in mehreren Produkten —, bekam bisher nur eine davon den Preis. Waren mehrere SelectLine-Artikel Varianten desselben Produkts, fehlten außerdem die Katalogpreise. Jetzt erhalten alle diese Varianten Preis, Streichpreis und Katalogpreise. Bestellungen Behoben — Der Shopkunde je Bestell-Tag griff nicht. Die Einstellung, mit der Bestellungen anhand eines Tags auf einen eigenen Shopkunden laufen, blieb ohne Wirkung — auch wenn der Tag an der Bestellung stand. Jetzt wird sie ausgewertet, auch bei mehreren Tags an einer Bestellung. Neu — In Shopify entfernte Positionen lassen sich überspringen. Wird eine Bestellung nach dem Eingang in Shopify bearbeitet — eine Position entfernt oder die Menge verringert —, bleibt die ursprünglich bestellte Menge an der Position stehen. Bisher übernahm FINN.ghost diese ursprüngliche Menge und legte entfernte Positionen mit im Beleg an. Auf Wunsch zählt jetzt die verbleibende Menge: Entfernte Positionen werden übersprungen, gekürzte mit der verbleibenden Menge angelegt und ein anteiliger Rabatt mitgekürzt. Die Einstellung hat keine Maske und wird in der Konfiguration gesetzt — der Support richtet sie ein. Es greift nur bei Bestellungen, die zum Zeitpunkt des Imports bereits bearbeitet waren; ein bestehender Beleg wird nicht nachträglich angepasst. Zusammen mit der Gutschriftenprüfung ist es nicht vorgesehen — diese braucht die volle Menge im Auftrag, um daraus die Gutschrift zu bilden. FINN.lager Kommission Neu — Die Lagerbestätigung lässt sich abschalten. Beim Kommissionieren war bisher zwingend erst der Lagerplatz und dann der Artikel zu bestätigen. Mit der neuen Einstellung Lagerbestätigung entfällt auf Wunsch der erste Schritt: Der Lagerplatz gilt sofort als bestätigt, gescannt wird nur noch der Artikel. Im Auslieferungszustand bleibt die Bestätigung eingeschaltet. Damit fällt eine der beiden Kontrollen weg. Sinnvoll ist das nur dort, wo der Lagerplatz ohnehin eindeutig ist — etwa in einem Lager ohne Platzverwaltung. Neu — Position mit dem Scan des Artikels buchen. Ist die neue Einstellung Automatische Bestätigung eingeschaltet, wird eine Position gebucht und weitergeschaltet, sobald der Artikel gescannt ist; das Bestätigen von Hand entfällt. Bei langen Laufwegen spart das je Position einen Griff zum Bildschirm. Die Einstellung greift nur bei Lagerartikeln und nicht, wenn die Menge von Hand einzugeben ist. Behoben — Handelsstücklisten: Positionen erschienen doppelt. Glich ein Zubehörartikel einem Bestandteil der Stückliste, tauchte dieser im Laufweg zweimal auf. Packboard Neu — Die Ursprungsbelegart ist einstellbar. Das Packboard ging bisher fest vom Auftrag aus. Über die neue Einstellung Belegtyp lässt sich eine andere Belegart wählen, von der aus im Versand gearbeitet wird. Der Zielbeleg ist davon nicht betroffen — es entsteht weiterhin ein Lieferschein. Abholung Neu — Den Beleg am Gerät unterschreiben lassen. Mit der Einstellung Unterschrift ermöglichen erscheint in der Abholung die Schaltfläche Unterschreiben. FINN.lager druckt den Beleg mit den aktuellen Positionen, der Kunde unterschreibt auf dem Gerät, und die Unterschrift wird auf der letzten Seite platziert — verschieben und in der Größe ändern lässt sie sich dabei. Das unterschriebene PDF liegt danach als Journaleintrag Unterschrift am Beleg. Bisher ließ sich in der Abholung nichts unterschreiben. Gedruckt wird mit dem Druckformular, das für die Abholung hinterlegt ist. Ohne Formular bleibt die Schaltfläche gesperrt. Das Unterschriftsfeld sollte auf der letzten Seite stehen — nur diese wird zum Platzieren angezeigt. Neu — Ware zurücknehmen. Mit der Einstellung Artikelzugang ermöglichen steht neben Abgang hinzufügen die Schaltfläche Zugang hinzufügen bereit. Eine solche Position steht mit negativer Menge im Beleg und ist in der Liste als Zugang gekennzeichnet. Bisher ließen sich in der Abholung nur Abgänge erfassen. Die