Erstinbetriebnahme Diese Seite ist die Reihenfolge für den ersten Tag — bewusst vorsichtig, weil der Zugang schreiben darf. 1. Im Testmandanten beginnen Der Assistent schreibt in echte Mandanten. Ein angelegter Beleg ist ein Beleg, ein geänderter Preis ist geändert. Es gibt kein Rückgängig. Wenn ein Testmandant vorhanden ist, gehört der erste Versuch dorthin. Dort lässt sich in Ruhe ausprobieren, wie der Assistent formuliert und was er tut, ohne dass eine falsch verstandene Anweisung Folgen hat. 2. Lizenz und Zugriff prüfen Erscheint FINN.MCP im Menü? Wenn nicht: ist das Modul lizenziert? sind Sie als Administrator angemeldet? Der Bereich ist nur für Administratoren sichtbar. 3. Schlüssel holen FINN.MCP → Einstellungen. Steht das Feld API-Schlüssel leer, die Anwendung einmal neu starten — der Schlüssel wird beim Start erzeugt. Danach über das Kopiersymbol übernehmen. Siehe Einstellungen. 4. Erst im eigenen Netz verbinden Für den ersten Versuch keine Adresse nach außen einrichten. Ein Assistent auf einem Rechner im Firmennetz genügt, um zu sehen, ob der Zugang tut, was er soll. Siehe Zugang im eigenen Netz. 5. Mit Fragen anfangen, nicht mit Anweisungen Die ersten Fragen sollten nur lesen. Bewährt hat sich, drei Dinge zu fragen, deren Antwort man schon kennt: eine Kundenanschrift, die man auswendig weiß den Bestand eines Artikels, den man gerade in der SelectLine offen hat die Anzahl der offenen Aufträge eines bestimmten Kunden Der Sinn ist nicht, den Assistenten zu prüfen, sondern sich selbst: Man lernt daran, wie eine Frage gestellt sein muss, damit die Antwort stimmt. Siehe Fragen stellen. 6. Eine Auswertung gegenrechnen Danach eine Frage, deren Antwort sich in der SelectLine nachrechnen lässt — etwa die verkaufte Menge eines Artikels in einem Monat. Stimmt die Zahl, stimmt in der Regel das Verständnis der Belegkette. Weicht sie ab, nicht die Zahl korrigieren, sondern die Frage präzisieren: Bestellt, geliefert oder berechnet? Über welchen Zeitraum? Welche Belegarten? Das sind in der SelectLine verschiedene Dinge. 7. Erst dann schreiben lassen Der erste Schreibvorgang sollte klein und prüfbar sein — ein Interessent mit Anschrift, ein Projekt. Danach in der SelectLine nachsehen, ob der Datensatz so aussieht, wie man ihn von Hand angelegt hätte. Siehe Daten anlegen und ändern. 8. Zugang nach außen, wenn nötig Erst wenn all das sitzt, lohnt der Aufwand mit Adresse, Zertifikat und Webserver. Siehe Zugang von außen. 9. Vorher im Haus klären Bevor der Zugang in den Alltag geht, sollten drei Dinge entschieden sein: Frage Warum sie zählt Wer darf den Zugang nutzen? es gibt keine abgestuften Rechte Wo wird der Schlüssel aufbewahrt? er ist gleichwertig zu einem Administratorkennwort Was darf geschrieben werden? technisch ist alles erlaubt, die Grenze ist eine Absprache Siehe Sicherheit und Verantwortung. Weiter Fragen stellen