# Version 26.1.4

Vollständige Nummer 26.1.4.260831. Enthält alle Änderungen bis zum 31. August 2026.

# Neu — FINN.AI MCP für SelectLine

Mit **FINN.AI MCP für SelectLine** kann FINN.ghost einem KI-Assistenten einen
kontrollierten Zugang zu Ihren SelectLine-Mandanten bereitstellen. Fragen lassen sich
damit in normaler Sprache stellen —
„Welche offenen Aufträge hat Kunde 10023?", „Welche Wartungsverträge laufen im Oktober aus?"
— und auf Wunsch dürfen auch Daten angelegt werden.

## Was möglich ist

| Bereich | Umfang |
| ----------------- | ---------------------------------------------------------- |
| Auskunft | Artikel, Kunden, Interessenten, Lieferanten, Belege, Projekte, freie CRM-Adressen |
| Verträge | Wartungs- und Serviceverträge eines Kunden samt Positionen |
| Belege | anlegen, ändern, löschen, Positionen pflegen und Nachfolgebelege erzeugen |
| Stammdaten | Kunden, Interessenten, Lieferanten, Artikel und Projekte anlegen und ändern |
| Auswertungen | nach hinterlegten Regeln, damit gleiche Fragen immer gleich beantwortet werden |

Damit der Assistent die richtigen Daten findet, ist ein **beschriebener Katalog der
SelectLine-Tabellen** hinterlegt. Er kann darin nachschlagen, statt zu raten — das ist der
Unterschied zwischen einer brauchbaren und einer erfundenen Antwort.

## Artikel anlegen

Für die Artikelanlage gibt es einzelne, aufeinander aufbauende Schritte statt einer einzigen
Rundum-Anlage. Der Assistent kann damit auch nur einen Teil erledigen — etwa nur den Preis
nachtragen — und meldet nach jedem Schritt, was noch offen ist:

- **Artikelnummer vorschlagen** — aus dem Nummernkreis, und wenn dort keine automatische
  Vergabe eingeschaltet ist, aus dem Muster der bestehenden Nummern.
- **Artikel anlegen** — die **Standardvorgaben des Mandanten** werden für alle nicht
  angegebenen Felder mitgezogen, etwa Dispositionsart und Erfolgskontengruppe. Der Artikel
  entsteht damit so, wie ihn die Warenwirtschaft auch bei manueller Anlage vorbelegt.
- **Preis setzen** — Kalkulation und Verkaufs-Grundpreis.
- **Lieferant zuordnen** — mit Einkaufspreis, Rabatten, Lieferfrist, Mindestbestellmenge und
  Bestell-Losgröße. Ein noch nicht vorhandener Lieferant lässt sich zuvor anlegen.
- **Artikelbild setzen** — wahlweise aus der Adresse einer Bilddatei oder direkt aus der
  Adresse einer Produktseite; das Hauptbild wird dann daraus ermittelt.
- **Produktseite auswerten** — die Seite eines Webshops, Lieferanten oder Herstellers wird
  gelesen und der dort erkannte Preis samt Bild zurückgemeldet, bevor irgendetwas geschrieben
  wird.

<p class="callout success">Damit lässt sich ein neuer Artikel aus einer Lieferanten-Produktseite heraus anlegen, ohne Preis und Bild von Hand zu übernehmen. Was übernommen wird, zeigt der Assistent vorher an.</p>

## Anmeldung

Beim ersten Verbinden öffnet sich eine Seite **Zugriff auf SelectLine erlauben**. Sie nennt
das Programm, das den Zugriff möchte, und verlangt das Zugriffsgeheimnis des Zugangs; erst
danach ist die Verbindung aktiv. Sie lässt sich jederzeit im aufrufenden Programm wieder
trennen.

