# Einrichtung

Einstellungen, die beiden Zugangswege und die Erstinbetriebnahme.

# Einstellungen

Unter **FINN.MCP → Einstellungen** stehen drei Angaben. Mehr braucht der Zugang nicht.

![Einrichtung Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-09/ghostdocs-finnai-mcp-fur-selectline-mcp-einstellungen-2a875329-einrichtung-einstellungen.png)

## API-Schlüssel

Das Geheimnis, mit dem sich eine Verbindung ausweist. Es wird beim ersten Start der
Anwendung selbst erzeugt — steht das Feld leer, ist die Anwendung noch nicht neu gestartet.

Der Schlüssel lässt sich über das Augensymbol anzeigen und über das Kopiersymbol in die
Zwischenablage legen. Ändern lässt er sich hier nicht.

<p class="callout info">Es gibt <strong>einen</strong> Schlüssel für beide Zugangswege: Programme im eigenen Netz senden ihn mit, und auf der Anmeldeseite des Zugangs von außen wird derselbe Wert als Kennwort eingegeben. Beide Wege öffnen denselben Werkzeugkasten, deshalb gibt es auch nur ein Geheimnis.</p>

<p class="callout danger">Der Schlüssel gehört behandelt wie ein Administratorkennwort: nicht per E-Mail versenden, nicht in einem Ticket hinterlegen, nicht in einer Konfigurationsdatei auf einem geteilten Laufwerk ablegen. Wer ihn hat, hat vollen Zugriff auf den Mandanten.</p>

## Port

Der Port, auf dem der Zugang lauscht. Vorbelegt ist 3000.

Zu ändern ist er nur, wenn der Port auf dem Server schon belegt ist.

## Öffentliche Adresse

Das Feld entscheidet, **welcher der beiden Zugangswege** aktiv ist:

| Feld | Wirkung |
| ------------- | ------------------------------------------------------------------- |
| **leer** | Nur der Zugang im eigenen Netz über den Schlüssel. Siehe [Zugang im eigenen Netz](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-im-eigenen-netz). |
| **gefüllt** | Zusätzlich der Zugang von außen mit Anmeldeseite. Siehe [Zugang von außen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-von-aussen). |

Einzutragen ist die Adresse, unter der der Zugang **von außen** erreichbar ist — also die des
vorgeschalteten Webservers, nicht die des lokalen Ports. Beispiel:
`https://mcp.kunde.de`.

<p class="callout warning">Die Adresse muss über HTTPS erreichbar sein. Eine unverschlüsselte Adresse wird abgelehnt — über diese Verbindung laufen Mandantendaten.</p>

## Der Endpoint

Unterhalb der Felder zeigt die Oberfläche die Adresse an, die in den Assistenten eingetragen
wird. Sie endet immer auf `/mcp`:

- mit öffentlicher Adresse: `https://mcp.kunde.de/mcp`
- ohne: die lokale Adresse samt Port, nur im eigenen Netz erreichbar

## Speichern startet die Anwendung neu

<p class="callout warning">Port und öffentliche Adresse werden beim Start der Anwendung festgelegt. Beim Speichern wird deshalb ein Neustart angestoßen — für einige Sekunden sind alle Module von FINN.ghost nicht erreichbar.</p>

Das gehört also nicht in die Mittagspause der Kommissionierer. Für alles andere gilt: Der
Schlüssel bleibt über den Neustart erhalten, bestehende Verbindungen melden sich von selbst
neu an.

## Weiter

[Zugang im eigenen Netz](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-im-eigenen-netz)

# Zugang im eigenen Netz

Der einfachere der beiden Wege: Das Programm auf dem Arbeitsplatz sendet den API-Schlüssel
mit, und der Zugang steht. Es ist nichts weiter einzurichten — der Schlüssel entsteht beim
ersten Start.

## Wann dieser Weg passt

- Der Assistent läuft auf einem Rechner **im Firmennetz**.
- Das Programm kann eine eigene Angabe zur Anmeldung mitsenden. Werkzeuge für Entwickler und
  Kommandozeilen-Assistenten können das in der Regel.
- Es soll **nichts von außen** erreichbar sein.

<p class="callout success">Für den ersten Versuch ist das der richtige Weg: kein Webserver davor, keine Freigabe nach außen, jederzeit abschaltbar. Wenn dabei klar wird, dass der Zugang taugt, kann man ihn danach nach außen öffnen.</p>

## Was einzutragen ist

Im Assistenten wird hinterlegt:

| Angabe | Wert |
| ------------------ | ------------------------------------------------------------ |
| Adresse | die in den Einstellungen angezeigte lokale Adresse, endet auf `/mcp` |
| Anmeldung | der **API-Schlüssel** aus den Einstellungen |

Wie die Anmeldung genau heißt, hängt vom Programm ab; üblich sind ein Feld für einen
Schlüssel oder eine zusätzliche Kopfzeile. Verwendet wird jeweils der unveränderte Schlüssel.

Siehe [Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/einstellungen).