bisherige Schaltfläche Artikel hinzufügen heißt jetzt Abgang hinzufügen. Fertigungslisten-Editor Verbessert — Positionen vor dem Ersetzen oder Löschen einzeln abwählen. Beim Ersetzen und Löschen zeigt der Dialog jetzt die betroffenen Positionen, gruppiert nach Fertigungsliste und zunächst alle ausgewählt. Bisher galt die Aktion für alle Positionen der ausgewählten Listen; wer eine davon ausnehmen wollte, musste die Liste ganz abwählen. Behoben — Ausgewählte Unterlisten wurden übergangen. Wurde im Baum eine Fertigungsliste unterhalb der obersten Ebene ausgewählt, blieben ihre Positionen bei der Aktion außen vor. Jetzt zählt die Auswahl auf jeder Ebene, und eine Unterliste unter mehreren ausgewählten Listen nur einmal. Shopware 6 Artikel Neu — Garantiedauer aus der SelectLine übertragen. Shopware kann am Artikel eine Garantie in Monaten führen; bisher war das Feld aus der SelectLine nicht zu füllen. Mit der neuen Einstellung Feld für Garantie in Monaten wird dafür ein Zahlenfeld des Artikels herangezogen — eine der Freien Zahlen oder ein eigenes ganzzahliges Feld. Wird das Feld geleert, verschwindet die Angabe auch im Shop wieder. Shopware kennt dieses Feld erst ab Version 6.7.14. Bei älteren Shops wird die Garantie nicht übertragen, auch wenn ein Feld eingestellt ist. Bestand Neu — Bestand je Abholmarkt für das Plugin neti Store Pickup. Bisher kam im Shop nur der Gesamtbestand an; die Bestände der einzelnen Abholmärkte waren im Shop von Hand zu pflegen. Ist das Plugin installiert, erscheint unter Einstellungen → Lager die Tabelle Abholmarkt-Läger (neti Store Pickup): Dort wird jedem Lager des Shops ein oder mehrere SelectLine-Läger zugeordnet. Deren freier Bestand wird summiert und mit den Bestandsaufgaben und der Artikelübertragung an den Abholmarkt übertragen. Das Kennzeichen Verfügbar bleibt, wie es im Shop gepflegt ist. Neue Einträge entstehen nur, wenn Bestand da ist, und Shop-Läger ohne Zuordnung fasst FINN.ghost nicht an. Preise Verbessert — Artikel ohne Staffelpreise bekommen keine überflüssige Preisregel mehr. Bisher wurde zum Preis des Artikels zusätzlich eine Preisregel mit demselben Betrag angelegt: Derselbe Wert stand zweimal am Artikel, einmal unter Preise, einmal unter Erweiterte Preise. Mengenstaffeln, Aktions-, Kunden- und Preisgruppenpreise werden unverändert als Preisregel übertragen. Bereits übertragene Preisregeln dieser Art verschwinden von selbst, sobald der Artikel das nächste Mal übertragen wird. Behoben — Preise mit Gültigkeitszeitraum wurden je nach Shopware-Version abgelehnt. Shopware erwartet Beginn und Ende eines Zeitraums — etwa bei Aktionspreisen — ab Version 6.7.6 in einem anderen Format als davor und lehnt das jeweils falsche mit This value is not a valid datetime. ab. Bisher entschied darüber ein fester Schalter, der nach einem Shopware-Update nicht mehr passen konnte. Jetzt fragt die Schnittstelle die Version vor jedem Artikelexport beim Shop ab und wählt das Format selbst. Bilder Neu — Bildtitel und Alternativtext aus der SelectLine übernehmen. Bisher setzte die Schnittstelle beide Texte immer selbst zusammen, aus Herstellerbezeichnung, Artikelbezeichnung und Artikelnummer. Mit der neuen Einstellung Bildtitel und Alternativtext aus der SelectLine übernehmen kommen sie stattdessen vom Bild selbst: die Beschreibung wird der Titel, der Zusatz der Alternativtext. Bleibt eines der Felder in der SelectLine leer, greift dafür weiter der zusammengesetzte Name. Für Barrierefreiheit und Suchmaschinen ist der Alternativtext der wichtigere der beiden Texte — er soll beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Geänderte Texte gehen beim nächsten Bildexport des Artikels mit; das Bild selbst muss dafür nicht neu geladen werden. Bestand und Preise im Shop Neu — Änderungen werden im Frontend zeitnah sichtbar. Bisher setzte die Schnittstelle die Indizierung in Shopware während der