# Arbeiten mit dem Assistenten

Was der Assistent lesen und schreiben kann, typische Abläufe und wo seine Grenzen liegen.

# Fragen stellen

Der Assistent liest im Mandanten und antwortet in Sätzen. Diese Seite sagt, was er findet und
wie eine Frage gestellt sein muss, damit die Antwort stimmt.

## Was er lesen kann

Alles, was im Mandanten steht — nicht nur die Bereiche, für die es eigene Funktionen gibt:

| Bereich | Beispiele |
| ---------------- | ------------------------------------------------------------- |
| Adressen | Kunden, Interessenten, Lieferanten, Ansprechpartner, freie CRM-Adressen |
| Artikel | Stammdaten, Preise, Lieferantenbeziehungen, Bestände |
| Belege | Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Bestellungen und deren Positionen |
| Projekte | Projektdaten und die zugeordneten Belege |
| Verträge | Wartungs- und Kundenverträge, siehe [Verträge auswerten](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/vertrage-auswerten) |
| CRM | Journale, Notizen, Anrufe, Nachrichten |

## Wie er sich orientiert

Zu 398 Tabellen und 5.206 Feldern ist hinterlegt, was darin steht. Bei 640 Feldern steht
zusätzlich, über welche Tabelle sich ein Code auflösen lässt — etwa dass die einstellige
Belegart über die Belegartentabelle in ihre Bezeichnung übersetzt wird. Der Assistent schlägt
dort nach, bevor er sucht.

<p class="callout info">In diesen Beschreibungen steckt auch Erfahrungswissen: dass Belegarten mandantenspezifisch sind, dass Belegnummernpräfix und Bezeichnung nichts miteinander zu tun haben, dass ein Begriff aus der Frage erst aufgelöst werden muss. Das ist der Grund, weshalb eine Frage nach „Tickets" funktioniert, obwohl die SelectLine keine Tickets kennt.</p>

Zusätzlich sind für neun Themen die **Auswertungsregeln** fest hinterlegt — genau für die
Fragen, bei denen man in der SelectLine leicht falsch rechnet:

| Thema | Worum es geht |
| ------------------------------------- | ------------------------------------ |
| Groß- und Kleinschreibung | jede Suche nach Firma, Name, Bezeichnung |
| Mengen über die Belegkette | eingekauft, verkauft, bestellt, geliefert sind verschiedene Dinge |
| Belegarten sind mandantenspezifisch | was bei Ihnen „Ticket" oder „Service" heißt |
| CRM-Journal | Nachrichten, Kontakte, Anrufe, Notizen |
| Beleg und Projekt | wie beides zusammenhängt |
| Umsatz, Erlös, Aufwand, Einkaufspreis | in der SelectLine vier verschiedene Felder |
| Ansprechpartner und Dubletten | wie Kontaktpersonen gefunden werden |
| Wiederkehrende Verträge | Zyklus, Jahres- und Monatswert |
| Die wichtigsten Tabellen | Einstieg, wenn nichts anderes passt |

<p class="callout success">Deshalb geben gleiche Fragen gleiche Antworten. Ohne diese Regeln zählt ein Assistent beim zweiten Mal anders als beim ersten — und beides sieht plausibel aus.</p>

## Wie eine gute Frage aussieht

Der häufigste Grund für eine unerwartete Antwort ist keine falsche Auswertung, sondern eine
Frage mit zwei möglichen Bedeutungen.

| Statt | Besser |
| ----------------------------------- | ----------------------------------------- |
| „Wie viel haben wir von 4711?" | „Wie viel Bestand hat Artikel 4711, je Lager?" |
| „Was hat Kunde Meier gekauft?" | „Welche Rechnungspositionen hat Kunde 10023 in 2026?" |
| „Was ist mit Auftrag 1234?" | „Welchen Bearbeitungsstatus hat Auftrag 1234, und welche Positionen sind offen?" |
| „Umsatz letztes Jahr?" | „Rechnungsumsatz netto 2025, je Monat" |

Drei Angaben lohnen fast immer:

- **Welche Nummer** — Kunden-, Artikel-, Belegnummer statt Name, wenn bekannt
- **Welcher Zeitraum**
- **Welche Belegart** — Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung

<p class="callout info">Bei Namen ist Groß- und Kleinschreibung kein Problem, und Teiltreffer genügen. Bei Belegarten hilft es zu wissen, dass sie je Mandant anders heißen können — der Assistent sieht die Bezeichnungen Ihres Mandanten und nimmt sie.</p>

## Nachfragen ist erlaubt

Der Assistent behält den Verlauf des Gesprächs. Auf eine Antwort lässt sich aufbauen:

> *Welche offenen Aufträge hat Kunde 10023?*
> → Liste
> *Von welchen davon fehlt noch Ware?*
> → Teilmenge
> *Und was ist der Gesamtwert?*

Das ist der Unterschied zu einer Auswertung: Man muss nicht vorher wissen, was man fragen
will.

## Wenn eine Antwort abgeschnitten ist

Große Ergebnisse werden begrenzt. Der Assistent weist darauf hin, dass die Liste
unvollständig ist.

<p class="callout warning">Dieser Hinweis ist wichtig: Ohne ihn hielte man einen Ausschnitt für das vollständige Ergebnis. Kommt er, sollte die Frage eingegrenzt werden — Zeitraum, Belegart, Standort — statt die Liste als Ganzes zu nehmen.</p>

## Zahlen gegenrechnen

Bei Kennzahlen, die in eine Auswertung oder ein Angebot wandern, lohnt der Gegencheck in der
SelectLine — jedenfalls beim ersten Mal je Fragetyp. Stimmt die Zahl, kann man dieser Art von
Frage künftig vertrauen.

<p class="callout info">Der Assistent nennt auf Wunsch, woraus er gerechnet hat. Danach zu fragen ist der schnellste Weg, eine Zahl zu prüfen.</p>

## Weiter

[Daten anlegen und ändern](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/daten-anlegen-und-andern)

# Daten anlegen und ändern

Der Assistent kann nicht nur lesen. Er legt Stammdaten und Belege an, ändert sie und löscht
sie — mit denselben Regeln, die auch in der SelectLine gelten.

<p class="callout danger">Jeder Schreibvorgang geht sofort in den Mandanten. Es gibt keinen Zwischenstand, den man verwirft, und kein Rückgängig. Was falsch angelegt wurde, muss in der SelectLine korrigiert oder gelöscht werden.</p>

## Was er anlegen kann

| Bereich | Umfang |
| ---------------- | ---------------------------------------------------------- |
| Kunden | anlegen, ändern, Ansprechpartner anlegen und ändern |
| Interessenten | dasselbe |
| Lieferanten | dasselbe |
| Artikel | anlegen, Preis setzen, Lieferant verknüpfen, Bild hinterlegen |
| Belege | anlegen, ändern, Positionen anlegen, ändern, löschen |
| Belegkette | Nachfolgebeleg erzeugen, etwa Auftrag zu Lieferschein |
| Projekte | anlegen |
| CRM-Adressen | freie Adressen anlegen |

## Nummern

Wird keine Nummer angegeben, vergibt der Assistent sie über den **Nummernkreis der
SelectLine** — dieselbe Nummer, die die SelectLine bei einer Neuanlage von Hand vergeben
würde. Ist dort keine automatische Vergabe eingerichtet, leitet er sie aus dem Muster der
bestehenden Nummern ab.

Eine Nummer lässt sich auch vorab vorschlagen lassen, ohne dass etwas angelegt wird.

<p class="callout info">Ein Vorschlag ist nicht reserviert. Zwischen Vorschlag und Anlage kann jemand anderes dieselbe Nummer bekommen — bei der eigentlichen Anlage wird sie deshalb erneut bestimmt.</p>

## Standardwerte des Mandanten

Neu angelegte Datensätze bekommen die **Vorschlagswerte Ihres Mandanten** — also dieselben
Grundeinstellungen, die auch die SelectLine-Oberfläche bei einer Neuanlage setzt. Das gilt
für Artikel, Projekte und Adressen genauso wie für Kunden, Interessenten, Lieferanten und
Belege: Lager, Land, Sprache, Währung, Zahlungsbedingung und Ihre eigenen Kennzeichen
stehen danach am Datensatz. Was im Gespräch ausdrücklich genannt wurde, hat Vorrang und
wird nicht überschrieben.