## Was dieser Weg nicht kann

<p class="callout warning">Verbindungen, die sich über eine Anmeldeseite ausweisen wollen — etwa der Connector in Claude — kommen hierüber <strong>nicht</strong> hinein. Sie haben kein Feld für einen Schlüssel. Dafür braucht es den Zugang von außen.</p>

Siehe [Zugang von außen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-von-aussen).

## Erkennbar im Protokoll

Bei diesem Weg trägt eine Anfrage **keinen Namen** — im Protokoll bleibt das Feld für die
Verbindung leer. Es ist also nicht unterscheidbar, welcher Arbeitsplatz eine Abfrage
ausgelöst hat.

<p class="callout info">Wo mehrere Personen mit dem Zugang arbeiten und nachvollziehbar bleiben soll, wer was gefragt hat, ist der Zugang von außen die bessere Wahl: Dort hängt der Name der Verbindung am Zugang und steht in jeder Protokollzeile.</p>

## Weiter

[Zugang von außen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-von-aussen)

# Zugang von außen

Damit sich ein Assistent von außerhalb des Firmennetzes verbinden kann, bekommt der Zugang
eine eigene, über HTTPS erreichbare Adresse und eine Anmeldeseite. Das ist der Weg für den
Connector in Claude.

![Einrichtung Anmeldeseite](https://wiki.dako-it.com/uploads/images/gallery/2026-09/ghostdocs-finnai-mcp-fur-selectline-mcp-connector-bd923eae-einrichtung-anmeldeseite.png)

## Was vorher stehen muss

<p class="callout warning">Dieser Schritt braucht Zutun der IT: eine Adresse, ein Zertifikat und einen vorgeschalteten Webserver. Ohne diese Vorarbeit kommt keine Verbindung zustande, und die Fehlermeldungen der Assistenten sind dabei wenig hilfreich.</p>

Erforderlich sind:

1. Eine **Adresse**, etwa `mcp.kunde.de`, die auf Ihren Server zeigt.
2. Ein **Zertifikat** für diese Adresse. Der vorgeschaltete Webserver beendet die
   Verschlüsselung.
3. Der Webserver leitet die **gesamte Adresse** an den Port des Zugangs weiter — nicht nur
   den Teil `/mcp`.
4. Die Adresse muss aus dem Internet erreichbar sein, damit der Assistent sie erreicht.

<p class="callout danger">Punkt 3 ist der häufigste Fehler bei der Einrichtung. Wird nur <code>/mcp</code> weitergeleitet, scheitert der Verbindungsaufbau, weil die Schritte der Anmeldung über eigene Adressen laufen. Der Assistent meldet dann lediglich, dass die Verbindung nicht möglich ist.</p>

## Einrichten

1. In den [Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/einstellungen) die **öffentliche Adresse** eintragen, etwa
   `https://mcp.kunde.de`, und speichern. Die Anwendung startet neu.
2. Im Protokoll steht danach eine Zeile, dass der Zugang von außen aktiv ist, samt der
   Adresse, die einzutragen ist.
3. Im Assistenten die Adresse als Verbindung hinterlegen — sie endet auf `/mcp`, also
   `https://mcp.kunde.de/mcp`.
4. Felder für eine Kennung oder ein Geheimnis der Anwendung bleiben **leer**. Der Assistent
   meldet sich selbst an.
5. Es öffnet sich die Seite **Zugriff auf SelectLine erlauben**. Dort den **API-Schlüssel**
   aus den Einstellungen eingeben und bestätigen.

Danach steht die Verbindung, und der Assistent kennt die verfügbaren Funktionen.

## Wie lange die Verbindung hält

| | |
| ------------------------------ | ---------------------------------------------- |
| Laufende Verbindung | wird automatisch erneuert |
| Ohne Nutzung | nach 90 Tagen muss im Assistenten erneut bestätigt werden |
| Nach einem Neustart der Anwendung | der Assistent verbindet sich selbst neu |
| Ohne Aktivität | nach 30 Minuten wird die Sitzung geschlossen und beim nächsten Aufruf neu geöffnet |

<p class="callout info">Ein Neustart von FINN.ghost — etwa nach einem Update — unterbricht die Verbindung also nicht dauerhaft. Wer mitten in einem Gespräch ist, merkt höchstens eine Verzögerung.</p>

Gleichzeitig sind bis zu 50 Verbindungen möglich. Das reicht für jede Belegschaft; der Wert
ist eine Schranke gegen Fehlkonfiguration, nicht eine Lizenzgrenze.

## Schutz gegen Ausprobieren

Vor dem Zugang steht ein einzelnes Kennwort. Deshalb bremst die Anmeldeseite Fehlversuche:

- **fünf** Fehlversuche je Anmeldevorgang, danach bricht er ab
- **zehn** Fehlversuche innerhalb von 15 Minuten, danach ist die Anmeldeseite für
  15 Minuten geschlossen

<p class="callout info">Ist die Seite gesperrt, hilft nur warten — auch für den, der das Kennwort kennt. Das ist gewollt: Ohne die zweite Schranke ließe sich die erste mit immer neuen Anmeldevorgängen umgehen.</p>

## Nachvollziehbar, wer verbunden ist

Bei diesem Weg hängt der **Name des Assistenten** am Zugang, etwa *Claude*. Er steht in jeder
Protokollzeile des Aufrufs. In gemischtem Betrieb ist damit erkennbar, welche Verbindung eine
Abfrage ausgelöst hat.