<p class="callout warning">Ein KI-Assistent arbeitet mit den Rechten des erteilten Zugangs, und dieser Zugang darf auch schreiben. Vor der Freigabe sollte geklärt sein, wer ihn nutzt. Für den Anfang empfiehlt sich ein Testmandant.</p>

<p class="callout info">Der Zugang ist ein eigenes, lizenzpflichtiges Modul und standardmäßig nicht aktiv. Für die Einrichtung wenden Sie sich an den Support.</p>

Alles zu Einrichtung und Betrieb steht im eigenen Handbuch
[FINN.AI MCP für SelectLine](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline).

# Pipedrive

Der Schwerpunkt dieser Version. Die Schnittstelle überträgt nicht mehr nur in eine Richtung,
und sie hat zwei neue Datenbereiche bekommen.

## Neu — Leads aus Pipedrive in die SelectLine

Bisher lief die Übertragung nur aus der SelectLine nach Pipedrive. Neu ist der Weg zurück:
Die Aufgabe **Pipedrive-Leads importieren** in der Zeitsteuerung legt aus einem Lead in
Pipedrive einen Beleg in der SelectLine an.

So arbeitet der Import:

1. Es werden nur Leads aus den **Lead-Quellen** übernommen, die in der Konfiguration
   ausgewählt sind. Damit lässt sich steuern, dass etwa nur Webformular-Leads in die
   SelectLine wandern, Messekontakte aber nicht.
2. Der Lead wird der zugehörigen Organisation oder Person zugeordnet. Findet sich weder das
   eine noch das andere, wird er übersprungen und im Protokoll vermerkt.
3. Es entsteht ein Beleg der eingestellten Belegart — vorbelegt ist das Angebot.
4. Die **Belegnummer wird nach Pipedrive zurückgeschrieben**, in ein dort wählbares Feld. Der
   Vertrieb sieht damit am Lead, welcher Beleg daraus geworden ist.

<p class="callout info">Für die Übernahme kann ein Enddatum gesetzt werden. Danach ruht der Import, ohne dass die Konfiguration verloren geht — praktisch für eine befristete Kampagne.</p>

## Neu — Projekte

Die Aufgabe **SelectLine-Projekte exportieren** überträgt Projekte aus der SelectLine nach
Pipedrive. Einstellbar ist,

- **welche Pipedrive-Boards** einbezogen werden und
- **wie die Projektphasen** beider Systeme einander entsprechen.

Die SelectLine-Projektnummer wird in ein wählbares Pipedrive-Feld geschrieben.

Dazu passend: Belege, die zu einem Projekt gehören, übertragen die Projektnummer mit nach
Pipedrive. Damit lässt sich dort auswerten, welcher Umsatz zu welchem Projekt gehört.

## Kontakte und Deals

- **Neu** — Aufgabe **Kontakt-Label erneut exportieren**. Sie schreibt die Label aller
  Kontakte noch einmal nach Pipedrive. Nötig immer dann, wenn in Pipedrive Label nachträglich
  umbenannt oder ergänzt wurden — der normale Abgleich erfasst nur geänderte Kontakte und
  würde die übrigen unangetastet lassen.
- **Neu** — Funktionen zum Entfernen fehlerhaft angelegter Pipedrive-Daten. Damit lassen sich
  Dubletten aus früheren Läufen aufräumen, ohne in Pipedrive von Hand zu suchen.
- **Neu** — **Artikelbilder** können mit zu den Pipedrive-Produkten übertragen werden. Der
  Export lässt sich in der Konfiguration einschalten und läuft dann über die eigene Aufgabe
  **Pipedrive-Produktbilder synchronisieren**.
- **Verbessert** — die Zahlungsbedingung wird an Deals in verständlicher Sprache übergeben
  statt als Schlüsselkürzel.
- **Verbessert** — die Abfrage der letzten Bestellungen eines Kontakts wurde überarbeitet; die
  Angaben am Pipedrive-Kontakt stimmen damit wieder.
- **Behoben** — Fehler beim erneuten Abgleich der Kontakt-Label.
- **Behoben** — falsche Zuordnungen beim Abgleich von SelectLine-Adressen.
- **Behoben** — die Deal-Phase wurde in bestimmten Fällen nicht richtig gesetzt.