<p class="callout success">Das ist der Unterschied zu einem Datensatz, der über eine Schnittstelle hineingeschrieben wurde: Der Artikel sieht aus wie von Hand angelegt, mit Warengruppe, Steuerschlüssel und Kennzeichen nach Ihren Vorgaben.</p>

## Belege

Belege entstehen über die Belegfunktionen der SelectLine, nicht durch direktes Schreiben in
die Tabellen. Damit gelten die üblichen Regeln: Preisfindung, Steuerermittlung,
Nummernkreise, Belegsperren.

Möglich ist der ganze Ablauf:

1. Beleg zu einem Kunden anlegen
2. Positionen hinzufügen
3. Beleg oder Positionen ändern
4. Nachfolgebeleg erzeugen — etwa vom Auftrag zum Lieferschein

<p class="callout warning">Der Assistent kann Belege auch <strong>löschen</strong>. Bei einem Beleg, der bereits in der Belegkette weitergeführt wurde, ist das selten die richtige Antwort auf einen Fehler — dort gilt dasselbe wie in der SelectLine.</p>

## Wie man eine Anweisung formuliert

Beim Schreiben zählt Genauigkeit mehr als beim Lesen. Bewährt hat sich, in einem Satz zu
sagen, **was** entstehen soll und **woran** es hängt:

> *Leg einen Interessenten an: Firma Muster GmbH, Musterstraße 1, 12345 Musterstadt,
> Ansprechpartner Frau Schmidt, Telefon 0123 456789.*

> *Erzeuge zu Kunde 10023 ein Angebot mit 3× Artikel 4711 und 1× Artikel 4712.*

<p class="callout info">Lassen Sie sich vor dem Schreiben zusammenfassen, was angelegt wird — besonders bei Belegen mit mehreren Positionen. Ein Satz mehr im Gespräch ist billiger als ein Beleg, der storniert werden muss.</p>

## Was er nicht anlegen kann

- **Bestandsbuchungen.** Ein- und Auslagern, Umlagern, Inventur laufen nicht über diesen
  Zugang. Dafür gibt es FINN.lager.
- **Belege drucken oder versenden.** Das bleibt in der SelectLine.
- **Mandanten- und Systemeinstellungen.**

Siehe [Grenzen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/grenzen).

## Nachvollziehbarkeit

Jeder Schreibvorgang steht im Protokoll von FINN.ghost, beim Zugang von außen mit dem Namen
der Verbindung.

<p class="callout warning">In der SelectLine selbst ist am Datensatz nicht erkennbar, dass ein Assistent ihn angelegt hat — es sieht aus wie eine Anlage über die Schnittstelle. Wer das unterscheiden will, muss ins Protokoll von FINN.ghost sehen.</p>

## Weiter

[Artikel aus einer Produktseite anlegen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/artikel-aus-einer-produktseite-anlegen)

# Artikel aus einer Produktseite anlegen

Der Ablauf, an dem der Nutzen am schnellsten sichtbar wird: Ein Lieferant hat einen neuen
Artikel, es gibt eine Produktseite im Netz — und daraus entsteht ein vollständiger Artikel im
Mandanten.

## Der Ablauf

> *Hier ist die Produktseite: <Adresse>. Leg den Artikel an, Lieferant ist 70001, und setz
> den Verkaufspreis mit 40 Prozent Aufschlag.*

Der Assistent geht dann der Reihe nach vor:

1. **Produktseite auswerten** — er ruft die Seite ab und liest den Preis sowie die Adresse des
   Hauptbildes heraus.
2. **Artikelnummer bestimmen** — aus dem Nummernkreis der SelectLine.
3. **Artikel anlegen** — mit den Standardvorgaben Ihres Mandanten.
4. **Lieferanten verknüpfen** — samt Einkaufspreis aus der Seite.
5. **Verkaufspreis setzen.**
6. **Bild hinterlegen** — es wird geladen und am Artikel gespeichert.

Jeder Schritt ist einzeln steuerbar. Man kann auch nur die Seite auswerten lassen und den
Rest selbst entscheiden.