## Zugang wieder entziehen

Drei Möglichkeiten, je nach Anlass:

| Anlass | Vorgehen |
| ---------------------------------- | -------------------------------------- |
| eine Verbindung soll enden | im Assistenten die Verbindung trennen |
| **alle** Verbindungen sollen enden | öffentliche Adresse leeren und speichern |
| der Schlüssel ist in falsche Hände geraten | Support ansprechen; ein neuer Schlüssel entwertet alle bestehenden Verbindungen |

Siehe [Sicherheit und Verantwortung](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/sicherheit-und-verantwortung).

## Weiter

[Erstinbetriebnahme](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/erstinbetriebnahme)

# Erstinbetriebnahme

Diese Seite ist die Reihenfolge für den ersten Tag — bewusst vorsichtig, weil der Zugang
schreiben darf.


## 1. Im Testmandanten beginnen

<p class="callout danger">Der Assistent schreibt in echte Mandanten. Ein angelegter Beleg ist ein Beleg, ein geänderter Preis ist geändert. Es gibt kein Rückgängig.</p>

Wenn ein Testmandant vorhanden ist, gehört der erste Versuch dorthin. Dort lässt sich in
Ruhe ausprobieren, wie der Assistent formuliert und was er tut, ohne dass eine falsch
verstandene Anweisung Folgen hat.

## 2. Lizenz und Zugriff prüfen

Erscheint **FINN.MCP** im Menü? Wenn nicht:

- ist das Modul lizenziert?
- sind Sie als Administrator angemeldet? Der Bereich ist nur für Administratoren sichtbar.

## 3. Schlüssel holen

**FINN.MCP → Einstellungen.** Steht das Feld **API-Schlüssel** leer, die Anwendung einmal neu
starten — der Schlüssel wird beim Start erzeugt. Danach über das Kopiersymbol übernehmen.

Siehe [Einstellungen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/einstellungen).

## 4. Erst im eigenen Netz verbinden

Für den ersten Versuch keine Adresse nach außen einrichten. Ein Assistent auf einem Rechner
im Firmennetz genügt, um zu sehen, ob der Zugang tut, was er soll.

Siehe [Zugang im eigenen Netz](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-im-eigenen-netz).

## 5. Mit Fragen anfangen, nicht mit Anweisungen

Die ersten Fragen sollten nur lesen. Bewährt hat sich, drei Dinge zu fragen, deren Antwort
man **schon kennt**:

- eine Kundenanschrift, die man auswendig weiß
- den Bestand eines Artikels, den man gerade in der SelectLine offen hat
- die Anzahl der offenen Aufträge eines bestimmten Kunden

<p class="callout success">Der Sinn ist nicht, den Assistenten zu prüfen, sondern <strong>sich selbst</strong>: Man lernt daran, wie eine Frage gestellt sein muss, damit die Antwort stimmt.</p>

Siehe [Fragen stellen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/fragen-stellen).

## 6. Eine Auswertung gegenrechnen

Danach eine Frage, deren Antwort sich in der SelectLine nachrechnen lässt — etwa die
verkaufte Menge eines Artikels in einem Monat. Stimmt die Zahl, stimmt in der Regel das
Verständnis der Belegkette.

<p class="callout warning">Weicht sie ab, nicht die Zahl korrigieren, sondern die Frage präzisieren: Bestellt, geliefert oder berechnet? Über welchen Zeitraum? Welche Belegarten? Das sind in der SelectLine verschiedene Dinge.</p>

## 7. Erst dann schreiben lassen

Der erste Schreibvorgang sollte klein und prüfbar sein — ein Interessent mit Anschrift, ein
Projekt. Danach in der SelectLine nachsehen, ob der Datensatz so aussieht, wie man ihn von
Hand angelegt hätte.

Siehe [Daten anlegen und ändern](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/daten-anlegen-und-andern).

## 8. Zugang nach außen, wenn nötig

Erst wenn all das sitzt, lohnt der Aufwand mit Adresse, Zertifikat und Webserver.

Siehe [Zugang von außen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/zugang-von-aussen).

## 9. Vorher im Haus klären

Bevor der Zugang in den Alltag geht, sollten drei Dinge entschieden sein:

| Frage | Warum sie zählt |
| ------------------------------------- | -------------------------------------- |
| Wer darf den Zugang nutzen? | es gibt keine abgestuften Rechte |
| Wo wird der Schlüssel aufbewahrt? | er ist gleichwertig zu einem Administratorkennwort |
| Was darf geschrieben werden? | technisch ist alles erlaubt, die Grenze ist eine Absprache |

Siehe [Sicherheit und Verantwortung](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/sicherheit-und-verantwortung).

## Weiter

[Fragen stellen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/fragen-stellen)