## Konfiguration und Protokoll

- **Verbessert** — die gesamte Konfiguration wird beim Speichern geprüft. Fehlerhafte oder
  unvollständige Eingaben werden mit einer verständlichen Meldung abgewiesen, statt später im
  laufenden Abgleich zu scheitern.
- **Verbessert** — die Schnittstelle protokolliert in einen eigenen Bereich. In der
  Protokollansicht lässt sich damit gezielt nach Pipedrive filtern.
- **Verbessert** — die Protokollierung der einzelnen Pipedrive-Aufrufe lässt sich abschalten.
  Sinnvoll im Normalbetrieb; für die Fehlersuche schaltet man sie wieder ein.
- **Behoben** — die Konfiguration wurde in bestimmten Fällen nicht gespeichert.

<p class="callout warning">Der Bildexport ist bewusst abschaltbar: Er verbraucht spürbar mehr des Pipedrive-Kontingents an Schnittstellenaufrufen als der übrige Abgleich. Bei großem Artikelstamm die Aufgabe zunächst außerhalb der Arbeitszeit laufen lassen.</p>

# FINN.lager

- **Behoben** — **Dispositionsboard**: das Board konnte beim Laden mit einer Fehlermeldung
  abbrechen und blieb dann leer.
- **Behoben** — **Fertigungskommission**: Korrektur in der Bereitstellung.
- **Verbessert** — die Hilfe-Verweise aus der Anwendung ins Wiki wurden überarbeitet und
  bebildert. Das Fragezeichen führt jetzt zur passenden Seite der gerade geöffneten Funktion;
  vorher landete man auf der Startseite des Handbuchs und musste selbst weitersuchen.

<p class="callout info">Ein vollständiges Benutzerhandbuch zu FINN.lager gibt es als eigenes Buch im Wiki.</p>

# Shopify und Shopware 6

## Shopify

- **Neu** — **Einkaufskosten** werden auch dann übertragen, wenn dafür keine eigene
  Preisgruppe eingerichtet ist. Verwendet wird dann der letzte Einkaufspreis aus der
  Kalkulation. Bisher blieb das Kostenfeld in Shopify in diesem Fall leer, und
  Deckungsbeitragsauswertungen im Shop liefen ins Leere.
- **Verbessert** — **Trackingnummern** werden immer mit übertragen, sobald ein Versanddatum
  vorliegt. Vorher konnten nachträglich erfasste Sendungsnummern unbeachtet bleiben.
- **Behoben** — Übertragung der Metafelder.

## Shopware 6

- **Verbessert** — **Artikelgruppen werden deutlich schneller angelegt.** Bei großen
  Kategoriebäumen war das bisher der langsamste Teil des Exports.
- **Verbessert** — überarbeitete Einstellungsoberfläche.
- **Behoben** — Artikelexport mit Varianten.
- **Behoben** — Übertragung von Promotionsartikeln.

# Mail2SL und System

## Mail2SL

- **Verbessert** — das **Passwort ist kein Pflichtfeld mehr**. Postfächer, die ohne Passwort
  erreichbar sind — etwa über ein Zertifikat oder im internen Netz — lassen sich damit
  einrichten.
- **Behoben** — Zuordnung von Mitarbeitern und Kunden.
- **Behoben** — Nachrichten, die nur aus einem Anhang bestehen, führten zu einem Fehler und
  wurden nicht abgelegt.

## System

- **Neu** — **Fehler werden wieder per E-Mail versendet.** Bisher geschah das nur, wenn
  zusätzlich ein Versandintervall eingetragen war; fehlte es, blieben Störungen unbemerkt, bis
  jemand ins Protokoll sah.

<p class="callout success">Wer bisher keine Fehler-Mails erhalten hat, obwohl der Versand eingerichtet war, sollte nach dem Update prüfen, ob die Empfängeradresse noch stimmt — es kommt wieder Post.</p>