## Was von der Seite gelesen wird

| Angabe | Verwendung |
| ------------ | ------------------------------------------------------------- |
| Preis | als Einkaufspreis beim Lieferanten oder als Verkaufspreis |
| Hauptbild | wird am Artikel hinterlegt |

<p class="callout warning">Nicht jede Seite gibt beides her. Fehlt der Preis, bleibt er leer und muss anders ermittelt werden — der Assistent erfindet ihn nicht. Genau hinsehen sollte man bei Seiten mit Staffelpreisen oder Aktionspreisen: Gelesen wird, was auf der Seite als Preis steht, nicht notwendigerweise der, den Sie bezahlen.</p>

## Bilder

Das Bild wird aus dem Netz geladen und am Artikel gespeichert — entweder aus der direkten
Adresse einer Bilddatei oder ermittelt aus der Produktseite. Bis 15 MB.

Ein an derselben Stelle vorhandenes Bild wird ersetzt, sofern man das nicht ausschließt.

<p class="callout info">Rechte an Bildern klärt der Assistent nicht. Ob ein Herstellerbild im eigenen Shop verwendet werden darf, bleibt eine Frage an den Lieferanten.</p>

## Warum das mehr ist als Tippen sparen

Bei einem einzelnen Artikel ist der Gewinn überschaubar. Er zeigt sich bei einer Serie: zehn
neue Artikel eines Lieferanten, jeweils mit Preis, Lieferantenbeziehung und Bild. Von Hand
sind das zehn Masken mit je fünf Reitern.

<p class="callout success">Weil die Standardvorgaben des Mandanten greifen, sehen die Artikel danach aus wie von Hand angelegt — nicht wie importiert.</p>

## Grenzen

- Der Assistent legt **Artikel** an, keine Varianten und keine Stücklisten.
- Sachmerkmale und Fremdbezeichnungen bleiben Sache der SelectLine.
- Was in Ihrem Haus vor der Freigabe eines Artikels zu passieren hat — Warengruppe prüfen,
  Kalkulation, Shopfreigabe — passiert nicht automatisch.

<p class="callout warning">Ein so angelegter Artikel ist ein Entwurf im Sinne Ihres Ablaufs, kein freigegebener Artikel. Wer Artikel automatisch an einen Shop überträgt, sollte das im Blick behalten: Ohne Freigabekennzeichen geht er nicht in den Shop — mit Kennzeichen sofort.</p>

## Weiter

[Verträge auswerten](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/vertrage-auswerten)

# Verträge auswerten

Wiederkehrende Verträge — Wartung, Service, Pflege — sind in der SelectLine als wiederkehrende
Belege abgebildet. Der Assistent kann sie auswerten und dabei etwas, das von Hand mühsam ist:
Er rechnet die Abrechnungszyklen auf Jahres- und Monatswerte um.

## Was gefragt werden kann

- *Welche Verträge hat Kunde 10023, und was ist der Jahreswert?*
- *Welche Wartungsverträge laufen im Oktober aus?*
- *Wie hoch ist der monatlich wiederkehrende Umsatz insgesamt?*
- *Welche Positionen enthält Vertrag 20456?*

## Die Umrechnung

In der SelectLine ergibt sich die Abrechnungsperiode aus **Zyklus und Zykluszahl** — die
Einheit allein sagt noch nichts. Der Assistent löst beides zusammen auf und benennt die
Periode so, wie man sie im Gespräch nennt:

| Ergibt sich | Wird genannt |
| ------------------- | ---------------- |
| 1 Monat | monatlich |
| 2 Monate | zweimonatlich |
| 3 Monate | quartalsweise |
| 6 Monate | halbjährlich |
| 12 Monate | jährlich |

Erkannt werden außerdem tägliche und wöchentliche Zyklen. Auf dieser Grundlage werden die
Beträge auf Jahr und Monat normiert — erst damit sind Verträge mit verschiedenen Zyklen
vergleichbar oder summierbar.

<p class="callout success">Das ist die Rechnung, die von Hand am häufigsten schiefgeht: Ein quartalsweise abgerechneter Vertrag über 300 € ist nicht 300 € Jahreswert, und ein Vertrag mit Zykluszahl 2 auf „monatlich" wird alle zwei Monate abgerechnet, nicht monatlich.</p>

## Wenn eine Angabe nicht eindeutig ist

Teilen sich in Ihrem Mandanten zwei Belegarten dieselbe Belegnummer, ist ein Vertrag nicht
eindeutig zuzuordnen. Der Assistent meldet das als **mehrdeutig**, statt die Summen still zu
verdoppeln. Eingrenzen lässt es sich über die Belegart.