Übertragung grundsätzlich aus. Das beschleunigt große Läufe, hat aber zur Folge, dass Shopware auch seinen Frontend-Cache nicht erneuert: Geänderte Bestände und Preise standen im Shopware-Backend zwar korrekt, im Shop selbst blieb die alte Seite stehen, bis der Cache von Hand geleert wurde. Unter Shopdaten steht dafür jetzt das Feld Indizierung in Shopware mit drei Einstellungen: Aussetzen wie bisher, Über die Warteschlange und Sofort. Mit der Warteschlange bleibt die Übertragung schnell, und Shopware zieht Index und Cache kurz darauf von selbst nach. Die Warteschlange setzt voraus, dass im Shop ein Dienst läuft, der sie abarbeitet. Ist nur der Admin-Worker eingerichtet, wird sie lediglich abgearbeitet, solange jemand im Shopware-Backend angemeldet ist. FINN.webshop Bestellungen Behoben — Unvollständige Bestellungen legten leere Kunden an. Kam aus dem Shop eine Bestellung ohne Belegnummer, Belegtyp oder Positionen, entstand dazu trotzdem ein Kunde — bei einer leeren Zeile einer ohne Namen. Jetzt wird eine solche Bestellung abgewiesen, bevor ein Kunde entsteht, und ein Neukunde ohne Firma und Name wird gar nicht angelegt. Der Grund steht im Protokoll. Behoben — Neukunden verloren Vorgaben des Shopkunden. Ein Neukunde aus dem Shop übernahm Zahlungsbedingung, Preisverweis und die übrigen Zahlungsdaten des Shopkunden nicht, sobald die Bestellung eigene Steuerdaten mitbrachte — dafür aber dessen Shop-Passwort. Jetzt bekommt er die Zahlungsdaten des Shopkunden, ergänzt um die Steuerdaten der Bestellung, und kein Passwort. Fibukonto und Rechnungsempfänger bleiben beim Shopkunden. Was am Shopkunden gepflegt ist, bekommt damit jeder Neukunde aus dem Shop — also auch Sperren oder ein Kreditlimit. Den Shopkunden deshalb als reine Vorlage pflegen. Behoben — Ein gescheiterter Import ließ Neukunden zurück. Scheiterte eine Bestellung, wurde ein dafür angelegter Interessent nicht wieder entfernt, und ein neuer Kunde stand zu diesem Zeitpunkt schon im Shop. Jetzt kommt ein Neukunde erst in den Shop, wenn die Bestellung vollständig übernommen ist, und beim Abbruch werden Kunde wie Interessent entfernt. Belege im Kundenkonto Verbessert — Nur noch Belege von Kunden, die im Shop sind. Der Belegexport übertrug bisher die Belege aller Kunden, auch solcher, die im Shop gar nicht angelegt sind und die Belege dort nie sehen konnten. Jetzt gelten dieselben Regeln wie für den Kundenexport. Behoben — Ein fehlerhafter Beleg hielt den Export auf. Scheiterte ein Beleg, brach der ganze Lauf ab: Die übrigen Belege kamen nicht in den Shop, und der nächste Lauf blieb am selben Beleg wieder hängen. Jetzt gehen die übrigen weiter, und der fehlerhafte wird beim nächsten Lauf erneut versucht. System Startseite Verbessert — „Was ist neu?" führt in den Änderungsverlauf. Auf der Startseite stand bisher eine eigene, knappe Liste der letzten Änderungen. An ihre Stelle tritt ein Verweis auf den vollständigen Änderungsverlauf im Wiki — also auf dieses Buch. Update Verbessert — Das Setup wartet, bis FINN.ghost beendet ist. Vor dem Ersetzen der Programmdatei hält das Setup jetzt den Dienst unter beiden möglichen Namen an — ältere Installationen haben ihn unter einem anderen Namen eingerichtet — und wartet bis zu 30 Sekunden, bis die Anwendung tatsächlich beendet ist. Bisher konnte ein Update daran scheitern, dass die Programmdatei noch in Benutzung war. Schnittstelle für Fremdsysteme Betrifft nur Installationen, in denen die zusätzliche Schnittstelle für Fremdsysteme eingerichtet ist. Verbessert — Angeforderte Rechnungen kommen als PDF an und melden Fehler verständlich. Die Antwort war bisher nicht als PDF gekennzeichnet, sodass manche Empfängersysteme sie nicht öffnen konnten. Wird zu einer Anfrage kein Beleg gefunden, kommt jetzt eine Meldung darüber zurück statt eines allgemeinen Serverfehlers. Zusätzlich ist die Rechnung auch unter dem Pfad rechnung abrufbar.