<p class="callout info">Diese Meldung ist ein gutes Zeichen, kein Fehler: Sie bedeutet, dass die Zahl nicht heimlich falsch ist.</p>

## Was ausgewertet wird — und was nicht

Grundlage sind die **wiederkehrenden Belege**, also das, was tatsächlich abgerechnet wird —
nicht die CRM-Vertragsverwaltung.

<p class="callout warning">Wer Verträge im CRM pflegt, ohne dass daraus wiederkehrende Belege entstehen, findet sie in dieser Auswertung nicht. Das ist Absicht: Gefragt ist der Umsatz, der wiederkehrt, nicht die Zahl der Papiere.</p>

## Weiter

[Grenzen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/grenzen)

# Grenzen

Was der Zugang **nicht** tut — damit niemand darauf wartet.

## Kein Ersatz für die Module

| Aufgabe | Wo sie hingehört |
| ------------------------------ | ----------------------------------------------- |
| Bestände buchen, Inventur, Kommissionierung | FINN.lager |
| Artikel in einen Shop übertragen | die jeweilige Shop-Anbindung |
| Belege drucken oder versenden | SelectLine |
| Zahlungen, Mahnwesen, Buchhaltung | SelectLine |
| Mandanten- und Systemeinstellungen | SelectLine bzw. FINN.ghost |

<p class="callout info">Der Zugang ist für Auskunft und Datenpflege gedacht, nicht als zweite Bedienoberfläche für die Warenwirtschaft.</p>

## Keine abgestuften Rechte

<p class="callout danger">Es gibt keine Rollen und keine Einschränkung auf einzelne Bereiche. Wer sich verbinden darf, darf alles, was der Assistent kann — lesen, anlegen, ändern, löschen, im gesamten Mandanten. Eine Beschränkung auf „nur lesen" für einen einzelnen Benutzer ist nicht einstellbar.</p>

Die Grenze ist damit organisatorisch, nicht technisch: Sie entsteht dadurch, wer den
Schlüssel bekommt. Siehe [Sicherheit und Verantwortung](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/sicherheit-und-verantwortung).

## Kein Rückgängig

Jeder Schreibvorgang wirkt sofort. Es gibt keinen Entwurfsstand und keine Sammelbuchung, die
sich verwerfen ließe. Korrigiert wird in der SelectLine.

## Der Assistent kennt Ihr Haus nicht

Er kennt die Daten, nicht die Absprachen. Er weiß nicht,

- welche Kunden Sonderkonditionen haben, die nicht im Mandanten stehen,
- dass eine bestimmte Belegart bei Ihnen nur die Buchhaltung anlegt,
- dass ein Artikel erst nach Prüfung freigegeben werden darf.

<p class="callout warning">Solche Regeln muss man in der Anweisung mitgeben. Sonst tut er das Naheliegende — was fachlich richtig aussieht und in Ihrem Ablauf trotzdem falsch ist.</p>

## Antworten können unvollständig sein

Große Ergebnisse werden begrenzt; darauf wird hingewiesen. Eine begrenzte Liste ist kein
vollständiges Ergebnis. Siehe [Fragen stellen](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/fragen-stellen).

## Zahlen bleiben prüfbedürftig

Der Assistent rechnet auf den Regeln, die hinterlegt sind — das macht Antworten
reproduzierbar, aber nicht unfehlbar. Eine Frage kann anders gemeint sein, als sie gestellt
ist.

<p class="callout warning">Für Zahlen, die in ein Angebot, eine Auswertung für die Geschäftsführung oder eine Meldung an Dritte gehen, gilt dasselbe wie für jede andere Auswertung: einmal gegenrechnen, bevor man sich darauf verlässt.</p>

## Web-Abrufe sind eingeschränkt

Produktseiten und Impressumsangaben ruft der Assistent aus dem Internet ab. Adressen im
eigenen Netz sind dabei ausgeschlossen.

<p class="callout info">Das ist eine Schutzmaßnahme: Sonst ließe sich der Zugang benutzen, um interne Systeme abzufragen, die von außen nicht erreichbar sind.</p>

## Weiter

[Sicherheit und Verantwortung](https://wiki.dako-it.com/books/finnai-mcp-fur-selectline/page/sicherheit-und-verantwortung)